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Anne Francis - * 16. September 1930 - † 02. Januar 2011
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Leben in Daten
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| 1930: |
am 16. September, geboren als Ann Marvak in Ossining, New York, USA |
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| 1941: |
Broadwaydebüt im Alter von 11 Jahren |
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| 1947: |
Spielfilmdebüt in dem Musical
"Bezaubernde Lippen"
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| 1952: |
Heirat mit Schauspieler
Bamlet Lawrence Preis Jr.
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| 1955: |
erste Hauptrolle in dem Thriller
"Stadt in Angst"
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| 1955: |
Scheidung von
Bamlet Lawrence Preis Jr.
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| 1960: |
Heirat mit Dr. Robert Abeloff |
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| 1964: |
Scheidung von Dr. Robert Abeloff |
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| 1996: |
letzter Kinofilm in der romantischen Komödie
"Lover’s Knot - Eine Liebe mit Hindernissen"
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| 2007: |
erfolgreiche Bekämpfung von Lungenkrebs |
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| 2011: |
am 02. Januar, Tod durch Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem Altersheim in Santa Barbara, Kalifornien |
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Privatleben
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Anne Francis (Anne Lloyd Francis) wurde als Ann Marvak am 16. September 1930 in Ossining, New York, USA, geboren. Sie war das einzige Kind von Philip und Edith Francis.
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Francis war von Mai 1952 bis April 1955 mit dem Schauspieler
Bamlet Lawrence Preis Jr.
verheiratet.
Nach fünf Jahren Ehepause heiratete Sie 1960, Dr. Robert Abeloff. Am 21. März 1962 kam die gemeinsame Tochter, Jane Elizabeth Abeloff, zur Welt. Zwei Jahre später waren Abelhoff und Francis wieder geschieden. Sie hatte danach nie wieder geheiratet.
Anne Francis war die erste einzelne Person, die in Kalifornien eine Adoption gewährt bekam. 1970 erhielt sie für Margaret "Maggie" West das Sorgerecht.
Francis letzte Lebensjahre verbrachte sie in einem Altersheim in Santa Barbara, Kalifornien.
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Karriere
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Anne Francis stand schon im Kinderalter auf der Showbühne. Im Alter von sechs Jahren war sie als Fotomodell tätig und half dabei ihrer Familie durch die große Depression zu kommen, die in den USA zu dieser Zeit herrschte.
Schon mit 11 Jahren trat sie am Broadway auf und spielte dort in dem Stück "Lady in the Dark", an der Seite von
Gertrude Lawrence.
Nach dem II. Weltkrieg wurde Francis von Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag genommen und gab in dem Musical
"Bezaubernde Lippen"
(1947) ihr Spielfilmdebüt.
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Nachfolgend spielte sie in einigen weiteren Spielfilmen mit, erreichte aber dabei nie einen Durchbruch. So zog sie nach New York und begann in einigen Low-Budget-Filmen des neuen Mediums Fernsehen mitzuwirken. Dort hinterließ sie bei dem einflussreichen Produzenten Darryl F. Zanuck einen positiven Eindruck, als er sie in der Rolle einer junge Verbrecherin, in dem Film
"So jung und so verdorben"
(1950), sah. Sie erhielt von ihm einen Vertrag bei der 20th Century Fox und spielte sich dort hoch in die erste Liga der Hollywoodstarlets.
Anne Francis erste Hauptrolle spielte sie 1955, in dem Thriller
"Stadt in Angst",
an der Seite von
Spencer Tracy.
Ebenfalls eine Hauptrolle bekleidete sie in
"Die Saat der Gewalt"
(1955), in dem sie die Rolle der schwangeren Anne Dadier, einer Ehefrau eines idealistischen Englischlehrers, darstellte.
Ihre wohl bekannteste Rolle erhielt sie im folgenden Jahr als Altaira Morbius, in dem Science-Fiction-Klassiker
"Alarm im Weltall"
(1956), an der Seite von
Leslie Nielsen.
Jedoch blieb ihr in der Folgezeit eine große Hollywoodkarriere verwehrt.
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Aus diesem Grund widmete Francis ihre Aktivitäten mehr und mehr dem Fernsehen. Sie wurde zu einem häufigen Gaststar, in den 1960er, 70er und 80er Jahren, in TV-Filme und -Serien. Zum Beispiel erschien sie in zwei Folgen der beliebten Fernsehserie "Die Leute von der Shiloh Ranch". Auch verkörperte sie die Hauptrolle in der 30 Episoden langen TV-Serie "Honey West" (1965-1966), wofür sie 1966 einen Golden Globe erhielt.
Auf den Kinoleinwänden war sie immer weniger zu sehen. 1969 stand sie zusammen mit
Jerry Lewis,
in der Komödie
"Jerry, der Herzpatient",
vor der Kamera. Der Film aber war eher von minderer Qualität und floppte an den Kinokassen. So zog sie sich fast gänzlich aus dem Filmgeschäft zurück und beschränkte sich in der Folgezeit fast nur noch auf ihre Fernseharbeit.
Anne Francis wurde zu einem gern gesehenen Gaststar, in Form von kleineren Nebenrollen, in etlichen Fernsehserien wie z.B. "Dallas", "Trio mit vier Fäusten" und "Golden Girls".
1996 gab sie ihren letzten Kinoauftritt in der romantischen Komödie
"Lover’s Knot - Eine Liebe mit Hindernissen".
Acht Jahre später, im Jahr 2004, kam dann auch ihr letzter Fernsehauftritt. Man sah sie in einer Gastrolle, in der Krimiserie "Without a Trace - Spurlos verschwunden".
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Tod
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2007 wurde bei Anna Francis Lungenkrebs diagnostiziert, den sie innerhalb eines Jahres erfolgreich bekämpfte.
Sie starb am frühen Abend des 02. Januars 2011, im Alter von 80 Jahren, aufgrund von Komplikationen aus einer aktuellen Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs. An der Seite ihrer Freunde und Familie schlief sie friedlich in einem Altersheim in Santa Barbara, Kalifornien, ein.
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Filmpreise und Auszeichnungen
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| 1966: |
Golden Globe in der Kategorie "bester weiblicher TV-Star" für "Honey West" (1965) |
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| unbk.: |
Stern auf dem Walk of Fame (Fernsehen) - Höhe Vine Street 1615 |
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Filmografie
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| 1947: |
Bezaubernde Lippen
(This Time for Keeps) |
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| 1948: |
Summer Holiday
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| 1948: |
Jennie - Das Portrait einer Liebe
(Portrait of Jennie) |
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| 1950: |
So jung und so verdorben
(So Young So Bad) |
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| 1951: |
The Whistle at Eaton Falls
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| 1951: |
Cornelia tut das nicht
(Elopement) |
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| 1952: |
Schwarze Trommeln
(Lydia Bailey) |
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| 1952: |
Casanova wider Willen
(Dreamboat) |
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| 1953: |
A Lion Is in the Streets
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| 1954: |
The Rocket Man
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| 1954: |
Eine Nacht mit Susanne
(Susan Slept Here) |
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| 1954: |
Heißes Pflaster
(Rogue Cop) |
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| 1955: |
Stadt in Angst
(Bad Day at Black Rock) |
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| 1955: |
Urlaub bis zum Wecken
(Battle Cry) |
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| 1955: |
Die Saat der Gewalt
(Blackboard Jungle) |
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| 1955: |
Der scharlachrote Rock
(The Scarlet Coat) |
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| 1956: |
Alarm im Weltall
(Forbidden Planet) |
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| 1956: |
Anklage: Hochverrat
(The Rack) |
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| 1956: |
The Great American Pastime
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| 1957: |
Flucht vor dem Galgen
(The Hired Gun) |
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| 1957: |
Geh nicht zu nah ans Wasser
(Don’t Go Near the Water) |
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| 1960: |
SOS für Flug T 17
(The Crowded Sky) |
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| 1960: |
Girl of the Night
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| 1965: |
Geheimagent Barrett greift ein
(The Satan Bug) |
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| 1965: |
Brainstorm
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| 1968: |
Funny Girl
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| 1969: |
Killer Cain
(More Dead Than Alive) |
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| 1969: |
Jerry, der Herzpatient
(Hook, Line and Sinker) |
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| 1969: |
Auf der Jagd nach dem verlorenen Gold
(Impasse) |
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| 1969: |
Sexualprotz wider Willen
(The Love God?) |
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| 1972: |
Viva Pancho Villa
(Pancho Villa) |
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| 1976: |
Survival
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| 1978: |
Die Colson Affäre
(Born Again) |
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| 1985: |
Dianas Geheimnis - Von Geistern verfolgt
(Return) |
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| 1990: |
Little Vegas
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| 1996: |
Lover’s Knot - Eine Liebe mit Hindernissen
(Lover’s Knot) |
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