verstorbene Filmstars - eine Hommage an Legenden
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08.02.2012 10:02 Uhr
Edgar Bessen, der deutsche Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, verstarb am 02. Februar 2012 in Hamburg.
Edgar Bessen wurde als Edgar Behsen, am 11. November 1933, in Hamburg geboren.

Nach einer Tischlerlehre ging er auf die Schauspielschule von Hildburg Frese in Hamburg. Daraufhin folgte von 1960 bis 1979 ein Engagement am Hamburger Ohnsorgtheater. Seine Heimat wurde das Theater. Auf den meist norddeutschen Bühnen brachte er sein Publikum vor allem durch sein komödiantisches Talent stets zum Lachen.

Ab Anfang der 1960er Jahre war Bessen auch in vielen Fernsehfilmen und TV-Serien zu sehen. Als Kinodarsteller besetze er hingegen nur wenige Rollen. So war er dort unter anderem in "Wilhelmsburger Freitag" (1964) und "Klein Erna auf dem Jungfernstieg" (1969), an der Seite von Heidi Kabel, zu sehen.

Er übernahm nicht nur in der Hörspielreihe "TKKG" die Sprechrolle des Kommissars Emil Glockner, sondern stand auch als Kommissar Glockner in der Fernsehserie "Ein Fall für TKKG" vor der Kamera.

Zu seinem 70. Geburtstag erhielt Edgar Bessen 2003 die Biermann-Ratjen-Medaille, der Freien und Hansestadt Hamburg verliehen, und war seit April 2005 Ehrenmitglied der Hamburger Volksbühne.

Seit 2009 stand er in der Zweitbesetzung des Rentners Otto Staudach, im Udo-Jürgens-Musical "Ich war noch niemals in New York", im Operettenhaus Hamburg auf der Bühne. 2010 war sein 50-jähriges Bühnenjubiläum.

Am 02. Februar 2012 verstarb der 78-jährige Schauspieler in seiner Geburtsstadt Hamburg.
08.02.2012 08:25 Uhr
Cissy Kraner, die am 01. Februar 2012 in Baden verstobene österreichische Schauspielerin, wird am 15. Februar 2012 beerdigt.
Cissy Kraner wurde als Gisela Kraner, am 13. Januar 1918, in Wien geboren.

Nach einer klassischen Gesangsausbildung wandte sie sich dem Kabarett zu und sang auf verschiedensten deutschsprachigen Bühnen.

In Kinofilmen wie "Die fünf Karnickel" (1953), "Familie Schimek" (1957) und "Einmal eine grosse Dame sein" (1957) trat Kraner auch als Sängerin in Erscheinung.

Cissy Kraner verstarb am 01. Februar 2012 im österreichischen Baden. Die Kabarettistin wurde 94 Jahre alt.

Am 15. Februar 2012 wird ihre Beerdigung auf dem Wiener Zentralfriedhof stattfinden. Sie wird ihre letzte Ruhe neben ihrem bereits verstorbenen Mann Hugo Wiener finden.

Laut der TV-Sendung "Wien heute" soll es ab 12:00 Uhr die Möglichkeit geben, dass Fans sich von der Sängerin verabschieden und sich in ein Kondolenzbuch eintragen können.

Ab 14:00 Uhr beginnt dann die Trauerfeier. Sie wird vom Dompfarrer Toni Faber abgehalten. Der Opernsänger und Schauspieler Herbert Prikopa soll die Trauerrede halten.
07.02.2012 12:46 Uhr
Zombie- und Horrorfilmschauspieler Bill Hinzman am 05. Februar 2012, im Alter von 75 Jahren, an Krebs gestorben.
Bill Hinzman wurde am 24. Oktober 1936, als Samuel William Hinzman, in Coraopolis, Pennsylvania, USA, geboren.

Seine erste Rolle war die eines Friedhof Zombies in dem Zombie-Horror-Film "Die Nacht der lebenden Toten" (1968).

Weiterhin spielte Hinzman auch Rollen in den Filmen "Legion of the Night" (1985), "Santa Claws" (1996), "Evil Ambitions" (1996) und "The Drunken Dead Guy" (2005). Eine seiner Hauptrollen war die in dem Independent Horrorfilm "River of Darkness" (2011) neben Kurt Angle, Kevin Nash und "Psycho" Sid Vicious, alias Sid Eudy.

Als Regisseur drehte er den Actionfilm "American Killer" (1986) und den Horrorfilm "Flesheater" von 1988.

Bill Hinzman starb am 05. Februar 2012 an Krebs. Er wurde 75 Jahre alt.
06.02.2012 12:09 Uhr
Ben Gazzara, der amerikanische Schauspieler, verstarb am 03. Februar 2012 in New York City an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Ben Gazzara wurde als Biagio Anthony Gazzara am 28. August 1930 in New York City geboren.

Er ging zum City College von New York, um dort Elektrotechnik zu studieren. Nach zwei Jahren brach er das Studium allerdings wieder ab, als er Schauspielunterricht am Dramatic Workshop der New School in New York, mit dem einflussreichen deutschen Regisseur Erwin Piscator, erhielt.

Mit den Hauptrollen in "Die Katze auf dem heißen Blechdach" und "Stirb wie ein Mann" schaffte es Gazzara an den Broadway. Sein Filmdebüt hatte er 1957 in dem Drama "Stirb wie ein Mann".

In den 1960er Jahren war er vorwiegend im Fernsehen und da vor allem in Serien zu sehen. 1969 folgte eine Rolle in dem bekannten Kriegsfilm "Die Brücke von Remagen". Er war in seiner 49-jährigen Karriere an über 130 Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Parallel dazu spielte Gazzara immer wieder am Theater.

Ben Gazzara war dreimal verheiratet. Zuletzt, seit 1982 mit Elke Krivat. Aus zweiter Ehe mit Janice Rule stammte Tochter Elizabeth.

Der Schauspieler starb am 03. Februar 2012, im Alter von 81 Jahren, im New Yorker Bellevue Hospital Center an Bauchspeicheldrüsenkrebs.
06.02.2012 09:03 Uhr
Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur Zalman King starb am 03. Februar 2012, 70-jährig, nach einem Krebsleiden.
Zalman King wurde am 23. Mai 1941, als Zalman Lefkovitz, in Trenton, New Jersey, USA, geboren.

Als junger Mann spielte er 1964 ein Gang-Mitglied in "Memo from Purgatory", einer Episode der Fernsehserie "Alfred Hitchcock zeigt". Anschließend folgten verschiedenste Rollen im Film und Fernsehen.

Kings bekannteste Arbeit als Regisseur war das Erotik-Drama "9½ Wochen" (1986), mit Kim Basinger und Mickey Rourke in den Hauptrollen.

Privat war er mit der Autorin und Produzentin Patricia Louisianna Knop verheiratet, mit der er gemeinsam an vielen Projekten wie "9½ Wochen" (1986) und "Wilde Orchidee" (1990) gearbeitet hatte. Zusammen bekamen sie zwei Töchter.

Zalman King starb am 03. Februar 2012, im Alter von 70 Jahren, nach einem Krebsleiden.
03.02.2012 11:58 Uhr
Neues Luxus-Kinoerlebnis in der UCI-Kinowelt Düsseldorf
Seit dem 02. Februar 2012 gibt es in Deutschland einen neuen Standard in der Kinovorführung, an denen sich ab sofort alle anderen messen müssen.

In der UCI-Kinowelt Düsseldorf wurde in dreiwöchiger Arbeit ein "iSens"-Premium-Kinosaal eröffnet. Er umfasst vier Neuerungen.

1. Einen Digitalprojektor der Referenzklasse, den NEC-3240S. Dieser Projektor besitzt eine 4K-Auflösung und ist mit seinen 33.000 Lumen Lichtleistung der zurzeit hellste DLP-Beamer am Kinomarkt.

2. Eine riesige 240 m² große Filmleinwand. Damit soll sie sich laut Angabe der UCI-Kette unter den 25 größten Leinwänden Deutschlands befinden.

3. Ein 23.1-Mehrkanaltonsystem sorgt für den perfekten Klang in den Ohren der Kinobesucher. Für dieses System wurden 51 Lautsprecher mit einer Leistung von 43.500 Watt installiert. Der Sound kommt nicht nur von den Wänden, sondern auch zusätzlich von fünf Deckenlautsprechern. Das 23.1-Mehrkanaltonsystem ist zurzeit das Einzige in Deutschland. Zuvor war der bisherigen Spitzenreiter das 16.1-System, im Saal 6 des Cinemaxx Mülheim an der Ruhr.

4. Es wurde eine komplette Bestuhlung der s.g. "ProBax"-Technik eingebaut. Es sind Kinosessel, die sich komplett der der Körperform des Sitzenden anpassen. ProBax wird unter anderem auch seit 2006 in Lotus-Sportwagen verwendet.

Die Preise sollen für den neuen Luxus-Kinosaal auch moderat bleiben. Von 7,00 Euro bis 9,50 Euro je nach Wochentag (ohne 3D-Zuschlag) soll das UCI-Premiumangebot kosten.
30.01.2012 11:47 Uhr
Ian Abercrombie, der britische Schauspieler, starb am 26. Januar 2012, im Alter von 77 Jahren, an einem tödlichen Herzinfarkt.
Ian Abercrombie wurde am 11. September 1934 in Grays, England, geboren.

Er begann seine Theaterlaufbahn während des Zweiten Weltkriegs. Im Alter von 17 Jahren zog er in die Vereinigten Staaten und absolvierte dort 1955 sein Bühnen-Debüt. Er spielte oftmals in s.g. Sommer Camps, regionalen- und Off-Broadway Bühnen. In schlechten Zeiten hielt er sich in Revuen als Zauberer Assistent für 10 Dollar pro Vorstellung über Wasser.

Nach einem Militäraufenthalt in Deutschland startete Abercrombie 1965 seine Film- und Fernsehkarriere. Bis 2012 war er in über 200 Produktionen zu sehen. Im Kino war er unter anderem in "Insel am Ende der Welt" (1974), "Blood Beach - Horror am Strand" (1980), "Die Eispiraten" (1984), "Armee der Finsternis" (1992) und "Garfield 2 - Faulheit verpflichtet" (2006) zu sehen.

Abercrombie starb in Hollywood, Kalifornien, am 26. Januar 2012, 77-jährig, an einem tödlichen Herzinfarkt. Er wurde von seiner Frau Gladys überlebt.
27.01.2012 09:08 Uhr
Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent Vadim Glowna nach kurzer, schwerer Krankheit, am 24. Januar 2012 in Berlin gestorben.
Vadim Glowna wurde am 26. September 1941 im Schleswig-Holsteinischen Eutin geboren. Nach einer schweren Kindheit im hamburgischen Nachkriegsdeutschland fing er ein Theologiestudium an, brach es aber wieder ab und schlug sich als Taxifahrer Seemann, Schlagzeuger, Journalist und Hotelpage durch.

Zur Schauspielerei kam Glowna durch einen Job als Statist. Daraufhin besuchte er eine Schauspielschule und erhielt danach eine Theaterrolle am Hamburger Schauspielhaus. Der Theaterintendant Kurt Hübner entdeckte ihn dort und förderte ihn in seinem Bremer Theater.

Ab 1964 wirkte er auch in Kino- und Fernsehfilmen mit. In seinen über 150 Rollen stand Glowna unter anderem auch zusammen mit Romy Schneider und Klaus Kinski vor der Kamera. Er war in Kinofilmen wie "Die Tote aus der Themse" (1971), "Steiner - Das Eiserne Kreuz" (1977), "Baader" (2002) und "Das Haus der schlafenden Schönen" (2006) zu sehen.

Zusammen mit seiner Frau Vera Tschechowa gründete Vadim Glowna 1980 die Produktionsfirma Atossa-Film.

Als Regisseur gab er sein Debüt 1981 mit dem Filmdrama "Desperado City". Dafür wurde er bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem Caméra d’Or für den besten Erstlingsfilm ausgezeichnet.

Als Charakterdarsteller von oftmals Außenseiterrollen war Glowna ein gefragter Schauspieler. Er war leicht durch seine heisere, kehlige Stimme erkennbar.

Vadim Glowna wurde 70 Jahre alt. Er verstarb am 24. Januar 2012 in einem Berliner Krankenhaus nach kurzer, schwerer Krankheit.
26.01.2012 13:23 Uhr
Der rumänische Schauspieler Emil Hossu starb am 25. Januar 2012, kurz vor einer Bühnengeneralprobe, an einem Herzinfarkt.
Emil Hossu wurde am 24. November 1941 im rumänischen Ocna Sibiului geboren.

Aufgrund des Wegfalls von Nordsiebenbürgen 1941 an Ungarn musste die Familie in das weiter nordwestlich liegende Cluj ziehen. Weil sein Vater für den rumänischen General Ion Antonescu, der zugleich Rumäniens Diktator war, tätig war, mussten sie für über ein Jahr in ein Lager nach Deutschland.

Zurück in Rumänien starb Hossus Vater 1948 während seiner Zwangsarbeit am Donau-Schwarzmeer-Kanal. Von da an war der 17-jährige Emil für die Familie verantwortlich.

Später besuchte er Rumäniens staatliche Schauspielschule und bekam anschließend seine ersten Rollen in Hörspielen.

Zum Film kam Emil Hossu 1967. In 38 Produktionen, bis auf zwei nur für das Kino, waren auch einige in Deutschen Kinos zu sehen. Darunter befand sich auch der Film "Fahrerflucht" (1979). Parallel war er am Nottara-Theater in Bukarest beschäftigt.

Verheiratet war er mit seiner Schauspielkollegin Catrinel Dumitrescu, mit der er zusammen in Bukarest lebte.

Emil Hossu starb am Abend des 25. Januar 2012, nur ein paar Minuten vor der Show "Anniversary", während der Generalprobe. Die Todesursache war Herzinfarkt. Er wurde 71 Jahre alt.
25.01.2012 14:41 Uhr
Der amerikanische Filmschauspieler James Farentino starb am 24. Januar 2012 in Los Angeles an Herzversagen.
James Farentino wurde am 24. Februar 1938 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren.

Seit Anfang der 1960er Jahre war er als Schauspieler aktiv. Zunächst waren es vorwiegend Fernsehrollen. Ab Ende der 1960er Jahre verstärkte er sein Engagement auch auf dem Spielfilmsektor.

1967 erhielt Farentino für seine Rolle in der englischen Filmkomödie "The Pad and How to Use It" (1966) den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller.

Seine wohl bekannteste Filmrolle war die des Simon Petrus in Franco Zeffirellis Fernsehfilm "Jesus von Nazareth" (1977). Für seine Darstellung wurde er mit einer Emmy-Nominierung bedacht.

Bekannt war James Farentino auch durch seine Rollen in den TV-Serien "Der Denver-Clan" (1981 und 1982) und "Melrose Place" (1998). Als Kinodarsteller war er z.B. in "25 000 Dollar für einen Mann" (1967), "Das Geheimnis der Sahara" (1987) und "Bulletproof" (1996) zu sehen.

Privat kam er oftmals mit der Polizei in Berührung. So schrieb er Anfang der 1990er Jahre als Stalker von Frank Sinatras Tochter, Tina Sinatra, Schlagzeilen. Außerdem wurde er in Kanada 1991 mit über 3 Gramm Kokain verhaftet. Mittels einer Kaution kam er jedoch wieder frei.

Farentino war insgesamt viermal verheiratet. Zu Begin von 1962 bis 1965 mit der Filmschauspielerin Elizabeth Ashley. Danach von 1966 bis 1982 mit der amerikanischen Sängerin, Tänzerin, Schauspielerin und Produzentin Michele Lee, mit der er zusammen sein einziges Kind, Sohn David Farentino, hatte. Seine dritte Ehefrau wurde für drei Jahre, von 1985, die US-amerikanische Filmschauspielerin Debrah Farentino. Seit dem 03. August 1994 war er mit seiner vierten Frau, Stella, verheiratet.

Am 24. Januar 2012 starb James Farentino im Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles nach langer Krankheit an Herzversagen. Er wurde 73 Jahre alt.
25.01.2012 13:45 Uhr
Rolf Kutschera, der österreichische Theater- und Filmschauspieler, starb im Alter von 96 Jahren, am 22. Januar 2012, in Wien.
Rolf Kutscheras Geburtsname war Adolf Kucera. Er wurde am 06. Januar 1916 in Wien geboren.

Bevor er 1937 sein erstes Theaterengagement in Wien bekam, nahm er bei Rudolf Beer an der Wiener Scala Schauspielunterricht. Alsbald folgten weitere Engagements in dem damaligen Deutschen Reich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Kutschera zunächst als Autor von Revuen und wurde später an die Wiener Scala engagiert.

Von ca. 1950 an arbeitete er auch als Filmschauspieler und Regisseur. Zusammen mit Curd Jürgens war er unter anderem in dem Filmdrama "Der Schinderhannes" (1958) zusehen. Parallel arbeitete er auch weiterhin als Theaterschauspieler.

Von 1965 bis 1982 war Rolf Kutschera künstlerischer Leiter des Theaters an der Wien.

Verheiratet war er mit der damaligen Kammerschauspielerin Susanne von Almássy (1916–2009). Er selber verstarb 96-jährig, am 22. Januar 2012, in seiner Wiener Geburtsstadt.
23.01.2012 09:42 Uhr
Der italienisch-brasilianische Filmregisseur, Kameramann und Schauspieler, Pio Zamuner, starb am 20. Januar 2012 in Brasilien.
Pio Zamuner wurde 1935 als Pio Roberto Zamuner, im italienischen Chiarano, geboren.

Aufgrund der Nachkriegsarmut in Italien flüchtete seine Familie zusammen mit ihm 1951 nach Brasilien. Dort übte er die verschiedensten Berufe aus.

1962 erhielt Zamuner dann Einzug in die Filmwelt. Als Regisseur war er an 13 Filmen beteiligt und als Kameramann an über 40. In einigen seiner Filme war er auch selber als Darsteller zu sehen. Die 1967 erschienene Komödie, "Vivat Franziskus", war der einzige auch in Deutschland vorgeführte Kinofilm.

1973 erhielt Pio Zamuner für seine Komödie "Um Caipira em Bariloche" auch internationale Anerkennung. In Brasilien allein sahen den Film über zwei Millionen Menschen.

Pio Zamuner verstarb 76-jährig, am 20. Januar 2012, im brasilianischen Sao Paulo.
15.01.2012 13:28 Uhr
Lasse Kolstad, norwegischer Schauspieler, verstarb 90-jährig am 14. Januar 2012 in der norwegischen Hauptstadt Oslo.
Lasse Kolstad wurde als Lars Kolstad, am 10. Januar 1922, in Christiania (ab 1924 Oslo) geboren.

Im Jahr 1943 hatte er sein Debüt am Trondelag Theater, an dem er bis 1949 blieb. Danach spielte er an den verschiedensten norwegischen Theatern und trat dabei in unzähligen Rollen auf.

Kolstad hatte auch verschiedene Rollen in Filmen und im Fernsehen inne. Er spielte die Titelrolle in der TV-Serie "Skipper Worse" (1968), nach dem Roman von Alexander Kielland. Er spielte den Wikinger Erik in dem amerikanischen Abenteuerfilm "Insel am Ende der Welt" (1974), welcher auch als einziger seiner Spielfilme in deutschen Kinos lief.

Er war mit der Schauspielerin Bab Christensen verheiratet. Sie lebten in Oslo und hatten ein Kind. Sein älterer Bruder Henki, der 2008 starb, war auch ein bekannter Schauspieler. Lasse Kolstad selber starb am 14. Januar 2012 in seiner Geburtsstadt Oslo, im Alter von 90 Jahren.
15.01.2012 12:40 Uhr
Italienischer Schauspieler Mario Maranzana starb in Rom am 11. Januar 2012 im Alter von 81 Jahren.
Mario Maranzana wurde am 14. Juli 1930 in der norditalienischen Hafenstadt Triest geboren.

Als Schauspieler gab er sein Debüt am Theater. Diesem Medium blieb er sein ganzes Leben treu.

Seit 1961 war Maranzana dann auch für das Fernsehen tätig. z.B. war er in neun Folgen in den italienischen Fernsehfilmen um Kommissar Maigret tätig.

In den 47 Jahren seiner Schauspielerkarriere übernahm er bis 2008 auch viele Rollen für Spielfilme. Meistens waren es aber keine Filme mit großer Bedeutung. Darunter befanden sich unter anderem "Django - sein Colt singt sechs Strophen" (1967), "Unmoralische Novizinnen" (1978) und "Der Mann in Schwarz" (2009).

Mario Maranzana verstarb 81-jährig am 11. Januar 2012 in Rom.
09.01.2012 21:56 Uhr
Towje Kleiner, der deutsche Film- und Fernsehschauspieler und Drehbuchautor, starb in den Morgenstunden des 09. Januars 2012.
Towje Kleiner wurde am 04. April 1948, im ehemaligen Zwangsarbeitslager Föhrenwald, als Sohn jüdischer Eltern, geboren.

Er wuchs Israel, Kanada, Argentinien, England, Schweden und Deutschland auf und gab sein Theaterdebüt 1967 am Yiddish Theatre in Israel.

Bekannt wurde Kleiner in Deutschland durch seine Hauptrolle in Helmut Dietls TV-Serie "Der ganz normale Wahnsinn" (1979-1980). Auch Kinofilme hatte er einige vorzuweisen. z.B. in "Der Durchdreher" (1979), "Der Schneemann" (1985) und "Pumuckl und der blaue Klabauter" (1994). Auch in Werbefilmen war er zu sehen.

Der leidenschaftliche Uhrensammler zog sich 2002 aus dem Filmgeschäft zurück und verlebte viel Zeit in Israel, wo er unter anderem auch Schauspielunterricht gab.

Towje Kleiner verstarb in der Nacht zum 09. Januar 2012, im Alter von 63 Jahren.
06.01.2012 16:03 Uhr
Der englische Film- und Fernsehschauspieler Harry Fowler starb am 04. Januar 2012, im Alter von 85 Jahren.
Harry Fowler wurde als Henry James Fowler, am 10. Dezember 1926, im Londoner Stadtteil Lambeth geboren.

Er gab sein Filmdebüt 1942 in dem Spielfilm "Those Kids from Town", einem englischen Propagandafilm über im Krieg evakuierte Londoner Kinder. Er erhielt diese Rolle, nachdem Führungskräfte aus der Filmgesellschaft ihn im Radio über seine Erfahrungen während des Krieges in London sprechen hörten.

Im Laufe einer Karriere, die länger als 60 Jahre ging, tätigte Fowler fast 200 Auftritte in Film- und Fernsehproduktionen. Auf deutschen Leinwänden war er unter anderem in "Der Mann in Schwarz" (1951), "Ach, du lieber Vater" (1964), "Body Contact" (1987) und "Chicago Joe und das Showgirl" (1990) zu sehen.

Seine vertraute Stimme wurde regelmäßig für TV-Werbespots verwendet.

Harry Fowler war zweimal verheiratet. Der Schauspieler verstarb 85-jährig am 04. Januar 2012. Er wurde von seiner zweiten Frau Kay überlebt.
31.12.2011 12:30 Uhr
Kaye Stevens, die amerikanische Sängerin und Schauspielerin starb 79-jährig, am 28. Dezember 2011 in Orlando, Florida.
Kaye Stevens wurde als Catherine Louise Stevens, am 21. Juli 1932 im amerikanischen Pittsburgh, geboren. Ihre Familie zog nach Cleveland, wo sie als Teenager als Schlagzeugerin und Sängerin auftrat. Später heiratete sie den Bandleader und Trompeter Tommy Amato. Sie hatten keine Kinder.

Sie begann ihr schauspielerisches Dasein in dem amerikanischen Filmdrama "Männer, die das Leben lieben" (1962). Erwähnenswert ist noch ihre Rolle in dem Horrorthriller "Der weiße Hai 3-D" (1983).

Bevor Stevens als Sängerin ihren großen Durchbruch im Riviera Hotel in Las Vegas hatte, spielte sie vor eher kleinem Publikum. Nach ihrem Durchbruch sang sie dann auf großen Bühnen in New York City, Miami und Los Angeles, oftmals auch zusammen mit dem Rat Pack, Johnny Carson und Bob Hope.

Nachdem Kaye Stevens sich zur Ruhe gesetzt hatte, lebte sie in Summerfield, Florida. Sie starb am 28. Dezember 2011, im Alter von 79 Jahren, nachdem sie gegen Brustkrebs und Blutgerinnseln kämpfte. Sie hinterließ keine direkten Nachkommen.
30.12.2011 17:21 Uhr
Familie, Freund und Fans nahmen am 30. Dezember 2011 Abschied von Johannes Heesters.
In einer nicht öffentlichen Trauerfeier nahmen Familie und Freunde des am 24. Dezember 2011 verstorbenen Schauspielers und Sängers, Johannes Heesters, am 30. Dezember 2011, abschied. Die Feierlichkeiten fanden auf dem Münchner Nordfriedhof statt.

Die Farbe Weiß dominierte die um 11 Uhr beginnende Trauerfeier. In der Aussegnungshalle wurde sein weißer, geschlossener Sarg aufgebahrt. Weiße Kränze, Rosenblätter und Kerzen bedeckten den Hallenboden.

Die Pianisten Uli Kofler und Florian Fries begleiteten die Trauerfeier auf einem Klavier. Beide waren schon mit Heesters zusammen aufgetreten. Die Leitung der Trauerfeier übernahm der frühere Starnberger Pfarrer Konrad Schreiegg.

Nach der von der Öffentlichkeit ausgeschlossenen Trauerfeier durften auch Fans bei der Beisetzung teilnehmen. Johannes Heesters Grab umschließt eine runde Mauer, die während der Beerdigung von 12 weißen Kerzen beleuchtet wurden.

In die bereits einen Tag zuvor, am 29. Dezember 2011, ausgelegten Kondolenzbüchern trugen sich Hunderte seiner Fans ein und gaben ihm mit ihren Worten ihre Trauer und ihren Verlust kund.
30.12.2011 12:38 Uhr
Kondolenzbücher für den verstorbenen Johannes Heesters sind seit Donnerstag Nachmittag geöffnet.
Am Donnerstag Nachmittag, den 29. Dezember 2011, wurden die Kondolenzbücher für den am 24. Dezember 2011 gestorbenen Johannes Heesters, in der Aussegnungshalle des Münchner Nordfriedhofs, geöffnet. Bereits kurz nach der Eröffnung kamen sehr viele Trauernde, um von dem 108 Jahre alt gewordenen Schauspieler und Sänger Abschied zu nehmen.

Vor einem Bild des Verstorbenen brannten Kerzen. An dessen Seite stand ein großes Bukett aus Tulpen.

In der Nähe der Aussegnungshalle wurde am Donnerstag auch das Grab für Heesters ausgehoben. Es wird von einer runden Mauer mit schmiedeeisernem Tor umgeben sein.
29.12.2011 12:21 Uhr
Walter Giller soll auf der Nordsee bestattet werden. Der Termin aber steht noch nicht fest.
Der am 15. Dezember 2011 verstorbene Schauspieler, Walter Giller, soll laut Angaben seiner Tochter Natascha Giller auf der Nordsee bestattet werden.

Die Seebestattung soll im engsten Familienkreis verlaufen. Aber ein Termin dafür stehe noch nicht fest, da die Nordsee zu Zeit ziemlich unruhig sei.
28.12.2011 12:47 Uhr
Tierischer Filmstar, Tarzan-Affee Cheetah, verstarb am 24. Dezember 2011, im Alter von 80 Jahren.
In den 1930er Jahren kamen die legendären Tarzanfilme mit Johnny Weissmüller in die Kinos. An seiner Seite spielte der damals noch junge Schimpanse Cheetah und begeisterte Millionen von Zuschauern.

Nun aber starb Cheetah 80-jährig, in einem Tierheim in Florida, USA, an Nierenversagen. Dieses teilte die Tierheimleitung (Suncoast Primate Sanctuary) auf dessen Internetseite mit.

Der Schimpanse kam aus dem Nachlass des damals verstorbenen Johnny Weissmüllers in das Tierheim und liebte es mit Fingerfarben zu malen und Menschen lachen zu sehen.
27.12.2011 19:56 Uhr
Johannes Heesters Trauerfeier am 30. Dezember 2011 wird nicht öffentlich sein.
Die Tauerfeier des am Heiligen Abend verstorbenen Schauspielers, Johannes Heesters, wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Seine Witwe, Simone Rethel, sprach sich dafür aus.

Die Trauerfeier für den Entertainer wird laut dem Starnberger Bestattungsinstitut Zirngibl um 11:00 Uhr beginnen. Es werden dabei ca. 200 geladene Gäste erwartet.

Ab 09:30 Uhr können Trauernde sich in ausgestellten Kondolenzbüchern eintragen und ihre Anteilnahme bekunden.

Die nach der Trauerfeier angesetzte Beisetzung Heesters wird für 12:15 Uhr geplant und soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein.
27.12.2011 18:33 Uhr
Pedro Armendariz junior, der mexikanische Schauspieler starb am 26. Dezember 2011 im Alter von 71 Jahren an Krebs.
Pedro Armendariz junior wurde am 06. April 1940 in Mexiko-Stadt, Mexiko, geboren. Sein Vater war der amerikanische Schauspieler Pedro Armendariz.

Er spielte in weit über 200 Film- und Fernsehproduktionen mit. Die Bekanntesten darunter waren "James Bond 007 - Lizenz zum Töten" (1989), "Die Maske des Zorro" (1998) und "Irgendwann in Mexico" (2003).

Seit August 2006 war Armendariz junior Präsident der mexikanischen Akademie für Filmkunst und Kinematografie (Academia Mexicana de Artes y Ciencias Cinematográficas), die unter anderem den Filmpreis Premio Ariel vergibt, welchen er selber 1977 als bester Hauptdarsteller erhielt.

Er war mit der mexikanischen Schauspielerin Ofelia Medina verheiratet und hatte mehrerer Kinder. Pedro Armendariz junior verstarb im Alter von 71 Jahren, am 26. Dezember 2011, an Krebs.
26.12.2011 12:46 Uhr
Die Besetzung Johannes Heesters wird in München erfolgen.
Der am 24. Dezember 2011 verstorbene Sänger und Schauspieler, Johannes Heesters, wird laut Nachrichtenagentur dpa am Freitag, den 30. Dezember 2011, auf dem Münchner Nordfriedhof beerdigt werden.

Es ist eine große Trauerfeier geplant, die von einem katholischen Pfarrer aus Starnberg, dem Wohnort Heesters, geleitet wird.

Weitere Informationen über die geplante Beisetzung soll am morgigen Dienstag, von Familie Heesters Büroleitung, Thorsten Groneberg, erfolgen.
24.12.2011 20:00 Uhr
Ältester Schauspieler der Welt, Johannes "Jopi" Heesters, im Alter von 108 Jahren, am Heiligabend 2011, im oberbayerischen Starnberg gestorben.
Johannes Heesters wurde als Johan Marius Nicolaas Heesters, am 05. Dezember 1903, im niederländischen Amersfoort, geboren.

Bereits im Alter von 16 Jahren wollte er Schauspieler werden und absolvierte daraufhin eine Gesangs- und Schauspielausbildung. 1921 folgte sein erster Bühnenauftritt und 1924 sein Filmdebüt in einer Nebenrolle, in dem niederländischen Stummfilm "Cirque hollandais".

1930 heiratete Heesters seine erste Frau, die belgische Schauspielerin Louise "Wiske" Ghijs. Mit ihr blieb er bis zu ihrem Tod 1985 verheiratet.

1932 erhielt er seine erste Gesangsrolle und spielte danach in verschiedenen Operetten. 1936 ging er nach Berlin, von dort aus er in zahlreichen Verfilmungen von Operetten und Musikfilmen mitwirkte.

In über 90 Jahren von Johannes Heesters Karriere spielte er in weit über 100 Film- und Fernsehproduktionen mit. Hinzu kamen viele Gesangsauftritte und unzählige Darstellungen auf Theaterbühnen. Knapp 30 Film- und Fernsehpreise wurden ihm seit 1967 verliehen.

1992 heiratete er seine zweite Frau, die Schauspielerin Simone Rethel, mit der er bis zu seinem Tod verheiratet blieb. Aus erster Ehe entstammten zwei Töchter.

Bis kurz vor seinem Tod stand Heesters noch auf der Bühne und spielte als Petrus in dem Kurzfilm "Ten" (2011) mit. Er galt vor seinem Tod als der zweitälteste in Deutschland lebende Mann.

Am 24. Dezember 2011 verstarb der 108-jährige Schauspieler und Sänger in einem Starnberger Hospital, im Beisein seiner Familie.
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