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Beatrice Arthur - * 13. Mai 1922 - † 25. April 2009

Trenner Ueberschrift - Leben in Daten
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Leben in Daten

1922: am 13. Mai geboren als Bernice Frankel in New York
1947: Schauspielstudium am Dramatic Workshop der New School in New York
1947: kurze Ehe - fortan wird der Name Arthur verwendet
1950: Heirat mit Schauspieler und Regisseur Gene Saks.
1955: erster größerer Auftritt in Kurt Weills Off-Broadway-Produktion der Dreigroschenoper
1964: Broadway-Debüt in der Rolle der Heiratsvermittlerin Jente, in Anatevka
1974: nach Gastauftritten im Fernsehen, Erhalt einer eigenen Fernsehserie, mit dem Namen "Maude"
1978: Scheidung von Gene Saks.
1985: internationale Bekanntheit durch die Sitcom "Golden Girls", in der Rolle der Aushilfslehrerin "Dorothy Zbornak"
2002: Rückkehr an den Broadway mit dem Stück "Bea Arthur on Broadway: Just Between Friends" und weitere One-Woman-Shows
2009: am 25. April, Tod durch eine nicht näher spezifizierte Krebserkrankung in ihrem Haus in Los Angeles.
Trenner Leben in Daten - Privatleben

Privatleben

Beatrice Arthur wurde 1922 in Brooklyn, New York geboren. Im Alter von 11 Jahren zog sie mit ihrer Familie in den kleinen Ort Cambridge, im Bundesstaat Maryland, bei Boston. Dort eröffnete ihr Vater ein Kleidungsgeschäft.

Bernice Frankel, so ihr Geburtsname, hatte bereits mit 12 Jahren ihre volle Körpergröße von 1,77 m erreicht, welches zwar sehr ungewöhnlich war, aber den Vorteil besaß, dass sie für Schulaufführungen oft gecastet wurde, aber fast ausschließlich nur für Männerrollen. Ihre markante, tiefe Stimme spielte dabei natürlich auch eine Rolle.

Zu dieser Zeit legte Bernice auch ihren Vornamen ab, den sie nie wirklich mochte. Fortan nannte sie sich nur noch "Bea", nach dem Spitznamen Ihre Mutter.

Als junge Frau studierte Bea Frankel am Junior College in Virginia und schloss ihr Studium als medizinische Laborantin ab. Die anschließende Arbeit im Krankenhaus machte ihr keinen Spaß und langweilte sie dagegen sehr, so dass sie sich freiwillig zum United States Marine Corps meldete und damit zu einer der ersten weiblichen Rekrutinnen der USA wurde.

Ab 1947 studierte Beatrice Schauspiel bei Erwin Piscator am Dramatic Workshop der New School in New York. Während dieser Zeit hielt sie sich als Sängerin in einem Nachtclub über Wasser. Nach einer kurzen Ehe nannte sie sich fortan Bea Arthur.

1950 heiratete Beatrice Arthur den Schauspieler und Regisseur Gene Saks. Bis zu ihrer Scheidung 1978 adoptierten sie zwei Söhne, Matthew und Daniel, die ebenfalls im Filmgeschäft tätig sind. Zu ihren Lebzeiten engagierte sie sich vor allem als Tierschützerin und Homosexuellen-Aktivistin.

Bis 2007 galt 1923 als Jahr ihrer Geburt. Doch zu Ihrem 85. Geburtstag gab Arthur bekannt, dass Sie bereits 1922 geboren sei.

Am 25. April 2009 starb Beatrice Arthur im Alter von 86 Jahren, in ihrem Haus in Los Angeles.
Trenner Privatleben - Karriere

Karriere

Bereits im Kindesalter von 11 Jahren trat Beatrice Arthur in Schulaufführungen auf. Dabei erhielt Sie meistens nur männliche Rollen, da sie mit 1,77 m sehr groß war und ihre markante Stimme dieses noch bekräftigte.

1947, im Alter von 25 Jahren war sie Schauspielschülerin am Dramatic Workshop der New School in New York, bei Erwin Piscator. Nach der Schauspielschule trat Arthur in einigen kleinen Rollen, in Off-Broadway-Stücken auf.

1955 erlangte Beatrice erste größere Bekanntheit in Kurt Weills Off-Broadway-Produktion der Dreigroschenoper, in der sie die Rolle der Lucy Brown spielte.

1964 hatte sie in der Rolle der Heiratsvermittlerin Jente, in der Uraufführung von Anatevka, ihr Broadway-Debüt. 1966 spielte sie an der Seite von Angela Lansbury, die Rolle der Vera Charles, im Musical Mame und wurde dafür mit dem Tony Award ausgezeichnet. Der später von ihrem Mann, Gene Saks, gedrehte gleichnamige Film, in der Arthur die Hauptrolle spielte, wurde an den Kinokassen zu einem Flop.

Anfang der 70er Jahre fasste Beatrice Arthur auch im Fernsehen immer mehr Fuß. Die bereits 50 jährige spielte in zwei Gastauftritten der erfolgreichen CBS-Sitcom "All in the Family" die selbstbewussten, liberalen Feministin "Maude Findlay" und stieß beim Publikum auf so große Resonanz, so dass Produzent Norman Lear sich dazu entschloss, ihr eine eigene Serie unter dem Titel "Maude" zu entwickeln. Durch diese Rolle wurde Arthur zu einer der bekanntesten Fernsehdarstellerinnen der USA.
Maude war nicht nur pure Unterhaltung. Die Serie sorgte durch ihre Tabu-Themen, wie Abtreibung, Alkoholismus, Depressionen, Pornografie und Rassismus zu zahlreichen kontroversen Diskussionen. Einige nicht so liberale Fernsehstationen boykottierten daher die Ausstrahlung von Maude.
1977 erhielt sie für diese Rolle den Emmy.
1978 entschloss sie sich, nach leicht zurück gegangenen Einschaltquoten, die Serie zu verlasen.

Bis 1981 zog sich Beatrice dann aus der Öffentlichkeit zurück und feierte im gleichem Jahr am Broadway ihr Comeback. Auch trat sie mit einer Gastrolle in dem Film Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt auf.

Zu internationaler Bekanntheit kam sie aber erst zwei Jahre später, als sie ab 1985 in der Sitcom "Golden Girls" die Aushilfslehrerin "Dorothy Zbornak" spielte. In "Golden Girls" spielte Arthur an der Seite von "Blanche" (Rue McClanahan) und "Rose" (Betty White) sowie ihrer Mutter "Sophia" (Estelle Getty), die als Freundinnen, in Miami, Florida, zusammen in einer Wohngemeinschaft leben.
Beatrice Arthur war nach Betty White die zweitälteste Darstellerin am Set. Estelle Getty, die ein Jahr jünger war, spielte ihre Mutter Sophia und wurde für die Rolle, mittels Perücke und Schminke, in eine alte Frau verwandelt. In einer Folge spielte Beatrice, in einer Rückblende, die Mutter von Sophia und somit ihre eigene Großmutter. Für diese Rolle erhielt sie 1988 den Emmy und wurde viermal für den Golden Globe nominiert.
1992 verließ sie mit den Worten "Besser geht’s nicht" die Erfolgsserie.

In den 90er Jahren hatte Beatrice Arthur in Serien wie "Futurama", "Malcolm mittendrin" und "Lass es, Larry!" einige Gastrollen.

Nach mehrjähriger Fernsehtätigkeit trat sie 2001 eine Theater-Tournee mit ihrer autobiografischen Show "And Then There’s Bea" an.

2002 kehrte Beatrice auch an den Broadway zurück. Für das Stück "Bea Arthur on Broadway: Just Between Friends" wurde sie für den Tony Award als "Bestes Theaterevent" nominiert.

Danach folgten noch weitere One-Woman-Shows, bis Sie 2009 verstarb.
Trenner Karriere - Tod

Tod

Beatrice Arthur ist am 25. April 2009 friedlich in ihrem Haus in Los Angeles, im Kreise ihrer Familie, eingeschlafen. Dieses berichtete Dan Watt, der Sprecher der Familie.

Sie litt sei einiger Zeit an einem Krebsleiden. Jedoch wurde nicht bekannt, welcher Art der Krebs gewesen sei und ob er letztlich für den Tod verantwortlich war.
Tod - Filmpreise und Auszeichnungen

Filmpreise und Auszeichnungen

1977: Emmy in der Kategorie "Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie" in Maude (1972)
1986: Golden Apple in der Kategorie "Weiblicher Star des Jahres", geteilt mit Estelle Getty, Rue McClanahan und Betty White.
1988: Emmy in der Kategorie "Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie" in "The Golden Girls" (1985)
1990: Award of Excellence (Banff Television Festival)
1992: Bambi Reader’s Choice in "The Golden Girls" (1985)
2001: American Comedy Award für den lustigsten weiblichen Gast Auftritt in einer TV-Serie in Malcolm mittendrin (2000)
2003: TV Land Award für "Quintessential Non-Traditional Family" in "The Golden Girls" (1985), geteilt mit Estelle Getty, Rue McClanahan und Betty White.
2008: Pop Culture Award in "The Golden Girls" (1985), geteilt mit Rue McClanahan und Betty White.
Filmpreise und Auszeichnungen - Filmografie

Filmografie

1959: So etwas von Frau! (That Kind of Woman)
1970: Liebhaber und andere Fremde (Lovers and Other Strangers)
1974: Mame
1981: Mel Brooks - Die verrückte Geschichte der Welt (History of the World: Part I)
1995: Mein Partner mit der heißen Braut (For Better or Worse)
2000: Enemies of Laughter