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Lynn Redgrave - * 08. März 1943 - † 02. Mai 2010

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Leben in Daten

1943: am 08. März geboren als Lynn Rachel Redgrave in London, England
1962: Theaterdebüt am Royal Court Theatre, in "Ein Sommernachtstraum"
1963: erster Kinofilm mit "Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen"
1966: internationaler Durchbruch mit dem Kinostreifen "Georgy Girl"
1967: Heirat mit ehemaligem Kinderdarsteller John Clark
1972: Debüt im amerikanischen Kino mit "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten"
1974: Übersiedlung in die USA
1998: Erhalt der amerikanischen Staatsangehörigkeit
2000: Scheidung von John Clark
2003: Diagnose Brustkrebs
2009: letzter Kinoauftritt in "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin"
2010: am 02. Mai, Tod infolge einer Brustkrebserkrankung in ihrem Haus in Connecticut, USA
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Privatleben

Lynn Redgrave wurde am 08. März 1943, als Lynn Rachel Redgrave, in London, England, geboren. Sie wurde als jüngste Tochter in die Schauspieler-Dynastie der Redgraves hineingeboren. Ihr Vater Michael Redgrave (1908-1985) und die Mutter, Rachel Kempson (1910-2003), waren ebenso Schauspieler wie ihre Geschwister Vanessa Redgrave (* 1937) und Corin Redgrave (1939-2010). Ebenso war sie die Tante von Jemma Redgrave, Joely Richardson und Natasha Richardson (1963-2009).

Als Kind verbrachte Lynn viel Zeit bei Erziehern und sah ihre Eltern sehr selten.

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Sie besuchte die Queen´s Gate Schule in Kensington und begeisterte sich in ihrer Jugend für den Reitsport. Doch bald schon sah sie ein, dass diese sportliche Herausforderung für sie, mangels Talent, verschlossen bleiben würde.

Redgrave liebäugelte mit dem Beruf der Köchin, entschied sich aber im Alter von 15 Jahren für die Schauspielerei.

1967 heiratete sie den ehemaligen Kinderdarsteller John Clark, der auch ihr Manager wurde. Aus der Ehe stammte ein Sohn und zwei Töchter.

1974 siedelte sie in die Vereinigten Staaten über.

Lynn Redgrave war weniger politisch engagiert als ihre Schwester Vanessa. Aus diesem Grund kam es 1990 zu einer Meinungsverschiedenheit, die durch eine öffentliche Austragung zur Funkstille der beiden für mehrere Jahre führte. Darin verurteilte Vanessa Redgrave die US-amerikanische Intervention im Zweiten Golfkrieg.

1998 erhielt sie nach 24-jährigen Aufenthalt in den USA die amerikanische Staatsangehörigkeit.

Im Jahr 2000 ließ sich Redgrave von ihrem Mann John Clark wieder scheiden, als dessen frühere Affäre mit Redgraves späterer Schwiegertochter, 1998, an die Öffentlichkeit kam.

Der bei ihr 2003 diagnostizierte Brustkrebs verhalf ihr, sich wieder mit ihrer Schwester Vanessa auszusöhnen.

2010 starb Lynn Redgrave im Alter von 67 Jahren, an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung.

Karriere

Obwohl Lynn Redgrave aus einer Schauspieler-Familie stammte, wollte sie zunächst den Beruf einer Köchin erlernen. Sie entschied sich aber dann doch dagegen und schlug mit 15 Jahren den Weg zur Schauspielerei ein.

Redgrave besuchte die Central School of Speech and Drama in London und debütierte 1962 am Royal Court Theatre, in einer Inszenierung von "Ein Sommernachtstraum". Der Regisseur war ihr Schwager Tony Richardson.

Da lag es auch nicht fern, dass der Regisseur ihres ersten Kinofilms, 1963, auch ihr Schwager war. Sie spielte eine kleine Rolle als Bardame in "Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen", neben David Warner, Susannah York und George Devine. Durch diese Arbeit empfahl sie sich für Laurence Oliviers National Theatre in London und wurde eine der zwölf Vertragsschauspieler. Sie wurde mit Nebenrollen in Stücken von Shakespeare und Bertolt Brecht betraut und ließ ein Talent für die leichte Komödie erkennen.

Bei Lynn Redgraves zweitem Film, dem Drama "Girl with Green Eyes" (1964), wurden Kritiker auf sie aufmerksam. Somit folgte schon bald danach ihr internationaler Durchbruch mit dem Kinostreifen "Georgy Girl" (1966). Sie spielte die Titelrolle der Georgy, die sympathisch, aber unattraktiv ist und zwischen ihrem verheirateten Lebemann, gespielt von James Mason und ihrem jungen Freund, gespielt von Alan Bates, hin und her gerissen ist. Die Rolle brachte ihr einen Golden Globe Award ein. Bei der Oscarverleihung verlor sie aber gegen Elizabeth Taylor.

Obwohl Redgrave beim Film sehr erfolgreich war, ließ sie ihre Theater Karriere nicht außer Acht. 1967 spielte sie am New Yorker Broadway ihre erste Rolle in Peter Shaffers Komödie "Black Comedy".

1972 gab sie mit der Komödie "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten", von Woody Allen, ihr Debüt im amerikanischen Kino.

Nachdem sie anschließend in die USA übersiedelte, entwickelte sie sich zu einer ausgezeichneten Komödiendarstellerin mit einem unerschrockenen, frechen Sinn für Humor.

Eine von Lynn Redgraves Lieblingsrollen im Theater war die Figur von Billie Dawn, in "Born Yesterday", welche sie ab 1973 in London spielte.

In den Vereinigten Staaten erlangte sie durch verschiedene Fernsehrollen immer mehr an Bekanntheit. Sie spielte unter anderem die Hauptrolle in der US-amerikanischen
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Krankenhausserie "House Calls" (1979-1981) und die einer Englischlehrerin einer Los Angeles High School, in "Teachers Only" (1982-1983).

Auch mit ihren Schwestern stand Redgrave auf der Bühne. 1990 spielte sie die Mascha in Anton Tschechows "Drei Schwestern" neben ihrer Nichte Jemma (Irina) und ihrer Schwester Vanessa (Olga).

1991 in der Fernsehadaption von "Was geschah wirklich mit Baby Jane?", übernahm sie die Titelrolle. Ihre Schwester Vanessa spielte die Blanche.

Nach einigen Jahren der Kinoabstinenz startete Lynn Redgrave Anfang der 1990er Jahre wieder mit Charakterrollen. 1996 spielte sie die Ehefrau des Pianisten David Helfgott, gespielt von Geoffrey Rush, in der Künstlerbiografie "Shine - Der Weg ins Licht". Zwei Jahre später, 1998, folgte der Horrorfilm "Gods and Monsters", wofür sie einen weiteren Golden-Globe gewann und ihre zweite Oscar-Nominierung erhielt.

2002 spielte Lynn Redgrave in dem preisgekröntem Mystery-Drama "Spider", von David Cronenberg, Mrs. Wilkinson, eine unfreundliche Leiterin eines Wohnheims.

Auch im Theatersektor war sie weiterhin aktiv. Für ihren Auftritt als Miss Fozzard in Alan Bennetts "Talking Heads-Monologen" gewann sie einen Drama Desk Award.

In James Ivorys Historiendrama "The White Countess", war Redgrave 2005 wieder mit einigen Familienmitgliedern, wie ihrer Nichte Natasha Richardson und ihrer Schwester Vanessa Redgrave, auf der Leinwand zu sehen.

In der US-amerikanischen Komödie "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin" (2009), hatte sie als betrunkene Frau ihren letzten Kinoauftritt. Im gleichen Jahr waren auch ihre letzten Fernsehauftritte in "Criminal Intent - Verbrechen im Visier" und "Alles Betty!".

Tod

Bei Lynn Redgrave wurde im Dezember 2002 Brustkrebs diagnostiziert. Daraufhin erhielt sie im Januar 2003 eine Mastektomie und Chemotherapie.

Als Folge ihrer Brustkrebserkrankung veröffentlichte sie 2004, zusammen mir Ihrer Tochter Annabel Clark, das Buch "Journal: A Mother and Daughter's Recovery from Breast Cancer".

Am 02. Mai 2010, im Alter von 67 Jahren, starb Lynn Redgrave an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung, in ihrem Haus in Connecticut, USA.

Redgrave wurde am 08. Mai 2010 im Kreise ihrer Familie und Freunde beerdigt. An der Trauerfeier nahmen nur die engsten Familienmitglieder und Freunde, darunter ihre Schwester Vanessa Redgrave und der Schauspieler Liam Neeson, teil.

Nach der Tauerfeier wurde Lynn Redgrave auf dem St. Peters Friedhof (Millbrook, im US-Staat New York) beigesetzt, auf dem auch ihre Mutter Rachel Kempson Redgrave und ihre Nichte, Natasha Richardson, beerdigt wurden.

Ihr Schauspielerkollege Brendan Fraser, mit dem sie zusammen in Gods And Monsters (1998) zu sehen war, fand an ihrem Grab folgende Worte: "Lynn war eine sehr fröhliche Person voller Enthusiasmus. Ich glaube, traurig habe ich sie nur in einer Rolle gesehen."

Filmpreise und Auszeichnungen

1966: NYFCC Award in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für Georgy Girl (1966), geteilt mit Elizabeth Taylor für Wer hat Angst vor Virginia Woolf? (1966)
1967: Golden Globe in der Kategorie "Beste Filmschauspielerin - Musical/Comedy" für Georgy Girl (1966)
1967: Golden Laurel 2. Platz in der Kategorie "Beste Nachwuchdarstellerin"
1968: KCFCC Award in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für Georgy Girl (1966), geteilt mit Vanessa Redgrave für Camelot - Am Hofe König Arthurs (1967)
1999: Golden Globe in der Kategorie "beste weibliche Nebenrolle" für Gods and Monsters (1998)
1999: Independent Spirit Award in der Kategorie "beste weibliche Nebenrolle" für Gods and Monsters (1998)
2000: ALFS Award (London Critics Circle Film Awards) in der Kategorie "beste britische Nebendarstellerin des Jahres" Gods and Monsters (1998)
2003: Career Achievement Award für ihre Schauspielkust

Filmografie

1963: Tom Jones - Zwischen Bett und Galgen (Tom Jones)
1964: Girl with Green Eyes
1966: Georgy Girl
1966: Anruf für einen Toten (The Deadly Affair)
1967: Smashing Time
1969: Rekruten im Todesdschungel (The Virgin Soldiers)
1970: Blutsverwandte (Last of the Mobile Hot Shots)
1971: Zwei Galgenvögel geben Zunder (¡Viva la muerte... tua!)
1972: Ein Gauner kommt selten allein (Every Little Crook and Nanny)
1972: Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten (Every Thing You Always Wanted to Know About Sex * But Were Afraid to Ask)
1973: Bis zum letzten Patienten (The National Health)
1975: The Happy Hooker
1976: Die haarsträubende Reise in einem verrückten Bus (The Big Bus)
1980: Vier Asse hauen auf die Pauke (Sunday Lovers)
1987: Morgan Stewart´s Coming Home
1989: Das verflixte erste Mal (Getting It Right)
1989: Midnight
1996: Shine - Der Weg ans Licht (Shine)
1998: Gods and Monsters
1998: Strike - Mädchen an die Macht! (Strike!)
1999: Touched
1999: The Annihilation of Fish
2000: Der Löwe von Oz und die magische Blume (Lion of Oz)
2000: Séance - Nachrichten aus dem Jenseits (The Simian Line)
2000: Ein Freund zum Verlieben (The Next Best Thing)
2000: Deeply
2000: How to Kill Your Neighbor´s Dog
2001: Venus and Mars
2001: My Kingdom
2002: Spider
2002: Wer tötete Victor Fox? (Unconditional Love)
2002: Die Abenteuer der Familie Stachelbeere (The Wild Thornberrys Movie)
2002: Hansel & Gretel
2002: Anita and Me
2003: Charlie´s War
2003: Peter Pan
2004: Kinsey
2005: The White Countess
2007: Der Jane Austen Club (The Jane Austen Book Club)
2009: Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin (Confessions of a Shopaholic)
2009: My Dog Tulip
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