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Nachrichten und Neuigkeiten (Seite 6)

Lesen Sie hier sämtlich Nachrichten und Neuigkeiten rund um Verstorbene-Filmstars.de.

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18.09.2012 11:23 Uhr
Lance LeGault, amerikanischer Schauspieler, meist mit Nebenrollen betraut, starb am 10. September 2012 in seinem Haus in Los Angeles.
Lance LeGault wurde als William Lance LeGault, am 02. Mai 1935, in Chicago, USA, geboren. Er wuchs in armen Verhältnissen auf.

Nach seinem Highschoolabgang 1955 begann er seine Filmkarriere als Stunt Double von Sänger Elvis Presley in dessen Musical-Komödien "Girls! Girls! Girls!" (1962), "Die wilden Weiber von Tennessee" (1964) und "Tolle Nächte in Las Vegas" (1964). Er erschien auch in dem 1968 Elvis Presley NBC TV-Comeback-Special, wo er an der Bühnenseite ein Tamburin spielte.

1969 trat LeGault als Jago in Großbritanniens Bühnenfassung von Jack Goods "Catch My Soul: Rock Othello" auf und spielte wieder Jago in der 1974er Metromedia Filmversion von "Catch My Soul".

Vor allem in TV-Serien war er zu sehen. So auch in seiner bekanntesten Rolle als Colonel Roderick Decker, in der 1980er-Serie "Das A-Team", indem er ständig versucht, die flüchtigen Vietnamveteranen des A-Teams gefangen nehmen zu lassen. Außerdem bekleidete er die wiederkehrende Rolle des United States Marine Corps Oberst Colonel "Buck" Greene in dem TV-Serie-Hit "Magnum".

Lance LeGault spielte oftmals hohe Offiziere. So auch in der Kriegskomödie "Ich glaub mich knutscht ein Elch!" (1981), als stimmgewaltiger Colonel Glass, an der Seite von Bill Murray und John Candy. Seine letzte Filmrolle spielte er 2009 in der amerikanischen Komödie "Stuntmen".

Der Schauspieler war verheiratet und hatte vier Kinder. Er verstarb im Alter von 75 Jahren, am 10. September 2012, in seinem Haus in Los Angeles.
17.09.2012 15:41 Uhr
Der am 03. September 2012 verstorbene und am 11. September 2012 beerdigte Filmstar, Michael Clarke Duncan, wurde mit seiner Biografie verewigt.
Am 03. September 2012 verstarb der Hollywoodschauspieler Michael Clarke Duncan an den Folgen seines am 13. Juli 2012 erlittenen Herzinfarktes im Alter von 54 Jahren.

Eine Woche später am 11. September 2012 wurde sein Leichnam auf dem Forest Lawn - Hollywood Hills Friedhof in Los Angeles beerdigt.

Er war ein freundlicher Riese von 1,96 Meter Körpergröße und wurde durch die Spielfilme "Armageddon" und "The Green Mile" weltberühmt. Liiert war Duncan mit der US-amerikanischen Geschäftsfrau Omarosa Manigault-Stallwortham.

Die vollständige Biografie des 54-jährigen Schauspielers ist ab sofort online.
09.09.2012 14:50 Uhr
Der russische Theater- und Filmschauspieler Alexander Borissowitsch Beljawski starb am 08. September 2012 durch Selbsttötung.
Alexander Borissowitsch Beljawski wurde am 06. Mai 1932 in Moskau geboren.

Nach seiner Schulzeit begann er ein Studium an der Fakultät für Buntmetalle und Gold am geologischen Institut in Moskau und schloss dieses 1955 mit einem Diplom ab. Anschließend arbeitete er in der ostsibirischen geologischen Verwaltung in Irkutsk und sammelte dort am hiesigen Dramatheater erste Erfahrungen als Schauspieler.

Beljawski gefielt die Schauspielerei und ging daraufhin nach Moskau zurück, um dort am Theaterinstitut Boris Schtschukin Schauspiel zu studieren.

Erste Filmerfahrungen machte er 1957 in der Filmbiografie "Erzählungen über Lenin". Nachdem Beljawski 1961 sein Schauspielstudium am Theaterinstitut abgeschlossen hatte, arbeitete er als Schauspieler am Moskauer Satire Theater. Parallel arbeitete er für die sowjetischen Fernsehsendung "Kabatschok" und wurde somit einem breiteren Publikum bekannt.

1964 verpflichtete ihn der polnische Regisseur Leonard Buczkowski für die Hauptrolle in dem Film "Der unterbrochene Flug". Für diesen Film lernte Alexander Borissowitsch Beljawski die polnische Sprache und erhielt in der nachfolgenden Zeit weitere Rollen in polnischen Spielfilmen.

In den 1980er Jahren lieh er seine Stimme als Synchronsprecher für ausländische Filme in Russland und war in der damaligen DDR in den Filmen "Alarmstart" (1983) und "Feuer im Hafen" (1983) zu sehen. In den 1990er Jahren war er im vereinigten Deutschland in der Komödie "Das verheißene Paradies" (1991) und in dem Filmdrama "Der Putsch - Es gibt kein Zurück" (1991) zu sehen. 2002 hatte Beljawski die Rolle des Admirals Iwanow in dem US-amerikanischen Film "Der AnschlagMorgan Freeman, inne.

2012 erlitt der Schauspieler einen schweren Schlaganfall, wobei er seine Stimme verlor. Am 08. September 2012 stürzte Alexander Borissowitsch Beljawski aus dem Treppenflurfenster des fünften Stocks seines Wohnhauses in Moskau. Es wurde von einer Selbsttötung ausgegangen. Beljawski wurde 80 Jahre alt.
07.09.2012 23:28 Uhr
Die deutsch-schweizerische Film-, Theaterschauspielerin und Regisseurin Maria Becker starb am 05. September 2012 in der Schweiz.
Maria Becker wurde am 28. Januar 1920 in Berlin, in eine Schauspielerfamilie hineingeboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern wuchs sie bei ihrer Mutter in Berlin auf und ging auf eine Internatsschule auf der Nordseeinsel Juist. An dieser machte Becker ihre ersten Erfahrungen als Schauspielerin.

Zurück in Berlin zogen Mutter und Tochter nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1936 nach Wien, da ihre Mutter wegen ihrer jüdischen Abstimmung nicht mehr als Schauspielerin auftreten durfte.

In Wien besucht die junge Maria Becker das Reinhardt-Seminar. Zwei Jahre später, als Österreich an das Deutsche Reich angeschlossen wurde, emigrierten beide ins Ausland.

Von England aus erhielt sie Engagements in der Schweiz und lernte dort ihren zukünftigen Mann, den österreichisch-schweizerischen Schauspieler Robert Freitag, kennen, den sie 1945 heiratete. Aufgrund der Heirat erlangte Becker die Schweizer Staatsbürgerschaft. Zusammen bekam das Ehepaar drei Söhne.

Es folgten diverse Theaterengagements im deutschsprachigen Raum. 1956 gab Becker ihr Spielfilmdebüt, in dem Drama "Vor Sonnenuntergang". 1966 ließ sich Maria Becker von Robert Freitag scheiden, arbeiteten aber trotzdem als Schauspielerin weiterhin mit ihm zusammen.

Im deutschen Fernsehen war Sie unter anderem in den Krimiserien "Der Alte" und "Derrick" zu sehen. 1991 kam ihr letzter Spielfilm mit "Zauber der Venus" in die Kinos.

Am 05. September 2012 starb Maria Becker in der Schweizer Kleinstadt Uster. Die 92-jährige Schauspielerin schlief friedlich in ihrer Wohnung ein.
06.09.2012 15:38 Uhr
Schauspieler Christian Marin, alias Wachtmeister Merlot aus den Louis de Funès Filmen, verstarb am 05. September 2012 in Paris.
Christian Marin wurde als Christian Bernard Georges Marin, am 08. Februar 1929, im französischen Lyon geboren.

1953 begann er am Comédie de Saint-Étienne-Theater in Saint-Étienne seine Laufbahn als Schauspieler.

Seit 1959 war Marin im französischen Fernsehen zu sehen und gab 1960 in "Der Umstandskrämer" sein Spielfilmdebüt.

In Deutschland erlangte er seit der französischen Komödie "Der tolle Amerikaner" (1961) eine größere Aufmerksamkeit. Es war seine erste Rolle neben dem Schauspielkomiker Louis de Funès. Mit ihm zusammen war Christian Marin in sieben weiteren Filmen auf den Leinwänden zu sehen.

In vier davon verkörperte er die Rolle des Wachtmeisters Merlot. Es waren die Krimikomödien "Der Gendarm von St. Tropez" (1964), "Der Gendarm in New York" (1965), "Balduin, der Heiratsmuffel" (1968) und "Balduin, der Schrecken von St. Tropez" (1970).

Insgesamt kam Christian Marin auf fast 100 Film und Fernsehproduktionen und war parallel auch als Theaterschauspieler tätig.

Ab Mitte der 1980er Jahre zog er sich langsam aus der Filmschauspielerei zurück und war zuletzt nur noch für das Fernsehen und Theater aktiv.

Neben seiner Schauspielkarriere war Christian Marin auch Sänger und nahm einig Songs auf.

Christian Marin starb am 05. September 2012, im Alter von 83 Jahren, in Paris.
04.09.2012 12:09 Uhr
Hollywoodstar aus Armageddon und The Green Mile, Michael Clarke Duncan starb am 03. September 2012 an den Folgen eines Herzinfarktes.
Michael Clarke Duncan wurde in Chicago, USA, am 10. Dezember 1957, geboren und wuchs in einem Einelternhaushalt, zusammen mit seiner Schwester Judy und seiner Mutter, Jean Duncan, auf. Der Vater verließ die Familie.

Bereits seit seiner Schulzeit wollte er Schauspieler werden, nur machte die Krankheit seiner Mutter ihm einen Strich durch die Rechnung, sodass er sich vorrangig um die Familie kümmern musste. Aufgrund seiner Körpergröße von 196 cm und seiner muskulären Erscheinung (142 kg) war er prädestiniert für Türsteher-Jobs, welche er auch in mehreren Chicagoer Clubs ausübte. Zudem hob er Straßengräben für Gasleitungen eine Gas-Firma aus.

Duncan übte auch andere Jobs im Sicherheitsbereich aus. Parallel versuchte er, Arbeit als Schauspieler in Werbespots in Los Angeles zu bekommen.

Während dieser Zeit arbeitete er als Bodyguard für Prominente wie Will Smith, Martin Lawrence, Jamie Foxx, LL Cool J und Notorious B.I.G.. Neben dieser Arbeit versuchte er sich immer weiter als Schauspieler und spielte Minirollen im Fernsehen und in Filmen. Als der Rapper Notorious B.I.G. 1997 getötet wurde, beendete Duncan seine Arbeit als Bodyguard.

1998 wurde Michael Clarke Duncan als Bear für den Katastrophenfilm "Armageddon" gecastet. Während der Dreharbeiten freundete er sich mit Bruce Willis an. Bruce Willis Einfluss war es dann auch zu verdanken, dass er die Rolle des John Coffey, in der Literaturverfilmung von "The Green Mile" (1999) erhielt. Seine Darstellung des Todeskandidaten mit übernatürlichen Fähigkeiten brachte ihm eine Oscar- und eine Golden Globe-Nominierung, als Bester Darsteller in einer Nebenrolle, ein.

Nach "The Green Mile" stand er in weiteren Filmen vor der Kamera, die ihn zum Status eines Hollywoodstars verhalfen. Darunter befanden sich Filme wie die Krimikomödie "Keine halben Sachen" (2000), der Science-Fiction-Film "Planet der Affen" (2001), der Abenteuerfilm "The Scorpion King" (2002), an der Seite seines Freundes The Rock (Dwayne Johnson) und die Comicverfilmung "Daredevil" (2003).

Neben seinen Kinorollen hatte Duncan auch Gastauftritte im Fernsehen. Darunter befanden Serien wie "CSI: NY", "Two and a Half Men" und "Bones - Die Knochenjägerin".

Am 13. Juli 2012 erlitt der Schauspieler einen Herzinfarkt. An dessen Folgen starb Michael Clarke Duncan, im Alter von 54 Jahren, am 03. September 2012, in Los Angeles. Er hinterließ seine Verlobte, die amerikanische Geschäftsfrau, Omarosa Manigault-Stallworth.
04.09.2012 08:41 Uhr
Der amerikanische Kampfsportler und Schauspieler Joe Lewis verstarb 68-jährig am 31. August 2012.
Joe Lewis wurde am 07. März 1944 in Raleigh, North Carolina, USA, geboren. Erst im Alter von 20 Jahren erlernte der Marinesoldat, im japanischen Okinawa, die Karateform des Shorin-ryu. Als gelehrsamer Schüler erreichte er schnell den 1. Dan und begann 1968 bei Bruce Lee zu trainieren.

So wurde Lewis in den 1960er und 1970er Jahren zu einem der besten Kickboxer der Welt. Neben seinen Freunden Chuck Norris, Bill Wallace und Mike Stone galt Joe Lewis als einer der vier größten Kickbox-Meister aller Zeiten. Sie alle waren Schüler von Bruce Lee.

1979 fing er mit der Schauspielerei an und war das erste Mal in dem niederländischen Actionkrimi "Jaguar lebt!", neben Schauspieler-Legende Christopher Lee zu sehen.

Bis 2012 folgten fünf weitere Actionstreifen wie z.B. "Die Macht der Fünf" (1981), "Mr. X" (1995) und "Kill ´em All" (2012).

Joe Lewis leitete eine Kampfsportschulkette und gab sein Wissen in Seminaren weiter. Er war neben Vitali Klitschko der einzige Kampfsportler, der Weltmeister in zwei verschiedenen Kampfsportarten wurde. Zum einen war er World Heavyweight Kickboxing Champion und zum anderen World Heavyweight Karate Champion.

Der Kampfsportler und Schauspieler starb im Alter von 68 Jahren, am 31. August 2012.
31.08.2012 15:26 Uhr
Sage Stallone, Sohn von Sylvester Stallone, starb nach Angaben der Gerichtsmedizin an Herzversagen.
Der am 13. Juli 2012 tot in seinem Haus in Hollywood aufgefundene Schauspieler, Sage Stallone, verstarb an einem Herzversagen. Das gab die Gerichtsmedizin in Los Angeles am 31. August 2012 bekannt.

Es wurde vermutet, dass der Sohn von Filmschauspieler Sylvester Stallone an einer Medikamentenüberdosis gestorben sei.

Sage war der älteste von fünf Kindern des Hollywoodstars und stand auch zusammen mit seinem Vater in den Kinostreifen "Rocky V" (1990) und "Daylight" (1996) vor der Kamera. Er war nicht nur Schauspieler, sondern auch Regisseur, Drehbuchautor und Produzent und wollte eigentlich im Juli 2012 heiraten.
30.08.2012 13:52 Uhr
Mitbegründer der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Hans Jürgen Diedrich, am 29. August 2012 in München verstorben.
Hans Jürgen Diedrich wurde am 30. April 1923 in der mecklenburgischen Stadt Stralsund geboren.

Nach seinem Abitur wurde er 1943 zur Wehrmacht eingezogen und geriet zum Ende des Zweiten Weltkriegs in britische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1946 entlassen wurde.

Diedrich kam über eine Laienspielgruppe zum Theater und wurde als Schauspieler an der Schauspielschule der Städtischen Bühnen in Hamburg-Harburg ausgebildet. Dort gab er auch 1947 sein Theaterdebüt.

1956 gehörte er zu den Gründervätern der Münchner Lach- und Schießgesellschaft, zu denen auch Dieter Hildebrandt, Sammy Drechsel, Klaus Havenstein und Ursula Herking gehörten.

1957 kam Hans Jürgen Diedrich zum Fernsehen und zum Film, wobei aber seine Fernsehauftritte überwogen. Im Kino war er unter anderem in "Die Stunde, die du glücklich bist" (1961), in der Komödie "Max, der Taschendieb" (1962), an der Seite von Heinz Rühmann, in der Komödie "Die fromme Helene" (1965) und in "Hurra, wir sind mal wieder Junggesellen!" (1971), neben Georg Thomalla und Hannelore Elsner, zu sehen.

1972 wechselte er an das Bayerische Staatsschauspiel, einer der größten Sprechbühnen Deutschlands. 1983 wurde er zum Bayerischen Staatsschauspieler ernannt.

Diedrichs Stimme wurde auch als Synchronstimme für den Western Helden Fuzzy Q. Jones, aus der Reihe "Western von gestern", bekannt.

1996 hing er seine Filmkarriere an den Nagel. Der Schauspieler und Komödiant wurde 89 Jahre alt. Er starb am 29. August 2012 in München.
29.08.2012 11:44 Uhr
Die spanische Schauspielerin Aurora Bautista starb am 27. August 2012 in der spanischen Hauptstadt Madrid.
Aurora Bautista wurde am 15. Oktober 1925 als Aurora Bautista Zúnel in Spanien geboren.

Bereits mit jungen Jahren kam sie nach Barcelona und studierte dort Schauspiel am Institut del Teatro. 1945 wurde sie vom Teatro Español de Madrid verpflichtet, wo sie in William Shakespeares Sommernachtstraum debütierte.

Bautistas Filmdebüt war 1948 in dem spanischen Drama "Trifles". Bis Anfang der 1960er Jahre war sie in spanischen Spielfilmen zu sehen. Parallel spielte sie auf Bühnen vorwiegend klassische Rollen.

Nachdem Sie einen Arzt geheiratet hatte, ging Sie mit ihm nach Mexiko und unterbrach dort mit ganz wenig ausnahmen ihre Karriere.

1966 kehrte Aurora Bautista nach Spanien zurück und spielte unter anderem in einigen Italowestern mit, die auch in deutschen Kinos zu sehen waren, wie "Für Dollars ins Jenseits" (1966), "Rächer ohne Gnade" (1968) und "Einer nach dem anderen, ohne Erbarmen" (1968).

2004 beendete sie ihre Karriere, nachdem sie auch mit etlichen Preisen für ihre Rollen ausgezeichnet wurde.

Aurora Bautista wurde 86 Jahre alt. Sie verstarb am 27. August 2012 in Madrid, Spanien.
22.08.2012 09:11 Uhr
Phyllis Diller, die amerikanische Schauspielerin und Vorreiterin der weiblichen Comedy, starb 20. August 2012 in Los Angeles.
Phyllis Diller wurde am 17. Juli 1917 in Lima, Ohio, USA, als Phyllis Ada Driver geboren.

Nach ihrer Schulzeit in Lima studierte Sie drei Jahre lang Klavier am Sherwood Music Conservatory in Chicago, bevor sie wegen eines Stipendiums zur Bluffton University in Bluffton, Ohio, wechselte. Dort lernte Diller den späteren Showmaster und Autor Hugh Downs kennen, der dort ihr Kommilitone war.

Diller war seit 1939 mit ihrem ersten Mann, Sherwood Anderson Diller, verheiratet, mit dem sie sechs Kinder, drei Töchter und drei Söhne, hatte. Sie war Hausfrau, Mutter und Werbetexterin. Während des Zweiten Weltkriegs lebte sie in Ypsilanti, Michigan, wo ihr Mann in der hiesigen Willow Run Bomber Fabrik arbeitete.

In der Mitte der 1950er Jahre hatte sie regelmäßige Auftritte in der "Jack-Paar-Show" und war Kandidatin bei "Bet Your Life", einer Quizshow von Groucho Marx. Es folgten unzählige komödiantische Fernsehauftritte in den unterschiedlichsten Fernsehshows und -serien.

1961 war Phyllis Diller zum ersten Mal im Kino, in einer Nebenrolle, in dem Drama "Fieber im Blut" zu sehen. 1968 erhielt sie ihre eigene Comedy-Fernsehshow, mit dem Titel "The Beautiful Phyllis Diller Show".

In Kinofilmen war sie oftmals nur in Nebenrollen zu sehen. Hauptaugenmerk galt ihr Dasein als Stand-up-Komödiantin.

Von 1965 bis 1975 war Diller mit ihrem zweiten Mann, dem Schauspieler Warde Donovan, verheiratet.

1999 erlitt sie einen Herzinfarkt und musste fortan mit einem Herzschrittmacher leben. Die Vorreiterin der weiblichen Komiker wurde 95 Jahre alt. Phyllis Diller verstarb am 20. August 2012 in ihrem Haus in Los Angeles, Kalifornien.
20.08.2012 13:43 Uhr
Der amerikanische Schauspieler William Windom starb 88-jährig am 16. August 2012 an Herzschwäche.
William Windom wurde am 28. September 1923 in New York City geboren. Sein Urgroßvater, auch William Windom (1827-1891), war Politiker und Finanzminister unter drei amerikanischen Präsidenten.

Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Fallschirmjäger in Europa eingesetzt.

Windoms erste Kinofilmrolle war die des Staatsanwaltes Mr. Gilmer in dem Krimi "Wer die Nachtigall stört" (1962), an der Seite von Gregory Peck. 1968 spielte er neben Frank Sinatra in dem Kriminalfilm "Der Detektiv" einen Killer und erhielt dafür sehr gute Kritiken von der New York Times.

Auch im Fernsehen war er sehr stark vertreten und hatte auch zahlreiche Gastauftritte in Serien wie "Bonanza" und "Raumschiff Enterprise". Über ein Jahrzehnt (1985-1996) spielte er als Dr. Seth Hazlitt in 53 Folgen in der Krimiserie "Mord ist ihr Hobby" mit.

In fast 60 Jahren seiner Karriere stand er von 1949 bis 2006 weit über 300 Mal vor der Kamera. Sein letzter Spielfilmauftritt war in dem Drama "Yesterday´s Dreams" (2005).

William Windom war fünfmal verheiratet und hatte sechs Kinder. Laut seiner Witwe starb der Schauspieler am 16. August 2012, im Alter von 88 Jahren, in seinem Haus in Woodacre, Kalifornien, USA. Er litt an Herzschwäche.
20.08.2012 09:32 Uhr
Schauspieler Biff Elliot (Leon Shalek) starb am 15. August 2012 in seinem Haus in Studio City, Kalifornien, im Alter von 89.
Biff Elliot wurde am 26. Juli 1923 als Leon Shalek in Lynn, Massachusetts, USA, geboren.

In seiner Jugend begann er mit dem Boxsport, wurde North Maine Champion und erreichte sogar die regionale New England Meisterschaft.

Elliot studierte ab 1941 an der University of Maine und unterbrach es aber im Februar 1943, um sich dem Militär im Zweiten Weltkrieg zu verpflichten.

Nach dem Kriegsende nahm er sein Studium wieder auf, schloss es 1949 ab und arbeitete als Autor und Journalist von Kurzgeschichten und schrieb Zeitschriftenartikel in New York City.

1951 gab Biff Elliot in der amerikanischen Mystery TV-Serie "Lights Out" sein Fernsehdebüt. Sein erster Kinofilm folgte zwei Jahre später, in dem er gleich die Hauptrolle in dem Film-Noir "Der Richter bin ich" (1953) spielte.

Bis zu seinem Karriereende 1986 folgten über 70 weitere Film- und Fernsehproduktionen, wozu auch der Kriegsfilm "Duell im Atlantik" (1957) und die TV-Serien "Bonanza" und "Die Straßen von San Francisco" gehörten.

Elliot war zweimal verheiratet. 1948 heiratete er das ehemalige Model Betty Cole, die er an der University of Maine kennenlernte. Sie starb aber 1974. Drei Jahre später heiratete er seine zweite Frau namens Connie.

Der Film- und Fernsehschauspieler wurde selber 89 Jahre alt. Er verstarb am 15. August 2012 in seinem Haus in Studio City, Kalifornien, USA.
17.08.2012 15:47 Uhr
Anna Orso, ehemaliges Fotomodell und Schauspielerin, verstarb 73-jährig am 14. August 2012 in Rom.
Anna Orso wurde am 11. Dezember 1938 als Anna Maria Orso im italienischen Neapel geboren.

Ihre Karriere begann in den 1960er Jahren als Fotomodell. In dieser Funktion wurde sie für den Film entdeckt. 1966 spielte sie ihre erste größere Rolle in dem Schöpfungsepos "Die Bibel". Aber vor allem in Italowestern war Orso in den 1960er Jahren auf den Kinoleinwänden zu sehen. Darunter befanden sich die Streifen "Gentleman Joe - Der Rächer bin ich" (1967) und "Der Tod ritt dienstags" (1967).

1973 spielte Orso an der Seite von Jean-Paul Belmondo in dem französischen Actiondrama "Der Erbe" und 1975 an der Seite von Curd Jürgens in dem Filmdrama "Der zweite Frühling".

Auch im Fernsehen war sie zu sehen. In der Miniserie "Engel in Amerika" (2003) stand sie als einer der Engel neben Meryl Streep und Al Pacino vor der Kamera.

2008 war Anna Orso in dem deutschen Filmdrama "Palermo Shooting" zusehen. Ihre letzter Auftritt vor einer Filmkamera war 2012 in der Biografie "Cloclo".

Am 14. August 2012 starb die Schauspielerin im Alter von 73 Jahren, in der italienischen Hauptstadt Rom.
16.08.2012 14:25 Uhr
Die amerikanische Film- und Theaterschauspielerin Phyllis Thaxter starb nach einer langen Alzheimer-Erkrankung am 14. August 2012.
Phyllis Thaxter wurde als Phyllis St. Felix Thaxter am 20. November 1921 in Portland, US-Bundesstaat Maine, geboren. Ihre Mutter, Phyllis Schuyler Thaxter, war eine Theaterschauspielerin.

Während ihrer Schulzeit sammelte sie in verschiedenen Theatergruppen erste Schauspielerfahrungen. 1939 ging sie im Alter von 18 Jahren nach New York und stand ab April 1940 auf den Bühnen am Broadway, unter anderem in dem Stück "There Shall Be No Night", an der Seite von Lynn Fontanne und Montgomery Clift.

1944 gab Thaxter ihr Filmdebüt in dem Kriegsfilm "Dreißig Sekunden über Tokio". Bis 1952 stand sie ausschließlich nur vor Kinokameras und hatte Rolle in Filmen wie "Nacht in der Prärie" (1948), "Entgleist" (1950) und "Rivale und Verräter" (1951).

Ab 1953 kam das Fernsehen hinzu. Dorthin verlagerte sie ihr Augenmerk zu über 90%. So war sie unter anderem in den TV-Serien "Alfred Hitchcock präsentiert", "Bonanza" und "Love Story" zu sehen.

1978 spielte Phyllis Thaxter ihre letzte und wohl auch bekannteste Filmrolle, als Supermanns Adoptivmutter Martha Kent, in der Comicverfilmung "Superman". Ihr letzter Auftritt, bevor sie sich ins Privatleben zurückzog, war eine Gastrolle in der amerikanischen Krimiserie "Mord ist ihr Hobby" (1992).

Sie war zweimal verheiratet. Zum einen von 1944 bis 1962 mit dem Filmproduzenten James T. Aubrey. und zum anderen mit dem Verleger Gilbert Lea, mit dem sie bis zu seinem Tod im Mai 2008 verheiratet war. Aus erster Ehe hatte Thaxter eine Tochter, Schauspielerin Schuyler Susan Aubrey und einen Sohn, James Aubrey junior.

Die Schauspielerin litt seit 2003 an der Alzheimerkrankheit und lebte zurückgezogen im US-Bundesstaat Florida. Phyllis Thaxter verstarb am 14. August 2012 in Longwood, Florida, an den Folgen ihrer neunjährigen Alzheimer-Erkrankung. Sie wurde 90 Jahre alt.
12.08.2012 12:50 Uhr
Al Freeman junior, erster Afro-Amerikaner der einen Emmy erhielt, starb am 10. August 2012 im Alter von 78 Jahren.
Al Freeman junior wurde als Albert Cornelius Freeman junior am 21. März 1934 in San Antonio, Texas, USA, geboren.

Seine Schauspielerkarriere begann er 1958 in der amerikanischen Fernsehserie "Suspicion" und in dem Kriegsdrama "Torpedo los!".

Für Freemans Darstellung des Polizisten Ed Hall in der Seifenoper "Liebe, Lüge, Leidenschaft", die er von 1972 bis 1985 spielte, wurde ihm als erster Afro-Amerikaner einen Daytime Emmy Award als bester Hauptdarsteller verliehen.

Zu seinen Film- und Fernseharrangements spielte er auch Theater am Broadway.

1995 spielte Al Freeman junior den Nation of Islam-Führer Elijah Muhammad in der Biografie "Malcolm X" und gewann dafür den NAACP Image Award als bester Nebendarsteller.

Nach dem Filmdrama "Der Sommer, der alles veränderte" (1998) war er nur noch als Professor für Schauspielkunst an der Howard University in Washington, D.C. tätig.

Al Freeman junior verstarb 78-jährig, am 10. August 2012 in Washington, D.C..
08.08.2012 09:06 Uhr
Silvia Seidel wird voraussichtlich im Urnengrab ihrer Eltern auf dem Grünwalder Friedhof in München beigesetzt.
Die am 04. August 2012 tod in ihrer Münchner Wohnung aufgefundene Schauspielerin, Silvia Seidel, nahm sich höchstwahrscheinlich mit Tabletten das Leben. Ein Fremdverschulden wurde von der Staatsanwaltschaft ausgeschlossen.

Sie wurde in ihrer Küche, neben einen Abschiedsbrief gefunden. Es wurden aber aus diesem Brief noch keine Details bekannt.

Silvia Seidel, deutschlandweit bekannt durch den Fernsehsechsteiler "Anna" (1987), soll voraussichtlich im Urnengrab ihrer Eltern auf dem Grünwalder Friedhof in München beigesetzt werden. Sie im September 2012 43 Jahre alt geworden.
08.08.2012 08:40 Uhr
Film- und Theaterschauspieler Rolf Castell verstarb am 03. August 2012 im Alter von 91 Jahren.
Rolf Castell wurde am 28. Mai 1921 in München geboren. Er begann ein Schauspiel- und Theaterwissenschaftsstudium, musste dieses aber wegen des Zweiten Weltkriegs abbrechen, da er zum Kriegsdienst eingezogen wurde.

Nach dem Krieg fing er Ende der 1940er Jahre mit dem Theaterspielen auf deutschen Bühnen an. Auch war an Versuchssendungen des deutschen Fernsehens beteiligt.

Mitte der 1950er Jahre fing Castell an für das Fernsehen zu arbeiten und war in Kinofilmen zu sehen. Zu beginn waren es oftmals Kriegsfilme wie "Die grünen Teufel von Monte Cassino" (1958).

Im Kino war er eher selten zu sehen. Vor allem durch seine Fernsehrollen wurde er in Deutschland bekannt. So spielte er in dem TV-Dreiteiler "Sachrang" (1978) sowie in sieben Folgen in der Krimiserie "Derrick" mit.

1983 erhielt Rolf Castell vom Bayerischen Rundfunk die Verdienstmedaille und 2002 die München leuchtet Medaille in Silber der Stadt München.

Der Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler und Regisseur starb am 03. August 2012. Castell wurde 91 Jahre alt.
06.08.2012 22:39 Uhr
Silvia Seidel, der Star der TV-Serie "Anna", starb Anfang August 2012 im Alter von 42 Jahren in München.
Silvia Seidel wurde am 23. September 1969 in München geboren. Als Schauspielerin begann sie am Boulevardtheater.

Im zarten Alter von 15 Jahren hatte sie eine kleine Rolle in dem deutsch-amerikanischen Abenteuerfilm "Die unendliche Geschichte" (1984) inne.

Drei Jahre später spielte Seidel die Rolle ihres Lebens. In der sechsteiligen TV-Serie "Anna" (1987) spielte sie die Hauptrolle der Ballettschülerin Anna. Im nachfolgenden Jahr wurde sie auch in der deutschen Kinofortsetzung "Anna - Der Film" (1988) als Hauptdarstellerin, an der Seite von Patrick Bach, für die Rolle der Anna Pelzer besetzt. Für ihre Darstellung erhielt sie im gleichen Jahr den Bambi verliehen.

1989 ging sie in die USA und spielte in dem amerikanischen Actionfilm "Ballerina" (1990) ebenfalls eine Tänzerin. Sie konnte sich jedoch in den Vereinigten Staaten nicht langfristig durchsetzen.

Silvia Seidels letzter Film war der Kurzfilm "Daily Benefits" (2004).

Es folgten Gastrollen in deutschen Fernsehserien wie "SOKO Leipzig", "In aller Freundschaft", "Der Alte", "Die Rosenheim-Cops" und "SOKO 5113". Parallel war Seidel am Boulevardtheater tätig.

Als sie Anfang August 2012 in ihrer Stammgaststätte von ihrer Wirtin vermisst wurde, alarmierte diese die Polizei, als Seidel ihr nicht die Wohnungstür öffnete. Silvia Seidel wurde tot in ihrer Münchner Wohnung gefunden. Erste Ermittlungen ergaben kein Fremdverschulden. Es muss von Suizid ausgegangen werden.
06.08.2012 11:15 Uhr
Die in der DDR aufgewachsene deutsche Schauspielerin Ingeborg Westphal ist am 28.07.2012 in Berlin gestorben.
Ingeborg Westphal wurde 1951 in Ost-Berlin geboren. Sie hatte fünf Geschwister und wuchs im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg auf.

Mit 13 Jahren hatte sie im Kinder- und Jugendtheater Theater der Freundschaft in Berlin ihre ersten kleineren Rollen. Bereits ein Jahr später übernahm sie am Haus der Jungen Pioniere ihre erste große Rolle.

Nach Westphals pädagogischen Fachschulausbildung und der Arbeit mit sprachbehinderten Menschen, fing sie ein Studium der Kommunikationswissenschaften und der Rehabilitationspädagogik an und beendete es nach kurzer Zeit wieder, um Schauspielerin zu werden.

An der staatlichen Schauspielschule Berlin machte sie ihren Abschluss und spielte auf Bühnen in Rostock, Halle und Eisenach. Parallel arbeitete sie für das DDR-Fernsehen und spielte in DEFA-Filmen mit.

1983 reiste Ingeborg Westphal in den Westen aus und arbeitete an den Stadttheatern in Heidelberg und Köln, bevor Sie nach West-Berlin zog und dort spielte.

Ab 1987 spielte sie in Fernsehfilmen und -serien der Bundesrepublik Deutschland mit. Zum Kino kam sie 1997 und übernahm eine Rolle in der deutschen Komödie "Das Leben ist eine Baustelle.". Es folgten weitere Film- und Fernsehauftritte, wobei das Filmdrama "Kammerflimmern" (2004) zu einem der bekannteren Filme zählt.

Ingeborg Westphal verstarb unerwartet am 28. Juli 2012 in Berlin. Zur Todesursache wurden keine Angaben gemacht.
31.07.2012 09:58 Uhr
Sänger und Filmmusicalstar, Tony Martin, verstarb am Abend des 27. Juli 2012 in Los Angeles, im Alter von 98 Jahren.
Tony Martin wurde als Alvin Morris am 25. Dezember 1917, als Sohn einer portugiesisch-jüdischen Familie, in Oakland, Kalifornien, USA, geboren.

Mit 10 Jahren bekam er von seiner Großmutter ein Saxofon geschenkt, welches auch seine Laufbahn als Musiker beeinflusste. Während der Schule spiele er dieses Instrument und sang. Nach der Highschool schloss er sich einem Orchester an, welches unter anderem regelmäßig im Palace Hotel in San Francisco spielte.

1934 ging er nach Hollywood und wollte dort sein Glück beim Film suchen. Dem zum Anlass nahm er den Künstlernamen Tony Martin an.

Zunächst kam Martin in seiner neuen Heimat beim Radio unter. Im Kino hatte er zunächst nur kleine Rolle inne, welche nicht im Abspann erwähnt wurden. Bis zum Ende der 1930er Jahre änderte es sich aber. Bei der 20th Century Fox und Metro-Goldwyn-Mayer angestellt erhielt er Hauptrollen, vor allem in Filmmusicals wie "Der springende Punkt" (1936), an der Seite von Betty Grable und Judy Garland oder in "Music in My Heart" (1940), an der Seite von Rita Hayworth.

Zu dieser Zeit nahm Tony Martin auch mehrere Schallplatten auf. Die Lieder auf ihnen stammten meistens aus seinen Filmen. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er weitere Platten auf, woraus sich 1946 der Millionenseller To Each His Own entpuppte.

In den 1940er und 1950er Jahren ging es mit seinen Darbietungen in Musikfilmen weiter. Dabei ist sein Duett, Lover Come Back To Me, mit Joan Weldon hervorzuheben, welches sie in der Musicalkomödie "Tief in meinem Herzen" (1954) sangen. Dieses Duett ging in die Hollywoodgeschichte als ein Highlight im Bereich des Filmmusicals ein.

Aufgrund seiner Popularität erhielt Martin 1954 seine eigene Fernsehshow, die "Tony Martin Show", welche er bis 1956 moderierte.

1957 hatte er im Filmmusical "Die Frau meiner Sehnsucht" seinen letzten Kinoauftritt und beendete seine Filmkarriere 1962 in einer Folge der TV-Westernserie "Im wilden Westen".

Tony Martin war insgesamt zweimal verheiratet. Von 1937 bis 1941 mit der Schauspielerin Alice Faye und von 1948 bis zu ihrem Tod 2008 mit der Schauspielerin Cyd Charisse. Gemeinsam hatten Sie einen Sohn, Tony Martin jr. (1949 - 2011). Der Sänger und Filmmusicalstar starb am Abend des 27. Juli 2012 in Los Angeles eines natürlichen Todes. Er wurde 98 Jahre alt.
30.07.2012 09:38 Uhr
Der amerikanischer Fernseh-, Film- und Theaterschauspieler R. G. Armstrong starb friedlich im Schlaf in seinem Haus am Morgen des 27. Juli 2012.
R. G. Armstrong, eigentlich Robert Golden Armstrong, wurde am 07. April 1917 in Birmingham, Alabama, USA, geboren.

Er stammte aus einer religiös fundamentalistischen Familie und hätte nach dem Willen seiner Mutter Pastor werden sollen. Doch er entschied sich anders und wechselte wegen seines Interesses an der Schauspielerei von der Samford Universität an die Universität von North Carolina. Anschließend wurde er Mitglied der renommierten Schauspielwerkstatt The Actors Studio.

Armstrong spielte nach seinem Studium erfolgreich am Broadway und schrieb parallel selber Stücke.

1954 hatte er in dem Drama "Garden of Eden" seine erste Filmrolle. Es folgten in seiner 50-jährigen Karriere unzählige weitere wie z.B. in dem Westernabenteuer "Sacramento" (1962), der Westernkomödie "Abgerechnet wird zum Schluß" (1970), dem Horrorfilm "Kinder des Zorns" (1984) und dem Actionfilm "Bulletproof - Der Tiger II" (1989). Insgesamt kam Armstrong dabei auf über 180 Film- und Fernsehproduktionen.

R. G. Armstrong war insgesamt drei Mal verheiratet und hatte aus erster Ehe mit Ann Neale vier Kinder. Der Schauspieler schlief am Morgen des 27. Juli 2012 in seinem Haus in Los Angeles friedlich ein. Er wurde 95 Jahre alt.
28.07.2012 13:33 Uhr
Mary Tamm, die britische Schauspielerin, verstarb nach einem 18-monatigen Kampf gegen den Krebs am 26. Juli 2012, im Alter von 62 Jahren.
Mary Tamm wurde am 22. März 1950 im englischen Dewsbury, West Yorkshire, geboren.

Sie studierte an der Royal Academy of Dramatic Art in London und gab 1971 Theaterdebüt in Birmingham. Zwei Jahre später folgte ihr Fernsehdebüt in der britischen TV-Serie "Hunter’s Walk".

Tamms erste Kinorolle war im Jahr 1973 in der amerikanischen Horrorkomödie "Geschichten, die zum Wahnsinn führen". 1974 spielte sie an der Seite von Maximilian Schell eine größere Rolle in dem Thriller "Die Akte Odessa".

1978 heiratete sie Marcus Ringrose und hatte mit ihm eine Tochter.

1978 und 1979 war sie in 26 Folgen der TV-Serie "Doctor Who" zu sehen.

Seit Januar 2011 litt Mary Tamm an Krebs und starb 18 Monate später, am 26. Juli 2012, in einem Londoner Hospital. Sie wurde 62 Jahre alt.
28.07.2012 11:46 Uhr
Die US-amerikanische Schauspielerin Lupe Ontiveros starb 69-jährig nach einem Kampf gegen den Leberkrebs, am 26. Juli 2012.
Lupe Ontiveros wurde als Guadalupe Moreno am 17. September 1942 in El Paso, Texas, geboren. Ihre Eltern waren mexikanische Einwanderer.

Sie absolvierte in El Paso die Highschool und ging auf die Texas Woman´s University in Denton, Texas, wo sie einen Bachelor-Abschluss als Sozialarbeiterin machte.

Nachdem Ontiveros mit Elias Ontiveros verheiratet war, zog sie mit ihrem Mann nach Kalifornien, um seinen Traum vom Automobil-Business zu realisieren.

1975 war sie Mitbegründerin der Latino Theater Company, mit der sie zusammen auftrat. 1976 gab sie in der TV-Serie "Drei Engel für Charlie" ihr Fernsehdebüt.

Nach zahlreichen Nebenrollen folgte 1977 Lupe Ontiveros Kinopremiere mit der Komödie "Der größte Liebhaber der Welt". Bekanntere Filme wie "Die Goonies" (1985), "Die Stärke der Macht" (1990), "Blood in Blood Out - Verschworen auf Leben und Tod" (1993) und "Echte Frauen haben Kurven" (2002) folgten.

Von 2004 bis 2012 spielte sie in insgesamt acht Folgen in der weltbekannten amerikanischen Fernsehserie "Desperate Housewives" mit.

Lupe Ontiveros litt an Leberkrebs und verlor den Kampf gegen diesen am 26. Juli 2012. Sie wurde von ihrem Ehemann und ihren drei Söhnen überlebt.
26.07.2012 11:47 Uhr
Susanne Lothar, bekannt aus Film und Fernsehen, starb unverhofft im Alter von 51 Jahren am 21. Juli 2012 in Berlin.
Susanne Lothar wurde am 15. November 1960 in Hamburg geboren. Ihre Eltern waren das Schauspielerehepaar Hanns Lothar und Ingrid Andree.

An der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg studierte sie Schauspiel und bekam noch während ihres Studiums ein Engagement am Thalia Theater.

1981 erhielt Lothar den Boy-Gobert-Preis, ein Theaterpreis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen.

Zeit ihres Lebens war sie an zahlreichen Theaterbühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig.

Gleich für ihre erste Kinorolle in dem deutschen Drama "Eisenhans" (1983) wurde Susanne Lothar 1983 der Bundesfilmpreis verliehen.

Zusammen mit ihrem Ehemann, Ulrich Mühe, war sie 1993 in dem TV-Zweiteiler "Das tödliche Auge" zu sehen. Beide erhielten für ihre Hauptrolle jeweils den Goldenen Gong, einen Medienpreis der Fernsehzeitschrift Gong, verliehen.

In dem deutsch, französisch, österreichisch, polnischen Filmdrama "Die Klavierspielerin" (2001), von Michael Haneke, übernahm sie an der Seite von Isabelle Huppert, die Rolle der Frau Schober. Der Kinofilm war mit 2,5 Millionen Besuchern einer der erfolgreichsten Filme mit österreichischer Beteiligung.

2008 spielte Susanne Lothar an der Seite der Oscarpreisträgerin Kate Winslet in dem deutsch-US-amerikanischen Filmdrama "Der Vorleser". Der Film spielt in den 1950er Jahren und handelt von einem 15-jährigen Schüler, der mit einer zwanzig Jahre älteren Frau eine Liebesbeziehung eingeht und später erfährt, dass sie im Zweiten Weltkrieg KZ-Aufseherin war.

Neben ihren Schauspieltätigkeiten für das Kino, stand sie auch in zahlreichen Fernsehrollen vor der Kamera. Unter anderem mehrfach für die Krimiserie "Tatort".

Bis zu ihrem plötzlichen Tod war Susanne Lothar schauspielerisch tätig. Sie starb am 21. Juli 2012, im Alter von 51 Jahren, in Berlin und hinterlies zwei Kinder. Ihr Ehemann, Schauspieler Ulrich Mühe, war bereits 2007, im Alter von 53 Jahren, verstorben.
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