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Rue McClanahan - * 21. Februar 1934 - † 03. Juni 2010
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Leben in Daten
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am 21. Februar, geboren als Eddi-Rue McClanahan in Healdton, Carter County, Oklahoma, USA |
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| 1957: |
Bühnendebüt am Pennsylvania Erie Playhouse, mit dem Stück "Wer den Wind sät" |
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| 1961: |
Kinodebüt mit dem Film
"The Grass Eater"
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| 1969: |
Broadway-Debüt in den Musical "Jimmy Shine" |
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| 1985: |
Auftakt der weltberühmten Fernsehserie "Golden Girls" |
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| 2005: |
letzter Kinofilm mit
"Wit´s End"
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| 2008: |
letzte Rolle in der Fernsehserie "Sordid" |
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| 2010: |
am 03. Juni, Tod durch Schlaganfall in New York |
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 Dieses Bild von Rue McClanahan ist für die Öffentlichkeit zugänglich und wurde vom Besitzer Nevada Tumbleweed lizenzfrei zu Verfügung gestellt. |
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Privatleben
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Rue McClanahan wurde am 21. Februar 1934, als Eddi-Rue McClanahan, in Healdton, Carter County, Oklahoma, USA, geboren. Sie war die Tochter von Dreda Rheua-Nell (geb. Medaris), eine Kosmetikerin, und William Edwin McClanahan, ein Bauunternehmer.
Sie war irischer und Choctaw Indianischer Abstammung und wuchs in Ardmore, Oklahoma, auf. Dort absolvierte Rue auch die Ardmore High School. An der Universität von Tulsa erwarb sie einen Bachelor für Kunst und studierte dabei Deutsch und Schauspiel. Während ihrer Studentenzeit war sie Mitglied der Studentenverbindung Kappa Alpha Theta.
McClanahan war Vegetarierin und eine strikte Verfechterin des Tierschutzes. Sie war eine der ersten prominenten Unterstützer für die ethische Behandlung von Tieren (PETA).
Im Juni 1997 wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, der aber erfolgreich behandelt wurde.
Im Dezember 2003 schrieb sie einen Brief an den damaligen demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry, dass seine Fasanenjagd ihm ihre Stimme und Respekt gekostet hat.
Im April 2007 erschien ihre Biografie "My First Five Husbands ...And the Ones Who Got Away".
Rue McClanahan war sechsmal verheiratet und bekam einen Sohn mit ihrem ersten Mann.
Sie starb am 03. Juni 2010, im Alter von 76 Jahren, an einem Schlaganfall.
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Karriere
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Nach dem Rue McClanahan ihr Schauspielstudium an der Universität von Tulsa, beendete, entschied sie sich, Schauspielerin zu werden.
Ihr professionelles Bühnendebüt feierte sie 1957, am Pennsylvania Erie Playhouse, mit dem Stück "Wer den Wind sät". Im gleichem Jahr begann sie auch am Off-Broadway in New York City.
1961 gab sie ihr Spielfilmdebüt, in dem US-amerikanischen Drama
"The Grass Eater".
McClanahans Broadway-Debüt war erst 1969, als sie die Sally Weber in der ursprünglichen Produktion von John Murray und Sebastian Schisgal, in dem Musical "Jimmy Shine", darstellte. Darin spielte sie an der Seite von
Dustin Hoffman
in der Titelrolle.
Ihre Rolle der Caroline Johnson in der amerikanischen Fernsehserie "Another World", von Juli 1970 bis September 1971, steigerte ihren Bekanntheitsgrad. Nachdem ihr Vertrag dort auslief, trat Rue McClanahan die Besetzung in der CBS Soap "Where the Heart Is" an und spielte die Margaret Jardin.
In der amerikanischen Sitcom "Maude" spielte sie von 1972 bis 1978, in allen 100 Folgen, Maudes
(Beatrice Arthur)
beste Freundin, Vivian Harmon.
1973 gab McClanahan ihren vorerst letzten Kinoleinwandauftritt, in dem Mysteryfilm
"Blade - Der Kontrabulle".
Von 1985 bis 1992 spielte sie wohl ihre bekannteste Rolle, die der Blanche Devereaux, in der Fernsehserie "Golden Girls". In der vier Frauen WG porträtierte sie eine Männerverrückte Frau, zusammen mit Dorothy Zbornak
(Beatrice Arthur),
Rose Nylund
(Betty White)
und Sophia Petrillo
(Estelle Getty).
Sie erhielt für ihre Leistungen, 1987, einen Emmy-Award, in der Kategorie "herausragende Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie".
Nach dem Ende von "Golden Girls" spielte sie auch in der Nachfolgeserie "Golden Palace" (1992-1993) mit.
Nach 17 jähriger Kinoabstinenz gab Rue McClanahan 1990 ihr Leinwandcomeback in der Komödie
"Love Games",
von Robby Benson.
In den 1990er Jahren folgten weitere Kinofilme, wie z.B.
"Starship Troopers"
(1997) und
"Tango gefällig?"
(1997), mit
Jack Lemmon
und
Walter Matthau.
1999 hatte sie einen kleinen Gastauftritt in der Krimi-Serie "Columbo" und 2004 in der US-Sitcom "Whoopi" neben
Whoopi Goldberg.
Im Jahr 2003 trat sie in der romantischen Musicalkomödie
"The Fighting Temptations",
als Nancy Stringer, an der Seite von
Cuba Gooding junior,
Beyonce Knowles,
Mike Epps
und
Steve Harvey,
auf.
2005 gab McClanahan ihre letzte Filmrolle, in dem Kinostreifen
"Wit´s End",
von Gary Don Rhodes.
2007 erschien ihre Autobiographie "My First Five Husbands ...and the Ones Who Got Away".
Rue McClanahans letzte Rolle war die der Peggy Ingram in der Fernsehserie "Sordid", die am 23. Juli 2008 uraufgeführt wurde. Sie spielte die ältere Schwester von Sissy Hickey
(Beth Grant)
und Mutter von Latrelle
(Bonnie Bedelia),
LaVonda
(Ann Walker)
und Earl Ingram
(Leslie Jordan).
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Tod
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Am 14. November 2009 sollte Rue McClanahan für ihr Lebenswerk bei der Veranstaltung "Golden: A Gala Tribute To Rue McClanahan", im Castro Theatre in San Francisco, geehrt werden. Die Veranstaltung musste aber wegen ihrer dreifachen Bypass-Operation, vom 04. November, abgesagt werden.
Am 14. Januar 2010 wurde bekannt, dass McClanahan während ihrer Genesung einen leichten Schlaganfall erlitt. Im März 2010 gab ihre Freundin und "Golden Girls" Kollegin,
Betty White,
bekannt, dass ihre Genesung gut voran schreitet und sie wieder normal sprechen könnte.
Rue McClanahan starb am 03. Juni 2010 um 1:00 Uhr im New Yorker Presbyterien Hospital, nachdem sie, in Folge einer Gehirnblutung, einen weiteren Schlaganfall erlitten hatte. Während sie starb war ihr Sohn, Mark Bish, ihre Schwester, ihr langjähriger Freund Stefani Germanotta und ein Neffe an ihrer Seite.
McClanahans Leichnam wurde nach ihrem Tod eingeäschert.
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Filmpreise und Auszeichnungen
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| 1986: |
Golden Apple in der Kategorie "Weiblicher Star des Jahres", geteilt mit
Beatrice Arthur,
Estelle Getty
und
Betty White
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| 1987: |
Emmy in der Kategorie "Hervorragende Hauptdarstellerin in einer Comedy Serie" für "Golden Girls" (1985) |
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| 2003: |
TV Land Award in der Kategorie "Quintessential Non-Traditional Family" für "Golden Girls" (1985), geteilt mit
Beatrice Arthur,
Estelle Getty
und
Betty White
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| 2008: |
Pop Culture Award für "Golden Girls" (1985), geteilt mit
Beatrice Arthur
und
Betty White
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Filmografie
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| 1961: |
The Grass Eater
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| 1961: |
Noch fünf Minuten zu leben
(Five Minutes to Live) |
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| 1963: |
Five Minutes to Love
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| 1964: |
How to Succeed with Girls
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| 1965: |
Angel´s Flight
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| 1968: |
Walk the Angry Beach
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| 1970: |
The People Next Door
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| 1971: |
The Pursuit of Happiness
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| 1971: |
Der verkehrte Sherlock Holmes
(They Might Be Giants) |
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| 1971: |
Some of My Best Friends Are
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| 1973: |
Blade - Der Kontrabulle
(Blade) |
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| 1990: |
Love Games
(Modern Love) |
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| 1991: |
Biosphere 2
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| 1996: |
Hilfe, ich komm´ in den Himmel
(Dear God) |
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| 1997: |
Ohne Gewissen
(This World, Then the Fireworks) |
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| 1997: |
Tango gefällig?
(Out to Sea) |
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| 1997: |
Annabell und die fliegenden Rentiere
(Annabelle's Wish) |
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| 1997: |
Starship Troopers
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| 1998: |
Border to Border
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| 1998: |
Rusty - Der tapfere Held
(Rusty: A Dog's Tale) |
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| 1999: |
Blue´s Big Treasure Hunt
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| 2001: |
Nuncrackers
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| 2003: |
The Fighting Temptations
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| 2005: |
Wit´s End
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