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James Arness - * 26. Mai 1923 - † 03. Juni 2011

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Leben in Daten

1923: am 26. Mai, geboren in Minneapolis, Minnesota, USA
1945: Arbeit als Radiosprecher
1947: Filmdebüt in der Komödie "Die Farmerstochter"
1948: Heirat mit Virginia Chapman
1955: Beginn einer Weltkarriere mit der Rolle des Marshals Matt Dillon, in der TV-Western-Serie "Rauchende Colts"
1959: letzter Kinofilm mit der Westernkomödie "Ein Schuß und 50 Tote"
1960: Scheidung von Virginia Chapman
1978: Heirat mit Janet Surtees
1979: Erreichen eines Kultstatus in Europa durch die TV-Western-Serie "Durch die Hölle nach Westen"
2011: am 03. Juni, Tod durch natürliche Umstände in Brentwood, Kalifornien, USA
Dieses Bild von James Arness können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Privatleben

James Arness wurde als James Aurness, am 26. Mai 1923 in Minneapolis, Minnesota, USA, geboren. Seine Eltern waren der Geschäftsmann Rolf Cirkler Aurness (22. Juli 1894 - Juli 1982) und die Journalistin Ruth (geb. Duesler) Aurness († September 1986). Sein Vater war norwegischer und seine Mutter deutscher Abstammung. Sein jüngerer Bruder, Peter Graves (1927-2010), war ebenfalls Schauspieler. Den verwendeten Künstlernamen "Graves" entnahm er einem Familiennamen der mütterlichen Linie.

Er besuchte die John-Burroughs-Grade School, die Highschool Washburn und die West Highschool in Minneapolis. Während dieser Zeit arbeitete Arness als Kurier für einen Schmuckgroßhändler und be- und entlud Bahnwaggons an den James J. Hill´s Burlington Fracht-Werften in Minneapolis.

Dieses Bild von James Arness können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Obwohl Arness viel arbeiten musste, konnte er einige Klassen in der Highschool überspringen und schloss sie im Juni 1942 erfolgreich ab. Danach trat er in die United States Army ein, um für sein Land im II. Weltkrieg zu dienen.

Er wollte zwar als Jagdflieger zur Marine, bemerkte aber, dass seine schlechten Augen es nicht zulassen würden. Hinzu kam noch seine Größe von 2,01 m. Ein Jagdflieger durfte maximal nur 1,88 m groß sein. Stattdessen wurde er für die Armee einberufen und kam im März 1943 nach Fort Snelling, Minnesota. Er diente der 3. US-Infanteriedivision als Schütze und wurde während der Operation Shingle, bei Anzio, Italien, schwer verwundet.

Nachdem James Arness mehrmals operiert wurde, wurde er am 29. Januar 1945 ehrenhaft aus der Army entlassen. Während seiner Kriegseinsätze erhielt er mehrere Auszeichnungen und Orden verliehen. Seine davongetragenen Wunden sollten ihn aber zeit seines Lebens plagen, sodass in späteren Jahren auch
akute Schmerzen in seinem Bein auftraten, wenn er auf Pferden ritt.

Nach seiner Entlassung aus der Armee studierte er am Beloit College in Wisconsin. 1945 fing er als Radiosprecher an zu arbeiten.

1948 heiratete Arness Virginia Chapman. Seine Frau brachte einen Sohn mit in die Ehe, den er adoptierte. Beide bekamen gemeinsam zwei Söhne, Rolf (geb. 18. Februar 1952) und Craig (gest. 14. Dezember 2004) und eine Tochter, Jenny Lee Aurness (geb. 23. Mai 1950), die sich am 12. Mai 1975 durch eine Überdosis selber das Leben nahm. 1960 ließen sich James und Virginia wieder scheiden. Chapman starb 1976 an einer Überdosis Drogen.

1978 heiratete er Janet Surtees. Diese seine zweite Ehe hielt bis zu seinem Tod.

Karriere

Nach seiner Entlassung aus der Armee ging James Arness auf das Beloit College in Wisconsin, USA. Kurz danach fing er 1945 als Rundfunksprecher in Minnesota, USA, an zu arbeiten.

1946 kam er per Anhalter nach Hollywood und begann sich sofort als Schauspieler zu bewerben. Kurz darauf erhielt er einen Vertrag bei der kleinsten der fünf größten Filmgesellschaften, der RKO Pictures. Gleich darauf änderten sie seinen Nachnamen von "Aurness" nach "Arness". Sein Filmdebüt war 1947 in der Komödie "Die Farmerstochter", neben Lex Barker und Loretta Young.

Es folgten weitere Kinofilme, vor allem im Westerngenre. Aus diesem Grund wurde Arness auch fast nur mit Western identifiziert.

1951 und 1954 wurde diese Folge durch die Science-Fiction-Filme "Das Ding aus einer anderen Welt" und "Formicula" unterbrochen.

James Arness war ein enger Freund von John Wayne und beide erschienen gemeinsam in dem Drama "Marihuana" (1952), dem Western "Man nennt mich Hondo" (1953), dem Abenteuerfilm "Das letzte Signal" (1953) und dem Actionfilm "Der Seefuchs" (1955), auf der Kinoleinwand.

Somit war es auch nicht verwunderlich, dass Wayne seinen Freund für die Hauptrolle des Marshals Matt Dillon, in der TV-Western-Serie "Rauchende Colts", vorschlug. Arness spielte die Rolle von 1955 bis 1975 in insgesamt 635 Folgen. "Rauchende Colts" war bis dato die längste Fernsehserie in der Geschichte des US-Fernsehens. Aufgrund seiner norwegisch-deutschen Vorfahren musste er sich seine Haare, eigens für seine Rolle, dunkler färben.

Die Darstellung von Matt Dillon machte Arness weltberühmt und bekam dafür auch den Ehrentitel Honorary United States Marshal verliehen.

1959 trat er zum letzten Mal vor die Kinokamera. In der
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Westernkomödie "Ein Schuß und 50 Tote" spielte er in einer Nebenrolle seinen "Rauchende Colts" Charakter, Marshal Matt Dillon. Sein Name wurde aber nicht im Filmabspann erwähnt.

Nachdem "Rauchende Colts" 1975 endete, blieb James Arness dem Westerngenre treu, jedoch nur noch in Fernsehfilmen und -serien, wie z.B. in der Serie "Durch die Hölle nach Westen" (1978-1979) und zwischen 1987 und 1994 in fünf "Rauchende Colts" TV-Filmen.

Eine Ausnahme bildete seine Darstellung als Großstadtpolizist, Det. Jim McClain, in der kurzlebigen Krimi-Serie "McClain's Law" (1981-1982).

Arness Rolle als Zeb Macahan in "Durch die Hölle nach Westen" (1978-1979) machte ihn in vielen europäischen Ländern zu einer Kultfigur, wo er sogar noch beliebter als in den Vereinigten Staaten wurde.

1989 wurden zum 50. Jahrestag des Fernsehens in den Vereinigten Staaten, durch das People-Magazin, die Top 25 der TV-Stars aller Zeiten gewählt. James Arness wurde dabei auf den 6. Platz gewählt.

Tod

James Arness starb am 03. Juni 2011, in seiner kalifornischen Heimatstadt Brentwood, eines natürlichen Todes. Der Schauspieler wurde 88 Jahre alt.

Filmpreise und Auszeichnungen

1967: Bronze Wrangler (Western Heritage Awards) für das fiktive Fernsehdrama "Rauchende Colts" (1955), der Episode "Death Watch", geteilt mit
Calvin Clements Sr. (Autor),
Philip Leacock (Produzent),
John Mantley (Produzent),
Mark Rydell (Regisseur),
Albert Salmi (Schauspieler),
Amanda Blake (Schauspielerin),
Ken Curtis (Schauspieler) und
Milburn Stone (Schauspieler),
gleichauf mit "Die Monroes" (1966), Episode "The Intruders".
1981: Aufnahme in die Western Performers Hall of Fame des National Cowboy & Western Heritage Museum in Oklahoma City
1986: Golden Boot Award (Golden Boot Awards)
2006: Aufnahme auf dem Santa Clarita Walk of Fame der Western Stars
unbk.: Verleihung des Ehrentitels Honorary United States Marshal
unbk.: Stern auf dem Walk of Fame (Fernsehen), in Höhe Vine Street 1751

Filmografie

1947: Die Farmerstochter (The Farmer´s Daughter)
1947: Roses Are Red
1949: Kesselschlacht (Battleground)
1950: Westlich St. Louis (Wagon Master)
1950: Stars in My Crown
1950: Sierra
1950: Wyoming Mail
1951: Two Lost Worlds
1951: Double Crossbones
1951: Belle Le Grand
1951: Das Ding aus einer anderen Welt (The Thing from Another World)
1951: Reiter gegen Sitting Bull (Cavalry Scout)
1951: Ausgezählt (Iron Man)
1951: Der Mordprozeß O´Hara (The People Against O´Hara)
1952: Stärker als Ketten (Carbine Williams)
1952: Frau in Weiß (The Girl in White)
1952: Marihuana (Big Jim McLain)
1952: Das Tor zur Hölle (Hellgate)
1952: Fluch der Verlorenen (Horizons West)
1953: Auf verlorenem Posten (The Lone Hand)
1953: Das letzte Signal (Island in the Sky)
1953: Der Prinz von Bagdad (The Veils of Bagdad)
1953: Man nennt mich Hondo (Hondo)
1954: Formicula (Them!)
1954: Ihre zwölf Männer (Her Twelve Men)
1955: Ein Mann liebt gefährlich (Many Rivers to Cross)
1955: Der Seefuchs (The Sea Chase)
1956: Insel der Leidenschaft (Flame of the Islands)
1956: The First Traveling Saleslady
1956: Gun the Man Down
1959: Ein Schuß und 50 Tote (Alias Jesse James)