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Nachrichten und Neuigkeiten (Seite 4)

Lesen Sie hier sämtlich Nachrichten und Neuigkeiten rund um Verstorbene-Filmstars.de.

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24.02.2013 19:50 Uhr
Lou Myers, der amerikanische Schauspieler, starb am 19. Februar 2013, an Herzversagen, in Folge einer wiederholten Lungenentzündung.
Lou Myers wurde am 26. September 1935, als Lou Leabengula Myers, in Chesapeake, West Virginia, USA, geboren.

Er begann seine Schauspielkarriere 1975 als Theaterschauspieler. Er war die Zweitbesetzung des Broadway-Stücks "The First Breeze of Summer" von Leslie Lee. Bis 2008 war er in verschiedenen Broadway Stücken tätig.

Durch das Fernsehen wurde Myers 1988 bekannt, als er bis 1993 Mr. Vernon Gaines in der US-amerikanischen Sitcom "College Fieber" spielte. Es war ein Spin-off zu der erfolgreichen Sitcom "Die Bill-Cosby-Show", in der er bereits 1987 in zwei Folgen aufgetreten war. Des Weiteren trat er auch als Gaststar in bekannten amerikanischen TV-Serien wie "Der Sentinel - Im Auge des Jägers" (1996), "JAG - Im Auftrag der Ehre" (1998) und "Emergency Room - Die Notaufnahme" (2001) auf.

Seine Rollen in Kinofilmen waren begrenzt. Wenn aber doch, so trat er meist in Rollen eines griesgrämigen, mürrischen alten Mannes auf. So auch in "Stella´s Groove: Männer sind die halbe Miete" (1998) und "Wedding Planner - verliebt, verlobt, verplant" (2001).

Lou Myers gewann als Bester Schauspieler den NAACP Image Award für seine Rolle als Lockspitzel in August Wilsons Theaterstück "King Hedley II".

Im Dezember 2012 kam er wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus. Jedoch erlitt er im Januar 2013 einen Rückfall. Am 19. Februar 2013 verstarb Lou Myers in Charleston, West Virginia, USA, an Herzversagen. Er wurde 77 Jahre alt.
24.02.2013 19:44 Uhr
Die norwegische Schauspielerin Eva Bergh verstarb am 19. Februar 2013, nur wenige Tage vor ihrem 87. Geburtstag.
Eva Bergh wurde am 25. Februar 1926, in der 13 km südlich von Oslo gelegenen kleinen norwegischen Gemeinde Kolbotn geboren.

1949 debütierte sie als Theaterschauspielerin am Det Nye Theater in Oslo und war dort bis 1957 ein festes Ensemble-Mitglied. Anschließend wechselte sie an das Theater Den Nationale Scene in Bergen und blieb dort bis zu ihrem Bühnenabschied.

Bergh war auch eine Musicaldarstellerin und war die Erste aus Norwegen, die die Rolle der Eliza Doolittle in dem Musical "My fair Lady" (1963) spielte.

Im Kino war sie in insgesamt sieben Filmen von 1949 bis 2004 zu sehen. Darunter befinden sich auch zwei Filme, die in Deutschland zu sehen waren. Das war zum einen das schwedische Drama "Du sollst nicht begehren" (1952) und zum anderen der norwegische Kriminalfilm "Der Kampf um den Adlerfels" (1960), welcher 1960 bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin gezeigt wurde.

1999 wurde Eva Bergh für ihre künstlerischen Verdienste mit der Norwegischen Königlichen Verdienstmedaille ausgezeichnet.

Verheiratet war sie mit dem norwegischen Komponisten, Pianisten und Dirigenten Sverre Bergh (1915–1980).

Eva Bergh starb nur wenige Tage vor ihrem 87. Geburtstag am 19. Februar 2013.
24.02.2013 19:15 Uhr
Die britische Schauspielerin Elspet Gray verstarb 83-jährig am 18. Februar 2013 in einem Krankenhaus in London.
Elspet Gray wurde als Elspet Jean MacGregor-Gray am 12. April 1929 im nordschottischen Inverness geboren.

Nach der Schule absolvierte Sie an der Royal Academy of Dramatic Art in London eine Schauspielausbildung und gab 1947 am Grant Theatre in Leeds ihr Debüt als Theaterschauspielerin. Zeit ihres Lebens war Gray als Theaterschauspielerin auf englischen Bühnen tätig.

1948 nahm sie die britische Filmproduktionsgesellschaft Gainsborough Pictures unter Vertrag. Noch im gleichen Jahr gab Gray in dem Film "Love in Waiting" ihr Filmdebüt. In der Folgezeit hatte sie fast nur Nebenrollen inne. Nur nicht 1954. In diesem Jahr übernahm Elspet Gray die Hauptrolle als Joan Ingram in dem Kriminalfilm "Johnny on the Spot". Einer der wenigen Kinofilme mit ihr, die auch in Deutschen Kinos zu sehen waren, ist die Filmkomödie "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" (1994).

Elspet Gray lernte 1949 bei einem Vorsprechen den Schauspieler und Theatermanager Brian Rix kennen. Noch im gleichen Jahr heirateten sie und bekamen vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter.

Seit den 1950er Jahren verlagerte sich ihr Engagement mehr zum Fernsehen. Sie spielte unter anderem in den britischen Fernsehserien "Catwaezle" (1970–1971) und "Doctor Who" mit.

Elspet Gray starb im Alter von 83 Jahren am 18. Februar 2013 in einem Londoner Krankenhaus.
19.02.2013 11:14 Uhr
Der britische Schauspieler Richard Briers starb am 17. Februar 2013, infolge einer Lungenkrankheit, in seinem Haus in London.
Richard Briers wurde als Richard David Briers am 14. Januar 1934 in Raynes Park, in der südenglischen Grafschaft Surrey, geboren.

Nach dem Verlassen der Schule ohne Abschluss verpflichtete er sich für zwei Jahre bei der Royal Air Force. Nach seinem Ausscheiden absolvierte er an der Royal Academy of Dramatic Art von 1954 bis 1956 ein Schauspielstudium.

Im Anschluss daran heiratete Briers 1956 seine Schauspielkollegin Ann Davies. Sie hatten zwei gemeinsame Töchter, wobei Tochter Lucy Briers ebenfalls Schauspielerin wurde.

Bevor er zum Film und Fernsehen kam, war er als Schauspieler an verschiedenen britischen Bühnen tätig. 1958 absolvierte er in der britischen Komödie "Girls at Sea" sein Spielfilmdebüt.

Durch das Fernsehen wurde Richard Briers 1961 bekannt, als er sechs Jahre lang die Hauptrolle in der Comedy-Serie "Marriage Lines", neben Prunella Scales, übernahm. In den Folgejahren erhielt er unter anderem Gastrollen in TV-Serien wie "Doctor Who", "Mr. Bean" und "Inspector Barnaby".

Im Bereich des Kinos spielte er zumeist kleinere Rollen wie in dem Kriminalfilm "16 Uhr 50 ab Paddington" (1961) oder in Leslie H. Martinsons Actionkomödie "Feuerdrache" (1967), an der Seite von Raquel Welch. In späteren Jahren seiner Karriere war er vor allem in verschiedenen Shakespeare-Adaptionen zu sehen.

Des Weiteren war Briers als Sprecher für Werbefilme aktiv. Auch übernahm er verschiedene Sprechrollen in Zeichentrickserien.

Für seine Verdienste als Theaterschauspieler wurde er mit einigen britischen Auszeichnungen geehrte. Richard Briers verstarb in seiner Londoner Wohnung am 17. Februar 2013, an den Folgen einer langjährigen Lungenkrankheit, im Alter von 79 Jahren.
17.02.2013 14:35 Uhr
Todor Kolev, einer der führenden bulgarischen Film-und Theaterschauspieler, Sänger, Komiker und TV-Moderator starb an Lungenkrebs.
Todor Kolew wurde am 26. August 1939 in der ostbulgarischen Stadt Schumen geboren.

Sein erster großer Film war "Der Zar und der General", aus dem Jahr 1966. Er spielte in mehr als 30 Filmen mit.

Kolew wurde durch die Kinofilme "Ein Augenblick Freiheit" (1970), "Zählung der Wildhasen" (1973), "Der Doppelgänger" (1980) und "Der Tod kann warten" (1985) einem internationalen Publikum bekannt.

Während der kommunistischen Herrschaft in Bulgarien wurde er für einen öffentlichen Witz, zuungunsten des kommunistischen Führers Todor Schiwkow, vorübergehend aus Sofia ins Exil geschickt.

Todor Kolew verstarb am 15. Februar 2013 in Sofia, nach schwerer Krankheit an Lungenkrebs. Er wurde 73 Jahre alt.
13.02.2013 21:39 Uhr
Stefan Wigger, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, starb am 13. Februar 2013 nach langer Krankheit in München.
Stefan Wigger wurde am 26. März 1932 in Leipzig geboren. Nach seiner Gymnasialzeit und der Theaterschule Hannover gab er sein Bühnendebüt am Stadttheater Lüneburg.

Es folgten Engagements in ganz Deutschland. Vor allem am Berliner Schillertheater stand er häufig auf der Bühne und wurde dort für seine Verdienste zum Berliner Staatsschauspieler ernannt.

Seit 1957 übernahm Wigger auch Film- und Fernsehrollen. So spielte er unter anderem in dem Kriegsdrama "Haie und kleine Fische" (1957), dem Filmdrama "Die Dreigroschenoper" (1962) und dem Thriller "Happy Birthday, Türke!" mit.

Im Fernsehen wurde er als Familienvater Julius Donner aus der Vorabendserie "Ein Haus in der Toscana" einem breiteren Publikum bekannt. Außerdem war er in zahlreichen Gastrollen in den TV-Serien "Adelheid und ihre Mörder", "Der Alte", "Derrick" und "Freunde fürs Leben" zu sehen.

Zu seinen Schauspieltätigkeiten wirkte Stefan Wigger auch als Sprecher bei zahlreichen Hörspielproduktionen mit. Hinzu kam sein Stimmenverleih als Synchronsprecher für die Schauspieler Jean Rochefort, Michael Lonsdale, Michel Piccoli und Richard Harris.

Verheiratet war er mit seiner Schauspielerkollegin Uta Hallant. Sohn Maximilian Wigger wurde ebenfalls Schauspieler. Stefan Wigger verstarb am 13. Februar 2013 im Alter von 80 Jahren nach langer Krankheit in München.
07.02.2013 12:27 Uhr
Peter Gilmore, bekannt aus der "Ist ja irre" Filmreihe der 1960er Jahre starb am 03. Februar 2013 in London.
Peter Gilmore wurde am 25. August 1931 in Leipzig geboren. Im Alter von sechs Jahren ging er mit seiner Familie zurück nach England.

Mit 14 Jahren brach er die Schule ab und studierte Schauspiel an der traditionsreichen Londoner Schauspielschule Royal Academy of Dramatic Arts. Einen Abschluss erreichte er nicht, da er vorzeitig von der Schule verwiesen wurde.

Nach einem kurzen Aufenthalt in der Armee schloss sich Gilmore als Sänger den George Mitchell Singers an.

Seit 1958 war er im Fernsehen und seit 1961 auch im Kino zu sehen. Bekannt wurde er durch die "Ist ja irre" Filmreihe der 1960er Jahre, welche 1963 mit der Komödie "Ist ja irre - Diese müden Taxifahrer" begann.

Als Schiffsreeder James Onedin in der britischen TV-Serie "Die Onedin-Linie" erlangte Peter Gilmore in den 1970er-Jahren auch internationale Bekanntheit.

Sein letzter Auftritt in einem Kinofilm war 1992 in dem letzten Film der "Ist ja irre" Reihe "Mach’s nochmal, Columbus". Dieser Film floppte an den Kinokassen.

Peter Gilmore war dreimal verheiratet. Von 1958 bis 1969 mit Schauspielerin und Tänzerin Una Stubbs, von 1970 bis 1976 mit Schauspielerin Jan Waters und von 1987 bis zu seinem Tod mit der Schauspielerin und ehemalige "Die Onedin-Linie" Kollegin Anne Stallybrass.

Der Schauspieler starb in London am 03. Februar 2013 im Alter von 81 Jahren. Er wurde er von seiner dritten Ehefrau Anne Stallybrass und einem Sohn Jason, aus erster Ehe, überlebt.
01.02.2013 13:15 Uhr
Der britische Film- und Theaterschauspieler Bernard Horsfall starb am 29. Januar 2013 im Alter von 82 Jahren.
Bernard Horsfall wurde am 20. November 1930 in der Kleinstadt Bishop’s Stortford, England, geboren.

1957 gab er sein Filmdebüt in John Gillings Kriegsfilm "Kameraden der Luft". Die Kinozuschauer sahen ihn in den nachfolgenden Jahrzehnten häufig als Schauspieler in Kriegsdramen wie "Einer kam durch" (1957), "Schüsse in Batasi" (1964) und "Verstecktes Ziel" (1978).

Des Weiteren erhielt Horsfall immer wieder Nebenrollen in Dramen wie "Zorniges Schweigen" (1960) und "Auf der Suche nach Liebe" (1971).

Der mit ihm befreundete Regisseur Peter R. Hunt setzte ihn 1969 unter anderem in der James Bond-Verfilmung "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969) ein.

Bernard Horsfall war auch in den britischen TV-Serien "Mit Schirm, Charme und Melone", "Die 2" und "Doctor Who" zu sehen.

Eine seiner letzten Tätigkeiten als Schauspieler war die in dem Freiheitskampf-Epos "Braveheart" (1995), an der Seite von Mel Gibson und Sophie Marceau. 2008 verließ er die Filmbühne mit dem Abenteuerfilm "Die Jagd nach dem Stein des Schicksals".

Bernard Horsfall verstarb 82-jährig, am 29. Januar 2013.
25.01.2013 20:03 Uhr
Veit Relin, österreichischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur, starb im Alter von 86 Jahren, am 23. Januar 2013.
Veit Relin wurde als Josef Pichler, am 24. September 1926, im österreichischen Linz geboren und stand im Alter von nur zwölf Jahren als Statist am Landestheater Linz erstmals auf der Bühne.

Am Max Reinhardt Seminar in Wien ging er zur Schauspielschule und studierte parallel Malerei an der Wiener Kunstakademie. Anschließend spielte er Theater an den unterschiedlichsten deutschsprachigen Bühnen.

Seit 1958 spielte Relin in TV-Filmen mit. 1960 gab er an der Seite von Liselotte Pulver und Curd Jürgens in dem Drama "Gustav Adolfs Page" sein Spielfilmdebüt.

Im gleichen Jahr gründete er das Atelier-Theater am Naschmarkt in Wien und war bis 1967 sein Leiter. Seit 1964 ging Veit Relin mit der Schauspielerin Maria Schell, die er 1966 ehelichte, auf Tourneen und arbeitete verstärkt als Regisseur und Schauspieler für das Fernsehen.

Das Filmdrama "Endstation Freiheit" (1980) war sein letzter Kinofilm. 1986 ließen sich Relin und Maria Schell wieder scheiden. Aus der Ehe entstammte 1966 Tochter Marie-Theres Relin.

Veit Relin verstarb am 23. Januar 2013, in Ochsenfurt bei Würzburg. Der Schauspieler wurde 86 Jahre alt.
19.01.2013 12:12 Uhr
Louise Martini, die österreichische Schauspielerin und Radiomoderatorin verstarb am 17. Januar 2013 in Wien.
Louise Martini wurde am 10. November 1931 in Wien, als Marie-Louise Chiba geboren.

Bereits im Alter von 12 Jahren spielte sie in Schulaufführungen Theater und machte schnell den Mädchennamen ihrer Mutter zu ihrem Künstlernamen. Bereits während ihrer Schulzeit absolvierte sie eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien.

Nach Schulabschluss und erfolgreicher Ausbildung zur Schauspielerin spielte sie alsbald am Wiener Volkstheater.

1956 gab Martini ihr Spielfilmdebüt in der Komödie "Manöverzwilling" (1956), an der Seite von Gunther Philipp. Seit 1957 war sie Moderatorin der Radiosendung "Autofahrer unterwegs".

1962 zog sie nach München und spielte dort in dem Musical "Irma La Douce'. Des Weiteren war sie auf Bühnen in München und Hamburg tätig. Ihre erste Fernsehrolle spielte sie 1962 in dem deutschen Fernsehfilm "Der kleine Lord".

Später folgten Rollen in TV-Serien wie "Ein Fall für zwei", "Der Kommissar", "Derrick", "Kottan", "Tatort" und "Traumschiff", durch die Louise Martini einem breiteren Publikum bekannt wurde.

1966 heiratete sie den Regisseur Heinz Wilhelm Schwarz.

Seit 1968 lebte sie wieder in Wien und moderierte 17 Jahre lang im ORF die wöchentlichen Sendungen "Martini Cocktail" und "Mittags Martini". Als Filmschauspielerin war sie nicht so oft im Einsatz. "Qualtingers Wien" (1997) und "Wie Schnee hinter Glas" (2004) waren zwei von wenigen.

Martini erhielt neben der Goldene Kamera (1978) noch weitere Preise und machte sich auch als Chansonnière einen Namen.

Am 17. Januar 2013 verstarb Louise Martini nach kurzer Krankheit in Wien, im Alter von 81 Jahren.
13.01.2013 14:18 Uhr
Der australische Film- und Theaterschauspieler Bille Brown starb am 13. Januar 2013 an Darmkrebs, zwei Tage nach seinem 61. Geburtstag.
Bille Brown wurde als William Gerard Brown, am 11. Januar 1952 in Biloela, Queensland, Australien, geboren.

Nach der Schule studierte er an der Universität von Queensland, von 1969 bis 1971, Theaterwissenschaften. Direkt nach seinem Abschluss sammelte er als Schauspieler erste Erfahrungen in der Queensland Theatre Company.

1978 zog Brown nach England. Dort wurde er Mitglied der Royal Shakespeare Company und gab sein Können unter anderem auf Bühnen Londons preis. 1981 bekam er als erster australischer Schauspieler, mit dem Pantomimestück "The Swan Down Gloves", sein eigenes Theaterstück. Auch spielte Brown auf Bühnen in Berlin, München, Paris und Wien.

Erst im Alter von 45 Jahren gab er sein Debüt als Filmschauspieler, in der Komödie "Wilde Kreaturen" (1997). 1999 stand er in der australischen Fernsehserie "Big Sky" in 13 von 53 Folgen vor der Kamera.

2010 erfuhr Bille Brown internationale Aufmerksamkeit, als er eine Hauptrolle in dem Fantasyfilm "Die Chroniken von Narnia - Die Reise auf der Morgenröte", neben Georgie Henley und Skandar Keynes, inne hatte.

Er war Gastprofessor der State University von New York in New Paltz und war seit 2011 Träger des australischen Ordens "Member of the Order of Australia".

Bille Brown verstarb nur zwei Tage nach seinem 61. Geburtstag, am 13. Januar 2013 an Darmkrebs.
13.01.2013 13:38 Uhr
Mariangela Melato, italienische Schauspielerin, starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs am 11. Januar 2013 in Rom, im Alter von 71.
Mariangela Melato wurde am 19. September 1941 in Mailand geboren.

Bevor sie zur Schauspielerei kam, studierte sie Malerei an der Accademia di Brera in Mailand und arbeitete als Plakat- und Kostümdesignerin.

Von 1956 bis 1957 erhielt Melato eine Ausbildung als Schauspielerin und gab 1964 ihr Theaterdebüt in dem italienischen Stück "La monaca di Monza".

1970 startete sie auch ihre Filmkarriere, vorerst in kleineren Rollen. In "Priester - Du sollst nicht ohne Liebe leben" (1970) spielte sie eine Prostituierte. Unter der Regisseurin Lina Wertmüller wurde sie in diversen erotischen und heißblütigen Hauptdarstellerrollen bekannt.

Nach dem Science-Fiction-Film "Flash Gordon" (1980), als General Kala und der Komödie "Der ausgeflippte Professor" (1981) widmete sich Mariangela Melato wieder verstärkt der Theaterschauspielerei.

1983 war sie Jurymitglied bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes und 1989 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig.

Melatos letzter deutschsprachiger Kinofilm war der Thriller "Netz der Vergangenheit" (1993). In der Rolle einer auf die Verteidigung von Frauen spezialisierte, engagierte Rechtsanwältin, war sie 1996 in der sechsteiligen Miniserie "Für Liebe und Gerechtigkeit" im Fernsehen zu sehen. 2010 beendete sie ihre Karriere.

Die italienische Schauspielerin verstarb am 11. Januar 2013 in Rom an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie wurde 71 Jahre alt.
13.01.2013 00:01 Uhr
Theater- und Filmschauspieler Peter Fitz schlief friedlich am 09. Januar 2013 in seiner Berliner Wohnung ein.
Peter Fitz wurde am 08. August 1931 in Kaiserslautern geboren. In den 1950er Jahren lernte er das Schauspielern an der Schauspielschule des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg.

Seit den 1960er Jahren trat er an allen großen Häusern des deutschsprachigen Theaters auf. Obwohl sein Hauptaugenmerk seinem Bühnenengagement galt, war er seit 1960 auch im Fernsehen zu sehen. Dabei waren es vor allem Fernsehfilme wie "Ein Fingerhut voll Mut" (1960), "Die Bakchen" (1974), "Die Wannseekonferenz" (1984) und "Der Verräter" (1995).

Die Romanze "Die Brüder" (1977) war Fitz Kinofilmdebüt. 1980 und 1983 wurde er von der Zeitschriftenredaktion "Theater heute" zum Schauspieler des Jahres gewählt.

1996 erhielt er für seine Darstellung des Reinhold Schünzel in der Biografie "Beim nächsten Kuß knall ich ihn nieder!" eine Nominierung des Deutschen Filmpreises. 1998 spielte er in dem bekannten Thriller "23 - Nichts ist so wie es scheint" mit. Von 1988 bis 1999 in vier Folgen des Tatorts.

Parallel zu seinen Schauspielertätigkeiten war Peter Fitz auch Sprecher in Hörspielen wie z.B. in "Sherlock-Holmes" für den SWF von 1987 bis 2004 als Dr. Watson.

Der Vater von Schauspielerin Hendrikje Fitz (* 1961) und Schauspieler Florian Fitz (* 1967) verstarb im Alter von 81 Jahren am 09. Januar 2013 in Berlin. Er schlief friedlich in seiner Wohnung ein.
09.01.2013 19:11 Uhr
Die Biografie von Larry Hagman alias J.R. Ewing der TV-Serie "Dallas" ist online.
Keine andere TV-Rolle eines Schauspielers polarisierte so, wie die des Geschäftsmanns J.R. Ewing aus der beliebten Fernsehserie "Dallas". Man liebte ihn, um ihn zu hassen! Selbst in seinem Privatleben wurde er fast immer mit dieser Rolle identifiziert.

Larry Hagman hatte aber auch noch ein anderes schauspielerisches Dasein und natürlich auch ein Privatleben, indem er ganz anders war als in seinen Rollen.

Die 79. Biografie gibt Aufschluss über sein Leben als Privat- und Karrieremensch. Wahrscheinlich findet man hier den einen oder anderen neuen Eintrag aus seinem Leben.

Hagman war ein Schauspieler durch und durch. Bereits früh fing er mit Rollen auf Theaterbühnen in London und am Broadway an. Seit den 1950er Jahren kamen Film- und Fernsehrollen hinzu. Bekannt wurde er in der Rolle des Major Anthony Nelson, aus der TV-Serie "Bezaubernde Jeannie".

Privat setzte er sich für den Umweltschutz ein und war seit den 1960er Jahren ein Mitglied der amerikanischen Peace and Freedom Partei.

Larry Hagman gab 2011 bekannt, dass er an Krebs erkrankt war. Am 23. November 2012 verlor er den Kampf. Der Schauspieler wurde 81 Jahre alt.
07.01.2013 18:15 Uhr
Sänger und Schauspieler Frank Sinatra ist Nummer 78 auf Verstorbene-Filmstars.de
Eine neue, komplette, Biografie ist online. Die des legendären Sängers und Schauspielers, Frank Sinatra.

Sinatra wurde am 12. Dezember 1915, als Francis Albert Sinatra in Hoboken, New Jersey, USA, geboren.

Bereits in den 1930er Jahren war er eine Gesangslegende und füllte Hallen und Stadien.

Als Mitglied des legendären "Rat Packs" spielte er zusammen mit Dean Martin, Sammy Davis jr., Peter Lawford und Joey Bishop mit in der Krimikomödie "Frankie und seine Spießgesellen" (1960).

Frank Sinatra erhielt drei Oscars und unzählige Preise für seine Alben und Song. Weltbekannt darunter ist der Song My Way.

Er starb am 14. Mai 1998, durch Herzinfarkt in einem Krankenhaus von Los Angeles, USA.

Weiteres in der Biografie.
06.01.2013 14:56 Uhr
Thomas Holtzmann, der bekannte deutsche Theater- und Filmschauspieler verstarb am 04. Januar 2013 in München.
Thomas Holtzmann wurde am 01. April 1927 in München geboren. Nach seinem Studium der Theaterwissenschaften in München und privatem Schauspielunterricht spielte er auf den Bühnen von Köln, Nürnberg, Saarbrücken und Schleswig.

Bereits 1955 war er im Filmdrama "Geliebte Feindin" (1955) zu sehen. 1959 feierte er am Berliner Schillertheater seinen ersten Erfolg mit dem Zwei-Personenstück "Die Zoogeschichte". Von 1977 bis 2001 war Holtzmann Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.

Holtzmann war während seiner Karriere öfter im Fernsehen als im Kino zu sehen. So z.B. in dem Fernsehfilm "Wer sind Sie, Dr. Sorge?" (1961) und "Die Fliegen" (1966). Bekannt Kinofilme waren "Erfolg" (1991), "Schtonk!" (1992) und "Pünktchen und Anton" (1999).

2001 wechselte er zusammen mit anderen Schauspielern von den Münchner Kammerspiele an das Bayerische Staatsschauspiel. Am 27. Februar 2010 war Holtzmanns letzter Auftritt. An diesem Tag las er zusammen mit seiner Frau, der Schauspielerin Gustl Halenke, aus Tagebüchern von Sofja und Leo Tolstoi.

Thomas Holtzmann starb 85-jährig, am 04. Januar 2013 in München.
06.01.2013 13:46 Uhr
Der rumänische Schauspieler, Filmregisseur und Politiker Sergiu Nicolaescu starb am 03. Januar 2013 in Bukarest.
Sergiu Nicolaescu wurde am 13. April 1930 in der rumänischen Stadt Târgu Jiu geboren.

Nach seinem Studiumabschluss als Diplom Ingenieur arbeitete er als Dokumentarfilmer und Berichterstatter aktueller Themen in Rumänien.

Seit 1962 war Nicolaescu auch als Schauspieler tätig. So spielte er unter anderem auch in dem Geschichtsdrama "Kampf der Titanen gegen Rom" (1967) und dem Actionfilm "Die Schlacht der Giganten" (1971) mit.

Zudem wurde er dreimal für den "Goldenen Preis" bei den Moskauer Filmfestspielen, für "Die Schlacht der Giganten" (1971), "Die Verurteilung" (1976) und "Im Ring" (1985), nominiert.

Parallel begann 1962 Sergiu Nicolaescus Karriere als Regisseur, in der er über 50 Filme entstehen ließ.

Nach der Revolution von 1989 wurde er 2004 von Staatspräsident Ion Iliescu in den Nationalen Rat des Institutului Revoluției Române berufen.

Nachdem Nicolaescu am 28. Dezember 2012 wegen einer Bauchfellentzündung operiert worden war, traten wenige Tage später Herz- und Lungenprobleme auf. Am 03. Januar 2013 verstarb Sergiu Nicolaescu in einem Bukarester Krankenhaus. Er wurde 82 Jahre alt.
04.01.2013 14:17 Uhr
Elmar Gunsch "Die Stimmer" starb am 03. Januar 2013 in Frankfurt am Main an den Folgen eines Sturzes.
Elmar Gunsch wurde am 14. Januar 1931 in Südtirol geboren. Aufgewachsen ist er bei seinen Großeltern in Nürnberg.

Nach dem Abitur verdiente er sich seine Brötchen zunächst als Schauspieler in Klagenfurt und Wien. Anschließend wurde er 1957 Hörfunkmoderator.

1961 fing Gunsch am Hessischen Rundfunk in Frankfurt am Main als Rundfunkjournalist an zu arbeiten. Mitte der 1970er Jahre wechselte er zum Bayerischen Rundfunk. Dort moderierte er die Sendung "Funkpost". Ab 1983 stellte er Schlager und Evergreens in der Sendung "Das geht ins Ohr" vor.

Seine einzige Rolle in einem Spielfilm war die eines Gefängnispsychologen in der Komödie "Schloß & Siegel" (1987).

In den 1990er Jahren arbeitete Elmar Gunsch für den deutschen Hörfunksender SWF 4.

Von 2000 bis 2010 tourte er zusammen mit der Gitarristin Barbara Hennerfeind durch Deutschland und produzierte sein Hörbuch "Eine Reise ins Reich der Phantasie". Außerdem war er als Dozent am Institut für Stimm- und Sprecherziehung in Bensheim tätig.

Am 18. Oktober 2008 war Gunsch das letzte Mal im Fernsehen, in dem ARD-Fernsehspielfilm "Das Musikhotel am Wolfgangsee" zu sehen.

Kurz vor seinem 82. Geburtstag, am 03. Januar 2013, verstarb der österreichische Moderator, Autor und Schauspieler an den Folgen eines Sturzes.
30.12.2012 13:09 Uhr
Westerndarsteller Harry Carey junior starb am 27. Dezember 2012 in Santa Barbara, USA, eines natürlichen Todes im Alter von 91 Jahren.
Harry Carey junior wurde als Henry Golden Carey, am 16. Mai 1921 in Saugus, Kalifornien, USA, geboren. Da seine Eltern das Schauspielerehepaar Harry Carey senior und Olive Carey (geb. Olive Fuller Golden) war, kam er schon früh mit der Schauspielerei und dem Showbusiness in Kontakt.

Nach seinem fünfjährigen Militärdienst von 1941-1946 fand er sofort Anschluss an der Filmbranche. Sein Filmdebüt war in dem Drama "Rolling Home" (1946). In dem Westernabenteuer "Panik am roten Fluß" (1948) war Carey junior zusammen mit seinem Vater auf der Kinoleinwand zu sehen.

Carey juniors erste Hauptrolle war in dem Westerndrama "Spuren im Sand" (1948), an der Seite von John Wayne. Der Film war von Regisseur John Ford, der diesen Film seinen gerade verstorbenen Freund und Vater von Carey junior widmete.

Er wirkte von nun an in zahlreichen Western von John Ford mit, meist in Nebenrollen. Auch übernahm er oftmals Nebenrollen in John Waynes Filme, die nicht von John Ford inszeniert wurden. In dem Western-Klassiker "Der schwarze Falke" (1956) spielte den Filmsohn Brad Jorgensen von Mrs. Jorgensen, die seine leibliche Mutter Olive Carey dargestellte.

Ab den 1970er Jahren spielte Harry Carey junior auch in Italo-Western mit. So auch neben Bud Spencer und Terence Hill in "Vier Fäuste für ein Halleluja" (1971) und "Verflucht, verdammt und Halleluja" (1972).

Neben seiner Arbeit als Westerndarsteller war er auch für einige andere Filmgenres tätig, wie z.B. in der Horrorkomödie "Gremlins - Kleine Monster" (1984), in dem Horrorthriller "Der Exorzist III" (1990) und in der Abenteuerkomödie "Zurück in die Zukunft III" (1990).

Harry Carey junior war seit 1944 mit Schauspielertochter Marilyn Fix verheiratet. Das Ehepaar bekam drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. Er verstarb 91-jährig, am 27. Dezember 2012 in Santa Barbara, USA, eines natürlichen Todes.
26.12.2012 21:22 Uhr
Jack Klugman, alias Gerichtsmediziner Dr. R. Quincy, starb am 24. Dezember 2012, im Alter von 90 Jahren, in seinem Haus in den USA.
Jack Klugman wurde als Jacob Joachim "Jack" Klugman, am 27. April 1922, in Philadelphia, Pennsylvania, USA, geboren.

Seine Schauspielkarriere begann 1950 in einigen TV-Serien. 1952 gab er sein Kinodebüt in dem Western "Grubstake". In dem Filmdrama "Die zwölf Geschworenen" (1957) spielte er in einer der Hauptrollen als Geschworener Nr. 5.

Von 1970 bis 1975 spielte Klugman in 114 Folgen den Sportjournalisten Oscar Madison in der US-Fernsehserie "Männerwirtschaft". Dadurch wurde er auch in Deutschland bekannt. Die TV-Serie basiert auf Neil Simons Theaterstück "Ein seltsames Paar" (1965), das drei Jahre später mit Walter Matthau und Jack Lemmon verfilmt wurde.

Seinen Bekanntheitsgrad konnte er anschließend mit seiner Rolle des Gerichtsmediziners Dr. R. Quincy, in der gleichnamigen TV-Serie "Quincy" steigern. Von 1976 bis 1983 wurden 148 Folgen produziert.

Jack Klugman war in den 63 Jahren seiner Karriere in weit über 100 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

1984 wurde bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Bei der OP von 1989 wurde ihm ein Teil seines Kehlkopfs entfernt. Anschließend musste Klugman das Sprechen neu erlernen.

Jack Klugman war zweimal verheiratet und hatte zwei Söhne. Der Schauspieler verstarb 90-jährig am 24. Dezember 2012 in seinem Haus in Woodland Hills, Kalifornien, USA. Seine Leichnam wurde auf dem Mount Sinai Cemetery in Los Angeles beigesetzt.
26.12.2012 14:30 Uhr
Charakterdarsteller Charles Durning starb am 24. Dezember 2012 eines natürlichen Todes in seinem Haus in Manhattan, New York.
Charles Durning wurde am 28. Februar 1923 in dem Dorf Highland Falls, des Bundesstaates New York, geboren.

Nachdem er als United States Army Ranger den Zweiten Weltkrieg überlebte, arbeitete er als Fahrstuhlführer, Kellner Metallarbeiter und Taxifahrer, bevor er an der New Yorker Universität ein schauspielbezogenes Studium absolvierte.

Anschließend arbeitete Durning als Tänzer und als Theaterschauspieler in verschiedenen Shakespearerollen.

1962 gab er sein Filmdebüt in einer Statistenrolle in der amerikanischen Kriegskomödie "The Password Is Courage".

1973 erreichte Charles Durning internationale Bekanntheit, indem er als Leutnant Snyder in der erfolgreichen Krimikomödie "Der Clou", neben Paul Newman und Robert Redford zu sehen war. Darin etablierte sich der grauhaarige, schwergewichtige Schauspieler als markanter Charakterdarsteller, der in den 1970er und 1980er Jahren in einer Vielzahl von profilierten Nebenrollen zu sehen war.

Er war zweimal für den Oscar als "Bester Nebendarsteller" nominiert. Die wohl bekannteste Rolle hatte er als romantischer Verehrer in der amerikanischen Travestie-Komödie "Tootsie" (1982). Während seiner 50-jährigen Karriere war er in über 200 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

Charles Durning war insgesamt zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. Er starb am 24. Dezember 2012 in seinem Haus in Manhattan, New York, eines natürlichen Todes. In ihrem Nachruf nannte die Los Angeles-Times Durning "den König der Charakterdarsteller".
21.12.2012 16:24 Uhr
Der aus Deutschland geflohene exil-puerto-ricanische Schauspieler Axel Anderson starb am 16. Dezember 2012 an einem Krebsleiden.
Axel Anderson wurde als Axel Levy, am 11. Dezember 1929, in Berlin geboren. Er stammte aus einer jüdischen Familie, die Deutschland aufgrund von Nachstellungen in der Nazizeit verließ und nach Paraguay floh.

Dort war die Lage ebenfalls instabil und so zog die Familie nach Argentinien. In dem lateinamerikanischen Land spielte er Theater an verschiedenen Bühnen in Buenos Aires. Bereits 1944 spielte er in zwei Kinofilmen mit, in denen er aber nicht im Abspann erwähnt wurde.

Andersons Weg führte anschließend weiter von Kolumbien über die Dominikanische Republik nach Puerto Rico. Dort wurde er durch das Medium Fernsehen zu einem bekannten und erfolgreichen Schauspieler.

Anfang der 1960er Jahre gründete er zusammen mit Carlos Montalbán das "Teatro La Mascara" in Puerto Rico. Bis zu seinem Tod nahm Anderson auch gelegentlich Kinorollen an. So spielte er unter anderem in dem Kriegsdrama "Die letzte Schlacht" (1965), dem Abenteuerfilm "Der Delta Faktor" (1970), dem Actionthriller "Assassins - Die Killer" (1995) und dem Horrorthriller "The Reaping - Die Boten der Apokalypse" (2007) mit.

Axel Anderson verstarb am Morgen des 16. Dezember 2012 in San Juan, Puerto Rico, an einem Krebsleiden. Er wurde 83 Jahre alt.
18.12.2012 15:41 Uhr
Die italienische Schauspielerin und Sängerin Alida Chelli starb am 14. Dezember 2012 nach langer Krankheit in Rom.
Alida Chelli wurde am 23. Oktober 1943 im norditalienischen Carpi, als Alida Rustichelli, geboren. Sie war die Tochter des Filmkomponisten Carlo Rustichelli.

Durch ihren Vater kam sie schon früh mit der Musikszene in Berührung und nahm bereits als junge Dame an Fernsehsendungen und Musikkomödien am Theater teil. Ihre erste Single erschien 1959, die mit ihrem ersten Kinoauftritt in dem italienischen Krimi "Unter glatter Haut" in Verbindung stand. Ihr Vater schrieb das Titelstück für diesen Film.

Nach einem Schauspielstudium an der Accademia d’Arte Drammatica stand Chelli hauptsächlich auf Theaterbühnen. Nebenbei spielte sie in einigen Fernsehspielen mit. In dieser Zeit lernte sie auch den italienischen Schauspieler Walter Chiari kennen. 1969 heirateten sie und bekamen einen Sohn.

In deutschen Kinos war sie vor allem in den 1960er Jahren zu sehen. Unter anderem in "Louis, das Schlitzohr" (1965), "Hochkarätiger Einsatz" (1967) und "Mein Leben hängt an einem Dollar" (1969). Ab 1970 war sie nur noch vereinzelt im Kino zu sehen.

Mitte der 1980er Jahre kehrte sie noch einmal ins Fernsehen zurück und hatte einige Erfolge in diversen italienischen Shows vorzuweisen.

Am 14. Dezember 2012 verstarb Alida Chelli nach langer Krankheit im St. Eugene Hospital in Rom. Sie wurde 69 Jahre alt.
05.12.2012 12:07 Uhr
Ben Tatar, amerikanische Schauspieler, starb 82-jährig, am 29. November 2012 in Shadyside, Pennsylvania, USA.
Ben Tatar wurde am 23. Januar 1930, als Beniamino Tatarini, in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, geboren.

Nach seiner US-Army Dienstzeit während des Koreakrieges schloss er die Universität von Pittsburgh mit einem Diplom in Englisch und Schauspiel ab.

Tatar ging nach New York und erhielt erste Fernsehrollen und wurde der persönliche Assistent des Komikers Jackie Gleason in dessen Fernsehsendungen.

Sein Kinodebüt feierte er 1964 in dem Kriegsdrama "Sieben Tage ohne Gnade".

In den 1960er Jahren ging Ben Tatar für ein paar Jahre nach Spanien und arbeitete dort als Synchronregisseur verschiedener Sprachfassungen, da er neben Spanisch auch Französisch, Italienisch und Deutsch sprach.

Während seiner Karriere war er in 16 Kinofilmen zu sehen, meist davon in kleineren Rollen. 2012 drehte er seinen letzten Film, den Horrorstreifen "Let´s Make a... Horror Movie".

Am 29. November 2012 starb Ben Tatar im Alter von 82 Jahren, in Shadyside, Pennsylvania, USA.
03.12.2012 10:16 Uhr
Hörspielregisseur und Schauspieler Konrad Halver verstarb 68-jährig, am 30. November 2012, an einem Krebsleiden.
Konrad Halver wurde am 27. April 1944 in Salzwedel als Sohn des lutherischen Pastors Dr. Rudolf Halver (1912–2004) geboren.

Er übernahm 1968 die Regie und Vorlagenbearbeitung der Hörspielproduktion des Europaverlages, nachdem die Lebensgefährtin des Mitgründers Sieglinde Dziallas überraschend verstarb. Unter seiner Regie wurden unter anderem ca. 75 Winnetou Hörspiele, mit ihm in der Hauptrolle, produziert.

Ebenfalls 1968 begann Halver auch seine Schauspielkarriere. Zunächst im Fernsehen in "Der Reformator", ein Dokumentarspiel über das Leben und Wirken Martin Luthers.

1972 verließ er den Verlag und ging zum BASF-Label PEG, wo er nochmals Winnetou-Hörspiele produzierte. Er legte aber auch neue Hörspiele, z.B. mit dem Verkehrskasper oder die Kinderhörspiele Maxifant und Minifant auf.

2003 war Konrad Halver dann auch in der Komödie "Andi Ommsen ist der letzte Lude" im Kino zu sehen. Zeit seines Lebens war er immer wieder als Regisseur und Sprecher an Hörspielproduktionen beteiligt. Der Festival-Film "Das ist ja das Leben selbst!" (2012) war sein letzter Beitrag vor einer Kamera.

Am 30. November 2012 starb Konrad Halver im Alter von 68 Jahren an einem Krebsleiden.
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