verstorbene Filmstars - eine Hommage an Legenden
 Home
 Filmstars
 Filmstars Kategorie
 Filme
 Filme Kategorie
 Kommentare
 News

 Filmgeschichte
 Newsletter
 Kontakt
 Sitemap
 Impressum
verstorbene-filmstars.de weiter empfehlen!
 Todestag(e):
 Heute ist der
 8. Todestag von
 Farrah Fawcett.
 neue Filmstars
Schweden17.03.2015
Anita Ekberg
USA29.09.2014
Dan Dailey
USA09.01.2013
Larry Hagman

Nachrichten und Neuigkeiten (Seite 3)

Lesen Sie hier sämtlich Nachrichten und Neuigkeiten rund um Verstorbene-Filmstars.de.

 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
23.07.2013 00:52 Uhr
Der amerikanische Schauspieler, Dennis Farina, starb am 22. Juli 2013 im Alter von 69 Jahren an einer Lungenembolie.
Dennis Farina wurde am 29. Februar 1944 im amerikanischen Chicago geboren. Er hatte sechs Geschwister, drei Brüder und drei Schwestern. Seiner Vater, von Beruf Arzt, war ein italienischer Einwanderer.

Von 1967 bis 1985 arbeitete er als Polizist in Chicago. Zum Film kam er 1981, als er in dem amerikanischen Thriller "Der Einzelgänger" mitwirkte.

Danach spielte Farina an der Seite von anderen namhaften Hollywoodschauspielern wie neben Emilio Estevez und Richard Dreyfuss in "Die Abservierer" (1993), neben Sarah Jessica Parker und Bruce Willis in dem Thriller "Tödliche Nähe" (1993), neben Jennifer Lopez in der Komödie "Out of Sight" (1998) und neben John Travolta in der Krimikomödie "Schnappt Shorty" (1995). Für seine Rolle als Ray "Bones" Barboni erhielt Farina 1996 einen American Comedy Award.

Außerdem war er in den TV-Krimiserien "Crime Story" und "Miami Vice" zu sehen. Von 2004 bis 2006 gehörte er als Det. Joe Fontana zu der Hauptbesetzung von "Law & Order".

Zwischen 1970 und 1980 war Dennis Farina mit Patricia Farina verheiratet. In dieser Zeit wurde er Vater von drei Söhnen.

Zuletzt hatte er im Jahr 2013 eine wiederkehrende Gastrolle in der TV-Comedy-Serie "New Girl".

Dennis Farina verstarb am 22. Juli 2013 in Scottsdale, Arizona, USA an einer Lungenembolie. Er wurde 69 Jahre alt.
22.07.2013 23:45 Uhr
Heinz Meier, der in der sechsteiligen Fernsehserie "Loriot" mitwirkte, starb 83-jährig, am 21. Juli 2013 in Schliengen, Baden-Württemberg.
Heinz Meier wurde am 17. Februar 1930 im ostpreußischem Perwissau bei Königsberg geboren und studierte von 1950 bis 1956 in Freiburg Literaturgeschichte und Geschichte des Mittelalters.

Er war 1953 Mitbegründer des Freiburger Wallgraben-Theaters und wurde 1957 dessen Leiter. Hier spielte er rund 200 Rollen, vor allem in modernen Theaterstücken.

Populär wurde Meier, als er von 1976 bis 1979 in der sechsteiligen Fernsehserie "Loriot" mitwirkte. Zudem spielte er in Loriots "Ödipussi" (1988) und "Pappa ante Portas" (1991) mit.

1982 wurde er mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 1985 war er an einigen Hörspielen als Sprecher beteiligt.

Zuletzt lebte Heinz Meier in Schliengen bei Freiburg. Dort verstarb er im Alter von 83 Jahren, am 21. Juli 2013.
17.07.2013 23:49 Uhr
Kanadische Gerichtsmedizin: Glee-Star Cory Monteith starb an einer Überdosis Heroin und Alkohol.
Der am 13. Juli 2013 verstorbene Film- und Serienstar, Cory Monteith, starb laut der gerichtsmedizinischen Abteilung des kanadischen Justizministeriums an einer Überdosis Drogen und Alkohol. Das ergab die Obduktion an seinem Leichnam.

Es wurde unter anderem Heroin gefunden. Die Gerichtsmedizin teilte mit, dass es zur Zeit keine anderen Anzeichen für Monteiths Tod gebe und somit ein tragischer Unfall sei. Die Untersuchung sei aber noch nicht vollständig abgeschlossen. Ein endgültiger Abschluss wird noch folgen.
15.07.2013 16:11 Uhr
Der 31-jährige "Glee"-Star Cory Monteith wurde am 13. Juli 2013 tot in seinem Hotelzimmer in Vancouver, Kanada, aufgefunden.
Cory Monteith wurde am 11. Mai 1982, als Cory Allan Monteith, in Calgary, Alberta, Kanada, geboren. Bereits nach der neunten Klasse brach er die Schule ab und zog in die 80.000 Einwohner fassende Stadt Nanaimo, British Columbia, Kanada. Dort arbeitete er als Taxi- und Schulbusfahrer, Dachdecker und als Supermarktangestellter.

Seine Schauspielkarriere begann in Vancouver, Kanada und seine erste Rolle war 2005 in dem homoerotischen Horrorfilm "Killer Bash", für die er vom Horrorfilmregisseur David DeCoteau entdeckt wurde.

Es folgten Nebenrollen in Kinofilmen wie "Final Destination 3" (2006) und "Whisper" (2007). Als Charlie Tanner spielte Monteith in mehreren Episoden der Mysteryserie "Kyle XY" mit.

2009 wurde er für die amerikanische Musical-Comedy-Fernsehserie "Glee", für den Charakter des Finn Hudson gecastet. Sein Gesangs- und Schlagzeugtalent half ihm dabei.

Parallel zu seinen Tätigkeiten als Schauspieler war Cory Monteith auch Schlagzeuger der Band Bonnie Dune und wohnte zuletzt in Los Angeles. Seit 2012 war er mit der Schauspielerin Lea Michele liiert, die ein Glee-Co-Star von ihm war.

Am 13. Juli 2013 wurde Cory Monteith tot in seinem Hotelzimmer im kanadischen Vancouver aufgefunden. Laut Polizei wurde ein Verbrechen ausgeschlossen. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache klären. In der Vergangenheit hatte der Schauspieler des Öfteren mit Drogenproblemen zu kämpfen. Er wurde 31 Jahre alt.
03.07.2013 11:43 Uhr
Die deutsche Schauspielerin Chantal de Freitas starb plötzlich und unerwartet, im Alter von 45 Jahren.
Chantal de Freitas wurde am 26. Juli 1967 in Kiel geboren und wuchs unter anderem in New York City auf.

Seit 1994 war sie als Schauspielerin aktiv und war unter anderem in der deutschen Komödie "Der Leihmann" (1995), an der Seite von Kai Wiesinger zu sehen.

Kai Wiesinger lernte de Freitas 1992 kennen und nach einigen gemeinsamen Filmprojekten, unter die auch die deutsche Comedyromanze "Stadtgespräch" (1995) fällt, heirateten sie 1998. Beide gründeten die Filmproduktionsgesellschaft "Arranque" und standen des Öfteren gemeinsam vor der Kamera.

In der TV-Krimiserie "Polizeiruf 110" war sie als Partnerin von Oliver Stokowskis in drei Folgen zu sehen.

Neben der Schauspielerei trat Chantal de Freitas auch als Sängerin auf. Im August 2010 veröffentlichte sie ihr Album mit dem Titel "Independence".

Nach 14 Jahren der Ehe ließen sich de Freitas und Kai Wiesinger 2012 scheiden.

Am 02. Juli 2013 ließ ihre Familie über ihren Anwalt verkünden, dass die Schauspielerin und Sängerin plötzlich und unerwartet gestorben sei. Zu dem Todestag und der Ursache wurden keine Angaben gemacht. Chantal de Freitas wurde 45 Jahre alt.
02.07.2013 14:04 Uhr
Kampfsportler, Schauspieler und letzter Filmpartner von Bruce Lee, Jim Kelly, am 29. Juni 2013 an Krebs, im Alter von 67 Jahren gestorben.
Jim Kelly wurde am 05. Mai 1946, als James Milton Kelly, in Paris, Kentucky, USA, geboren. Seine sportliche Karriere begann schon in der Highschool, in Wettbewerben der Sportarten Basketball, American Football und Leichtathletik. Er besuchte die Universität von Louisville, wo er ebenfalls American Football spielte.

Doch bereits in seinem ersten Jahr als Student begann Kelly Shorin-Ryu Karate zu lernen. Zusätzlich wurde er in Okinawa Karate, unter der Leitung von Meister Parker Shelton und Gordon Doversola geschult.

Während der frühen 1970er Jahre wurde Jim Kelly einer der meist dekorierten Karate Meister auf der Welt. Er eröffnete sein eigenes Dojo, welches unter anderem auch von zahlreichen Hollywoodstars besucht wurde. Er unterrichtete Karate Schauspieler Calvin Lockhart für eine Rolle in einem Thriller "Melinda". Im selbigen Film spielte auch Kelly mit. Er übernahm die Rolle eines Kampfkunst Lehrers. Sie war zugleich auch sein Filmdebüt.

Gleich in seinem nächsten Film, "Der Mann mit der Todeskralle" (1973), spielte er an der Seite des legendären Bruce Lee.

Nach dem Erfolg von "Der Mann mit der Todeskralle" erhielt Kelly bei Warner Brothers einen Vertrag über mehrere Filme, der ihn bis Ende der 1970er Jahre regelmäßig in Blaxploitation-Filmen (Filmgenre mit Billigproduktion, welches aus der Sicht von Afroamerikanern gedreht wurde.) spielen ließ. Anschließend hatte er noch gelegentlich Rollen in internationalen Produktionen inne. Es waren vor allem Kampfkunstfilme, in denen er sein Können, zum Besten gab.

Er blieb dem Sport treu und wurde in späteren Jahren Profi bei den Senioren-Tennisspielern sowie Trainer für diese Sportart.

Jim Kelly starb am 29. Juni 2013 in seinem Haus in San Diego, Kalifornien, an Krebs. Er wurde 67 Jahre alt.
30.06.2013 13:28 Uhr
Beisetzung von "Die Sopranos" Star James Gandolfini und Dimmung der Lichter am Broadway zu seinen Ehren.
Am 27.06.2013 wurde für den am 19. Juni 2013 in Rom an einem Herzinfarkt verstorbenen Schauspieler, James Gandolfini, in der Saint John the Divine-Kathedrale in New York abgehalten. An der Trauerfeier nahmen neben seiner Familie auch Stars aus Film und Fernsehen wie Alec Baldwin und Steve Buscemi teil.

Bereits Stunden vor der weiträumig abgesperrten Kathedrale drängelten sich Journalisten, Fans und Schaulustige.

Nach der mit zahlreicher Reden bestückten und sehr bewegenden 90-minütigen Trauerfeier wurde der Leichnam von James Gandolfini in New York beigesetzt.

Bereits einen Tag zuvor, am 26. Juni 2013, hatten Familie und engste Freunde bereits bei einer privaten Trauerfeier in New Jersey Abschied von dem 51-jährigen Schauspieler genommen.
25.06.2013 11:41 Uhr
Die Digitalisierung der Kinos schreitet voran, das 3D aber bleibt hinter den Erwartungen zurück.
Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten in einigen Ländern geht die Digitalisierung der Kinos insgesamt stetig voran. Zum Anfang des Jahres 2013 waren weltweit 90.142 Kinosäle mit DLP-Cinema- oder SXRD-Technik ausgestattet. Damit sind 75 % aller Säle auf digitalen Betrieb umgestellt. Im Gegensatz zu Anfang 2012 war das eine Steigerung um tolle 43 Prozent. Für Europa lag die Steigerungsrate bei 38 %. Damit sind bereits 70 % aller Kinosäle umgestellt.

Die Spitzenreiter der Umstellung in Europa sind Luxemburg und Norwegen. Diese Länder arbeiten schon seit Jahren mit rein digital arbeitenden Kinos. Sie werden dicht gefolgt von den Niederlanden und Belgien, bei denen die Digitalisierungsrate jeweils bei 93 % liegt. Deutschland liegt in der Rate unter dem Durchschnitt, auf runde 65 %. Eher schlecht schneiden Italien (57 %) und Spanien (46 %) ab.

Interessant dabei ist, je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto geringer wird der Anteil der digitalen Säle, die auch gleichzeitig mit 3D-Projektionstechnik ausgestattet sind. So fielen von Juni 2011 bis Juni 2012 die Raten in Frankreich von 70 % auf 59 %, in Großbritannien von 66 % auf 50 % und in Schweden von 87 % auf 59 %. Langfristig wird der 3D-Anteil zwischen 50 % und 60 % liegen.

3D als Kinomagnet ist 2012 zurückgegangen. Zwar war noch jede fünfte Kinokarte ein 3D-Ticket, aber der Anteil nahm gegenüber 2011 um ein Prozent ab und betrug 2012 nur noch 21,8 Prozent. Zum einen lag es daran, dass 2011 noch 46 3D Filme in die Kinos kam, 6 mehr als in 2012. Und zum anderen kamen 2012 mit "Ziemlich beste Freunde" (8,9 Mio. Besucher) und dem Bond-Film "Skyfall" (7,5 Mio.) zwei reine 2D-Produktionen als Spitzenreiter in die Lichtspielhäuser. Erst an Dritter stelle folgte mit "Ice Age 4" (6,7 Mio.) eine 3D-Produktion. Zudem war der Preisanstieg auf die Aufschlagspflichtigen 3D-Filmtickets eine kleine Hürde.

In Deutschland stiegen 2012 die Besucherzahlen um 4,2 % und überschritt damit erstmals beim Kartenverkauf an den Kinokassen die Milliarden-Euro-Grenze. Auf gesamt Europa gesehen, gingen die Besucherzahlen allerdings um 2 % zurück.
21.06.2013 12:48 Uhr
Amerikanischer Schauspieler und Hauptdarsteller von "Die Sopranos", James Gandolfini, starb im Italienurlaub an einem Herzinfarkt mit 51 Jahren.
James Gandolfini wurde als James Roberto Gandolfini am 18. September 1961 in der kleinen Ostküstenstadt Westwood, im US-Bundesstaat New Jersey, geboren. Er war der Sohn italienischer Einwanderer.

Er wuchs in Park Ridge, nicht weit von seiner Geburtsstadt auf und ging auch bis 1979 auf eine der dortigen Highschools. In New Brunswick, ebenfalls in New Jersey, besuchte Gandolfini die Rutgers University und machte dort seinen Bachelor of Arts in Kommunikation.

Bevor Gandolfini als Schauspieler tätig wurde, arbeitete er als Barkeeper und Clubmanager. Als junger Mann lebte er in New York City und ging zusammen mit seinem Freund Roger Bart zum Meisner Technik Schauspielunterricht.

James Gandolfini begann seine Karriere am New Yorker Broadway und gab 1987 sein Spielfilmdebüt in der amerikanischen Horrorkomödie "Shock! Shock! Shock!". Schon bald folgten größere Rollen in "True Romance" (1993), "Crimson Tide - In tiefster Gefahr" (1995) und "Schnappt Shorty" (1995). Darin spielte er meist zwielichtige, gewalttätige Charaktere.

Seine erste Hauptrolle spiele er als Familienoberhaupt einer Mafia-Familie in der Fernsehserie "Die Sopranos" (1999–2007). Die Rolle war auch gleichzeitig sein Durchbruch als Schauspieler. Zum Schluss verdiente er rund 1 Mio. Dollar pro Folge.

Parallel seiner Fernsehserietätigkeit war Gandolfini auch als Filmschauspieler aktiv. So war er unter anderem in dem Abenteuerfilm "Mexican" (2001), an der Seite von Julia Roberts und Brad Pitt, in dem Thriller "Das Spiel der Macht" (2006), an der Seite von Sean Penn, Jude Law, Anthony Hopkins und Kate Winslet und in dem Actionthriller "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3" (2009), an der Seite von Denzel Washington und John Travolta zu sehen.

Seit 2008 war er mit dem ehemaligen Model Deborah Lin verheiratet. 2012 wurde Tochter Liliana Ruth geboren. Aus erster Ehe (März 1999 - Dezember 2002) stammte Sohn Michael Gandolfini (1999).

James Gandolfini gewann dreimal den US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy und einmal den Golden Globe.

Während eines Kurzurlaubes in Italien, der wahrscheinlich auch zum Empfang eines Preises beim Taormina Film Fest auf Sizilien, am 22. Juni 2013 dienen sollte, verstarb Gandolfini plötzlich am 19. Juni 2013 in Rom. Nach einem erlebnisreichen Tag in Rom, in brütender Hitze, wurde er etwa um 22 Uhr auf dem Badezimmerboden im Boscolo Exedra Hotel (Piazza della Repubblica) in Rom von seinem 13-jährigen Sohn Michael entdeckt. Michael rief schnell die Hotelrezeption, die wiederum die Rettungssanitäter alarmierte. Um 22.40 Uhr trafen die Rettungssanitäter ein und bemühten sich, James Gandolfini, im Hotel wiederzubeleben. Es blieb jedoch ohne Erfolg. Später auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb der Schauspieler. Eine Autopsie an Gandolfini bestätigte, dass er an einem Herzinfarkt, im Alter von 51 Jahren, gestorben war.
21.06.2013 12:39 Uhr
Überarbeitung der Biografie von Peter Alexander
Dank einer netten und sehr aufmerksamen Leserin von verstorbene-filmstars.de und zugleich sehr großer Fan von Peter Alexander, konnten einige Zeitangaben und Daten aus seinem Leben richtiggestellt werden.
Es handelte sich vor allem um seine letzten Jahre als aktiver Showmaster. Dort gab es Unstimmigkeiten bzgl. seines Karriereendes, die nun dank der netten Mithilfe beseitigt worden sind.
07.06.2013 17:06 Uhr
Die US-amerikanische Schwimmerin und Schauspielerin Esther Williams verstarb 91-jährig, am 06. Juni 2013 in Beverly Hills.
Esther Williams wurde am 08. August 1921, als Esther Jane Williams, im Kalifornischen Inglewood geboren.

Schon früh begann sie mit dem Schwimmsport. Bereits mit 16 Jahren gewann sie drei US-Meisterschaften im Brust- und Freistilschwimmen. Nur ein Jahr später unterbat sie einige bestehende Rekorde. Williams sollte eigentlich die USA bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio 1940 vertreten. Jedoch fanden die Spiele wegen Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht statt.

Durch die Wasserballett-Freiluftshow "Aquacade", in der Williams die weibliche Hauptdarstellerin war, wurde sie so bekannt, dass Hollywood auf sie aufmerksam wurde. So gab sie 1942, zusammen mit Mickey Rooney in der Filmkomödie "Andy Hardy´s Double Life" (1942) ihr Filmdebüt.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte sie durch den in Hollywood produzierten Film "Die badende Venus" (1944) und weiteren "Aqua-Musicals" nach demselben Muster, welche bis Mitte der 1950er Jahre in die Kinos kamen.

Hingegen konnte sich Esther Williams nicht in dramatischen Rollen etablieren. Bereits 1962 zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück, trat aber noch im Fernsehen auf und präsentierte eigene Bademoden und Swimmingpools.

1966 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.

Williams war insgesamt viermal verheiratet. Ihr erster Mann war der Medizinstudent Leonard Kovner. Es folgte der Manager und Sänger Ben Gage. Mit ihm bekam sie drei Kinder. Ihre dritte Ehe schloss sie mit dem Schauspieler Fernando Lamas. Am 24. Oktober 1994 heiratete sie zum vierten und zugleich letzten Mal. Ehemann Nummer vier wurde Schauspieler Edward Bell.

Am 06. Juni 2013 schlief Esther Williams, im Alter von 91 Jahren, in ihrem Haus in Los Angeles ein.
07.06.2013 15:29 Uhr
Eddi Arent, Star aus zahlreichen Edgar-Wallace und Karl-May-Filmen, starb am 28. Mai 2013, in Folge seiner Demenzerkrankung, in München.
Eddi Arent wurde als Beamtensohn, mit bürgerlichem Namen Gebhardt Georg Arendt, am 05. Mai 1925 in der freien Stadt Danzig geboren.

Während des Zweiten Weltkrieges diente er als Wehrmachtssoldat an der Ostfront. Anschließend begann er als Kabarettist zu arbeiten und war unter anderem mit Werner Finck in dessen Mausefalle in Stuttgart und in der Zwiebel in München zu sehen.

Arents Filmdebüt war in der Komödie "Bei Dir war es immer so schön" (1954). Seine erste größere Filmrolle hatte er 1958 in "Der Arzt von Stalingrad" inne. Er blieb vorwiegend dem Filmbusiness treu, da er sich nicht zum Theater hingezogen fühlte.

Bekannt wurde er durch die Edgar-Wallace-Verfilmungen von Horst Wendlandt, in denen er als Butler, schusseliger Polizeifotograf und Kriminalassistent zu sehen war. Sämtliche dieser Filme kamen in den 1960er Jahren in die Kinos. Doch nicht nur Rollen positiver Natur übernahm er. Viermal war Arent auch als Bösewicht zusehen. Darunter befand sich "Der unheimliche Mönch" (1965) und "Das Geheimnis der weißen Nonne" (1966).

Populär wurde Eddi Arent durch sein Mitwirken als abenteuersuchender englischer Lord Castlepool, in den drei Karl-May-Filmen "Der Schatz im Silbersee" (1962), "Winnetou 2. Teil" (1964) und "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" (1968).

Bis zum Jahr 2000 war er in weiteren Krimis, Komödien und Schlagerfilmen zu sehen. 1997 wurde ihm der Scharlih-Preis, eine der bekanntesten Auszeichnungen, welche mit dem Namen Karl May verbunden ist, verliehen.

Zusammen mit seiner Ehefrau Franziska übernahm Arent in Titisee-Neustadt 1993 das 1899 gebaute Traditionshotel Neustädter Hof und führte es bis zu seiner Insolvenz im Jahre 2004. Unter anderem wurden in seinem Hotel, im Rahmen des alljährlichen Edgar-Wallace-Festivals, die Edgar-Wallace-Preise verliehen.

Nachdem das Hotel 2005 geschlossen wurde, zog er sich vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Bis zum Tod seiner Ehefrau, im Jahr 2011, lebte er in einer Seniorenresidenz in Waldmünchen, Ostbayern. Anschließend bei seinem Sohn in München.

Der an Demenz erkrankte Eddi Arent verstarb im Alter von 88 Jahren, am 28. Mai 2013, in München.
01.05.2013 11:58 Uhr
Spanisches Gesetz verbietet Seebestattung der Asche von Vivi Bach.
Laut ihrem letzten Wunsch wollte die am 22. April 2013 verstorbene Schauspielerin Vivi Bach, dass ihre Asche im spanischen Mittelmeer verstreut wird, da sie seit 1973 auf Ibiza, zusammen mit ihrem Ehemann und Schauspieler Dietmar Schönherr, lebte.

Jedoch erlaubt eine Neuerung des spanischen Gesetzes keine Seebestattung mehr. Ihr Ehemann ist darüber bitter enttäuscht, welche er in einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung kundtat.

Was jetzt aus der Asche Vivi Bachs wird, ist bis dato noch unklar.
26.04.2013 22:49 Uhr
Die dänische Schauspielerin, Sängerin, Fernsehmoderatorin und Schriftstellerin Vivi Bach starb am 22. April 2013 auf Ibiza an Herzversagen.
Vivi Bach wurde als Vivi Bak am 03. September 1939 in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geboren. Bereits als Kind war die Bäckerstochter ein Tanz- und Gesangsfan und trat auch schon in ihrer Schule auf.

Nach ihrer Schulzeit begann Bach eine Maskenbildnerrinnenausbildung, welche sie abbrach und anstatt dessen, Gesangs- und Schauspielunterricht nahm. Schnell folgten eine Tournee als Sängerin in einer Band sowie kleine Theaterrollen.

1958 gab Vivi Bach ihr Filmdebüt und war ein Jahr später, an der Seite von Hans-Joachim Kulenkampff, in der Komödie "Immer die Mädchen" zu sehen. Es folgten seichte Musikfilme, wie z.B. "Gitarren klingen leise durch die Nacht" (1960). Dabei stand sie unter anderem mit Bill Ramsey, Fred Bertelmann, Gus Backus, Peter Alexander und Rex Gildo vor der Kamera. Zudem trat Bach in wenigen internationalen Filmen auf. Darunter befand sich auch der Italowestern "Die letzten Zwei vom Rio Bravo" (1964).

Ihre Gesangskarriere begann 1960 mit einem Duett mit Rex Gildo bei Electrola. Ihr erfolgreichster Titel, ebenfalls ein Duett (mit Gerhard Wendland), war die deutsche Version des US-Hits "Hey Paula" und trug den Titel "Hey Vivi - Hey Gerhard".

Vivi Bach war in erster Ehe mit dem Wiener Heinz Sebeck verheiratet. Ihr zweiter Ehemann wurde 1965 Schauspieler Dietmar Schönherr, mit dem sie zusammen eine erfolglose Filmfirma gründete und zwei weitere Filme drehte. Das war "Ein Ferienbett mit 100 PS" (1965) und das Actiondrama "Blonde Fracht für Sansibar" (1965). Ihr letzter Film war "Ein Tag ist schöner als der andere" (1969).

Nach einer weiteren Karriere als Fernsehmoderatorin arbeitete sie als Malerin, Illustratorin und Autorin von Kinderbüchern. Zusammen mit ihrem Mann lebte sie seit 1990 in Santa Eulària auf Ibiza. Dort verstarb Bach am 22. April 2013 an Herzversagen.
18.04.2013 16:05 Uhr
Richard LeParmentier, bekannt als Admiral Motti aus Star Wars, starb 66-jährig bei einem Besuch bei Verwandten in Austin, Texas, USA.
Richard LeParmentier wurde am 16. Juli 1946 in Pittsburgh, Pennsylvania, USA, geboren. Seine Eltern kamen von der britischen Kanalinseln Guernsey und aus Irland.

1974 zog er nach England und hatte im selbigen Jahr in dem Musikdrama "Stardust" sein Kinodebüt. Es folgte 1975 der Science-Fiction Actionthriller "Rollerball".

LeParmentiers prominenteste Rolle war die von Admiral Motti, der arrogante Offizier der imperialen Sturmtruppen, der von Darth Vader in "Krieg der Sterne (Star Wars)" (1977) erdrosselt wird.

Von 1981 bis 1984 war er mit der britischen Schauspielerin Sarah Douglas verheiratet, die durch ihre Rolle der Ursa in "Superman" (1978) und "Superman II" (1980) bekannt wurde. In "Superman II" stand das Ehepaar gemeinsam vor der Kamera sowie in "Caprona 2. Teil" (1977). 1976 erschienen beide ebenfalls in der 2. Staffel der britischen Science-Fiction-Serie "Mondbasis Alpha 1", wenn auch in verschiedenen Episoden.

1983 stand Richard LeParmentier für den James Bond Film "James Bond 007 - Octopussy", an der Seite von Roger Moore, vor der Kamera. Zwischen 1988 und 1992 arbeitete er auch als Drehbuchautor für das britische Fernsehen. Sein letzter Filmauftritt war in dem amerikanischen Actionfilm "Die Berlin-Verschwörung" (1992).

LeParmentiers Stimmendebüt in Videospielen startete 2004 als Erzähler in dem Echtzeit-Strategiespiel "Soldiers: Heroes of World War II". Weiterhin hatte er einen Cameo-Auftritt in einem Online-Werbespot für das 2012 Xbox 360 Videospiel "Kinect Star Wars", in dem er in seiner berühmten Szene aus Star Wars zu sehen war. Die Szene wurde eigens für den Spot neu gedreht.

Wie viele Stars aus dem Sci-Fi Genre, hatte auch er mehrere Auftritte bei Sci-Fi-Konvention.

Richard LeParmentier lebte in der westenglischen Stadt Bath und verstarb am 16. April 2013 während eines Besuches bei Verwandten in Austin, Texas, USA. Er wurde 66 Jahre alt.
15.04.2013 19:57 Uhr
Der deutsch-türkische Schauspieler Eralp Uzun wurde am 11. April 2013 tot in der Berliner Wohnung seiner Eltern aufgefunden.
Eralp Uzun wurde als Eralp Hüseyin Uzun, am 02. Juli 1981 in Berlin geboren.

Bereits im Alter von 16 Jahren gab er in dem Filmdrama "Nachtgestalten" (1998), unter Andreas Dresen, sein Spielfilmdebüt. Im gleichen Jahr war er auch in der TV-Serie "Lisa Falk" zu sehen.

Seit dem Jahr 2000 sammelte Uzun am Berliner Jugendtheater Strahl seine ersten Theatererfahrungen.

In der Comedyserie "Alle lieben Jimmy" (2006–2007) spielte er die Hauptrolle des Cemil "Jimmy" Arkadas und war parallel im Kino in der tabulosen Berlinsatire "Schwarze Schafe" (2006) zu sehen.

In dem deutschen Filmdrama "Straight" (2008) war Eralp Uzun im multikulturellen Berlin-Neukölln in eine turbulente Dreierbeziehung verwickelt. Der Film fand unter anderem auch in den USA Aufmerksamkeit. Einen homosexuellen Kfz-Mechaniker stellte er in der Kinokomödie "Evet, ich will!" (2009) dar, in der er zwischen seinen deutschen Freunden und der Kultur seiner Herkunft steht.

Von September 2008 bis Januar 2009 spielte er am Berliner Renaissance-Theater und im Mai 2008 auf den Ruhrfestpielen in Recklinghausen.

Im Alter von 31 Jahren wurde der deutsch-türkische Schauspieler am 11. April 2013 tot in der Berliner Wohnung seiner Eltern aufgefunden.
10.04.2013 11:08 Uhr
Erster Jason Voorhees Darsteller mit der kultigen Hockey Torwartmaske, Schauspieler Richard Brooker, am 08. April 2013 gestorben.
Richard Brooker wurde 1954 als Richard J. Brooker in London geboren. Er war der Sohn eines Offiziers der britischen Kavallerie.

Bevor er zur Schauspielerei kam, verdiente er sich sein Geld als Trapezkünstler.

Gleich seine erste Rolle als Schauspieler war die des Jason Voorhees, ein psychotischer und entstellter Serienkiller, in dem Horror-Klassiker "Und wieder ist Freitag der 13." (1982), der unter anderem auch als 3D-Film in einigen deutschen Kinos zu sehen war. Brooker war der erste Jason Schauspieler, der die markante Hockey Torwartmaske trug und die später das Markenzeichen des Serienkillers wurde. Die Stunts in dem Film führte er stets selber aus. Um als Jason stämmiger zu wirken, trug er die ganze Zeit weiße Schaumpolster unter seinem Shirt, da seine Figur als ehemaliger Trapezkünstler rank und schlank war.

Nach Richard Brookers Filmdebüt war er nur noch zwei weitere Male in Kinofilmen, und dabei in kleineren Rollen, zu sehen. Das waren der US-amerikanisch-argentinische Barbarenfilm "Der Todesjäger" (1983) und der kanadische Actionthriller "Deep Sea Conspiracy" (1987).

In der TV-Serie "Trapper John, M.D." hatte er 1984 eine Gastrolle, an der Seite von Pernell Roberts, inne. Anschließend war er als Regisseur für Fernsehserien tätig und produzierte mehrere amerikanische Sportprogramme wie z.B. "Fox Sports Networks".

In späteren Jahren wechselte Brooker in das Unternehmertum. Sein Management gab am 09. April 2013 bekannt, dass er einen Tag zuvor, am 08. April 2013 verstorben war.
05.04.2013 23:40 Uhr
Der deutsche Schauspieler Sven Lehmann starb 47-jährig am 03. April 2013 nach langer Krankheit in Berlin.
Sven Lehmann wurde am 27. Oktober 1965 in der sächsischen Kreisstadt Borna geboren.

Seine Schauspielausbildung startete er 1990 an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin.

Bevor Lehmann sein erstes Theaterengagement 1994 an das Bremer Theater führte, war er 1993 in dem deutschen Fernsehfilm "Das letzte U-Boot" (1993) zu sehen.

Sein Spielfilmdebüt gab er 1995 in dem deutschen Spielfilm "Das Versprechen" von Margarethe von Trotta.

1997 wechselte Sven Lehmann an das Bayerische Staatsschauspiel nach München und war 1998 auf deutschen Kinoleinwänden in dem Thriller "23 - Nichts ist so wie es scheint" zu sehen.

Als Filmschauspieler war er vorwiegend im Fernsehen und da vor allem als Gastschauspieler in deutschen Krimiserien und Nebenrollen in Fernsehfilmen zu sehen. Parallel war er immer als Theaterschauspieler aktiv.

Am 03. April 2013 verstarb Sven Lehmann nach langer Krankheit im Alter von 47 Jahren in Berlin.
30.03.2013 00:54 Uhr
Der britische Schauspieler Richard Griffiths, böser Onkel von Harry Potter, verstarb am 28. März 2013 nach einer Herzoperation.
Richard Griffiths wurde am 31. Juli 1947 in der nordöstlichen englischen Kleinstadt Thornaby-on-Tees geboren. Beide Elternteile waren gehörlos, sodass er früh die Gebärdensprache lernen musste.

Seinen ersten Auftritt als Schauspieler hatte er 1974 in der britischen Fernsehserie "Crown Court". In den folgenden Jahren übernahm er verschiedene Nebenrollen in Serien und gab 1977 sein Spielfilmdebüt.

In deutschen Kinos sah man Griffiths zuerst in dem amerikanischen Actionfilm "Superman II - Allein gegen alle" (1980). Im gleichen Jahr heiratete er seine Frau Heather Gibson.

Er spielte mit namhaften Filmstars wie z.B. mit Meryl Streep in "Die Geliebte des französischen Leutnants", mit Shirley MacLaine und Nicolas Cage in "Tess und ihr Bodyguard" und mit Johnny Depp in "Sleepy Hollow" zusammen.

Richard Griffiths bekannteste Rolle war die des Vernon Dursley, der griesgrämige dicke Onkels von Harry Potter. Im Laufe seiner Karriere wurden ihm diverse Theaterpreise verliehen. Am 31. Dezember 2007 wurde er von der britischen Königin Elisabeth II. zum Officer des Order of the British Empire ernannt.

Der Theater- und Filmschauspieler starb im Alter von 66 Jahren, am 28. März 2013, nach Komplikationen einer Herzoperation in der englischen Industriestadt Coventry. Bis zuletzt war er als Schauspieler aktiv gewesen.
17.03.2013 22:47 Uhr
Frühere Film- und Theaterschauspielerin Edith Klinger am 14. März 2013 in Wien gestorben.
Edith Klinger wurde als Edith Margulies am 28. März 1922 in Wien geboren. Sie wuchs während des Zweiten Weltkriegs bei ihrer Mutter in Bukarest auf. Nach Kriegsende kam sie wieder zurück nach Wien und startete unter dem Namen ihres ersten Ehemannes, als Edith Prager, eine Schauspielkarriere.

Von 1948 bis 1960 war sie in insgesamt 11 Kinofilmen wie z.B. "Die Schatztruhe" (1948), "Die Erbschaft aus Amerika" (1950), "Lügen haben hübsche Beine" (1956) und "Herr Puntila und sein Knecht Matti" (1960) zu sehen.

Edith Prager gab ihre Schauspiellaufbahn zugunsten ihres zweiten Ehemanns Harald Klinger auf, um ihn in seiner Tätigkeit als Textildruckereiunternehmer zu unterstützen.

Seit 1964 engagierte sich Edith Klinger intensiv für den Tierschutz. So betreute sie 36 Jahre lang die "Tierecke" in der österreichischen Tageszeitung "Kronenzeitung". Von 1981 bis 1999 war sie Fernsehmoderatorin der beliebten ORF-Tiersendung "Wer will mich?". Für dieses Engagement wurde ihr das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien und der Preis der Leopold-Gratz-Stiftung für soziales Engagement verliehen.

Seit 2005 war sie nach einem Oberschenkelbruch gesundheitlich angeschlagen. Die Schauspielerin verstarb im Alter von 90 Jahren, am 14. März 2013, in Wien.
14.03.2013 23:22 Uhr
Schauspielerin Rosemarie Fendel starb 85-jährig nach kurzer schwerer Krankheit, am 13. März 2013, in Frankfurt am Main.
Rosemarie Fendel wurde am 25. April 1927 in Koblenz geboren.

Nach ihrem Schauspielunterricht bei Maria Koppenhöfer startete sie 1947 ihre Karriere am Theater. Sie spielte an verschiedenen Bühnen in ganz Deutschland.

Als Synchronsprecherin lieh Fendel seit 1948 unter anderem auch Elizabeth Taylor ihre deutsche Stimme. Sie wurde oftmals für Hörspielproduktionen engagiert. So auch für die achtteilige Produktion "Paul Temple und der Conrad-Fall", vom Bayerischen Rundfunk.

Seit 1962 stand sie auch für Fernsehfilme vor der Kamera. In dem Filmdrama "Ein Mann im schönsten Alter" (1964) hatte sie ihre erste größere Kinorolle inne. Ihr Hauptaugenmerk galt aber dem Fernsehen.

Rosemarie Fendel wurde 1973 die Goldene Kamera und 1978 den Adolf-Grimme-Preis verliehen. 1988 war sie an der Seite von Loriot in dessen Filmkomödie "Ödipussi" und 1992 in dem deutschen Satirefilm "Schtonk!" zu sehen.

Sie war mit Schauspieler und Regisseur Hans von Borsody verheiratet und hatte mit ihm zusammen eine Tochter. Die Schauspielerin verstarb nach schwerer kurzer Krankheit am 13. März 2013 in Frankfurt. Sie wurde 85 Jahre alt.
07.03.2013 16:35 Uhr
Schauspieler Dieter Pfaff erlag am 05. März 2013 in Hamburg seinem Lungenkrebsleiden.
Dieter Pfaff wurde am 02. Oktober 1947 Sohn eines Polizisten in Dortmund geboren.

Während seiner Schulzeit entdeckte er seinen Hang zur Schauspielerei. Im Alter von 22 Jahren heiratete er 1969 seine Frau Eva Maria Emminger, die er bereits aus der Schulzeit kannte.

Zuvor begann Pfaff ein Lehramtsstudium in Germanistik und Geschichte. Brach es aber im gleichen Jahr ab und nahm als Regieassistent am Theater Dortmund sein erstes Engagement an. Bis im Alter von 35 Jahren arbeitete er als Theaterdramaturg, Autor und Regisseur an den verschiedensten deutschen Bühnen.

1981 gab er im TV-Film "Mein Freund, der Scheich" sein Fernsehdebüt und 1983 in dem Drama "Die Schaukel" sein Kinodebüt.

In diesem Jahr wurde er Professor für Schauspiel an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz. Diese Professur übte er sieben Jahre lang aus.

Dieter Pfaffs Engagement verlagerte sich immer weiter zum Film und Fernsehen. Durch seine zahlreichen Nebenrollen und seine Rolle als Polizist Otto Schatzschneider in der Krimiserie "Der Fahnder" wurde er nach und nach zum Charakterdarsteller.

Seinen Ersten von zwei Grimme-Preisen erhielt er 1996 als Nebendarsteller in der TV-Serie "Balko". Er fing an, selber Rollen für das Fernsehen und sich zu schaffen. In der Fernsehserie "Bruder Esel" spielte er 1996 einen Mönch und für die Krimireihe "Kommissars Sperling" schuf er für sich den gleichnamigen Hauptcharakter.

Im Kino war er unter anderem in dem Actionfilm "Zabou" (1987), an der Seite von Götz George, in der Komödie "Manta - Der Film" (1991) und in dem Drama "Eine Hand Voll Gras" (2000) zu sehen.

Seine Agentur gab am 20. September 2012 bekannt, dass er an Lungenkrebs erkrankt sei. Dieter Pfaff verstarb am 05. März 2013 an den Folgen. Er wurde 65 Jahre alt.
04.03.2013 21:12 Uhr
Müslüm Gürses, auch Vater Müslüm genannt, türkischer Schauspieler und Sänger starb am 03. März 2013, im Alter von 59 Jahren.
Müslüm Gürses wurde als Müslüm Akbas, am 07. Mai 1953 im türkischen Fistiközü geboren. Als Kind von Bauern wuchs er in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Aus diesem Grund zog die Familie nach Adana, einer türkischen Millionenstadt.

Schon früh verlor Gürses seine Mutter und seinen Bruder. 1968 begann er in einem Teegarten mit dem Singen. Während seiner Ausbildung zum Schneider trat er in einem Casino auf und startete hierdurch seine Gesangskarriere.

Rund 100 Alben veröffentlichte er während seiner Karriere, wobei seine Lieder fast ausschließlich der Musikrichtung Arabeske zuzuordnen waren. Arabeske ist eine orientalische Musikrichtung, mit sentimentalen Texten von unerfüllter Liebe und den Sorgen im Alltag.

Müslüm Gürses spielte in neun Kinofilmen mit, meist als Hauptdarsteller. Die türkische Komödie "Amerikaner am schwarzen Meer" (2007) war auch in Deutschland zu sehen. Von seinen Fans wurde er liebevoll Vater Müslüm genannt.

1979 erlitt er einen schweren Verkehrsunfall und wurde dabei für tot erklärt. Nach der Einlieferung in ein Leichenhaus befreite er sich von dort wieder selbstständig. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, durch die er seinen Geruchs- und Geschmackssinn verlor und die seine Hörfähigkeit einschränkten.

Gürses lebte mit seiner Freundin Muhterem zusammen. Die Partnerschaft blieb kinderlos. Er verstarb nach viermonatiger Behandlung in einem Istanbuler Krankenhaus, am 03. März 2013, an Herzversagen. Am 04. März 2013 wurde sein Leichnam auf dem Istanbuler Friedhof Zincirlikuyu beigesetzt.
03.03.2013 18:41 Uhr
Der britische Schauspieler Richard Burton bekam posthum einen Stern auf dem Walk of Fame.
Der 1984 in Genf an einer Hirnblutung gestorbene britische Schauspieler und zweifacher Ehemann von Elizabeth Taylor, Richard Burton, wurde am 01. März 2013 posthum mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Direkt neben seiner großen Liebe Elizabeth Taylor wurde sein Stern verewigt.

Neben zahlreichen Zuschauern waren auch Burtons Adoptivtochter Maria und drei Enkelkinder bei der Enthüllung in Los Angeles zugegen.
01.03.2013 12:18 Uhr
Westerndarsteller Dale Robertson starb im Alter von 89 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs und einer Lungenentzündung.
Dale Robertson wurde als Dayle Lymoine Robertson, am 14. Juli 1923 in Harrah, Oklahoma, USA, geboren.

Seine Eltern schickten ihn auf eine Militärakademie. Um das Collegegeld bezahlen zu können, trat er unter anderem zeitweise als Boxer in Preiskämpfen auf.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde Robertson verwundet und verbrachte seine Genesung in einem Krankenhaus in San Louis Obispo, Kalifornien. Dort wurde von ihm ein Werbeporträt angefertigt und aufgehängt. Darauf hin wurden Hollywood-Filmagenten auf ihn als Mann mit dem attraktiven Äußeren aufmerksam. Sie empfahlen ihm, eine Schauspielerkarriere zu versuchen.

Nach seiner Militärzeit riet ihm sein Vater, von einer normalen Ausbildung als Schauspieler abzusehen und sich lieber auf seine natürliche Ausstrahlung zu verlassen.

1948 gab Dale Robertson in der Filmkomödie "Der Junge mit den grünen Haaren" sein Filmdebüt. Bereits ein Jahr später übernahm er kleinere Rollen in Western wie z.B. in "Die Stadt der rauhen Männer" (1949) und "Die Todesschlucht von Arizona" (1950).

Seinen Durchbruch als männlicher Hauptdarsteller gelang ihm 1951 durch die Rollen in "Take Care of My Little Girl" und "Golden Girl".

In den nachfolgenden Jahren wuchs Robertson zu einem Westernhelden heran und spielte in Filmen wie "Schwarze Trommeln" (1952), "Die silberne Peitsche" (1953) und "Fluß der Rache" (1954) mit. Ab Mitte der 1950er Jahre kamen die Genres Abenteuer- und Kriegsfilme hinzu. Darunter befanden Kinofilme wie "Sindbads Sohn" (1955) von Ted Tetzlaff und Lewis R. Fosters "Fluggeschwader LB 17 greift ein" (1955).

Ab 1956 war er auch im Fernsehen zu sehen. Darunter befanden sich in späteren Jahren zudem Gastauftritte in bekannten US-TV-Serien wie "Im wilden Westen", "Love Boat Dallas", "Mord ist ihr Hobby" und "Der Denver-Clan".

Dale Robertson war ganze fünf Mal verheiratet und war Vater von drei Töchtern. Er verstarb 89-jährig am 27. Februar 2013 in San Diego, Kalifornien, an den Folgen von Lungenkrebs und einer Lungenentzündung.
 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10