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Cary Grant - * 18. Januar 1904 - † 29. November 1986

1 Kommentar | Kommentar zu Cary Grant hinzufügen

Leben in Daten

1904: am 18. Januar geboren als Alexander Archibald Leach in Bristol, England.
1917: mit 13 Schule verlassen, um mit einer Komödiantentruppe durch die englischen Provinzen zu touren
1932: Grant wird von der Filmgesellschaft Paramount unter Vertrag genommen.
1933: erste große Filmrolle in "Sie tat ihm unrecht", an der Seite von Mae West.
1940: Cary Grant wird durch zahlreiche Screwballkomödien zum Superstar.
1942: Heirat mit Woolworth-Erbin Barbara Hutton. Die Ehe hielt bis 1945.
1950: Grant will sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen, wird aber von Alfred Hitchcock überredet weiterzumachen und nimmt Hauptrolle in "Über den Dächern von Nizza" an.
1966: Cary Grant dreht seinen letzter Spielfilm: "Nicht so schnell, mein Junge".
1970: Erhalt des Ehrenoscars von Frank Sinatra.
1981: Heirat mit Barbara Harris. Es war Cary Grants fünfte Ehe.
1986: am 29. November, Tod durch Schlaganfall in Davenport, Iowa, USA
Dieses Bild von Cary Grant können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Privatleben

Cary Grant wurde am 18. Januar 1904 in Bristol, England geboren. Er war ein britisch-US-amerikanischer Schauspieler.

Grant zählte jahrzehntelang zu den populärsten Filmstars und pflegte in vielen Komödien und Thrillern das Image des selbstironischen Weltmannes.

Cary Grant alias Alexander Archibald Leach wuchs im englischen Bristol in bescheidenen Verhältnissen auf.

Als er neun Jahre alt war, wurde seine Mutter wegen psychischer Probleme für Jahre in eine Heilanstalt eingeliefert.

Dieses Bild von Cary Grant können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Lange wusste er nichts davon und erst nach dem Tod des Vaters meldete sich ein Anwalt, der ihn über die wirklichen Begebenheiten unterrichtete.

Seine Mutter wurde entlassen und bis zu ihrem Tod hatte er wieder Kontakt mit ihr, obwohl er oftmals sehr gespannt war.

1942 heiratete er die Woolworth-Erbin Barbara Hutton, die von 1942 bis 1945 währte.

Mit seinem Stiefsohn aus dieser Ehe, Lance Reventlow, verband ihn eine enge Freundschaft, die bis zum Unfalltod von Reventlow anhielt.

Vor seiner Ehe mit Hutton wohnte und lebte Grant annähernd zehn Jahre mit dem Schauspieler Randolph Scott zusammen.

Als Vorstandsmitglied des Kosmetikkonzerns Fabergé unternahm Grant zusammen mit seiner Tochter ausgedehnte Weltreisen.

Er war regelmäßig bei seiner ehemaligen Filmpartnerin Grace Kelly alias Gracia Patricia in Monaco zu Gast.

1976 lernte er Barbara Harris kennen, die Presse-Chefin des Londoner Lancaster Hotels, in dem Fabergé die Jahrestagung abhielt.

Nach einem schmutzigen Scheidungskrieg und nach zwei Jahren in Freundschaft begannen Harris und Grant, der 46 Jahre älter war, ihre gemeinsame Zukunft zu planen. Sie heirateten 1981 in Anwesenheit von Grants Tochter Jennifer. Es war Cary Grants fünfte Ehe.

Karriere

Grant verließ die Schule mit 13 und schloss sich einer Komödiantentruppe an, die durch die englischen Provinzen tourte (er gab vor, älter zu sein). Er wurde als Pantomime und Akrobat geschult und spielte Musicalrollen in London.

Grant blieb nach einer US-Tournee in den Vereinigten Staaten und wurde 1932 von der Filmgesellschaft Paramount unter Vertrag genommen, nachdem man ihn 1931 beim Vorsprechen für junge Schauspieler entdeckt hatte.

Cary Grant trat zunächst in Nebenrollen auf, fand aber schnell das für ihn passende Rollenfach - den gutaussehenden Smokingträger, der in den Routinekomödien des Studios als junger Liebhaber auftrat.

Mae West sorgte dafür, dass er 1933 in "Sie tat ihm unrecht" als ihr Partner verpflichtet wurde. Grant verfeinerte konsequent sein Timing und seine Talente und stieg während der 1930er-Jahre zu einem der populärsten Stars auf.

Mit klassischen Screwballkomödien wie "Leoparden küsst man nicht" (1938) oder "Die Nacht vor der Hochzeit" (1940) avancierte er an der Seite scharfzüngiger Partnerinnen wie Katharine Hepburn zum Superstar.

Bereits in den 1930er Jahren hatte Grant sein Rollenspektrum erweitert und war in Abenteuerfilmen wie "S.O.S. Feuer an Bord" (1939) aufgetreten.

1941 begann er seine legendäre Zusammenarbeit mit dem "Master of Suspense" Alfred Hitchcock und stellte in dem Thriller "Verdacht" einen zwielichtigen Liebhaber unter Mordverdacht dar.

Grant spielte in der Komödie "Arsen und Spitzenhäubchen" (1944) einen Literaturkritiker mit mörderischer Verwandtschaft - der Streifen gilt bis heute als Kultfilm. In Hitchcocks "Berüchtigt" spielte Grant 1946 einen Geheimagenten, der sich in eine Spionin verliebt. In Filmen wie "Ich war eine männliche Kriegsbraut" (1949) oder "Liebling, ich werde jünger" (1952) festigte er seinen Ruf als Hollywoods führender Komödienstar.

Mitte der 1950er Jahre wollte sich Cary Grant vom Filmgeschäft
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zurückziehen, wurde aber von Alfred Hitchcock dazu überredet, die Hauptrolle in der Kriminalkomödie "Über den Dächern von Nizza" (1955) zu übernehmen.

Der 50-jährige erwies sich als populärer denn je und drehte bis zu seinem Leinwandabschied Mitte der 1960er Jahre mehrere Kassenhits: "Die große Liebe meines Lebens" (1957), "Indiskret" (1958), "Hausboot" (1958), "Unternehmen Petticoat" (1959), "Charade" (1963).

1959 spielte Grant, erneut unter der Regie von Hitchcock, in dem klassischen Thriller "Der unsichtbare Dritte", seine wohl populärste Rolle. Als unbedarfter Geschäftsmann wird er in mörderische Geheimdienstintrigen verstrickt.

1966 drehte Grant seinen letzten Film "Nicht so schnell, mein Junge" und wurde zum ersten Mal Vater. Er zog sich mit der Begründung vom Filmgeschäft zurück, dass er altersbedingt nur noch die Rollen von Großvätern spielen könne.

1970 überreichte ihm Frank Sinatra einen Ehrenoscar dafür, "dass er Cary Grant gewesen ist". Grant hatte für keine seiner Rollen je einen Oscar erhalten. Seinen letzten Filmauftritt hatte Grant 1970 in einem Dokumentarfilm über Elvis Presley.

Cary Grant zählt auch Jahrzehnte nach seinem Tod zu den beliebtesten Stars und hat eine große weltweite Fangemeinde.

Grant wurde mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame ausgezeichnet, der auf der Vine Street 1610 zu finden ist.

Tod

Cary Grants Grab Am 29. November 1986 starb Cary Grant im Alter von 82 Jahren, in Davenport, Iowa, USA, an einem Schlaganfall.

Filmpreise und Auszeichnungen

1942: Golden Apple für den kooperativsten Schauspieler
1959: Golden Laurel Top Performance männliche Komödie für Hausboot (1958)
1960: Golden Laurel Top Performance männliche Komödie für Unternehmen Petticoat (1959)
1960: Golden Laurel 2. Platz für den besten männlichen Filmstar
1962: Golden Laurel 2. Platz für den besten männlichen Filmstar
1963: Golden Laurel Top Performance männliche Komödie für Ein Hauch von Nerz (1962)
1963: Golden Laurel 2. Platz für den besten männlichen Filmstar
1964: Golden Laurel für den besten männlichen Filmstar
1964: Golden Laurel 2. Platz, Top Performance männliche Komödie für Charade (1963)
1965: Golden Laurel 2. Platz, Top Performance männliche Komödie für Der große Wolf ruft (1964)
1965: Golden Laurel 2. Platz für den besten männlichen Filmstar
1966: Golden Laurel für den besten männlichen Filmstar
1970: Ehrenoscar für seine einzigartigen Filmdarstellungen

Filmografie

1932: This Is the Night
1932: Sinners in the Sun
1932: Singapore Sue
1932: Geh und lieb und leide! (Merrily We Go to Hell)
1932: Die Frau im U-Boot (Devil and the Deep)
1932: Blonde Venus
1932: Hot Saturday
1932: Madame Butterfly (Madame Butterfly)
1933: Sie tat ihm unrecht (She Done Him Wrong)
1933: The Woman Accused
1933: The Eagle and the Hawk
1933: Gambling Ship
1933: Ich bin kein Engel (I´m No Angel)
1933: Alice in Wonderland
1934: Prinzessin für dreissig Tage (Thirty Day Princess)
1934: Born to Be Bad
1934: Tempel der Schönheit (Kiss and Make-Up)
1934: Ladies Should Listen
1935: Zweimal Flitterwochen (Enter Madame)
1935: Der Mann ohne Antlitz (Wings in the Dark)
1935: Das letzte Fort (The Last Outpost)
1935: Sylvia Scarlett
1936: Große braune Augen (Big Brown Eyes)
1936: Bigamie (Suzy)
1936: The Amazing Quest of Ernest Bliss
1936: Wedding Present
1937: When You're in Love
1937: Das blonde Gespenst (Topper)
1937: Geldrausch (The Toast of New York)
1937: Die schreckliche Wahrheit (The Awful Truth)
1938: Leoparden küßt man nicht (Bringing Up Baby)
1938: Die Schwester der Braut (Holiday)
1939: Aufstand in Sidi Hakim (Gunga Din)
1939: Flugpioniere in Not (Only Angels Have Wings)
1939: Nur dem Namen nach (In Name Only)
1940: Sein Mädchen für besondere Fälle (His Girl Friday)
1940: Meine Lieblingsfrau (My Favorite Wife)
1940: The Howards of Virginia
1940: Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story)
1941: Akkorde der Liebe (Penny Serenade)
1941: Verdacht (Suspicion)
1942: Zeuge der Anklage (The Talk of the Town)
1942: Es waren einmal Flitterwochen (Once Upon a Honeymoon)
1943: Mr. Lucky
1943: Bestimmung Tokio (Destination Tokyo)
1944: Pinky und Curly (Once Upon a Time)
1944: Arsen und Spitzenhäubchen (Arsenic and Old Lace)
1944: None But the Lonely Heart
1946: Tag und Nacht denk' ich an dich (Night and Day)
1946: Berüchtigt (Notorious)
1947: So einfach ist die Liebe nicht (The Bachelor and the Bobby-Soxer)
1947: Engel sind überall (The Bishop´s Wife)
1948: Nur meiner Frau zuliebe (Mr. Blandings Builds His Dream House)
1948: Jedes Mädchen müßte heiraten (Every Girl Should Be Married)
1949: Ich war eine männliche Kriegsbraut (I Was a Male War Bride)
1950: Hexenkessel (Crisis)
1951: People Will Talk
1952: Vater werden ist nicht schwer (Room for One More)
1952: Liebling, ich werde jünger (Monkey Business)
1953: Du und keine andere (Dream Wife)
1955: Über den Dächern von Nizza (To Catch a Thief)
1957: Die große Liebe meines Lebens (An Affair to Remember)
1957: Stolz und Leidenschaft (The Pride and the Passion)
1957: Kiss Them for Me
1958: Indiskret (Indiscreet)
1958: Hausboot (Houseboat)
1959: Der unsichtbare Dritte (North by Northwest)
1959: Unternehmen Petticoat (Operation Petticoat)
1960: Vor Hausfreunden wird gewarnt (The Grass Is Greener)
1962: Ein Hauch von Nerz (That Touch of Mink)
1963: Charade (Charade)
1964: Der große Wolf ruft (Father Goose)
1966: Nicht so schnell, mein Junge (Walk Don´t Run)
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Kommentar zu Cary Grant

teufelchen 665 11.06.2011 05:23
kann nur sagen traumhaft