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Grace Kelly - * 12. November 1929 - † 14. September 1982
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Leben in Daten
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am 12. November geboren als Grace Patricia Kelly in Philadelphia, Pennsylvania, USA |
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| 1947: |
Studiumbeginn an der American Academy of Dramatic Arts in New York City. |
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| 1951: |
ersten Spielfilm
"Vierzehn Stunden",
unter der Regie von Henry Hathaway
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| 1952: |
mit dem Film
"Zwölf Uhr mittags",
wird Sie zu einem Top Stars der 50er Jahre und zu einer der beliebtesten Filmdarstellerinnen
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| 1954: |
Oscar für die beste Hauptdarstellerin für den Film
"Ein Mädchen vom Lande"
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| 1955: |
während den Filmfestspielen von Cannes, Kennenlernen mit Fürst Rainier III. de Grimaldi |
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| 1956: |
letzte Rolle als schöne Reiche Daisy Cord in dem Musikfilm
"Die oberen Zehntausend"
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| 1956: |
Am 19. April, Heirat mit Fürst Rainier in der St. Nicholas-Kathedrale von Monaco. Aus Grace Kelly wird Fürstin Gracia Patricia. |
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| 1982: |
am 14. September, Tod durch Autounfall in Monte Carlo, Monaco. |
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Privatleben
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Grace Kelly wurde am 12. November 1929 als Grace Patricia Kelly in Philadelphia, Pennsylvania, USA geboren. Sie war das dritte von vier Kindern des amerikanischen Bauunternehmers John Brendan Kelly sr. (1889-1960), genannt Jack, und seiner aus Philadelphia stammenden Ehefrau Margaret Katherine Majer.
Graces Vater war irischer Abstammung und arbeitete sich zum millionenschweren Unternehmer hoch. Auch aus sportlicher Hinsicht war John Kelly sehr erfolgreich. Er errang bei den Olympischen Sommerspielen 1920 und 1924 insgesamt drei Olympiasiege im Rudern. Ihre Mutter Margaret, deren Eltern aus Deutschland stammten, war als erste Sportlehrerin an der University of Pennsylvania tätig.
Auch Ihr älterer Bruder John Brendan Kelly jr. (1922-1985) nahm an drei Olympischen Sommerspielen (1948/1952/1956) teil, wobei er 1956 eine Bronzemedaille im Rudern gewann.
Das sportliche Interesse von Grace Kelly hielt sich in Grenzen, worauf ihre Mutter Sie schon früh auf die Ballettschule, Klosterschule und Laienspiel-Gruppen schickte.
Aus diesem Grund wollte sie, wider aller Vernunftpredigten des Vaters, Schauspielerin werden, setzte es durch und ging an die American Academy of Dramatic Arts in New York.
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Einen nicht geringen Teil trugen auch ihre beiden Onkel, der Bühnen- und Filmschauspieler Walter C. Kelly (1873-1939) und der Schriftsteller und Pulitzer-Preisträger George Edward Kelly (1887-1974), zu ihrer Entscheidung bei.
1955, während Grace Kelly die Filmfestspiele von Cannes besuchte, lernte sie Fürst Rainier III. de Grimaldi kennen. Sie wollte eigentlich gar nicht die Einladung nach Cannes folgen. Doch da es Grace Kelly während der Dreharbeiten zu
"Über den Dächern von Nizza"
so gut in Südfrankreich gefallen hatte, ließ sie sich von ihrem Agenten überzeugen.
Unter Federführung der Zeitung Paris Match organisierte der Journalist Pierre Galante ein Zusammentreffen zwischen dem Fürsten und dem Hollywoodstar für eine lesenswerte Titelstory unter der Überschrift "Filmprinzessin trifft echten Fürsten".
Von dieser Zeit an hielten Fürst Rainier und Grace Kelly einen regelmäßigen Briefkontakt.
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Der Junggeselle war so von Grace Kelly hingerissen, dass er zu Weihnachten in die Staaten reiste und bei den Kellys in aller Form um die Hand ihrer Tochter anhielt.
Am 5. Januar 1956, einen Tag vor der offiziellen Verlobung, gab Grace Kelly ihrem damaligen Verlobten, dem Modeschöpfer Oleg Cassini, den Laufpass.
Am 19. April 1956 wurden Grace und Rainier in der St. Nicholas-Kathedrale von Monaco von Erzbischof Gilles Barthe getraut, und aus der amerikanischen Filmprinzessin wurde Fürstin Gracia Patricia. Die Heirat mit Fürst Rainier III. von Monaco wurde die "Hochzeit des Jahrhunderts".
Nach der Hochzeit lehnte die Fürstin fast alle Angebote für Bühne und Film ab, da der Fürst und das monegassische Volk der Ansicht waren, dass sich das Filmen mit den Aufgaben einer Landesmutter nicht verträgt.
Aus der Ehe mit Fürst Rainier gingen die Kinder Caroline, Albert und Stephanie hervor.
Gracia Patricia engagierte sich für karitative Aufgaben, betätigte sich als Künstlerin und lud zu glanzvollen Galas ein. Zu dieser Zeit wurde aus dem langweiligen Monaco, mit kaum gesellschaftlichem Leben, der heutige glanzvolle Ort, für den Jetset dieser Welt.
Am 14. September 1982 starb Gracia Patricia infolge eines Autounfalls in einer Haarnadelkurve auf der Route de La Turbie.
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Karriere
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Da Grace Kelly wenig sportbegeistert war, erstreckten sich ihre Interessen schon früh auf Ballett und Theater. Von 1947 - 1949 studierte sie, nach ihrem High-School-Abschluss, an der American Academy of Dramatic Arts in New York City. Neben dem Studium jobte sie als Fotomodell und stand auch für TV-Werbung vor der Kamera. Auch am Broadway hatte sie Auftritte in dem Stück "Der Vater". Diese waren aber nicht sehr erfolgreich.
Wärend dieser Zeit wurde auch Hollywood auf Grace Kelly aufmerksam. Sie wurde von dem Filmstudio Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen und auch für 60.000 US-Dollar pro Film an andere Filmstudios, wie Warner Bros. und Paramount Pictures ausgeliehen.
1951 drehte sie ihre ersten Film
"Vierzehn Stunden",
unter der Regie von Henry Hathaway. Die Rolle als Mrs. Louise Ann Fuller war eher bescheidener Natur.
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Schon in ihrem zweiten Film war dies anders. Grace Kelly spielte in dem Western
"Zwölf Uhr mittags"
(1952) die frisch vermählte Ehefrau eines Kleinstadt-Marshals
(Gary Cooper).
Der Film war sehr erfolgreich, wodurch sie schlagartig zu einem der großen Stars der 50er Jahre wurde. Daraus resultierend stieg sie in die Riege der beliebtesten Darstellerinnen auf.
Bereits ihr nächster Film,
"Mogambo"
(1953), an der Seite von
Clark Gable,
brachte ihr als beste Nebendarstellerin Oscar- und Golden Globe-Nominierungen ein.
Einen Oscar für die beste Hauptdarstellerin erhielt sie mit dem Film
"Ein Mädchen vom Lande"
(1954). Dort spielte sie die Ehefrau eines Alkoholikers.
Für Alfred Hitchcock stand Grace Kelly dreimal vor der Kamera. Mit
"Bei Anruf Mord"
(1954) begann ihre Zusammenarbeit. Die Handlung spielt fast ausschließlich in einem Raum und man experimentierte mit neuen 3D-Aufnahmemöglichkeiten.
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Hitchcock schätzte die Qualitäten von Grace Kelly. Sie zeigte Sehnsucht, Hingabe und Leidenschaft und wurde so zu einer typischen Hitchcock-Heldin. Anschließend arbeiteten Hitchcock und Kelly bei dem Klassiker
"Das Fenster zum Hof"
(1954) zusammen. In diesem Film spielte Kelly ein erfolgreiches Fotomodell und die Geliebte des wegen seines Gipsbeins ans Haus gefesselten Fotoreporters Jeff
(James Stewart).
In dieser Darstellung wurde Sie von den Kritikern hoch gelobt.
Ihre letzte Arbeit mit Alfred Hitchcock war der Streifen
"Über den Dächern von Nizza"
(1955). Sie spielte hier die Millionärin Frances Stevens, die sich der Avancen des Meisterdiebs John Robie
(Cary Grant)
erwehrt, ihn aber gleichzeitig lustvoll umgarnt.
In der Liebeskomödie
"Der Schwan"
(1956), unter der Regie von Charles Vidor, gab Grace Kelly eine Prinzessin, an der der Prinz
(Alec Guinness)
scheinbar nicht mehr interessiert ist.
Ihr letzter und sehr erfolgreicher Film als Grace Kelly war der Musikfilm
"Die oberen Zehntausend"
(1956). Kelly spielte die schöne Reiche Daisy Cord, die ihre wahren Gefühle erst entdecken muss. In dem Musical von Cole Porter sang sie das Duett True Love gemeinsam mit
Bing Crosby.
Es wurde auch als Single veröffentlicht und führte zu einer Goldenen Schallplatte für beide.
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Tod
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Am Vormittag des 13. September 1982 kam Gracia Patricia bei der Heimfahrt aus ihrer Sommerresidenz Roc Agel, an der Seite ihrer Tochter Stephanie, aus ungeklärten Gründen von der Straße ab und stürzte 40 Meter tief einen Abhang hinunter.
Sie fuhren auf der Route de La Turbie, in ihrem zehnjährigen Rover 3500. Der Unfall begab sich in einer Haarnadelkurve.
Gracia Patricia erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Am folgenden Tag erlag Sie aber Ihren Verletzungen. Ihre Tochter, Prinzessin Stephanie überlebte den Unfall trotz schwerer Verletzungen der Halswirbelsäule.
Sie wurde drei Tage lang im offenen Sarg, in der Schlosskapelle aufgebart. Die Monegassen konnten somit von Ihrer Landesmutter abschied nehmen. Gracia Patricia wurde am 18. September 1982 in Anwesenheit von rund 800 geladenen Trauergästen, in der St.-Nicholas-Kathedrale zu Grabe getragen.
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Filmpreise und Auszeichnungen
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| 1954: |
NBR Award für die beste Schaupielerin in
Ein Mädchen vom Lande
(1954),
Bei Anruf Mord
(1954) und für
Das Fenster zum Hof
(1954)
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| 1954: |
NYFCC Award für die beste Schaupielerin in
Ein Mädchen vom Lande
(1954),
Bei Anruf Mord
(1954) und für
Das Fenster zum Hof
(1954)
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| 1954: |
Oscar für die beste Schauspielerin in einer Hauptrolle in
Ein Mädchen vom Lande
(1954)
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| 1954: |
Golden Globe für die beste Nebendarstellerin in
Mogambo
(1953)
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| 1955: |
Golden Globe für die beste Schauspielerin (Drama) in
Ein Mädchen vom Lande
(1954)
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| 1956: |
Henrietta Award für "World Film Favorite" - weiblich |
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Filmografie
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| 1951: |
Vierzehn Stunden
(Fourteen Hours) |
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| 1952: |
12 Uhr mittags
(High Noon) |
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| 1953: |
Mogambo
(Mogambo) |
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| 1954: |
Bei Anruf Mord
(Dial M for Murder)) |
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| 1954: |
Das Fenster zum Hof
(Rear Window) |
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| 1954: |
Ein Mädchen vom Lande
(The Country Girl) |
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| 1954: |
Grünes Feuer
(Green Fire) |
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| 1954: |
Die Brücken von Toko-Ri
(The Bridges at Toko-Ri) |
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| 1955: |
Über den Dächern von Nizza
(To Catch a Thief) |
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| 1956: |
Der Schwan
(The Swan) |
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| 1956: |
Die oberen Zehntausend
(High Society) |
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| 1959: |
Glück und Liebe in Monaco
(Invitation to Monte Carlo) |
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