verstorbene Filmstars - eine Hommage an Legenden
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Nachrichten und Neuigkeiten (Seite 5)

Lesen Sie hier sämtlich Nachrichten und Neuigkeiten rund um Verstorbene-Filmstars.de.

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27.11.2012 13:02 Uhr
Dinah Sheridan schlief friedlich am 25. November 2012 in ihrem Haus in Northwood, Middlesex, London, im Kreise ihrer Familie ein.
Dinah Sheridan wurde am 17. September 1920 in Londoner Stadtteil Hampstead, England, geboren. Ihr Vater war gebürtiger Russe und von Beruf Fotograf, der später Hoffotograf bei Queen Elizabeth wurde.

Die kleine Dinah war ein kränkliches Kind, die auch an Tuberkulose erkrankte. Bereits während ihrer Schulzeit trat sie in verschiedenen Bühnenstücken auf.

1935, im Alter von 15 Jahren, gab sie ihr Filmdebüt in dem Historienfilm "I Give My Heart". In "Irish and Proud of It" (1936) hatte sie ihre erste Hauptrolle inne. Zwischenzeitlich spielte Sheridan an verschiedenen Repertoiretheatern Unterhaltungsstücke und Komödien.

1942 heiratete Sheridan den Schauspieler Jimmy Hanley, den sie während der Dreharbeiten zu "Salute John Citizen" (1942) kennengelernt hatte. Es gingen drei Kinder aus dieser Ehe hervor. Im Zweiten Weltkrieg diente sie als Fahrerin eines Krankentransportwagens. 1949 trennte sie sich von ihrem Ehemann Jimmy Hanley und 1952 erfolgte die Scheidung.

Anfang der 1950er Jahre gelang ihr durch die Kinofilme "Schwarzes Elfenbein" (1951), "Der unbekannte Feind" (1952) und "The Story of Gilbert and Sullivan" (1953) der Durchbruch als Schauspielerin.

Dinah Sheridans zweiter Ehemann wurde 1954 der Director der Rank Organisation John Davis. Sie gab auf Verlangen ihres Mannes ihre Filmkarriere auf, kümmerte sich um den Haushalt und das gesellschaftliche Leben und lehnte die Hauptrolle für den Film "Allen Gewalten zum Trotz" (1956) ab.

1965 ließ sie sich von John Davis scheiden. Zwei Jahre später kehrte sie als Schauspielerin wieder auf die Theaterbühne zurück und spielte bis in die 1990er Jahre in verschiedenen Londoner West End-Bühnenproduktionen mit.

1970 spielte Sheridan nochmals in einem Kinofilm mit. Es war das Familiendrama "Jeden morgen hält derselbe Zug". Ihren letzte Kinorolle bekleidete sie in Agatha Christies Romanverfilmung "Mord im Spiegel" (1980). Des Weiteren war sie bis Ende der 1990er Jahre nur noch im Fernsehen, hauptsächlich in Serien, zu sehen.

Ihr dritter Ehemann wurde 1986 der kanadische Schauspieler John Merivale. Sie pflegte ihn bis zu seinem Tod im Jahre 1990. Zwei Jahre später heiratete sie den kalifornischen Geschäftsmann Aubrey Ison.

Dinah Sheridan schlief friedlich im Kreise ihrer Familie am 25. November 2012 in ihrem Haus in Northwood, Middlesex, London ein. Die britische Schauspielerin wurde 92 Jahre alt.
27.11.2012 11:10 Uhr
Der spanische Schauspieler und Komiker Tony Leblanc starb 90-jährig, am 24. November 2012, bei Madrid an einem Herzinfarkt.
Tony Leblanc wurde am 07. Mai 1922, als Ignacio Fernández Sánchez, in der spanischen Hauptstadt Madrid geboren. Bereits in jungen Jahren lernte er das Singen und Tanzen.

Er spielte in der dritten spanischen Liga Fußball für den Verein Real Club Deportivo Carabanchel und versuchte sich parallel als Boxer im Leichtgewicht. Leblanc holte sich den Titel des regionalen kastilischen Meisters in seiner Gewichtsklasse.

Anschließend ging Leblanc zur Schauspielerei über und begann 1944, mit dem spanischen Drama "Eugenia de Montijo", seine Filmkarriere. Es waren zunächst kleinere Rollen, die er besetzte. Ab den 1950er Jahren spielte er in zahlreichen spanischen Erfolgsfilmen mit und war dabei oftmals in dem Komikertrio mit Manolo Gómez Bur und José Luis Ozores zu sehen.

Im Fernsehen war er eher selten zu sehen. 1975 beendete er seine Kinokarriere und 1983 nach einem Verkehrsunfall auch seine Bühnenaktivitäten. Es dauerte bis 1998, bis er als Schauspieler zurückkehrte und in der Krimikomödie "Torrente - Der dumme Arm des Gesetzes" auch in Deutschland zu sehen war. Für seine Darstellung in dem Film wurde ihm der spanische Filmpreis verliehen.

Tony Leblanc war bis 2011 in weiteren Kinofilmen zu sehen. Der Vater von acht Kindern verstarb am 24. November 2012 in der nähe von Madrid an einem Herzinfarkt. Er wurde 90 Jahre alt.
26.11.2012 12:29 Uhr
Heinz Werner Kraehkamp, ein deutscher Schauspieler, Kabarettist, Autor und Theaterregisseur, starb am 24. November 2012 in Berlin an Lungenkrebs.
Heinz Werner Kraehkamp wurde am 26. Dezember 1948 in Darmstadt geboren. Nach seiner Schulzeit trat er als Artistik-Clown in einem belgischen Zirkus auf. Von 1964 bis 1966 studierte er Schauspielkunst an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Anschließend zog er nach Paris, wo er von 1966 bis 1967 die Cascadeur-Schule Paris besuchte und eine Stuntmanausbildung erhielt. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Kraehkamp 1967 in einer Folge der Fernsehserie "Die Firma Hesselbach".

Zu Beginn seiner Karriere trat er auf verschiedenen Theaterbühnen auf. 1972 gab er sein Filmdebüt, in dem Fernsehfilm "Der Datterich". Seine Kinopremiere war 1976 in Hans W. Geissendörfers "Sternsteinhof".

Bekannt wurde Heinz Werner Kraehkamp durch sein Mitwirken in 14 Tatort-Krimis. Insgesamt stand er über 140 Mal vor Film und Fernsehkameras. Zuletzt in den Fernsehkrimis "SOKO Stuttgart" und "Abschnitt 40".

Parallel zu seiner Film- und Fernseharbeit spielte er weiterhin Theater und leitete 2009 vorübergehend das Volkstheater Frankfurt.

Heinz Werner Kraehkamp wurde 63 Jahre alt. Er starb am 24. November 2012 in Berlin an seiner Lungenkrebserkrankung.
26.11.2012 11:30 Uhr
Die deutsche Schauspielerin und Dramaturgin Margit Schaumäker verstarb 87-jährig, am 23. November 2012, nach kurzer schwerer Krankheit.
Margit Schaumäker wurde am 12. Mai 1925 in Berlin geboren. Ihre Ausbildung als Schauspielerin erhielt sie am Berliner Schillertheater. Da ihr erster Mann Berlin nicht verlassen wollte, musste sie ihr Engagement am Dresdner Staatsschauspiel fallen lassen und wurde so 1952 die erste DDR-Fernsehansagerin des neuen Mediums.

Ein Jahr zuvor gab sie ihr Spielfilmdebüt in der DDR-Komödie "Contra" (1951). Bis 1960 folgten fünf weitere Spielfilme. Nach 12 Jahren als Ansagerin hörte sie 1964 auf und wechselte in die Kultur-Redaktion als Redakteurin.

Als Dramaturgin arbeitete Schaumäker unter anderem mit an dem DDR-TV-Film "El cantor" (1978). Sie selber war als Schauspielerin seit 1961 ausschließlich nur noch im Fernsehen, vor allem in Serien, zu sehen. Ihre vorletzte Rolle spielte sie in der TV-Miniserie "Die Frauen der Wardins" (1974). Die Letzte war 19 Jahre später, in dem Film "Ein Cowboy im Sozialismus" (1993).

Margit Schaumäker war in zweiter Ehe mit DEFA-Dramaturg Willi Brückner verheiratet. Sie hatte einen Sohn, den MDR-Moderator Andreas Brückner. Am 23. November 2012 erlag sie in Berlin im Alter von 87 Jahren einer kurzen, schweren Krankheit.
25.11.2012 10:04 Uhr
Schauspieler Larry Hagman, alias J.R. Ewing, starb am 23. November 2012 an seinem Krebsleiden in Dallas, Texas, USA.
Larry Hagman wurde als Larry Martin Hagman, am 21. September 1931, in Fort Worth, Texas, USA, geboren. Er war der Sohn der bekannten Broadway-Schauspielerin Mary Martin. Sein Vater war Bezirksstaatsanwalt.

Nach der Scheidung seiner Eltern wuchs der kleine Hagman bei seiner Großmutter auf, beendete 1949 die Highschool und arbeitete in Dallas, Texas, als Produktionsassistent. Parallel spielte er kleinere Rollen am Margo Jones Theater während er das Bard College für ein Jahr unterbrach.

Hagman war vor allem ein Fernsehschauspieler und trat in zahlreichen TV-Serien vor die Kamera. Nachdem er von 1952 bis 1956 bei der United States Air Force in Europa diente, war er 1957 das erste Mal im Fernsehen, in der Krimiserie "Decoy" zu sehen. Erst sieben Jahre später sah man in dem Kriegsdrama "Helden - Himmel und Hölle" (1964) im Kino.

Seit 1954 war er mit seiner Frau Maj verheiratet. Sie bekamen zwei Kinder.

Ebenfalls ein Kriegsdrama kam mit "Erster Sieg" (1965) in die Kinos. Darin war er an der Seite von John Wayne und Kirk Douglas zu sehen. Zu größerer Bekanntheit gelangte er ab 1965, in dem er die Rolle des Astronauten Major Anthony Nelson in der amerikanischen Fernsehserie "Bezaubernde Jeannie" übernahm. In 139 Folgen spielte er von 1965 bis 1970 diese Rolle neben Barbara Eden.

Larry Hagmans Paraderolle aber wurde die des texanischen Ölbarons und Fieslings J.R. Ewing, in der er weltweit bekannt wurde. Ganze 13 Jahre wurde die Familienserie "Dallas" in 14 Staffeln mit 357 Folgen von 1978 bis 1991 ausgestrahlt.

Nach einer langjährigen Alkoholabhängigkeit erhielt er 1995 eine neue Leber, die aber 2003 wieder teilweise entfernt werden musste.

Nach "Dallas" folgten weitere Rollen in TV-Serien sowie in Kinofilmen. Sein letzter, auch in Deutschland bekannter Kinofilm war die Komödie "Mit aller Macht" (1998), an der Seite von John Travolta und Emma Thompson. 2012 war Hagman wieder in die Rolle des J.R. Ewing, für neue Dallas-Folgen geschlüpft.

Seit dem großen Stromausfall der gesamten Ostküste der USA, am 14. August 2003, trat er für eine Energiewende ein und engagierte sich dort sehr stark.

Seit 2011 war Hagman man Krebs erkrankt. Diese Krankheit war auch der Grund für seinen tot. Larry Hagman starb am 23. November 2012 im Beisein seiner Familie im Medical City Dallas Hospital in Dallas, Texas. Er wurde 81 Jahre alt.
23.11.2012 08:56 Uhr
US-Schauspielerin Deborah Raffin, bekannt durch die TV-Serie "Eine himmlische Familie", starb am 21. November 2012 an Leukämie.
Deborah Raffin wurde als Deborah Iona Raffin, am 13. März 1953, in Los Angeles, USA, geboren. Ihre Mutter war eine Schauspielerin namens Trudy Marshall. Raffin hatte einen Bruder und eine Schwester.

Nach dem College begann sie im Alter von 20 Jahren ihre Schauspielkarriere, in dem amerikanischen Fernsehfilm "Of Men and Women" (1973). Im gleichen Jahr gab sie in der Komödie "Vierzig Karat" (1973) ihr Debüt auch als Filmschauspielerin.

1974 heiratete sie den Filmproduzenten Michael Viner und spielte in diesem Jahrzehnt in unterschiedlichen TV- und Kinofilmen, der unterschiedlichsten Genres, mit. 1977 war sie für die Rolle der Sandy in dem Tanzfilm "Grease" (1978) vorgesehen. Doch die Rolle bekam dann die australische Sängerin Olivia Newton-John.

1981 wurde Raffin für ihre Rolle der Lena Canada in dem amerikanischen Filmdrama "Touched by Love" (1980) für einen Golden Globe nominiert. Gleichzeit wurde sie auch für diese Rolle für die Goldene Himbeere als Schlechteste Schauspielerin nominiert.

Parallel ihrer Schauspielertätigkeiten war sie auch als Produzentin für TV- und Kinofilme aktiv. Eine größere Bekanntheit erlangte sie in ihrer Rolle als Julie Camden Hastings in der amerikanischen TV-Familien-Serie "Eine himmlische Familie" (1996-2005), in der sie in 18 Folgen zu sehen war. 2010 war sie das letzte Mal in eine Fernsehserie zu sehen.

Deborah Raffin verstarb im Alter von 59 Jahren, am 21. November 2012, in ihrem Geburtsort Los Angeles an Leukämie.
21.11.2012 11:39 Uhr
Fernando Casanova, mexikanischer Schauspieler und Rekordinhaber der meisten Hauptrollen, starb am 16. November 2012 in Mexiko-Stadt.
Fernando Casanova wurde am 24. November 1925, als Fernando Gutiérrez López, in der mexikanischen Stadt Guadalajara geboren.

Sein Leinwanddebüt gab er 1947, im Alter von 22 Jahren, in der mexikanischen Fantasykomödie "La vida íntima de Marco Antonio y Cleopatra". 1949 war er erstmalig auch in deutschen Kinos, in dem Drama "Die Herrin von Soto", zu sehen.

Casanovas Durchbruch als Schauspieler gelang 1954 in der Titelrolle eines draufgängerischen Abenteurers in dem Western "El águila negra".

Bis Ende der 1970er Jahre war er in zahlreichen mexikanischen Erfolgsfilmen zu sehen. Darunter befand sich auch das Westernabenteuer "Mit Colt und Maske" (1963). In spanisch produzierten Filmen war er mit dem Pseudonym Fred Canow zu sehen.

Fernando Casanovas Filmografie umfasst über 170 Filme. In vielen davon übernahm er die Hauptrolle. Das war auch der Grund dafür, warum er im Guinness Buch der Rekorde erwähnt wurde. Kein anderer Schauspieler spielte bis zu seinem Tod in so vielen Hauptrollen wie er selber.

Der Schauspieler starb am 16. November 2012, sechs Tage vor seinem 87. Geburtstag, in Mexico City, aufgrund von Komplikationen seines Lungenkrebsleiden.
11.11.2012 23:40 Uhr
Iurie Darie, rumänischer Schauspieler, starb am 09. November 2012 nach schwerer Krankheit im Alter von 83 Jahren in Bukarest.
Iurie Darie wurde am 14. März 1929 im heutigen Moldawien geboren. Er studierte Schauspiel am Institut der Feinen Künste und am Theater- und Filmkunstinstitut in Bukarest.

1953 sah man ihn in dem Rumänischen schwarz-weiß Actionfilm "Nepotii gornistului". Es war sein Filmdebüt. Anschließend folgten zahlreiche nationale Filme, die auch in den Kinos der DDR zu sehen waren.

Für die DEFA spielte Darie in der DDR-Filmproduktion "Signale - Ein Weltraumabenteuer" (1970) mit.

Im Rahmen der sogenannten DEFA-Indianerfilme wie "Osceola" (1971), "Blutsbrüder" (1975), "Severino - Der Sohn des großen Häuptlings kehrt zurück" (1978) und "Sing, Cowboy, sing" (1981) erlangte er weitere Bekanntheit.

Auf der Bühne in zahlreichen Komödien sowie in Kinderprogrammen des rumänischen Fernsehens war Iurie Darie ebenfalls zu sehen.

Während seiner letzten Jahre litt er an verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie Atemwegserkrankungen, Herzinsuffizienz und Schlaganfall. Der Schauspieler starb 83-jährig am 09. November 2012 im Kreise seiner Familie in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.
08.11.2012 13:30 Uhr
Der englische Schauspieler und spätere Landschaftsmaler Clive Dunn verstarb am 06. November 2012 nach Komplikationen einer Operation.
Clive Dunn wurde am 09. Januar 1920, als Clive Robert Benjamin Dunn, in London geboren. Seine Eltern waren wie seine Cousine, Gretchen Franklin, ebenfalls Schauspieler. Nach seinem Abitur studierte er an der unabhängigen Italia Conti Academy of Theatre Arts in London.

Er besetzte in den 1930er Jahren kleinere Filmrollen und erschien neben Will Hay in den Filmen "Boys Boys" (1935) und "Good Morning, Boys" (1937).

Während des Zweiten Weltkriegs diente Dunn in der englischen Armee und kam für vier Jahre in Kriegsgefangenschaft. Anschließend arbeitete er viele Jahre als Theaterschauspieler.

Ab Mitte der 1950er Jahre trat er vorwiegend in Fernsehfilmen und Serien auf. 1951 heiratete er das Mode-Modell Patricia Kenyon. Nachdem sie geschieden wurden, heiratete er im Juni 1959 die Schauspielerin Priscilla Pughe-Morgan und bekamen zwei Töchter, Polly und Jessica.

1968 wurde Clive Dunn durch die englische TV-Serie "Dad's Army" bekannt. Darin spielte er die Rolle des LCpl. Jack Jones in sämtlichen 80 Folgen von 1968 bis 1977. Während dieser Dekade fand er aber auch noch genügend Zeit für seine Filmkarriere. So spielte er unter anderem in der Krimikomödie "Gauner, Kronen und Juwelen" (1969), der Komödie "Magic Christian" (1969) und der Kriegskomödie "Dad's Army" (1971) mit.

Sein letzter Kinofilm kam 1980, mit dem Titel "Das boshafte Spiel des Dr. Fu Man Chu", in die Kinos. 1984 beendete er mit 64 Jahren seine Schauspielkarriere und verbrachte seine letzten drei Jahrzehnte in Portugal, wo er sich als Landschaftsmaler betätigte, bis ihm sein Augenleiden es nicht mehr zuließ.

Clive Dunn musste sich Anfang November 2012 einer Operation unterziehen. Am 06. November 2012 starb er infolge von Komplikationen dieser Operation in Portugal. Er wurde 92 Jahre alt.
26.10.2012 11:08 Uhr
Anita Björk, eine der angesehensten Theater- und Filmschauspielerin Schwedens, starb am 24. Oktober 2012 nach kurzer Krankheit in Stockholm.
Anita Björk wurde als Anita Barbro Kristina Björk, am 25. April 1923, in Mittelschweden geboren. Sie wurde in eine Künstlerfamilie hineingeboren und fand früh gefallen an der Schauspielerei.

Daraufhin besuchte sie die Gösta Terserus Theaterschule und wurde an der Königlichen Schauspielschule in Stockholm 1942 angenommen, die sie 1945 abschloss. Anschließend arbeitete Björk als Theaterschauspielerin. 1948 schaffte sie den Durchbruch in Jean Genets Dramainszenierung von "Die Zofen".

Bereits 1942 gab Björk ihr Filmdebüt in einer Nebenrolle in dem schwedischen Drama "Himlaspelet". International bekannt wurde sie durch das französische Filmdrama "Fräulein Julie" (1951). Ihren ersten englischsprachigen Film hatte sie 1954 mit dem Abenteuerfilm "Das unsichtbare Netz", an der Seite von Gregory Peck.

Von 1945 bis 1951 war sie mit dem schwedischen Schauspieler Olof Bergström verheiratet, mit dem Sie mehrmals gemeinsam vor der Filmkamera stand und aus der Sohn Jonas hervorging.

Nachdem sich Anita Björks zweiter Ehemann, der schwedische Journalist und Schriftsteller Stig Dagerman, im November 1954 das Leben nahm, verstärkte sie ihr Theaterengagement und wurde erneut ein Ensemblemitglied des Königlichen Dramatischen Theaters in Stockholm. 1962 heiratete sie Ehemann Nummer drei, Lasse Lindqvist, von dem sie sich 1970 wieder scheiden ließ.

Ab den 1960er Jahren sah man sie auf den Filmleinwänden immer öfter in Nebenrollen. So unter anderem in "Liebende Paare" (1964), "Adalen Riots" (1969) und "Die Erbschaft" (1979). Zuletzt stand Björk 1998 in der schwedischen Romanze "Sanna ögonblick" vor der Kamera. 2000 war sie das letzte Mal im Fernsehfilm "Bildmakarna" zu sehen.

2001 verlieh man Björk ein Professorentitel und 2006 wurde sie während der Verleihung des nationalen schwedischen Filmpreises für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Anita Björk verstarb am 24. Oktober 2012 nach kurzer Krankheit in Stockholm. Sie wurde 89 Jahre alt.
24.10.2012 10:01 Uhr
Indianischer Schauspieler Russell Means (Oyate Wacinyapin) starb am 22. Oktober 2012 in den USA an Speiseröhrenkrebs.
Russell Means wurde am 10. November 1939, als Lakota-Sioux-Indianer mit dem Namen Oyate Wacinyapin, im Pine Ridge Reservat in South Dakota, USA, geboren. Er wuchs in Nord-Kalifornien auf, wo sein Vater auf einer Werft arbeitete und machte 1958 seinen Highschool Abschluss.

Als indianischer Aktivist war er mit anderen Indianern an einige Aktionen beteiligt, die die Rechte und das Ansehen der Indianer in den USA stärken sollte. 1968 wurde er Direktor des Zentrums amerikanischer Indianer in Cleveland und 1969 trat er der indianischen Widerstandsbewegung "American Indian Movement" (AIM) bei. Bis zu dieser Zeit besuchte er auch verschiedene Colleges.

Seit 1992 trat Means auch als Schauspieler und Synchronsprecher in Erscheinung. Seine erste Filmrolle in der Literaturverfilmung "Der letzte Mohikaner" (1992) war zugleich seine erste Hauptrolle. Er spielte den Mohikaner Chingachgook.

Es folgten weitere Filme, meist mit Indianischem oder einem Western Hintergrund. So auch "Buffalo Girls" (1995), "Pocahontas 2 - Die Reise in eine neue Welt" (1998) und "Pathfinder - Fährte des Kriegers" (2007). Aber auch in zeitaktuellen Filmen wie "Natural Born Killers" (1994) besetzte Means Rollen.

Russell Means verstarb im Alter von 72 Jahren, am 22. Oktober 2012, in einem kleinen Ort in South Dakota, USA, an Speiseröhrenkrebs.
22.10.2012 10:29 Uhr
Brechts Schülerin und eine der bekanntesten Schauspielerin der DDR, Käthe Reichel, starb im Alter von 86 Jahren.
Käthe Reichel wurde am 03. März 1926, als Waltraut Reichelt, in Berlin geboren. Nach ihrer kaufmännischen Lehre arbeitete sie ohne Schauspielausbildung an Theatern in Gotha, Greiz und Rostock.

Ab 1950 war sie ein Mitglied des Bertolt Brecht Berliner Ensembles und spielte dort in Brecht und Benno Besson Inszenierungen. Eine ihrer bedeutenden Rollen war z.B. Gretchen in "Urfaust" (1952).

1951 bekleidete Reichel ihre erste Filmrolle in dem Filmdrama "Corinna Schmidt", von Arthur Pohl.

Dem Ensemble des Deutschen Theaters Berlin gehörte sie seit 1961 an. Bis zu den 1980er Jahren spielte sie in verschiedenen Kino- und Fernsehfilmen sowie TV-Serien der DDR mit. 1982 erhielt sie den Nebendarstellerpreis, des 2. Nationalen Spielfilmfestivals der DDR, für ihre Rolle in dem Geschichtsdrama "Levins Mühle" (1980).

Käthe Reichel galt für die Obrigkeit der DDR als eine sehr unbequeme Staatsbürgerin. Dieses verdeutlichte sie vor allem als sie Unterschriften gegen die Ausbürgerung 1976 von Wolf Biermann aus der DDR sammelte. Auch war sie eine Mitorganisatorin der Demonstration am 04. November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz. Später in der Bundesrepublik Deutschland nahm sie auch an Demonstrationen gegen Hartz IV teil.

In der Krimikomödie "Die Spur des Bernsteinzimmers" (1992) hatte sie ihre letzte Filmrolle und 2002 war sie in der Krimiserie "Abschnitt 40" das letzte Mal im Fernsehen zu sehen.

Käthe Reichel starb 86-jährig, am 19. Oktober 2012, im brandenburgischen Buckow.
19.10.2012 21:03 Uhr
Dirk Bachs Leben vollständig beschrieben.
Der am 01. Oktober 2012 verstorbene Schauspieler und Moderator Dirk Bach wurde nur wenige Tage später, am 06. Oktober 2012 eingeäschert und einen Tag später im engsten Familen- und Freundeskreis beigesetzt.

Ab sofort ist die vollständige Biografie des Komödianten beschrieben und kann unter dem nachfolgenden Link erreicht werden. >>> Biografie Dirk Bach <<<
19.10.2012 10:20 Uhr
Die Emmanuelle der 1970er Jahre, Sylvia Kristel, verstarb am 17. Oktober 2012 in Amsterdam an den Folgen ihres Krebsleidens.
Sylvia Kristel wurde am 28. September 1952 in der niederländischen Stadt Utrecht geboren.

Bereits mit 17 Jahren begann Sie eine Modelkarriere und wurde nur vier Jahre später, im Alter von 21 Jahren, mit dem Titel "Miss TV Europe" gekürt.

1973 gab Kristel ihr Filmdebüt in dem niederländischen Streifen "Frank en Eva". Weltberühmt wurde sie nur ein Jahr später, durch ihre Hauptrolle im französischen Erotikfilm "Emmanuelle" (1974). Dieser Film, zusammen mit dem überall zu sehenden Filmplakat, auf dem sie mit kurzen Haaren und halb nackt in einem Rattansessel sitzt und mit einer Perlenkette spielt, wurde zu einer sexuellen Revolution in Europa. Es war zugleich der erfolgreichste französische Film der 1970er Jahre. Es sollten noch mehrere Emmanuelle Filme folgen.

Sie bediente in ihrer Filmkarriere aber auch noch andere Genres. So spielte Sie unter anderem die Hauptrolle der Maria Theresa in dem Abenteuerfilm "Das Geheimnis der eisernen Maske" (1979), einen Fluggast in dem Actiondrama "Airport '79 - Die Concorde" (1979) und als Sofia in dem US-amerikanischen Thriller "Red Heat" (1985). Insgesamt kam Kristel dabei auf mehr als 50 Haupt- und Nebenrollen. 2010 war sie das letzte Mal im Kino und im Fernsehen zu sehen.

Sylvia Kristel war zwei Mal verheiratet und hatte einen Sohn aus einer Beziehung mit dem flämischen Schriftsteller Hugo Claus. Sie war ein Multilinguist und sprach neben ihrer Muttersprache Niederländisch auch Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch. Die meiste zeit ihres Lebens lebte sie in Amsterdam.

Das ehemalige Model erlitt im Juli 2012 einen Schlaganfall und war seit längeren an Krebs erkrankt, an deren Folgen sie im Alter von 60 Jahren, am 17. Oktober 2012, in Amsterdam starb.
19.10.2012 08:38 Uhr
John Clive, ein britischer Schauspieler und Autor starb nach kurzer Krankheit im Alter von 79 Jahren am 14. Oktober 2012 in England.
John Clive wurde am 06. Januar 1933 in London geboren. Seine Schauspielkarriere begann er Mitte der 1960er Jahre in verschiedenen britischen TV-Serien.

Seine erste Filmrolle spielte er 1967 in der Komödie "The Mini-Affair". 1968 lieh er seine Stimme dem Beatles Musiker John Lennon, für den Zeichentrickfilm "Yellow Submarine".

Clive kam meist nicht über Nebenrollenjobs hinaus. In den 1970er Jahren war er in vier Carry on Filmen "Der total verrückt..." zu sehen.

Als Buchautor war er seit 1977 aktiv und schrieb zusammen mit J.D. Gilman den Bestseller "KG200". Es blieb nicht sein einziger Roman. Als Regisseur stand er nur einmal hinter der Kamera. Es war 1989 für den TV-Film "The Yellow Wallpaper". Seine letzte Filmrolle spiele Clive 1998, in der Komödie "Speedrider - Die Jagd nach dem Wunderauto".

John Clive war zwei Mal verheiratet. Aus erster Ehe entstammten zwei Kinder. Der Schauspieler verstarb am 14. Oktober 2012 nach einer kurzen Krankheit. Er wurde 79 Jahre alt.
14.10.2012 19:11 Uhr
Gary Collins, der US-amerikanische Schauspieler und Moderator starb am 13. Oktober 2012 in Biloxi, Mississippi, USA.
Gary Collins wurde als Gary Ennis Collins am 30. April 1938 in Los Angeles geboren, wuchs dort auf und besuchte das Santa Monica City College.

Während seiner zweijährigen Militärzeit entdeckte er für sich die Schauspielerei. Sein Filmdebüt gab er 1962 in der Filmkomödie "Es begann in Rom", an der Seite von Elsa Martinelli und Charlton Heston. in den kommenden Jahrzehnten war Collins noch in weiteren 9 Kinofilmen zu sehen. Der letzte war das Drama "Beautiful", aus dem Jahr 2000.

Als Fernsehmoderator und als Schauspieler in TV-Serien war Collins ebenfalls aktiv. Insgesamt stand er in über 100 Film und Fernsehproduktionen vor der Kamera. Für seine Leistungen im Fernsehen erhielt er 1985 einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame, am 6922 Hollywood Boulevard.

Insgesamt war er zweimal verheiratet. Seit dem 03. Oktober 1964 mit Susan Peterson Lachman. Mit ihr hatte er zwei Kinder. Seine zweite Ehe begann am 24. November 1967 und hielt bis zu seinem Tod. Ehefrau Nummer Zwei war die ehemalige Miss America 1959, Mary Ann Mobley. Das Ehepaar bekam ein Kind.

Gary Collins starb am frühen Morgen des 13. Oktober 2012 in einem Krankenhaus in Biloxi, Mississippi, USA. Die Todesursache war natürlicher Natur. Der Schauspieler wurde 74 Jahre alt.
11.10.2012 09:58 Uhr
American-Football-Spieler, Profiwrestler und Schauspieler, Alex Karras, verstarb am 10. Oktober 2012 an den Folgen von Nierenversagen.
Alex Karras wurde am 15. Juli 1935 als Alexander George "Alex" Karras in Gary, Indiana, USA, geboren. Sein Vater war griechischer und seine Mutter kanadischer Abstammung. Er hatte noch fünf Geschwister.

Bereits während seiner Schulzeit und privat mit Freunden spielte er American Football und wurde zweimal in die Auswahl des US-Bundestaates Indiana und einmal zum All-American gewählt.

Da Karras sehr talentiert war, erhielt er ein Stipendium an der Universität von Iowa und spielte dort von 1955 bis 1957 für die Iowa Hawkeyes als Tackle im College Football Team. Auch dort erhielt er Auszeichnungen für seine sportlichen Leistungen im Football-Bereich.

Direkt nach dem College unterschrieb er einen Vertrag als Profi-Wrestler, welcher ihm 25.000 Dollar einbrachte. Ein Jahr später wurde er von den Detroit Lions, einem Profi-Football-Team der NFL, gedraftet. Dort war er bis 1970 aktiv.

1958, im Jahr seiner Draft heiratete Alex Karras Joan Jurgensen, mit der er fünf Kinder hatte.

Bereits während seiner aktiven Football-Karriere trat er als Schauspieler in Erscheinung. Sein erster Kinofilm war die Westernkomödie "Der wilde wilde Westen" (1974). Es folgten der Actionfilm "Der Tag, an dem die Welt unterging" (1980), die kanadische Komödie "Porky's" (1982), "Gegen jede Chance" (1984) und die Krimikomödie "Buffalo '66" (1998). Als Sportmoderator und Gastschauspieler in TV-Serien war Karras auch im Fernsehen aktiv.

Zusammen mit seiner zweiten Frau, der Schauspielerin Susan Clark, hatte Karras eine Tochter. Die Hochzeit fand am 21. März 1980 statt.

Ende der 1990 Jahre zog er sich aus dem Filmgeschäft zurück und trat gelegentlich als Football-Trainer in Erscheinung.

Im Laufe der Zeit litt Alex Karras immer mehr an seine Demenzerkrankung. Hinzu kamen noch Herzkrankheiten und Krebs. Am 08. Oktober 2012 erlitt er ein Nierenversagen. Ärzte gaben ihn nur noch ein paar Tage zu leben. Zwei Tage später, am 10. Oktober 2012 starb er in den Morgenstunden an den Komplikationen seines Nierenversagens in seinem Haus in Los Angeles.
08.10.2012 22:44 Uhr
Dirk Bach wurde am 07. Oktober 2012 in Köln in aller Stille bestattet.
Nur sieben Tage war er her, dass der Schauspieler, Moderator und Komiker Dirk Bach, am 01. Oktober 2012, an einem Herzversagen verstarb.

Am Samstag, den 06. Oktober 2012 nahmen die engsten Freunde Bachs in einer sehr persönlichen und emotionalen Trauerfeier Abschied von ihrem Freund.

Einen Tag später, am Sonntag, den 07. Oktober 2012 wurde die Urne des Schauspielers im engsten Kreis, in aller Stille, in seiner Kölner Geburtsstadt auf einem Prominentenfriedhof beigesetzt.

Am Montag, den 08. Oktober 2012 konnten sich Fans von Dirk Bach in öffentlich ausgelegten Kondolenzlisten eintragen und Widmungen hinterlassen, von dem zahlreich gebrauch gemacht wurde.
03.10.2012 19:31 Uhr
Dirk Bach verstarb sehr wahrscheinlich an einem Herzversagen.
Der am 01. Oktober 2012, im Alter von 51 Jahren, verstorbene Schauspieler Dirk Bach erlag laut Staatsanwaltschaft höchst wahrscheinlich einem Herzversagen. Eine Obduktion sei laut dieser nicht vorgesehen. Auch liege kein Fremdverschulden vor, so dass Dirk Bachs Leichnam zur Beerdigung freigegeben wurde.

Lediglich hatte man in seinem Berliner Appartement Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Cholesterinsenker gefunden.

Zuletzt wurde Bach am Sonntag, den 30. September 2012 lebend gesehen, bevor er am Montag, den 01. Oktober 2012, um kurz vor halb fünf nachmittags leblos aufgefunden wurde.
01.10.2012 21:40 Uhr
Dirk Bach, deutschlandweit als Komiker und Moderator bekannt, wurde am 01. Oktober 2012 tot in einem Hotel-Appartementhaus in Berlin-Lichterfelde aufgefunden.
Dirk Bach wurde am 23. April 1961 in Köln geboren. 1978, im Alter von 17 Jahren erhielt er in dem Stück "Prometheus" seine erste Theaterrolle, obwohl er nie eine Schauspielschule besuchte. Jedoch sammelte er zuvor in Studententheatern und in mehreren freien Theatergruppen fleißig Bühnenerfahrungen.

Seinen Durchbruch als Komödiant schaffte er Mitte der 1980er Jahre in Walter Bockmayers Theaterstück "Geierwally". Am Bonner Improvisationstheater Springmaus erhielt er 1988 ein Engagement und wurde 1992 ein festes Mitglied im Ensemble des Kölner Schauspielhauses. Dabei war Bach gleichermaßen als Komödiant und als ernster Schauspieler tätig.

Bekannt wurde Dirk Bach 1992 mit seiner TV-Show, die "Dirk Bach Show". Es folgten Engagements in den Fernsehserien "Lukas" (1996–2001) und "Der kleine Mönch" (2002). 1993 gab er in Hape Kerkelings Filmkomödie "Kein Pardon" sein Kinodebüt.

Er war ein bekennender Homosexueller und gab seinem langjährigen Lebensgefährten 1999 in Florida das Eheversprechen. Heiraten wollte er aber erst, wenn die homosexuelle Ehe in Deutschland der heterosexuellen rechtlich gleichgestellt sein würde. Außerdem setzte er sich aktiv für die Gleichberechtigung von Homosexuellen ein und war ein Mitglied des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland.

Gemeinsam mit Sonja Zietlow moderierte Bach 2004 die RTL-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Als Pepe in der Sesamstraße war er von 2000 bis 2007 aktiv.

Als Synchronsprecher gab er dem Tom aus der Serie "Tom und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig" seine Stimme. Außerdem las er verschiedene Hörbücher, sowohl Ernste als auch Märchen wie z.B. Cäpt’n Sharky.

2004, 2005 und 2009 übernahm er Rollen in Cordula Stratmanns Stegreiftheater "Schillerstraße", welche in Sat.1 ausgestrahlt wurde. Seit dem 12. November 2011 wirkte Dirk Bach in der Rolle des Heinz Wäscher in dem Musical "Kein Pardon" im Capitol Theater Düsseldorf mit.

Mit Hella von Sinnen, die Dirk Bach aus gemeinsamen Kölner Wohngemeinschaften her kannte, arbeitete er oftmals auch zusammen. Seine Tätigkeiten als Schauspieler und Moderator brachten ihm unter anderem 1996 den Telestar, 1999 den Deutschen Comedypreis und 2001 die Goldene Kamera ein.

Am 01. Oktober 2012 wurde Dirk Bach tot einem Apartment in Berlin-Lichterfelde aufgefunden. Der herbeigerufene Notarzt konnte nicht mehr helfen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht. Der Schauspieler wurde 51 Jahre alt.
01.10.2012 12:32 Uhr
Der britische rosarote Panther Star, Herbert Lom, verstarb im Schlaf am 27. September 2012 in London.
Herbert Lom wurde am 11. September 1917 in Prag, damals Österreich-Ungarn, als Herbert Karel Angelo Kuchacevič ze Schluderpacheru geboren.

Er begann 1937 seine Filmkarriere in der damaligen Tschechoslowakei und emigrierte im Januar 1939 nach Großbritannien, wo er 1942 als Napoleon Bonaparte in der dramaturgischen Biografie "The Young Mr. Pitt" debütierte. Diesen spielte er ebenfalls 14 Jahre später in dem Kriegsdrama "Krieg und Frieden" (1956), an der Seite von Audrey Hepburn, Henry Fonda und Mel Ferrer.

In dem Monumentalfilm "Spartacus" (1960), neben Kirk Douglas und Laurence Olivier, verkörperte Lom den Händler Tigranes Levantus. 1961 war er als Kapitän Nemo in der Jules Verne Verfilmung "Die geheimnisvolle Insel" auf den Kinoleinwänden zu sehen und im gleichen Jahr neben Charlton Heston in dem Geschichtsdrama "El Cid".

1964 spielte er erstmals die Rolle des neurotischen Kommissars Charles Dreyfus, mit der er in weiteren sechs Filmen weltweit bekannt wurde. An der Seite von Peter Sellers war er mit dieser Rolle auch in den Rosarote-Panther Filmen zu sehen.

Da Herbert Lom sehr gut deutsch sprach, wurde er auch für deutsche Filmproduktionen gecastet. So spielte er unter anderem den Bösewicht Colonel Brinkley in der Karl-May-Verfilmung "Der Schatz im Silbersee" (1962) und den narbengesichtigen Sklavenhändler Simon Legree in der Romanverfilmung "Onkel Toms Hütte" (1965).

Sein letzter Kinofilm war die Komödie "Ein Papst zum Küssen" (1991). Danach trat er schauspielerisch etwas kürzer und beendete mit dem Fernsehfilm "Miss Marple: Mord im Pfarrhaus" (2004) seine Karriere.

Am 27. September 2012 schlief Herbert Lom für immer ein. Der Schauspieler und Autor wurde 95 Jahre alt.
30.09.2012 21:26 Uhr
Mit nur 28 Jahren wurde Schauspieler Johnny Lewis am 26. September 2012 auf der Hausauffahrt seiner Wohnung in Hollywood tot aufgefunden.
Johnny Lewis wurde als Jonathan Kendrick "Johnny" Lewis, am 29. Oktober 1983, in Los Angeles, USA, geboren. Er war das Zweite von drei Kindern. Als Problemkind in der Schule wurde er zeitweise von seiner Mutter zu Hause unterrichtet und später auf eine kleine Privatschule geschickt.

1997 im Alter von 14 Jahren kam Lewis auf eine Schauspielschule. Obwohl seine Karriere im Fernsehen in TV-Serien 2000 begann, wurde er in Deutschland 2001 durch die TV-Serie "American High - Hier steigt die Party!" bekannt. Eine Rolle in seinem ersten Kinofilm bekleidete er 2004 in der amerikanischen Familienromanze "Raise Your Voice - Lebe deinen Traum". Auch war Lewis in "Aliens vs. Predator 2" (2007) zu sehen.

Privat spielte er Gitarre und betrieb Skydiving. Er war ein Mitglied von Scientology und hatte zwei Staatsangehörigkeiten. Die Amerikanische und die Kanadische.

Am 26. September 2012 wurde Johnny Lewis auf der Hausauffahrt seiner Wohnung in Los Feliz, Hollywood, tot aufgefunden. Laut Polizei soll er vom Hausdach gestürzt sein. Seine Vermieterin wurde ebenfalls tot aufgefunden.
25.09.2012 11:45 Uhr
Schauspieler, Synchronsprecher und Lehrer, John Ingle, verstarb 84-jährig am 16. September 2012 in Los Angeles.
John Ingle wurde als John Houston Ingle, am 07. Mai 1928, in Tulsa, Oklahoma, USA, geboren.

Nach seiner Schulzeit studierte er am Occidental College in Los Angeles und wurde ab 1955 an der Hollywood Highschool Lehrer für Englisch und Theater. 1964 erfolgte seine Versetzung an die Beverly Hills Highschool, an der er bis 1985 Schauspiel unterrichtete. Als Schüler unterrichtete Ingle unter anderem Nicolas Cage, Richard Dreyfuss, Barbara Hershey und Joanna Gleason.

Bereits vor Ingles Pensionierung, im Jahr 1985, erhielt er einige Gastrolle in TV-Serien wie "Dallas" (1983) und "Wer ist hier der Boß?" (1984).

Seine erste Rolle in einem Kinofilm bekleidete er 1985, in der amerikanischen Komödie "High-Life Klinik". Obwohl dem Fernsehen sein Hauptaugenmerk galt, war er immer mal wieder auch auf Kinoleinwänden zu sehen. So z.B. in "Amazonen auf dem Mond" (1987), "RoboCop 2" (1990), "Der Tod steht ihr gut" (1992) und "Batman & Robin" (1997).

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler gab er seine Stimme auch für Trickfilmfiguren. Die bekannteste seiner synchronisierten Figuren war die des Triceratops Topsy, in 12 Zeichentrickfilmen der Filmreihe "Ein Land vor unserer Zeit".

Seit 1954 war John Ingle mit seiner Ehefrau Grace-Lynne Martin verheiratet. Gemeinsam hatten sie fünf Töchter, neun Enkelkinder und drei Urenkel. Seine Frau starb im Februar 2012. Er selber ein halbes Jahr später, am 16. September 2012, in Los Angeles, Kalifornien. Der Schauspieler und Lehrer wurde 84 Jahre alt.
24.09.2012 16:08 Uhr
Stephen Dunham, US-amerikanischer Schauspieler, starb mit nur 48 Jahren, am 14. September 2012, an einem Herzinfarkt.
Stephen Dunham wurde am 14. September 1964, als Stephen Dunham Bowers, in Boston, Massachusetts, USA, geboren.

Seine Ausbildung zum Schauspieler erhielt er an der B.F.A. Tisch School of the Arts der New York Universität, am Circle In The Square Studio und am Actors Studio in New York.

Es folgten Arrangements in verschiedenen Bühnenproduktionen, hauptsächlich in Boston und New York.

Zum Film kam Dunham 1987. In Stephen Sommers Actionabenteuer "Die Mumie" (1999) spielte er seine erste größere Rolle. Hauptrollen blieben aber eher selten. Trotzdem war er in bekannten Kinofilmen wie "Catch Me If You Can" (2002), "Die Wutprobe" (2003) und "Das Schwiegermonster" (2005) zu sehen.

Außerdem übernahm er Gastrollen in TV-Serie wie "Hallo Holly" und "The Bill Engvall Show".

Stephen Dunham war mit der Schauspielerin Alexondra Lee verheiratet. Er verstarb auf seinem 48. Geburtstag, am 14. September 2012, im kalifornischen Burbank an einem Herzinfarkt.
18.09.2012 13:19 Uhr
Der französische Schauspieler Pierre Mondy, bekannt durch den Film Austerlitz - Glanz einer Kaiserkrone, starb am 15. September 2012 in Paris.
Pierre Mondy wurde am 10. Februar 1925 in Neuilly-sur-Seine, einem westlichen Vorort von Paris, geboren. Sein Geburtsname war Pierre Cuq.

Der stämmige und untersetzte Franzose erhielt an der privaten Schauspielschule Cours Simon in Paris Unterricht und war anschließend als Theaterschauspieler tätig.

Mondys Spielfilmdebüt war 1949 in Jacques Beckers "Rendezvous in July". 1960 wurde er durch die Rolle des Napoléon Bonaparte, in dem Geschichtsdrama "Austerlitz - Glanz einer Kaiserkrone" von Abel Gance, international bekannt.

In den 1970er Jahren war sein erfolgreichster Film die Komödie "Wo bitte ist die 7. Kompanie geblieben?" (1973). Insgesamt erschien er in über 140 Filmen im Laufe seiner Karriere.

Seit 1978 war Pierre Mondy erster Vorsitzender der französischen Schauspielergewerkschaft.

Als Synchronsprecher gab er Caius Obtus in dem Zeichentrickfilm "Asterix - Sieg über Cäsar" (1985) und Cetinlapsus in "Asterix bei den Briten" (1986) seine Stimme.

Mondy führte bei vier Filmen Regie und schrieb zwei TV-Drehbuch Adaptionen. Außerdem leitete er über 60 Theater-Produktionen, von denen viele im Théâtre du Palais-Royal in Paris aufgeführt worden sind.

Pierre Mondy war viermal verheiratet. Die Bekannteste darunter war die französische Schauspielerin Claude Gensac. Er starb am 15. September 2012, im Alter von 87 Jahren, an Lymphdrüsenkrebs, in Paris.
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