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Schweden17.03.2015
Anita Ekberg
USA29.09.2014
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USA09.01.2013
Larry Hagman

Anita Ekberg - * 29. September 1931 - † 11. Januar 2015

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Leben in Daten

1931: am 29. September, geboren als Kerstin Anita Marianne Ekberg in Malmö, Schweden
1950: Gewinn des Miss Malmö und Miss Schweden Schönheitswettbewerbes
1951: Erhalt eines Starlet Vertrages bei den Universal Studios wegen erfolgreicher Teilnahme an der Miss Universe Wahl in den USA
1953: erster kleiner Filmauftritt in der Westernromanze "Die Welt gehört ihm"
1956: erste Hauptrolle in dem Filmdrama "Zurück aus der Ewigkeit"
1956: Heirat mit dem englischen Schauspieler Anthony Steel
1959: Scheidung von Anthony Steel
1960: bekannteste Filmrolle als unerreichbare "Traumfrau" Sylvia Rank, in dem italienisch-französischen Schwarz-Weiß-Film "Das süße Leben"
1963: Heirat mit dem amerikanischen Schauspieler Rik Van Nutter
1975: Scheidung von Rik Van Nutter
1998: letzter Spielfilmauftritt in dem französischen Drama "Le nain rouge"
2015: am 11. Januar, Tod nach langer Krankheit in der San Raffaele Klinik in Rocca di Papa in Castelli Romani, Italien
Dieses Bild von Anita Ekberg können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Privatleben

Anita Ekberg wurde am 29. September 1931, als Kerstin Anita Marianne Ekberg, in Malmö, Schweden, geboren. Sie war das älteste Mädchen von insgesamt acht Kindern.

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Sie war von 1956 bis 1959 mit dem englischen Schauspieler Anthony Steel und von 1963 bis 1975 mit dem amerikanischen Schauspieler Rik Van Nutter verheiratet. Beide Ehen blieben kinderlos.

Seit Anfang der 1950er Jahre lebte Ekberg nicht mehr in Schweden und besuchte nur noch selten das Land. 2005 gab sie in ihrem Haus, vor den Toren Roms, schwedischen Journalisten ein Interview, in dem sie über ihr Leben sprach. Darin sagte sie, dass sie nicht mehr nach Schweden reisen würde, bevor sie gestorben sei und dort beerdigt werde.

Am 19. Juli 2009 wurde sie wegen einer Erkrankung in das Krankenhaus San Giovanni in Rom eingewiesen. Obwohl ihr Zustand nicht ernst war, wurde sie zur Beobachtung dort behalten.

Zu dieser Zeit lebte Anita Ekberg in ihrem Haus in Genzano di Roma bei Rom. Nachdem eines Tages bei ihr eingebrochen worden war und das Haus in brand geriet, kam sie in finanzielle Not.


Anschließend wohnte sie in einem Seniorenheim in der Nähe von Rom und schrieb an ihren Memoiren. Als sich Ekberg eine Schenkelhalsfraktur zuzog, war sie auf einen Rollstuhl angewiesen.

Karriere

Schon im Teenager-Alter arbeitete Anita Ekberg als Fotomodell. Auf Drängen ihrer Mutter nahm sie 1950 erfolgreich am Miss Malmö Schönheitswettbewerb teil und kämpfte im gleichen Jahr um die Krone der Miss Schweden, welche sie ebenfalls gewann und so einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde. Obwohl Ekberg sehr wenig Englisch sprach, ging sie mit diesem Titel 1951 in die Vereinigten Staaten, um bei der Miss Universe Wahl anzutreten. Zu diesem Zeitpunkt war die Miss Universe noch kein offizieller Titel. Erst ein Jahr später wurde er offiziell.

Obwohl sie als eine von sechs Finalistinnen den Miss Universe Titel nicht gewann, erhielt sie, wie es zu dieser Zeit üblich war, einen Starlet Vertrag bei den Universal Studios.

Als Jungstar bei Universal erhielt Ekberg Unterricht in Schauspiel, Sprechtechnik, Tanzen, Reiten und Fechten. Ihren ersten Filmauftritt, ohne eine Erwähnung im Abspann, hatte Sie in der Westernromanze "Die Welt gehört ihm" (1953). Ihr offizielles Filmdebüt war im gleichen Jahr in einer kleinen Rolle in der amerikanischen Sci-Fi-Komödie "Abbott and Costello Go to Mars" (1953).

Sie schwänzte oftmals ihren Schauspielunterricht, um in den Hollywood Hills auszureiten. Ekberg gab später zu, dass sie zu sehr von dem Studio-System verwöhnt wurde und lieber größere Filmrollen spielen wollte.

Die Kombination von Anita Ekbergs Körperbau und ihrem bunten Privatleben, dass sie mit Romanzen mit Hollywoods führenden Männern wie Frank Sinatra, Tyrone Power, Yul Brynner, Rod Taylor und Errol Flynn ausschmückte, ließ sie schnell zu einer wichtigen Person in den Klatsch-Zeitschriften und Magazinen der 1950er Jahre werden. Darunter waren auch Veröffentlichungen im Playboy. Des Weiteren beteiligte sich Ekberg auch an öffentlichkeitswirksamen Auftritten. So gab sie einmal zu, dass ein Zwischenfall, bei dem ihr Kleid in der Lobby des Londoner Berkeley Hotels aufgerissen wurde, mit einem Fotografen abgesprochen war.

Mitte der 1950er Jahre, nach zahlreichen Jobs als Model, wechselte sie dann doch komplett ins Filmgeschäft. Neben Gastrollen in der kurzlebigen TV-Serie "Casablanca" (1955) und "Private Secretary" erschien sie 1955 in einer kleinen Rolle in dem US-amerikanischen Abenteuerfilm "Der gelbe Strom" (1955), mit John Wayne und Lauren Bacall in den Hauptrollen. Ebenso erschien sie 1955 neben Dean Martin und Jerry Lewis in der Filmkomödie "Der Agentenschreck" auf den Kinoleinwänden. Ein weiterer Paramount Film war "Alles um Anita" (1956). Für eine Zeit lang galt Anita Ekberg als "Paramounts Marilyn Monroe".

Insgesamt war Ekberg 1956 in fünf Kinoproduktionen tätig. Paramount castete sie neben Mel Ferrer und Audrey Hepburn für die amerikanisch-italienische Koproduktion und Monumentalfilm "Krieg und Frieden" (1956), der unter anderem in Rom gedreht wurde. Unter dessen gab RKO Pictures ihr ihre erste Hauptrolle in dem Drama "Zurück aus der Ewigkeit" (1956). Die letzten beiden Filme des Jahres waren "Man in the Vault" und "Zarak Khan". Es waren beides kleinere Produktionen, die nur einen begrenzten Einfluss auf ihre Karriere hatten.
Dieses Bild von Anita Ekberg können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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1957 hatte sie jeweils die Hauptrolle in dem Thriller "Der Mann, den keiner kannte" und in dem Western "Der Sadist", neben Sterling Hayden, inne. Neben Bob Hope stand sie 1958 in "Falsches Geld und echte Kurven" und mit Philip Carey und Gypsy Rose Lee in "Die blonde Venus" vor der Kamera. Die europäische Filmproduktion "Im Zeichen Roms" (1959) folgte anschließend.

1960 gab ihr Regisseur Federico Fellini ihre wohl bekannteste Rolle als unerreichbare "Traumfrau" Sylvia Rank, in dem italienisch-französischen Schwarz-Weiß-Film "Das süße Leben". An der Seite von Marcello Mastroianni spielte Anita Ekberg die weltberühmte Badeszene im Trevibrunnen in Rom, die bis heute als eine der berühmtesten Szenen des Kinos gilt.

Anschließend nahm sie die Hauptrolle in dem italienisch-französischen Kriegsfilm "Die Hölle am gelben Fluß" (1960) an und erschien zwei Jahre später an der Seite von Romy Schneider und Sophia Loren in dem italienischen Episodenfilm "Boccaccio 70". Bald darauf wurde Ekberg für das erste Bond-Girl, Honey Ryder, in "James Bond - 007 jagt Dr. No" (1962) in Erwägung gezogen. Es wurde ihr aber die damals noch unbekannte Ursula Andress vorgezogen.

Anita Ekberg war zusammen mit Frank Sinatra, Dean Martin und Ursula Andress in dem US-amerikanischen Western "Vier für Texas" (1963) auf den Kinoleinwänden zu sehen. Federico Fellini holte sie noch einmal für die beiden Fernsehfilme "The Clowns" (1972) und "Intervista" (1987) vor die Kamera.

Ihr letzter Auftritt in einem Kinofilm war in dem französischen Drama "Le nain rouge" (1998), der am 16. Mai 1998 bei den Filmfestspielen in Cannes weltuhraufgeführt wurde.

Tod

Anita Ekberg verstarb am 11. Januar 2015, im Alter von 83 Jahren, nach langer Krankheit in der San Raffaele Klinik in Rocca di Papa in Castelli Romani, Italien.

Ihre Trauerfeier fand am 14. Januar 2015, in der lutherisch-evangelischen Christuskirche in Rom statt, nach dem ihr Körper eingeäschert war und ihre sterblichen Überreste auf dem Friedhof der Skanör Kirche in Schweden begraben wurden.

Filmpreise und Auszeichnungen

1956: Golden Globe in der Kategorie "Most Promising Newcomer - Female", zusammen mit Victoria Shaw und Dana Wynter.
2003: Capri Legend Award

Filmografie

1953: Die Welt gehört ihm (The Mississippi Gambler)
1953: Abbott and Costello Go to Mars
1953: Eine abenteuerliche Frau (Take Me to Town)
1953: Das goldene Schwert (The Golden Blade)
1955: Der gelbe Strom (Blood Alley)
1955: Maler und Mädchen (Artists and Models)
1956: Krieg und Frieden (War and Peace)
1956: Zurück aus der Ewigkeit (Back from Eternity)
1956: Alles um Anita (Hollywood or Bust)
1956: Man in the Vault
1956: Zarak Khan (Zarak)
1957: Der Mann, den keiner kannte (Interpol)
1957: Der Sadist (Valerie)
1958: Falsches Geld und echte Kurven (Paris Holiday)
1958: Die blonde Venus (Screaming Mimi)
1958: Der Mann ohne Nerven (The Man Inside)
1959: Im Zeichen Roms (Nel segno di Roma)
1960: Das süße Leben (La dolce vita)
1960: Die Hölle am gelben Fluß (Apocalisse sul fiume giallo)
1960: Ein Degen und drei Spitzenhöschen (Le tre eccetera del colonnello)
1960: Anonima cocottes
1961: Raubzüge der Mongolen (I mongoli)
1961: Blumen für die Angeklagte (A porte chiuse)
1962: Boccaccio 70 (Boccaccio ´70)
1963: Bob auf Safari (Call Me Bwana)
1963: Vier für Texas (4 for Texas)
1964: Bianco, rosso, giallo, rosa
1965: Die Morde des Herrn ABC (The Alphabet Murders)
1965: Das Liebeskarussell
1966: Das gewisse Etwas der Frauen (Come imparai ad amare le donne)
1966: Das Mondkalb (Way... Way Out)
1966: Scusi, lei è favorevole o contrario?
1967: Die Cobra (Il cobra)
1967: La sfinge d´oro
1967: Siebenmal lockt das Weib (Woman Times Seven)
1968: Crónica de un atraco
1969: So reisen und so lieben wir (If It´s Tuesday, This Must Be Belgium)
1969: Malenka
1969: Un sudario a la medida
1969: Blonde Köder für den Mörder
1970: Il divorzio
1970: Il debito coniugale (The Conjugal Debt)
1970: Quella chiara notte d´ottobre
1972: Das Auge des Bösen (Casa d´appuntamento)
1972: Djangos blutige Spur (La lunga cavalcata della vendetta)
1972: Brennpunkt Seoul (Northeast of Seoul)
1979: Geständnis einer Nonne (Suor Omicidi)
1980: Super Harter Engel S+H+E (S+H+E: Security Hazards Expert)
1982: Cicciabomba
1986: Schamlose Angela (Dolce pelle di Angela)
1991: Il conte Max
1992: Ambrogio
1992: Cattive ragazze
1996: Bámbola
1998: Le nain rouge
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