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Schtonk! - Komödie von Helmut Dietl

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verstorbene-filmstars.de Bewertung
7/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 7/10 - gut
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Filmdaten

Deutscher Titel: Schtonk!
Originaltitel: Schtonk!
Filmlänge: 115 Minuten
Genre: Komödie
Produktionsland: Deutschland
Premiere: 1992
Budget: 14 Mio. DM
Regie: Helmut Dietl
Schauspieler:
Uwe Ochsenknecht - Fälscher Prof. Dr. Fritz Knobel
Götz George - Skandalreporter Hermann Willié
Christiane Hörbiger - Freya von Hepp
Harald Juhnke - Ressortleiter Pit Kummer
Hermann Lause - Kurt Glück
Veronica Ferres - Muse des Fälschers
Ulrich Mühe - Verlagsleiter Dr. Wieland
Rolf Hoppe - Nazi-Fabrikant Karl Lentz
Schtonk! können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Trenner Filmdaten - Handlung

Handlung

"Schtonk!" ist eine deutsche Filmsatire auf die Veröffentlichung der gefälschten Hitler-Tagebücher in der Hamburger Illustrierten Stern 1983.

Prof. Dr. Fritz Knobel ist ein Fälscher, der dem Nähmaschinen-Fabrikanten und Alt-Nazi Lentz einen angeblich vom "Führer" gemalten Akt von Eva Braun verkauft. Da sich Knobels Frau weigert, ihm für diese Figur Modell zu stehen, muss er sich anderweitig um ein Modell kümmern und findet die Kellnerin des örtlichen Restaurants, die sich dazu bereit erklärt. Dieses stellt zugleich den Beginn eines komplizierten Dreiecksverhältnisses dar.

Als Prof. Knobel das Gemälde abliefert, ist auch ein alter Freund von Lentz zugegen, der sich dadurch aufspielt, dass er eine Geschichte erfindet, wie er Zeuge der Entstehung des Bildes wurde. Inspiriert von dieser fiktiven Anekdote, kommt Knobel auf die Idee, durch ein gefälschtes Tagebuch Hitlers mit frei erfundenem Inhalt noch mehr Geld an Lentz zu verdienen.

Hermann Willié, der Hamburger Reporter des Magazins "HHpress" ist Eigentümer des Wracks der Carin II. Die Carin II ist die ehemalige Yacht Hermann Görings. Da die Restaurierung der Yacht sehr viel Geld verschluckt, nimmt Willié Kontakt zu der Nichte Görings, der Freifrau Freya von Hepp, auf. Daraus resultiert der Beginn eines Verhältnisses.

Willié versucht, seine Chefredakteure für eine Bildreportage über seine Yacht und seine Sammlung an NS-Devotionalien zu gewinnen. Darunter befinden sich unter anderem ein Teelöffel mit Hakenkreuz und Silberpunze und Görings weißem Bademantel, den ihm Freya geschenkt hatte. Dieses Vorhaben scheitert jedoch.

Bei einem jährlichen Treffen von Alt-Nazis im Schloss von Lentz, bei dem er von Freya mitgenommen wurde, erfährt Willié von Hitlers Tagebücher und wittert eine Sensation. Hermann Willié weiht nur einen seit langem befreundeten leitenden Mitarbeiter und den Verlagsleiter, Dr. Wieland, ein. Er erwirkt, vorbei an der Redaktion, die geforderten neun Millionen D-Mark und kann damit die 60 Hitler-Tagebücher, allesamt Fälschungen von Knobel, kaufen und veröffentlichen.

Knobel zerstreut die ständigen Zweifel an der Echtheit der Tagebücher, indem er selbst Vergleichsschriftstücke anfertigt. Darunter befindet sich unter anderem ein "Führerbefehl" an Ferdinand Porsche zum Bau des VW-Käfers. Er schreibt alle Tagebücher selbst und füllt sie mit belanglosem Inhalt. Im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin zitiert er am häufigsten Hitlers Ausspruch: "Hoffentlich bekomme ich für Eva noch Karten!".

Knobel zeigt im Laufe des Filmes, hinsichtlich optischer Erscheinung und Sprechweise immer mehr Ähnlichkeit mit Hitler und der zunehmend größenwahnsinnige Willié, versucht Görings pompösen Lebensstil zu imitieren. Zum Schluss aber fliegt der Schwindel auf. Knobel setzt sich mit gefälschten Papieren rechtzeitig ab. Willié jedoch macht sich geistig verwirrt auf die Suche nach Hitler. Da es ja jetzt bewiesen ist, dass die Tagebücher nach Kriegsende geschrieben wurden, müsse Hitler ja noch am Leben sein.
Trenner Handlung - Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

  • Der Titel "Schtonk" wurde vom Film Der große Diktator von Charlie Chaplin entnommen. Darin verwendet Chaplin als Diktator in seinen Reden eine deutsch klingende Pseudosprache und erwähnt da mehrmals das Wort Schtonk in einer Rede.
  • Der Film ist eine Persiflage der Vorgänge um den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher beim Stern im Jahre 1983.
  • Die Kinofassung hat zur Fernsehfassung ein anderes Ende.
  • Die Zeitschrift im Film sollte ursprünglich "Express" heißen. Jedoch musste aufgrund eines erfolgreich geführten Prozesses, von den in Köln und Düsseldorf erscheinende Boulevard-Zeitung "Express", der Name in "HHpress" geändert werden.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

1992: Film Award in Gold - Herausragend Spielfilm
1992: Film Award in Gold - Outstanding Individual Achievement: Regie Helmut Dietl
1992: Best Screenplay Award - Helmut Dietl und Ulrich Limmer
1993: Guild Film Award - Gold German Film (Deutscher Film) Harald Dietl