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Natasha Richardson - * 11. Mai 1963 - † 18. März 2009

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Leben in Daten

1963: am 11. Mai geboren als Natasha Jane Richardson in London
1968: Filmdebüt, im Alter von 4 Jahren in "Der Angriff der leichten Brigade".
1981: Schauspiel-Studium an der Central School of Speech and Drama.
1984: Karrierestart am Theater in Leeds.
1986: Erste Hauptrolle im Kinofilm "Gothic".
1990: Heirat mit britischem Filmproduzenten Robert Fox.
1992: Scheidung von Robert Fox.
1993: Debüt am Broadway, an der Seite von Liam Neeson in "Anna Christie".
1994: Heirat mit Schauspielerkollege Liam Neeson.
1998: Comeback nach Kinderauszeit am Broadway als Sally Bowles, im Musical "Cabaret" und Erhalt des Tony Awards.
2008: Letzter Kinofilm in Teeniekomödie "Wild Child - Erstklassig zickig".
2009: am 18. März, Tod infolge eines Blutgerinnsels in der Hirnhaut, zugezogen bei einem Skiunfall in Mont Tremblant/Kanada am 16. März 2009.
Dieses Bild von Natasha Richardson können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Privatleben

Natasha Richardson wurde am 11. Mai 1963 als Natasha Jane Richardson in London geboren.

Sie entstammte einer Familie von vielen Schauspielern. Ihr Urgroßvater Roy Redgrave trat am Theater und in Stummfilmen auf. Sein Sohn, also ihr Großvater, Sir Michael Redgrave, war ein britischer Theaterstar in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Dessen Tochter, die Mutter von Natasha - Vanessa Redgrave - war eine der bekanntesten britischen Filmstars und gewann sogar einen Oscar für den Film Julia. Natashas Onkel und Tante, Corin Redgrave und Lynn Redgrave sind ebenfalls Schauspieler. Ihr Vater Tony Richardson war ein Regisseur und Produzent, der ihre Mutter 1967, nach 5 Jahren Ehe verließ.

Dieses Bild von Natasha Richardson können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Ihre Mutter kam daraufhin mit dem italienischen "Django"-Star Franco Nero zusammen, der die Vaterrolle auf Natashas Hochzeit mit Liam Neeson übernahm. Natashas Schwester, Joely Richardson ist ebenfalls Schauspielerin und durch die TV-Serie "Nip/Tuck" bekannt geworden. Ihre Mutter bekam mit Franco Nero 1969 noch einen Sohn, ihren Stiefbruder Carlo Gabriel.

Natasha Richardson besuchte die altehrwürdige St. Paul's Girls' School in London, wo sie auch aufwuchs. Später besuchte sie die Central School of Speech and Drama in London, an der sie Schauspiel studierte.

1990 heiratete Richardson den britischen Produzenten Robert Fox. Die Ehe hielt nur zwei Jahre und wurde 1992 wieder geschieden.

1991 verstarb ihr Vater an der Immunschwäche AIDS. Natasha Richardson engagierte sich danach und bis zu ihrem Tod in
mehreren Organisationen zur Bekämpfung des Virus.

1993 lernte Natasha am Broadway ihren zukünftigen Mann Liam Neeson kennen, der an ihrer Seite, in dem Stück "Anna Christie" von Eugene O’Neill spielte. Beide verliebten sich und zogen in ein gemeinsames Anwesen in Millbrook, bei New York, wo sie 1994 auch heirateten.

Bereits ein Jahr später bekam sie ihren ersten Sohn, Michael Richard Antonio Neeson. 1996 wurde dann Daniel Jack Neeson geboren. Danach nahm sie sich von ihrer Schauspielerei eine längere Auszeit, um sich ihren beiden Söhnen zu widmen.

Während sich Natasha Richardson ab 1998 wieder ihrer Schauspielkarriere widmete, lebte die gesamte Familie auf ihrem Anwesen in Millbrook.

2009 erlitt Richardson bei einem Skiunfall eine Kopfverletzung, an der sie am 18. März 2009 verstarb.

Karriere

Natasha Richardson gab bereits im Alter von 4 Jahren ihr Filmdebüt. Sie spielte mit in dem von ihrem Vater inszenierten Kriegsfilm "Der Angriff der leichten Brigade" (1968).

Nachdem Sie die St. Paul's Girls' School abgeschlossen hatte, begann sie an der Central School of Speech and Drama Schauspiel zu studieren.

Natashas Karriere startete 1984 am Theater in Leeds. Im selben Jahr trat sie auch in der CBS-Miniserie "Ellis Island" auf.

1985 folgte Ihr Einstand im Londoner West End. Sie spielte die Nina, in der legendären Produktion von Anton Tschechows "Die Möwe". Dort stand Richardson auch zusammen mit ihrer Mutter auf der Bühne.

1986 feierte sie mit einer Hauptrolle ihren Kinodurchbruch, in Ken Russells umstrittenem surrealem Autorendrama "Gothic". 1988 folgte der Film "Schreie im Dunkel", der gemischte Reaktionen bei den Kritikern erntete. Einig jedoch waren sie sich über das herausragende Talent Richardsons.

1990 bekam Natasha von Volker Schlöndorff die Hauptrolle in der Filmversion von Margaret Atwoods "Die Geschichte der Dienerin", für die sie den Evening Standard British Film Award, in der Kategorie Beste Schauspielerin erhielt.

Natasha Richardson gab 1993 ihr Debüt am Broadway. Sie spielte an der Seite des irischen Schauspielers Liam Neeson in Eugene O’Neills "Anna Christie". 1994 traten Richardson und Neeson, bereits verheiratet, gemeinsam in Michael Apteds Drama "Nell" auf. Nach dem Natasha im selben Jahr noch im Film "Die Witwen von Widows Peak" zu sehen war, nahm sie sich eine längere Auszeit, um sich ihren beiden Söhnen zu widmen.

1998 feierte Richardson ein grandioses Comeback am Broadway. Sie spielte die Sally Bowles im Musical "Cabaret" und erhielt dafür einen Tony Award, den Oscar im Bereich der
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Theaterwelt. Auch war sie im gleichen Jahr in "Ein Zwilling kommt selten allein" in den Kinos zu sehen.

2001 spielte Natasha an der Seite von Heidi Klum in der Friseur-Komödie "Über kurz oder lang". Ein Jahr später folgte die Romanze "Manhattan Love Story", mit Ralph Fiennes.

In dem Film "Spuren eines Lebens" von 2007 stand sie zusammen mit ihrer Mutter vor der Leinwand. Das Familiendrama erwies sich aber als Flop.

Natashas letzter Film, die Teeniekomödie "Wild Child - Erstklassig zickig" kam 2008 in die Kinos.

Tod

Seit dem 16.02.2009 hielt sich Natasha Richardson im kanadischen Skigebiet Mont Tremblant auf, um dort Skiunterricht zu nehmen. Sie wollte auf den Brettern sicherer werden.

Während einer Abfahrt auf einer Anfängerpiste stürzte Sie (Unfall). Es sah zunächst alles sehr harmlos aus. Es waren keine äußeren Blessuren oder gar Blut zu erkennen. Sie zog sich aber in Ihr Hotelzimmer zurück und klagte eine Stunde später über Unwohlsein.

Die Zweifach-Mutter wurde ins Krankenhaus gebracht! Dort verschlechterte sich ihr Zustand zusehends.

Natasha Richardson wurde nach New York, ins Lenox Hill Krankenhaus überführt. Dort stellte man aber nach kurzer Zeit den Gehirntot fest. Es wurde keine näheren Angaben zu Ihrem Tod gemacht. Die lebenserhaltenden Maßnahmen wurden am 18.03.2009 eingestellt.

Die Organe von Richardson sind gemäß dem Wunsch ihrer Familie und Witwer Liam Neeson gespendet worden.

Am Sonntag, den 22.03.2009 wurde Natasha Richardson im engsten Familien- und Freundeskreis, in Millbrook im US-Staat New York beigesetzt. Sie lebte dort mit Neeson und den Söhnen Michael (13) und Daniel (12) in einem Landhaus.

Filmpreise und Auszeichnungen

1991: Evening Standard British Film Award in der Kategorie Beste Schauspielerin in
Der Trost von Fremden (1990) und Die Geschichte der Dienerin (1990)
1994: Beste Schauspielerin (Karlovy Vary International Film Festival) in Die Witwen von Widows Peak (1994)
2006: Evening Standard British Film Award in der Kategorie Beste Schauspielerin in
Stellas Versuchung (2005)

Filmografie

1968: Angriff der leichten Brigade (The Charge of the Light Brigade)
1973: Tote Zeugen singen nicht (La Polizia incrimina la legge assolve)
1983: Every Picture Tells a Story
1986: Gothic
1987: A Month in the Country
1988: Schreie im Dunkel (Patty Hearst)
1989: Die Schattenmacher (Fat Man and Little Boy)
1990: Die Geschichte der Dienerin (The Handmaid´s Tale)
1990: Der Trost von Fremden (The Comfort of Strangers)
1991: Der Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch (The Favour, the Watch and the Very Big Fish)
1991: Ohne jede Reue (Past Midnight)
1994: Die Witwen von Widows Peak (Widows´ Peak)
1994: Nell
1998: Ein Zwilling kommt selten allein (The Parent Trap)
2001: Über kurz oder lang (Blow Dry)
2001: Chelsea Walls
2002: Waking Up in Reno
2002: Manhattan Love Story (Maid in Manhattan)
2005: Stellas Versuchung (Asylum)
2005: The White Countess
2007: Spuren eines Lebens (Evening)
2008: Wild Child - Erstklassig zickig (Wild Child)
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