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Lesen Sie hier sämtlich Nachrichten und Neuigkeiten rund um Verstorbene-Filmstars.de.

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05.05.2015 21:41 Uhr
Mit Grace Lee Whitney verstarb am 01. Mai 2015 ein weiteres Mitglied der legendären Raumschiff Enterprise Crew.
Grace Lee Whitney wurde am 01. April 1930 in Ann Arbor, Michigan, USA, als Mary Ann Chase geboren.

1947 Startete sie ihre Filmkarriere in dem B-Western "Mystery Range". Anschließend spielte sie kleinere Rollen, unter anderem als ein Mitglied der Damenkapelle in Manche mögen’s heiß (1959) und als Prostituierte in "Das Mädchen Irma la Douce" (1963).

Bekannt wurde Whitney in ihrer Rolle als Janice Rand, in der ersten Staffel von Raumschiff Enterprise und in vier weiteren Star-Trek-Kinofilmen. Sie spielte darin die Assistentin von Captain Kirk (William Shatner). Auch in TV-Serien wie "Rauchende Colts" und "Batman" hatte sie Gastrollen inne. Insgesamt stand sie bis 2011 in über 20 Filmen und rund 80 Fernsehepisoden vor der Kamera.

Sie war eine gute Sängerin und trat seit den 1960er Jahren mit verschiedenen Orchestern und Bands auf.

Grace Lee Whitney war mit Schauspieler Jack Dale verheiratet. Scott, ihr gemeinsamer Sohn spielte auch in einer Folge der Raumschiff Enterprise Fernsehserie mit.

Die Schauspielerin starb am 01. Mai 2015 eines natürlichen Todes in ihrem Haus in Coarsegold, Kalifornien, USA, im Alter von 85.
09.04.2015 13:48 Uhr
US-Schauspieler, James Best, beteiligt an über 600 Film- und Fernsehproduktionen, verstarb am 06. April 2015 an einer Lungenentzündung.
James Best wurde am 26. Juli 1926 in Powderly, Kentucky, USA, geboren. Als er drei Jahre alt war, verstarb seine Mutter und er wurde von Armen und Essa Best aus Corydon in Indiana adoptiert.

Nach seinem Soldateneinsatz im Zweiten Weltkrieg wurde Best Schauspieler und arbeitete zunächst für einige Jahre als Theaterschauspieler. Seine Filmkarriere begann 1950 in einer kleinen Rolle in dem Western "One Way Street". Im gleichen Jahr stand er neben James Stewart in "Winchester ´73" vor der Kamera.

Obwohl James Best auch in anderen Filmgenres aufgetreten war, wurde er vor allem als Nebendarsteller in Westernfilmen und -serien gecastet. In dem B-Horrorfilm "Die Nacht der unheimlichen Bestien" (1959) hatte er eine seiner wenigen Hauptrollen inne. Bis zu seinem Tod wirkte er in über 600 Film- und Fernsehproduktionen mit. Eine größere Bekanntheit erlangte Best durch seine Darstellung als "Rosco P. Coltrane", dem leicht trotteligen Sheriff aus der Fernsehserie "Ein Duke kommt selten allein".

Er lebte bis zuletzt in Florida, wo er außer seinen Tätigkeiten als Schauspieler auch die eines Schauspiellehrers und -dozenten nachkam. Er war insgesamt dreimal verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn. James Best verstarb am 06. April 2015, im Alter von 88 Jahren, in Hickory, North Carolina, USA, an den Folgen einer Lungenentzündung.
07.04.2015 20:49 Uhr
Tom Towles, bekannt aus vielen Splatterfilmen, starb 65-jährig an einem Schlaganfall in Florida, USA.
Tom Towles wurde am 20. März 1950 in Chicago, USA, geboren. Nach der Highschool verbrachte er seine Militärzeit bei den US Marine Corps. Nach dem er die Marines verlassen hatte, studierte er zu Begin der 1970er Jahre zuerst Fotografie, später dann Schauspiel am Columbia College in Chicago.

Schon 1971 war Towles Ensemblemitglied des Stuart Gordons Organic Theaters und spielte dort in der dreiteiligen Science-Fiction-Saga "Warp!" mit. Die Saga war so erfolgreich in Chicago, dass sie 1973 sogar kurzzeitig am New Yorker Broadway aufgeführt wurde. Obwohl er 1975 mit "Hundstage" erfolgreich in das Filmgeschäft eingestiegen war, blieb er seinem Theaterpublikum in Chicago stets treu.

Ab Mitte der 1980er Jahre war er regelmäßig auf den Kinoleinwänden zu sehen. Seine größte und bekannteste Rolle war die eines Serienmörders in "Henry: Portrait of a Serial Killer" (1986). Die Low-Budget-Produktion kam erst drei Jahre später in die Kinos und entwickelte sich über die Jahre zu einem Kultfilm. Für seine Rolle erhielt er 1991 eine Nominierung bei den Independent Spirit Awards als bester Nebendarsteller.

Anschließend folgten Rollen in Splatterfilmen wie z.B. in "Meister des Grauens" (1991). Auch in ein paar Hollywood-Mainstreamproduktionen stand Tom Towles vor der Kamera. Darunter befanden sich unter anderem "The Rock - Fels der Entscheidung" (1996) und "Miami Vice" (2006).

Vor allem aber in TV-Serien wie "Star Trek: Deep Space Nine", "Star Trek: Voyager", "Seinfeld", "L.A. Law", "CSI: Den Tätern auf der Spur", etc. war er als Episodendarsteller zu sehen.

Nachdem Tom Towles am 01. April 2015 einen Schlaganfall erlitten hatte, verstarb der 65 jährige Schauspieler am 05. April 2015 in einem Krankenhaus in Pinellas County, Florida, USA.
17.03.2015 12:55 Uhr
81. Biografie von Anita Ekberg online
Mit Anita Ekbergs Lebensgeschichte ist nun die 81. vollständige Biografie eines verstorbenen Filmstars online gegangen.
12.03.2015 12:39 Uhr
US-Schauspieler Windell Middlebrooks verstarb am 09. März 2015 im frühen Alter von nur 36 Jahren in Los Angeles.
Windell Middlebrooks wurde am 08. Januar 1979 in Fort Worth, Texas, USA, als Windell Dwain Middlebrooks geboren.

Nach dem College in Sterling, Kansas, erwarb er einen Bachelor of Arts in Theater- und Kommunikationswissenschaften. Anschließend absolvierte er an der University of California, Irvine, eine Schauspielausbildung, die er 2005 erfolgreich abschloss.

Übergangslos stieg Middlebrooks ins Schauspielgeschäft ein und spielte überwiegend Episodenrollen in bekannten Fernsehserien wie "Hannah Montana" oder "Emergency Room - Die Notaufnahme". Außerdem war er in sechs Folgen von 2009 bis 2010 in der neunten Staffel der Fernsehserie "Scrubs - Die Anfänger" als Chef des Campus-Sicherheitsdienstes zu sehen. Von 2010 bis 2013 spielte er eine der Hauptrollen (Dr. Curtis Brumfield) in allen drei Staffeln der Serie "Body of Proof".

Im Kino war Windell Middlebrooks nur einmal zu sehen. In der US-amerikanischen Filmkomödie "Miss March" (2009) hatte er eine kleine Nebenrolle inne.

Am Morgen des 09. März 2015 fand man ihn bewusstlos in seinem Haus im San Fernando Valley. Nach der Einlieferung ins Krankenhaus konnte bei dem 36-Jährigen nur noch der Tod festgestellt werden.
28.02.2015 23:20 Uhr
Leonard Nimoy, alias Mr. Spock, verstarb am 27. Februar 2015 an den Folgen seiner Lungenerkrankung im Alter von 83 Jahren.
Leonard Nimoy wurde am 26. März 1931 in Boston, USA, als Leonard Simon Nimoy, geboren. Seine Eltern waren jiddisch sprechende Einwanderer aus Isjaslaw im Westen der heutigen Ukraine.

Nach seinem Schulabschluss studierte er am Boston College Schauspiel und sammelte bereits noch während seiner Jugend erste Erfahrungen als Kinderdarsteller. Seine erste kleine Rollen bekam Nimoy 1951 in dem Film "Queen for a Day" und spielte anschließend in diversen Filmen und am Theater.

1954 heiratete Leonard Nimoy die Schauspielerin Sandra Zober, mit der er zwei Kinder hatte.

Einem großen Publikum wurde er vor allem durch seine Darstellung als der Vulkanier Mr. Spock in der Fernsehserie "Star Trek" bekannt, welche 1966 startete. Für diese Rolle wurde er dreimal für einen "Emmy" nominiert.

Neben der Schauspielerei war Nimoy auch als Regisseur, Filmproduzent, Autor, Musiker und Fotograf tätig.

Nach seiner Scheidung 1987 von Sandra Zober heiratete er 01. Januar 1989 Schauspielerin Susan Bay.

Am 6. Februar 2014 gab Leonard Nimoy über Twitter bekannt, dass er an einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) erkrankt sei. Ein Jahr später, am 27. Februar 2015 verstarb "Mr. Spock" in seinem Haus in Los Angeles an den Folgen seiner Lungenerkrankung im Alter von 83 Jahren.
14.10.2014 18:00 Uhr
Schauspieler Pavel Landovsky starb im Alter von 78 Jahren am 10. Oktober 2014 an einem Herzinfarkt in Prag.
Pavel Landovsky wurde am 11. September 1936 in der ostböhmischen Stadt Nemecky Brod (DeutschBrot) geboren.

Er studierte an der Theaterfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag und spielte anschließend an regionalen Bühnen in der Tschecheslowakei bevor er 1965 an das Prager Theater Cinoherni Klub wechselte.

Zu dieser Zeit war Landovsky ebenfalls als Film- und Fernsehschauspieler aktiv. 1966 spielte er einen Dieb in der tschechoslowakischen Filmkomödie „Liebe nach Fahrplan“.

Da er sich immer mehr für Bürgerrechte einsetzte erhielt er 1971 für Film und Fernsehen ein Spielverbot. Neben Vaclav Havel und Ludvig Vaculik gehörte Pavel Landovsky 1966 zu den Initiatoren der Petition Charta 77 und wurde zu einem der offiziellen Sprecher der daraus entstandenen Bürgerrechtsbewegung. Aus diesem Grund wurde auch für das Theater mit Auftrittsverbot belegt und emigrierte schließlich 1978 nach Österreich, wo er im Wiener Burgtheater ein Ensemblemitglied wurde.

Somit konnte Pavel Landovsky auch wieder an Kino Filmprojekte teilnehmen und in Filmen wie „Ragtime“ (1983), „Der Bulle und das Mädchen“ (1985), einem deutschen Action Krimi und „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ (1988) mitwirken.

Erst nach der Revolution von 1989 konnte er nach Prag zurückkehren und Anfang 1990 wieder im Prager Theater Cinoherni Klub auftreten. Bis 2008 war er auch als Film- und Fernsehschauspieler aktiv.

Pavel Landovsky verstarb am 10. Oktober 2014 an einem Herzinfarkt in Prag. Er wurde 78 Jahre alt.
06.10.2014 14:14 Uhr
Schauspieler, Komiker und Synchronsprecher Peer Augustinski verstarb am 3. Oktober 2014 in Köln.
Peer Augustinski wurde am 25. Juni 1940 in Berlin als Sohn eines Konzertmeisters und einer Cellistin geboren. Schon früh erlernte er das Klavier spielen. Bis 1957 wuchs er in der DDR auf, bevor er in die Bundesrepublik Deutschland übersiedelte und von 1961-1964 die Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin besuchte.

Seine Karriere als Schauspieler fing 1964 am fränkischen Theater Schloss Maßbach an. Dort engagierte man ihn für 2 Jahre.

1975 wurde Augustinski von Michael Pfleghar, einem bekannten Filmregisseur und Fernsehproduzent, für das Fernsehen entdeckt. Dabei erlangte er durch die Comedy-Serie „Klimbim“ einen hohen Bekanntheitsgrad. Parallel war er auch in der Comedy-Fernsehserie „Zwei himmlische Töchter“, an der Seite von Ingrid Steeger zu sehen.

Der komödiantische Spielfilm „Drei gegen drei“ (1985) war sein einziges Engagement im Kino. Ansonsten war er hauptsächlich in TV-Serien und Fernsehfilmen zu sehen.

Gegen Mitte der 1980er Jahre war Peer Augustinski zudem sehr oft als Synchronsprecher tätig. Seit 1987 verlieh er dem im August 2014 verstorbenen amerikanischen Schauspieler und Komiker Robin Williams seine Stimme. Ebenfalls nahm er in seiner Karriere unzählige Hörbücher auf.

Augustinski war insgesamt zweimal verheiratet. In 1. Ehe mit Ute Augustinski, mit der er zusammen Tochter Olivia Augustinski bekam. Seit 1972 war er mit Schauspielkollegin Gisela Ferber verheiratet. Aus dieser Ehe stammt sein Sohn Bernd.

Seit er am 8. November 2005 während einer Produktion für ein Hörbuch einen Schlaganfall erlitt, war er halbseitig gelähmt und zugleich pflegebedürftig. Nach einer zweijährigen Zeit der partiellen Genesung übernahm er 2007 wieder die Synchronisation von Robin Williams in „Der Klang des Herzens“.

Peer Augustinski verstarb am 3. Oktober 2014 im Alter von 74 Jahren in Köln.
29.09.2014 17:45 Uhr
Mit Dan Dailey ist die 80. Komplettbiografie eine verstorbenen Filmstars online.
Eine neue Biografie ist ab sofort auf VerstorbeneFilmStars.de online. Und zwar die des US-amerikanischen Schauspielers und Sänger Dan Dailey. Nach längerer Zeit der Abstinenz ist sie die 80. komplett Biografie eines Filmstars.

Den jüngeren und weniger Film begeisterten Fans unter Euch wird der Name Dan Dailey wahrscheinlich nichts sagen. Er war ein Schauspieler der 1913 in New York City geboren wurde. Seine Karriere begann er Mitte, Ende der 1930er Jahre als Schauspieler und Sänger am Broadway.

Da er ein guter Sänger war, wurde er direkt nach seinem Vertrag bei den MGM Studios (1940) als Schauspieler in vielen Musicalfilmen eingesetzt. Dabei wurde er ein häufig und gerngesehener Co.-Star der damals bekanntesten Musical Schauspielerin Betty Grable. So erhielt er auch für seine Leistungen in dem Musical „When My Baby Smiles at Me“ (1948) eine Oscar-Nominierung als Bester Schauspieler.

Ebenso spielte Dailey 1950 in dem Kinofilm „Fahrkarte nach Tomahawk“ mit, indem auch die noch junge und unerfahrene Marilyn Monroe eine kleine Nebenrolle als Showgirl zu sehen ist.

Der Tod ereilte Dan Dailey am 16. Oktober 1978, als er an den Folgen einer Hüftoperation verstarb.

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich an dieser Stelle auch bei den vielen Kritiken und Kommentaren bedanken, die mich fast jeden Tag per E-Mail erreichen. Dabei habe ich schon so manch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler aus der ein oder anderen Biografie verbessern können.

Auch wenn die nun 80. Biografie online ist, wird es noch ein weiter Weg sein, bis nur die wichtigsten verstorbenen Filmschauspieler ausgearbeitet worden sind. Zurzeit befinden sich rund 4300 verstorbene Filmstars in der ToDo Liste. Und wenn man bedenkt, dass eine Ausarbeitung einer kompletten Biografie zwischen einem Tag und einer Woche dauert, dann kann man sich ausrechnen, wie lange es dauert, bis diese 4300 Biografien ausgearbeitet und online gestellt worden sind. Also kann ich sagen, dass ich nie fertig sein werde, da leider nach und nach neue gestorbene Filmstars hinzukommen.

Diese 4300 ist die komplette Anzahl jener Filmstars, die seit Beginn des 1. beweglichen Bildes aus dem Jahre 1888 bis heute verstarben. Und dabei habe ich nur die in meine Datenbank aufgenommen, die in mindestens einem Kinofilm in deutschen Kinos zu sehen waren. Sonst würden es sehr viele mehr sein.

Danke und Gruß
Euer Dirk K.
24.09.2014 23:22 Uhr
"Desperate Housewives"-Star, Schauspielerin und Sängerin Polly Bergen, starb am 20. September 2014 im Alter von 84 Jahren eines natürlichen Todes.
Polly Bergen wurde als Nellie Paulina Burgin am 14. Juli 1930 in Knoxville, Tennessee, USA, geboren.

Ende der 1940er Jahre startete Sie ihre Filmkarriere. 1956 gewann Sie den Emmy für ihren Auftritt in der Fernsehserie "Playhouse 90".

Eine Golden Globe Award und Laurel Award Nominierung erhielt Bergen für ihre Hauptrolle in dem Filmdrama "Frauen, die nicht lieben dürfen" (1963). Ein Jahr später spielte sie die Hauptrolle der US-Präsidentin Leslie McCloud in der Komödie "Prinzgemahl im Weißen Haus" (1964).

In der Komödie "Ein Mann à la Carte" (1987) war Polly Bergen neben John Malkovich und Ann Magnuson auf den Kinoleinwänden zu sehen. Insgesamt war sie in über 80 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen.

2001 wurde Bergen für ihre Rolle in dem Musical "Follies" für den Tony Award nominiert.

In der weltweit bekannten TV-Serie "Desperate Housewives" war sie als Stella Wingfield zwischen 2007 und 2011 in 10 Folgen zu sehen.

Von 1954 bis 1955 war Polly Bergen mit Filmregisseur und Schauspieler Jerome Courtland, von 1956 bis 1975 mit dem Filmproduzenten Freddie Fields und von 1982 bis 1990 mit Jeffrey Endervelt verheiratet. Zusammen mit ihrem zweiten Mann bekam sie ein Kind und adoptierte zwei weitere.

Die Schauspielerin und Sängerin verstarb am 20. September 2014 in ihrem Haus in Southbury, Connecticut, eines natürlichen Todes. Sie wurde 84 Jahre alt.
21.09.2014 20:46 Uhr
Crowdfunding Aktion für einen Spielfilm, um den Mythos von James Dean ins 21. Jahrhundert zu transportieren.
Parker Ellerman, der Regisseur und Schöpfer des prämierten Kurzfilms "Friendly Ghosts" möchte mittels eines Crowdfunding Projektes einen abendfüllenden Spielfilm, über den Mythos von James Dean, welcher dabei ins 21. Jahrhundert transportiert werden soll, realisieren.

Es soll sich dabei um ein Roadmovie mit einer übernatürlichen Wendung zur heutigen Zeit handeln.

Das Drehbuch ist fertiggestellt, das Produktionsteam fertig für den Dreh und das Casting hat bereits begonnen.

Einfacher ist es aber, sich die Crowdfunding-Seite unter kickstarter.com selber anzuschauen und Eindrücke zu gewinnen.

https://www.kickstarter.com/projects/2146140579/feature-film-friendly-ghosts-james-dean

James Dean wurde am 08. Februar 1931 in Marion, Indiana (USA) als James Byron Dean geboren. Er verstarb am 30. September 1955, nach einem Autounfall in seinem silbernen Porsche 550 Spyder, der durch Donald Turnupseed verursacht wurde.


12.09.2014 01:48 Uhr
Joachim "Blacky" Fuchsberger, beliebter deutscher Schauspieler, Showmaster, Moderator und Schlagertexter, starb 87-jährig am 11. September 2014.
Joachim Fuchsberger, auch bekannt als Blacky Fuchsberger wurde am 11. März 1927 in Zuffenhausen, heute zu Stuttgart gehörig, geboren. Aufgewachsen mit zwei jüngeren Brüdern wuchs er in Heidelberg und Düsseldorf auf. Auf verschiedenen Schulen gehend, machte er aber nie einen Schulabschluss.

Aufgrund seiner sehr guten Judokenntnisse wurde der 16-Jährige im Zweiten Weltkrieg als Nahkampfausbilder eingesetzt. Sein Spitzname "Blacky" stammt auch aus dieser Zeit.

Nach dem Krieg arbeitete Fuchsberger zunächst als Kumpel auf der Zeche König Ludwig in Recklinghausen. Nach weiteren Jobs wurde er 1950 Hörfunksprecher beim Sender München und Wochenschau-Sprecher.

1951 heiratete er die Schlagersängerin Gitta Lind. Bereits nach zweieinhalb Jahren ließ sich das Paar wieder scheiden und Fuchsberger heiratete 1954 die Schauspielerin Gundula Korte.

Nach eher unbedeutenden Nebenrollen startete Joachim Fuchsberger 1954 seine Filmkarriere als Hauptdarsteller in der Spielfilmreihe "08/15". Seine Rolle als vorlauter Gefreiter Asch machte ihn über Nacht zum Star. Anschließend spielte er noch in einigen Kriegsfilmen wie z.B. in "Die grünen Teufel von Monte Cassino" (1958) mit, ehe er in den 1960er Jahren als Inspektor in mehreren Edgar-Wallace-Filmen wie in "Der Frosch mit der Maske" (1959), "Die toten Augen von London" (1961), "Das Gasthaus an der Themse" (1962) und "Der Hexer" (1964) mitwirkte. So auch in der in der Edgar-Wallace-Parodie "Neues vom Wixxer", aus dem Jahr 2007. Parallel zu seiner Filmkarriere spielte er auch regelmäßig am Theater.

1972 war er während der Olympischen Spiele bei der Eröffnungs- und Abschlusszeremonie im Olympiastadion Stadionsprecher. Von 1977 bis 1986 moderierte er die Fernsehshow "Auf Los geht’s los" und von 1980 bis 1991 300 Mal die ARD-Talkshow "Heut´ abend". Seit dieser Zeit spielte er bis 2007 in keinem Film mehr mit.

Auch als Schlagertexter hatte Blacky Fuchsberger große Erfolge vorzuweisen. Er schrieb unter anderem für Udo Jürgens, Howard Carpendale und Jürgen Marcus.

1984 wurde er erster deutscher Botschafter für die UNICEF. Für diese Tätigkeit erhielt er am 13. November 2006 in München die Bayerische Staatsmedaille für Soziale Dienste.

2003 erlitt Joachim Fuchsberger auf der Bühne einen leichten Schlaganfall, nachdem er bereits drei Herzoperationen hinter sich hatte. 10 Jahre später, am 04. Juni 2013, erlitt er seinen zweiten Schlaganfall. Am 11. September 2014 verstarb das Allroundtalent im Alter von 87 Jahren in seinem Haus in Grünwald bei München.
11.09.2014 23:26 Uhr
Amerikanischer Schauspielerriese und "Beißer" aus zwei James-Bond Filmen, Richard Kiel, nach Beinbruch am 10. September 2014 in Fresno verstorben.
Richard Kiel wurde am 13. September 1939 in Detroit, Michigan, USA, geboren. Aufgrund einer Hormonstörung war er im Alter von 18 Jahren bereits über zwei Meter groß. Seine Endgröße betrug 2,17 Meter.

Kiel war ursprünglich Mathematiklehrer, bis ihn ein Produzent entdeckte und ihm eine Gastrolle in einer Folge der US-amerikanische Westernfernsehserie "Am Fuß der blauen Berge" gab. Ab diesem Zeitpunkt war er regelmäßig in TV-Serien zu sehen und wurde so in den USA immer bekannter.

Seine erste Filmrolle erhielt er 1961 in dem Sience-Fiction-Actionfilm "The Phantom Planet". 1976 war er in "Trans-Amerika-Express" zum ersten Mal als Riesenkerl mit einem vollständig aus Stahlzähnen bestehenden Gebiss zu sehen. Daraufhin wurden die Produzenten der James-Bond-Reihe auf ihn aufmerksam. Kiel erhielt die Rolle des "Beißers" in "Der Spion, der mich liebte". Diese Figur war allerdings im gleichnamigen Roman nicht vorhanden. Er musste ein metallenes Gebiss tragen, welches bei ihm aber einen ständigen Brechreiz auslöste.

Da Richard Kiel als Beißer so beliebt war, ließen ihn die Filmmacher nicht sterben. So konnte der klassische Antiheld in "Moonraker - Streng geheim" wieder sein Unwesen treiben. Insgesamt stand er von 1960 bis 2011 in über 70 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

1991 erlitt er einen Autounfall, der ihn an eine Gehhilfe band, bzw. bei längeren Strecken an einen batteriebetriebenen Rollstuhl. So konnte er über seine Gleichgewichtsprobleme Herr werden.

In der ersten Septemberwoche 2014 brach sich Richard Kiel ein Bein und wurde daraufhin in das Saint Agnes Medical Centrex Hospital in Fresno eingeliefert. Eine Woche später, am 10. September 2014, verstarb er dort drei Tage vor seinem Geburtstag im Alter von 74 Jahren.
03.09.2014 00:46 Uhr
Gottfried John, deutscher Schauspieler und Bond Bösewicht in „Goldeneye“ (1995) starb 72-jährig an den Folgen einer Krebserkrankung.
Gottfried John wurde am 29. August 1942 in Berlin geboren. Seinen Vater lernte er nie kennen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er mit seiner Mutter nach Ostpreußen evakuiert. Nach dem Krieg zog er mit ihr durch Deutschland und als ihr das Sorgerecht entzogen wurde wuchs er bis zu seinen 15. Lebensjahr in Heimen auf. Anschließend lebte er wieder bei seiner Mutter in Paris und Berlin.

Bei der deutschen Schauspielerin Marlise Ludwig nahm John Schauspielunterricht. Im Berliner Schillertheater gab er sein Bühnendebüt. Danach zog es ihn 1963 an die Landesbühne Hannover, 1965 nach Krefeld und anschließend nach Heidelberg.

1971 gab er sein Filmdebüt in dem Fernseh-Heimatfilm „Jaider - der einsame Jäger“. Später arbeitete er mehrmals mit Rainer Werner Fassbinder zusammen. In der Fernsehsessel Mohn „Berlin Alexanderplatz“ (1980) hatte er die bedeutende Rolle als Reinhold Hoffmann inne.

Internationale Bekanntheit erlangt Gottfried John durch seine Darstellung des Generals Ouromov im James Bond Film „GoldenEye“ (1995). Eine weitere wichtige Rolle spielte er in Volker Schlöndorffs Filmdrama „Der Unhold“ (1996). Im 1. Realfilm der Comicreihe Asterix spielte er Julius Caesar in „Asterix und Obelix gegen Caesar“ (1999). Insgesamt war John in über 100 Film und Fernsehproduktionen als Schauspieler aktiv.

Seit 2008 wohnte er zusammen mit seiner Ehefrau am Ammersee in der Nähe von München. Gottfried John verstarb im Alter von 72 Jahren am 01. September 2014 in Utting am Ammersee an den Folgen einer Krebserkrankung.
27.08.2014 00:22 Uhr
"Jurassic Park" Star, Regisseur von "Gandhi" und Oscarpreisträger Lord Richard Attenborough kurz vor seinem 91. Geburtstag gestorben.
Richard Attenborough wurde am 29. August 1923 in Cambridge, England, geboren. Mit 17 ging er nach London und besuchte dort die Royal Academy of Dramatic Art. Sein Debüt als Schauspieler gab er 1942 am West End Theatre.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete er zusammen mit Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Bryan Forbes die Produktionsfirma Beaver Films. Nach ca. 30 Filmen als Schauspieler gelang ihm 1963, in dem amerikanischen Thriller "Gesprengte Ketten", an der Seite von Steve McQueen, Charles Bronson, James Coburn und James Garner, der Durchbruch.

Mit seiner Regieinszenierung von "Gandhi" (1982) erklomm Attenborough den Hollywood-Olymp. Das Mammut-Werk wurde mit acht Oscars ausgezeichnet. Darunter befanden sich der Academy Award als Bester Hauptdarsteller für Ben Kingsley sowie der als Bester Film und Beste Regie.

Seine wohl bekanntesten Rollen waren die in der Tier-Komödie "Doctor Dolittle" (1967) und die des liebenswerten Visionärs und Dinosaurierpark-Besitzers Dr. John Hammond in Steven Spielbergs "Jurassic Park" (1993).

Nachdem ihn Königin Elisabeth II. 1976 zum Knight Bachelor schlug, erhielt Sir Richard Attenborough am 30. Juli 1993 seine Erhebung zum Life Peer mit dem Titel Baron Attenborough, of Richmond upon Thames im London Borough of Richmond upon Thames. Damit durfte er sich mit Lord anreden lassen und hatte einen Sitz als Labour-Mitglied im House of Lords inne.

Verheiratet war Lord Richard Samuel Attenborough seit 1945 mit der Schauspielerin Sheila Sim. Sie wurden Eltern von drei Kindern.

Ende 2008 stürzte er schwer in seinem Haus in London, woraufhin sich sein Gesundheitszustand zusehens verschlechterte. Am 24. August 2014 verstarb der Schauspieler, nur wenige Tage vor seinem 91. Geburtstag.
14.08.2014 23:54 Uhr
Leinwandlegende Lauren Bacall starb am 12. August 2014 im Alter von 89 Jahren in New York an den Folgen eines Schlaganfalls.
Lauren Bacall wurde am 16. September 1924 in New York City als Betty Joan Perske und Tochter einer deutschstämmigen Mutter geboren.

Sie war eine der weiblichen Leinwandlegenden der "goldenen Ära" Hollywoods und spielte in sieben Jahrzehnten ihrer Filmkarriere in über 200 Film- und TV-Produktionen mit. Dabei stand sie unter anderem an der Seite von John Wayne, Rock Hudson, Gary Cooper, Marilyn Monroe, Tony Curtis, Kirk Douglas und Humphrey Bogart, mit dem sie verheiratet war und zwei Kinder hatte, vor der Kamera.

Zu Bacalls wichtigsten Filmen gehören außer ihr Leinwanddebüt "Haben und Nichthaben" (1944) noch die Thriller "Tote schlafen fest" (1946) und "Gangster in Key Largo" (1948) und die Liebeskomödie "Wie angelt man sich einen Millionär?" (1953).

Für ihre Rolle Hannah Morgan, in der amerikanischen Liebeskomödie "Liebe hat zwei Gesichter" (1996) von Barbra Streisand erhielt sie den Golden Globe Award und eine Oscar-Nominierung.

Seit den 1970er Jahren feierte Lauren Bacall zudem noch große Erfolge als Theaterschauspielerin am Broadway. Für ihre Darstellungen in den Musicals "Applause" und "Woman of the Year" wurde sie jeweils mit dem Tony Award ausgezeichnet.

1999 wählte sie das American Film Institute unter die 25 größten weiblichen Filmstars. Für ihr Lebenswerk erhielt Bacall 2009 den Ehrenoscar verliehen.

Im Alter von 89 Jahren verstarb die Schauspielerin am 12. August 2014 in ihrer Wohnung in New York City an den Folgen eines Schlaganfalls.
12.08.2014 23:23 Uhr
Offiziell! US-Schauspieler Robin Williams hat sich erhängt.
Der am 11. August 2014 tot aufgefundene Filmstar und Komiker hat sich offenbar selbst getötet. Davon geht auf jeden Fall die Polizei von Marin County in Kalifornien aus, welches sie in einer Pressekonferenz bestätigte. Ein Unfall wurde ausgeschlossen.

Robin William wurde in seinem Schlafzimmer von seiner Assistentin tot aufgefunden. Er hatte sich an der Tür mit einem Gürtel erhängt. Zudem wies sein linkes Handgelenk kleine Schnitte auf, verursacht durch ein in der Nähe gefundenes Taschenmesser.

Seine Ehefrau, Susan Schneider, hatte den Oscarpreisträger zuletzt lebend gesehen. Aufgrund getrennter Schlafzimmer, hatte sie nicht mitbekommen, was mit ihrem Mann geschehen war. Sie verließ am Morgen um 10:30 Uhr das Haus, mit der Annahme, Robin würde noch in seinem Zimmer schlafen.

Später war seine Assistentin zum Haus gekommen. Und als ihr niemand die Tür öffnete, verschaffte sie sich Zutritt zum Haus und fand Williams im erhängten Zustand vor. Sie wählte um 11:14 Uhr den Notruf. Der Notarzt und die Polizei konnten nur noch den Tod feststellen. Der genaue Todeszeitpunkt ist noch nicht bekannt.

Die Polizei erklärte weiterhin in der Pressekonferenz, dass die Pathologie keine Kampfspuren oder Anzeichen von physischer Gewalt bei ihm gefunden hat. Zur Zeit geht man auch nicht davon aus, dass sich chemische Substanzen in Robin Williams Körper befanden. Endgültige Resultate werden in zwei bis sechs Wochen erwartet.

Da die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien und die Ermittlungen in einer weiteren Runde gehen, wollte die Polizei auch noch keine endgültige Todesursache nennen.
12.08.2014 04:10 Uhr
Schauspieler, Komiker, Oscar-Preisträger Robin Williams wurde am 11. August 2014 in seinem Haus in Kalifornien tot aufgefunden.
Robin Williams wurde als Robin McLaurin Williams am 21. Juli 1951 in Chicago, USA, geboren. Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen auf. Seine Mutter war Gründerin einer Modelagentur und sein Vater leitender Angestellter bei Ford. Während seiner Highschool Zeit wohnte er in Kalifornien.

Nach der Highschool brach er ein Studium der Politikwissenschaft ab und wechselte in die Theaterklasse, die er ebenfalls nicht beendete. Bei einem vorsprechen an Amerikas führender Schauspielschule Juilliard´s in San Francisco wurde er dort aufgenommen. 1975 nach der Schule trat er als Stand-Up-Comedian auf. Mit der Zeit wurde er immer besser unterhielt immer größere Auftritte.

1978 heiratete Williams seine 1. Frau Valerie Velardi. Im gleichen Jahr hatte er in einer Sitcom Folge einen Gastauftritt als Außerirdischer namens Mork. Er kam in der Rolle sehr gut an und der Direktor von Paramount entwarf eine Serie für diese Figur. Die Rolle des Mork von Ork war geboren und machte Robin Williams über Nacht zum Star.

Er kam mit Ruhm und Reichtum nicht so zurecht, welches seine Probleme mit Alkohol und anderen Drogen verstärkte. Das änderte sich erst, als sein Sohn zur Welt kam und seinen Freund John Belushi im Alter von 33 Jahren nach einer Drogenparty starb.

Im Kino wurde er unter anderem durch die Filme „Good Morning, Vietnam“ (1987), „Der Club der toten Dichter“ (1989), „König der Fischer“ (1991) und „Hook“ (1991) bekannt. Für seine Rolle in dem amerikanischen Kinofilm „Good Will Hunting“ (1997), an der Seite von Matt Damon, erhielt er einen Oscar als bester Nebendarsteller.

Nach seiner 1. Frau heiratete er 1979 das Kindermädchen seines Sohnes Marsha Garces. Beide bekamen 2 Kinder. Seine 2. Frau reichte im Frühjahr 2008 Scheidung ein. Und am 23. Oktober 2011 heiratete Robin Williams Susan Schneider, seine 3. Frau.

Der seit Mitte der 1980er Jahre trockener Alkoholiker wurde bis zu seinem Tod nur zweimal kurzzeitig rückfällig. Auf der anderen Seite war ein begeisterter Fahrradfahrer und trat regelmäßig vor amerikanischen Truppen in ihren Einsatzgebieten auf.

Robin Williams wurde um 11:55 Uhr am 11. August 2014 in seinem Haus in Kalifornien, nur wenige Minuten nach einem Notruf, von der Polizei tot aufgefunden. Sie stellte 7 Minuten später seinen Tod durch Ersticken fest. Es besteht ein dringender Verdacht auf Selbsttötung, da er in letzter Zeit unter schweren Depressionen litt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. Der Schauspieler und Komiker wurde 63 Jahre alt.
12.08.2014 04:06 Uhr
Schauspieler Günter Junghans starb im Alter von 73 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in Berlin.
Günter Junghans wurde am 14. Juli 1941 in Leipzig geboren. Er besuchte die Hochschule für Film- und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg und schloss sie 1963 als Diplom-Schauspieler ab.

Schnell besetzte er Theater-, Film- und Fernsehrollen. Er stand in mehr als 130 Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera.

Junghans war ein gefragter Schauspieler der DEFA-Gruppe. 1965 war er in dem Schwarzweißfilm „Die Abenteuer des Werner Holt“ zu sehen. Dieser Film galt als einer der bekanntesten Antikriegsfilme der DDR.

An der Seite von Kurt Böwe und Gudrun Ritter spielte er in dem von der DDR-Führung verbotenen Kinodrama „Jadup und Boel“ (1980). 1983 wurde er für seine schauspielerischen Leistungen mit dem Kunstpreis der DDR ausgezeichnet. Nach der Wende war er in mehreren Tatort-Folgen zu sehen.

Neben seiner Filmkarriere war Günter Junghans Mitglied im Ensemble der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Schauspieler Günter Junghans verstarb am 10. August 2014 im Alter von 73 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in einem Krankenhaus bei Berlin.
21.07.2014 18:53 Uhr
Der amerikanische Schauspieler James Garner verstarb 86-jährig am 19. Juli 2014 im amerikanischen Los Angeles eines natürlichen Todes.
James Garner wurde am 7. April 1928 als James Scott Bumgarner in Norman, Oklahoma, USA geboren. Er war der jüngste von 3 Brüdern und wurde bereits mit 4 Jahren durch den Tod seiner Mutter zu Halbwaise.

Bereits mit 16 Jahren verließ er die Highschool angingen zur Handelsmarine. Im Koreakrieg wurde er verwundet. Nach seiner Rückkehr begann er ein Betriebswirtschaftsstudium, welches er aber für eine Schauspielausbildung an der Berghof-Schule in New York City aufgab. Bis er 1954 seinen 1. Auftritt in einer Broadway-Inszenierung erhielt, schlug er sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Nach einer Komparsenrolle in „Die Caine war ihr Schicksal“ übernahm er verschiedene kleine Rollen bei Film und Fernsehen.

Mit der Western-TV-Serie „Maverick“ (1957-1960) wurde Garner einem größeren Publikum bekannt. Auf den Kinoleinwänden war er in Western, Krimis, Komödien und Kriegsfilmen zu sehen. Darunter oft den Hauptrollen wie in „Infam“ (1961), „Gesprengte Ketten“ (an der Seite von Steve McQueen und Charles Bronson), „Getrennte Betten“ (1963), „Der Einsame aus dem Westen“ (1970), „Der Tank“ (1984) Und „Space Cowboys“ (2000).

Er besaß eine eigene Produktionsfirma, die auch einige seiner Filmprojekte finanzierte. Außerdem war er vom Autorennsport fasziniert und besaß auch eigene Rennerfahrung.

1956 heiratete er Lois Clark, die eine Tochter mit in die Ehe brachte. Um den Hollywood Trubel zu entgehen lebte das Paar die meiste Zeit abseits auf ihrer Ranch bei Santa Barbara.

Im Mai 2008 erlitt James Garner einen leichten Schlaganfall. Seitdem trat er nur noch als Sprecher in einigen Filmprojekten in Erscheinung.

Im Alter von 86 Jahren verstarb der amerikanische Schauspieler am 19. Juli 2014 an den Folgen eines natürlichen Todes.
21.07.2014 18:48 Uhr
Schauspieler Dietmar Schönherr, alias Major Cliff Allister McLane, starb nach Hirnschlag und Nierenversagen am 18. Juli 2014 auf seiner Wahlheimat Ibiza.
Dietmar Schönherr wurde als Dietmar Otto Schönherr am 17. Mai 1926 in Innsbruck, Österreich, geboren. Nach seinem Abitur 1943 wurde er vom Filmregisseur Alfred Weidenmann entdeckt, der ihn für die Hauptrolle in dem UFA-Film „Junge Adler“ engagierte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er ein Architekturstudium. Doch nach kurzer Zeit widmete er sich wieder der Schauspielerei. Bis 1952 war er Schauspieler, Regisseur, Reporter, Autor und Sprecher beim Österreichischen Rundfunk. Anschließend wechselte er als Moderator zum WDR nach Köln.

Mitte der 1955er Jahre kam Dietmar Schönherrs Durchbruch mit dem Film „Rosenmontag“. Schon bald wurde er als Film-, Theater-und Fernsehspiele populär. Dabei wirkte er in über 100 Kino-Filmen mit, stand in mehreren 100 Fernsehproduktionen vor der Kamera und war im gesamten deutschsprachigen Raum auf den Theaterbühnen vertreten und sorgte als Fernsehmoderator für Unterhaltung.

Eine seiner bekanntesten Rollen war die des Major Cliff Allister McLane in der bekannten deutschen Science-Fiction-Fernsehserie „Raumschiff Orion“. Hauptrollen in Kinofilmen hatte er unter anderem in „Schwarzwälder Kirsch“, „Alle Tage ist kein Sonntag“, „Der längste Tag“, „Komm mit zur blauen Adria“, „Der Tod zu Basel“ und „Glück auf halber Treppe“ inne.

Des weiteren war Schönherr auch als Schlagersänger, als Schriftsteller und als Sprecher in Hörspielen tätig. Ebenfalls war er sein Leben lang politisch und sozial engagiert. Sein Motto lautete: „Ich bin ein Träumer, der die Welt verbessern will.

Er war zweimal verheiratet. Seine 2. Ehefrau war die dänische Sängerin und Schauspielerin Vivi Bach. Sie heirateten 1965 und wohnten von 1978-1990 in der Schweiz, zogen dann später nach Spanien auf Ibiza, wo seine Frau am 22. April 2013 verstarb.

Im April 2014 erlitt Dietmar Schönherr einen Hirnschlag, von dem er sich nicht wieder erholte. Am 16. Juli 2014 begannen seine Nieren zu versagen. Der Schauspieler und Weltverbesserer verstarb am 18. Juli 2014 auf seiner Wahlheimat Ibiza. Er wurde 88 Jahre alt.
18.05.2014 16:35 Uhr
Der deutsche Schauspieler Rolf Boysen verstarb am 16. Mai 2014 im Alter von 94 Jahren in München.
Rolf Boysen wurde am 31. März 1920 in Flensburg geboren. Nach Abitur in Hamburg und kaufmännischer Lehre musste er Zweiten Weltkrieg als Soldat dienen.

Nach dem Krieg nahm er Schauspielunterricht. Am Stadttheater Dortmund erhielt er 1948 sein erstes Engagement. Kiel, Hannover und Bochum waren weitere Stationen in seiner Schauspieler Karriere.

Neben seinen zahlreichen Auftritten in Fernsehfilmen und Serien, war er auch in einigen Kinofilmen zu sehen. Darunter befanden sich Filme wie „Bekenntnisse eines möblierten Herrn“ (1963), „Liebesnächte in der Taiga“ (1967), „Als Mutter streikte“ (1974) und „Elektra“ (1981).

1966 erhielt Boysen die Goldene Kamera. Seine Darstellung des Wallenstein im gleichnamigen Fernsehmehrteiler von 1978 war von herausragender Qualität. Auch als Synchronsprecher verlieh er seine Stimme. Der „Altmeister der Sprechkunst“ war auch in zahlreichen Hörbüchern und Hörspielen zu hören. Darunter befanden sich Werke wie „Per Anhalter ins All“ von Douglas Adams, „Der Name der Rose“ von Umberto Eco und Wolfram von Eschenbachs „Parzival“.

Rolf Boysen war Vater von drei Kindern, einer Tochter und zweier Söhne. Sein Sohn Markus ist ebenfalls Schauspieler geworden und Sohn Peer ist Regisseur und Bühnenbildner.

Am 16. Mai 2014 verstarb Rolf Boysen 94-jährig in München.
02.05.2014 12:48 Uhr
Der britische Schauspieler Bob Hoskins starb am 29. April 2014, 71-jährig, an den Folgen einer Lungenentzündung.
Bob Hoskins wurde als Robert William „Bord“ Hoskins am 26. Oktober 1942 in Bury St Edmunds, England, geboren. Nach der Schule begann er eine Ausbildung als Buchhalter, brach sie aber vorzeitig wieder ab. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Gelegenheitsjobs, bis er zufällig 1969 als Schauspieler entdeckt wurde. Dabei wollte er nur einen Freund zu einem Casting begleiten, den er für ein vorsprechen überredet hatte.

Seine erste Filmrolle erhielt Hoskins 1972 in der Fernsehserie „Villains“. 1973 folgte die erste Kinorolle in der Komödie „Bis zum letzten Patienten“, an der Seite von Lynn Redgrave.

1978 wurde Bob Hoskins durch seine Hauptrolle in der Fernsehreihe „Tanz in den Wolken“ einem breiteren Publikum bekannt. In dieser Musicalverfilmung zeigte er, dass er ein talentierter Tänzer war. Für seine Rolle als ehemaliger Häftling in dem britischen Thriller „Mona Lisa“ (1986) wurde er 1986 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes als bester Schauspieler ausgezeichnet. Außerdem war er für einen Oscar als bester Schauspieler nominiert.

Hoskins Markenzeichen war seine kleine, rundliche Körpergestalt sowie sein stechen der Blick. Er maß ganze 1,66 m. Seine wohl bekannteste Rolle war die des abgehalfterten Privatdetektivs Eddie veilant, in dem Zeichentrick/Realfilm-Mix „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“, aus dem Jahr 1988.

2011 wurde bei ihm eine Parkinson Erkrankung diagnostiziert. Aus diesem Grund gab er 2012 seinen Rückzug aus dem Filmgeschäft bekannt.

Bob Hoskins war von 1967-1978 mit Jane Liversey verheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor. Ebenfalls zwei Kinder hatte er mit Linda Banwell, die er 1982 heiratete.

Der Schauspieler, Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor Bob Hoskins verstarb im Alter von 71 Jahren am 29. April 2014 an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Londoner Krankenhaus.
02.05.2014 12:40 Uhr
Heinz Schenk starb 89-jährig am 1. Mai 2014 in Wiesbaden infolge eines Schlaganfalls.
Heinz Schenk wurde am 11. Dezember 1924 in Mainz geboren. Er trat bereits als Junge mit Büttenreden im Mainzer Karneval auf. Nach dem Gymnasium absolvierte er eine Lehre in einem Wiesbadener Kaufhaus. Parallel dazu nahm er Schauspielunterricht. Um während der Naziherrschaft Auftritte zu bekommen, fälschte Schenk seinen Ausweis mithilfe seines Fahrers, da seine Mutter laut nationalsozialistischer Terminologie als “Halbjüdin“ galt.

Nach dem Krieg stand Heinz Schenk bei einem Kabarett namens "Elefant" für fünf Reichsmark auf der Bühne und parodierte die damaligen Schauspieler Stars Heinz Rühmann, Theo Lingen, Hans Moser und Hans Albers.

Im Jahre 1951 fing er als Radiomoderator beim hessischen Rundfunk an. Einem breiteren Publikum wurde er ab 1966 durch die Fernsehunterhaltungssendung “Zum Blauen Bock“ bekannt. Er moderierte sie 21 Jahre lang, in 134 Ausgaben.

Als Schauspieler sah man Heinz Schenk unter anderem 1988 in dem Fernsehspielmehrteiler „Wilder Westen inklusive“. Im Kino war er 1962 in Hape Kerkelings Satire „Kein Pardon“ zu sehen. Darin spielte er die Rolle des cholerischen Showmasters Heinz Wäscher. Zudem trat er noch in diversen Produktionen des Volkstheaters Frankfurt auf.

Mit der Fernsehsendung „Fröhlich eingeschenkt“ hatte er von Februar 93 bis November 96 ein Comeback. Während seiner gesamten Laufbahn war er auch als Sänger und Textdichter aktiv. Zudem erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den hessischen Verdienstorden, den Bambi, die Hermann Löns Medaille und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse.

Nach seiner aktiven Karriere lebte Heinz Schenk mit seiner Ehefrau in Wiesbaden. Dort verstarb der Moderator, Schauspieler in der Nacht zum 01. Mai 2014 im Alter von 89 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls.
13.02.2014 02:02 Uhr
Shirley Temple, ehemaliger Kinderstar und jüngste Oscarpreisträgerin, starb im Alter von 85 Jahren, am 10. Februar 2014 in Kalifornien.
Shirley Temple wurde als Shirley Jane Temple Black am 23. April 1928 in Santa Monica, Kalifornien, USA, geboren.

Bereits im Kindesalter von drei Jahren besuchte sie eine Tanzschule in Los Angeles und wurde dort vom amerikanischen Filmregisseur Charles Lamont entdeckt. Schon ein Jahr später stand sie für ihre erste Filmrolle, in dem amerikanischen Familienfilm "War Babies" (1932), vor der Kamera.

1934 erreicht die kleine Shirley durch den Film "Stand Up and Cheer" eine größere Popularität. Darin hatte sie zusammen mit James Dunn ihre erste Tanzroutine inne und sang das Lied Baby Take a Bow.

Nach weiteren Filmrollen wurde sie zum populärsten Kinderstar der Depressionsära und erhielt 1935 mit nur sechs Jahren einen Oscar (Juvenile Award) verliehen.

Shirley Temples Erfolg beruhte auch darauf, dass sie absolut keine Schwierigkeiten hatte, mit den größten Filmstars jener Zeit zusammenzuarbeiten. Sie war von 1935 bis 1938 der umsatzstärkste Kinokassenstar in Amerika und warb für zahlreiche Produkte, vom Shampoo bis zum Waschmittel.

Mit zunehmendem Alter verlor sie an Popularität. Den letzten großen Erfolg hatte Temple 1939 mit dem Film "The Little Princess". 1949 stand sie das letzte Mal vor einer Filmkamera. Nach einigen Fernsehauftritten zog sie sich 1958 endgültig aus dem Filmgeschäft zurück.

1966, nach einer erfolglosen Kandidatur für einen Sitz im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten für die Republikanische Partei wurde sie 1969 von Präsident Richard Nixon zur US-Delegierten bei der UN-Vollversammlung ernannt. 1971, nach einer erfolgreichen Brustkrebsoperation war Temple von 1974 bis 1976 unter Präsident Gerald Ford US-Botschafterin in Ghana und von 1989 bis 1992 US-Botschafterin in Prag.

Shirley Temple war zweimal verheiratet. Von 1945 bis 1950 mit dem US-amerikanischen Schauspieler John Agar und von 1950 an mit Charles Alden Black. Aus erster Ehe ging ein Kind und aus Zweiter zwei Kinder hervor.

Am 10. Februar 2014 verstarb der einstige Kinderstar 85-jährig, eines natürlichen Todes, in ihrem Haus in Woodside, Kalifornien, USA. Sie wurde von ihren drei Kindern sowie Enkel und Urenkel überlebt.
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