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Hellmut Lange - * 19. Januar 1923 - † 13. Januar 2011

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Leben in Daten

1923: geboren am 19. Januar in Berlin
1948: Abschluss einer Schauspielerausbildung in Hannover
1958: Heirat mit Freundin Ingrid
1961: Kinofilmdebüt und Hauptrolle in dem Krimi "Der Fälscher von London"
1996: letzte Rolle im Fernsehfilm "Fähre in den Tod"
2009: Bekanntgabe einer Demenzerkrankung
2011: gestorben am 13. Januar in Berlin

Privatleben

Hellmut Lange wurde am 19. Januar 1923, als Sohn eines Beamten, in Berlin geboren.

1941 wurde er als 18-Jähriger zum Militärdienst bei der Marine eingezogen. Drei Jahre später beförderte ihn die Kommandantur zum Kommandanten eines Minensuchbootes. Lange überstand den II. Weltkrieg unbeschadet.

1958 heirate er seine Freundin Ingrid, mit der er bis zu seinem Tod, 52 Jahre, verheiratet blieb. Aus der Ehe entstammten drei Kinder. Tochter Katharina und Sohn Tobias. Ihr Sohn Jonas, der 1962 geboren wurde, kam 1965 bei einem tragischen Unglücksfall ums Leben.

Nach seiner aktiven Schauspielerkarriere wurde es Ende der 1990er Jahre stiller um Hellmut Lange. Er zog sich ins Privatleben zurück und widmete sich intensiv seiner Familie und anderen Interessen, die zuvor zu kurz gekommen waren.

Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass er an Demenz erkrankt war.

Karriere

Bereits als Jugendlicher war Hellmut Lange für den Berliner Rundfunk tätig und sprach Kinderrollen in Hörspielen.

Nach dem Ende des II. Weltkrieges absolvierte er von 1946 bis 1948 eine Schauspielausbildung in Hannover. Danach erhielt er sofort ein Engagement am Jungen Theater in München.

Anfang der 1950er Jahre wechselte Lange zur Freilichtbühne in Stuttgart, um dort unter anderem den Old Shatterhand zu spielen.

Bis 1960 war er außerdem auch als Sprecher und Regisseur für Hörfunkprogramme von Radio Bremen tätig.

Ab 1957 übernahm Hellmut Lange auch Rollen in Fernsehfilmen. Dabei wurde er schnell zu einem populären Darsteller.

1961 erhielt er die Hauptrolle in dem Kriminalfilm "Der Fälscher von London", von Harald Reinl. Seine Rolle als Millionenerbe Peter Clifton war zugleich sein Kinofilmdebüt.

In der Folgezeit war Lange oft als Vertreter von Recht und Gesetz zu sehen. Unter anderem als Rechtsanwalt Dr. Simmet in der Fernsehserie "Privatdetektiv Frank Kross", als Privatdetektiv John Kling in der TV-Serie "John Klings Abenteuer" oder als Kommissar Toffer in der ARD-Vorabendserie "Hafendetektiv".

Auch als Synchronsprecher lieh er seine markante Stimme ab 1962 vielen namhaften Filmschauspielern wie Charlton Heston, Richard Harris und Paul Newman.

1970 spielte Hellmut Lange die Rolle des Major Dorian von Haarenwege, in der Oscar-prämierten Biografie "Patton - Rebell in Uniform".

Von 1971 bis 1981 lief in der ARD die Quiz-Sendung "Kennen Sie Kino?", die er moderierte. Auch schrieb er in der gleichnamigen Rubrik Artikel für die Filmzeitschrift Cinema.

In den 1980er Jahren behielt Lange sein Engagement im Film und Fernsehen bei und spielte unterschiedliche Rollen in z.B. "Drei Damen vom Grill" (1980), "Manni, der Libero" (1982), "Tatort - Der Schläfer" (1983), "Miko - aus der Gosse zu den Sternen" (1986) und "Rivalen der Rennbahn" (1989).

Im darauf folgenden Jahrzehnt stand er nur noch in einigen Fernsehproduktionen vor der Kamera. Seinen letzten Auftritt hatte Hellmut Lange 1996, im Fernsehfilm "Fähre in den Tod".

Tod

Seit Oktober 2009 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass Hellmut Lange an Demenz erkrankt war.

Er verstarb im Alter von 87 Jahren, am 13. Januar 2011, in seiner Geburtsstadt Berlin.

Filmpreise und Auszeichnungen

keine

Filmografie

1933: Bund der Sieben
1961: Lebensborn
1961: Der Fälscher von London
1962: Camp der Verdammten
1963: Barras heute
1963: Mord in Rio
1964: Ein Mann im schönsten Alter
1965: Serenade für zwei Spione
1966: Vier Schlüssel
1966: Die Schlangenbande
1966: Für eine Handvoll Diamanten (Safari diamants)
1967: Mädchen, Mädchen
1967: Zwei Girls vom roten Stern
1967: Die Blonde von Peking (La blonde de Pékin)
1967: Liebesnächte in der Taiga
1968: Die Lederstrumpferzählungen: Der letzte Mohikaner (Ultimul Mohican)
1970: Patton - Rebell in Uniform (Patton)
1975: Das Messer im Rücken
1977: Das Gesetz des Clans
1977: Hitler - ein Film aus Deutschland
1986: Miko - aus der Gosse zu den Sternen
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