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Spion zwischen zwei Fronten (Triple Cross) - Actionfilm von Terence Young
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Spion zwischen zwei Fronten |
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| Originaltitel: |
Triple Cross |
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| Filmlänge: |
140 Minuten |
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| Genre: |
Action |
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| Produktionsland: |
Frankreich |
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| Premiere: |
1966 |
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| Budget: |
unbekannt |
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| Regie: |
Terence Young |
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| Schauspieler: |
| Christopher Plummer |
- |
Eddie Chapman |
| Romy Schneider |
- |
Komtess |
| Trevor Howard |
- |
Freddie Young |
| Gert Fröbe |
- |
Oberst Steinhäger |
| Claudine Auger |
- |
Paulette |
| Yul Brynner |
- |
Oberst Baron von Grunen |
| Georges Lycan |
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Leo |
| Jess Hahn |
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Cmdr. Braid |
| Harry Meyen |
- |
Sturmführer Keller |
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Handlung
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"Spion zwischen zwei Fronten" ist angelehnt an das Leben von Edward Arnold Chapman und dessen autobiografischem Buch.
Eddie Chapman ist Brite und ein Dieb, wie er im Buche steht. 40-mal ist es ihm inzwischen schon gelungen, Tresore mit selbsthergestellten Sprengstoffen zu knacken. Den Knall tarnt er mittels Autovergaser und an jedem Tatort hinterlässt er eine Visitenkarte mit der Aufschrift "mit einfühlsamen Grüßen von der Gelignit-Bande".
Aus Unachtsamkeit - eine Dame hatte ihn abgelenkt - wird er eines Tages auf der Kanalinsel Jersey geschnappt. Nun sitzt er, verurteilt zu 15 Jahren Haft, im Gefängnis von Jersey.
1940 besetzt die deutsche Wehrmacht die Insel und Eddie sieht seine Chance gekommen. Er will sich den Deutschen als Agent anbieten, wodurch er sich seine Freilassung erhofft. Mit einem Brand in seiner Gefängniszelle macht er auf sich aufmerksam und wird in ein französisches Gefängnis verlegt. Dort nehmen Oberst Steinhäger und die "Komtesse", eine Schwedin, die im deutschen Dienst steht, Kontakt zu ihm auf.
Eddie hat unterdessen eine Affäre mit der französischen Gefangenen Paulette begonnen und wird eines Tages im Frauenblock wegen unbefugten Aufenthaltes gefasst. Er soll zum Schein hingerichtet werden, damit die Deutschen ihn unter seiner neuen Identität Franz Graumann zu ihren Zwecken einsetzen können.
Schon findet er sich in der geheimen "Dienststelle Ast" wieder, die unter der Leitung von Oberst Baron von Grunen steht.
Diesem bietet sich Chapman als Agent an.
Oberst Steinhäger und SS-Offizier Keller sind zwar misstrauisch, jedoch bekommt Chapman eine kurze aber aufwändige Ausbildung in allem, was verlangt wird.
Währenddessen hat die Komtesse mit ihm eine Affäre begonnen, auch auf das Betreiben ihrer Vorgesetzten. Man setzt Chapman bei einer Razzia gegen die Résistance ein, bei der er auf Paulette trifft. Dank der Mithilfe der Komtesse kann er sie jedoch decken.
Steinhäuser verlangt, Chapman einem Test zu unterziehen. Ein Einsatz wird vorgetäuscht. Man wirft ihn über angeblich britischem Gebiet ab um zu sehen, ob er sich an die britischen Behörden wendet und sich so verrät, anstatt sich zu melden.
Chapman tappt auch beinahe in die Falle, bemerkt aber rechtzeitig die französischen Schilder auf einem Bauernhof und durchschaut die Geschichte noch rechtzeitig. So kann er sich noch kurz vor einer Verhaftung über Funk melden.
Seine Loyalität ist nun keine Frage mehr und so wird er per Fallschirm über britischem Gebiet abgeworfen, um die Energieversorgung der Vickers-Flugzeugwerke zu sprengen. Doch Chapman wendet sich an die britische Abwehr und bietet sich ihnen als Spion an. Er verrät ihnen die Frequenzen deutscher Spione in England und täuscht mit Einverständnis der Briten die Sprengung der Energieversorgung vor.
Gegen Geld und Zusicherung von Immunität verpflichtet ihn der britische Geheimdienst nun als Doppelagent.
Chapman wird trainiert, inklusive Gestapoverhör, und verlässt England per Schiff nach Lissabon.
Dort trifft er auf die Komtesse, die ihn über die Geschehnisse in Deutschland aufklärt, während er in England war.
Deutsche Agenten wurden enttarnt und Oberst von Grunen wurde an die Ostfront versetzt. Außerdem muss er einen detaillierten Bericht über seinen Englandaufenthalt schreiben.
Er kann Keller und die anderen von seiner Mission überzeugen und Verdächtigungen zerstreuen. So kehrt er mit Oberst Steinhäger und Keller wieder zurück nach Paris, ins deutsche Hauptquartier. Obwohl alles für ihn positiv verläuft, schluckt er beinahe vor Angst eine Zyankalikapsel. Für seine "gelungene und dokumentierte Sabotageaktion" in den Vickerswerken erhält er sogar das Eiserne Kreuz rückt an die Stelle des strafversetzten Oberst von Grunen vor.
Einzig Oberst Steinhäger misstraut ihm und verdächtigt ihn weiterhin.
Mit Paulettes Hilfe gelingt es Chapman, die Résistance von einer Besprechung hoher deutscher Offiziere, unter ihnen auch von Grunen, zu unterrichten.
Bei einer Razzia wird er mit anderen Mitgliedern der Résistance durch Keller gefasst, kann aber einer Verhaftung entgehen, da von Grunen eingreift.
1944, nach dem D-Day, zieht sich die deutsche Einheit zurück und die Dienststelle, der Chapman unterstellt war, wird aufgelöst. Die Komtesse geht zurück nach Schweden und auch Steinhäger hat keine Sorgen um seine Zukunft. Polizisten werden schließlich immer gebraucht.
Chapman lässt eine verräterische Bemerkung fallen, wodurch er beinahe enttarnt wird, doch Steinhäger geht dieser auf Anraten von Grunens nicht mehr nach.
Von Grunen verabschiedet Chapman am Flughafen mit den Worten, die Deutschen hätten es nicht anders verdient, da es der Elite der Offiziere nicht einmal gelungen ist, einen kleinen Raum zur richtigen Zeit in die Luft zu jagen.
Kurz nachdem Chapmans Flieger gestartet ist, wird von Grunen auf dem Flugplatz von Steinhäger und Keller verhaftet. Er gelte als Mitwisser um ein Attentat auf Adolf Hitler am 20.07.1944.
Von Grunen widersetzt sich der Verhaftung und geht weg - allerdings nicht, ohne Keller und Steinhäuser aufzufordern, ihn auf der Flucht zu erschießen.
Keller kommt dieser Forderung, mit einer gewissen Befriedigung, nach.
Chapman ist inzwischen in England gelandet und es gelingt ihm noch ein letzter Schlag. Zusammen mit der Royal Air Force gelingt es ihm, deutsche Raketen von London weg zu lenken.
So feiert er am Ende in einem Pub das Kriegsende und auch seine Begnadigung, die er als Gegenleistung für seine Dienste versprochen bekam. Sein Offizier interessiert sich immer noch dafür, für wen Chapman nun letztendlich gearbeitet habe. Dieser wendet sich lächelnd seinem Spiegelbild zu und sagt augenzwinkernd: "Wie, das wisst ihr nicht?"
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Hintergrundinformationen
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- Der reale Chapman soll seinerzeit dem britischen Geheimdienst angeboten haben, Hitler durch ein Selbstmordattentat zu töten. Der Geheimdienst lehnte allerdings ab.
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Romy Schneider
heiratete während der Dreharbeiten ihren Mann und Schauspielkollegen
Harry Meyen.
Außerdem war sie zum Zeitpunkt der Dreharbeiten schwanger mit ihrem Sohn David.
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- Der deutsche Alternativtitel des Films lautet
"Im Dienste der deutschen Armee".
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Auszeichnungen
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