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My Fair Lady - Musicalkomödie von George Cukor

Trenner Ueberschrift - Filmdaten
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verstorbene-filmstars.de Bewertung
8/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 8/10 - stark
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Filmdaten

Deutscher Titel: My Fair Lady
Originaltitel: My Fair Lady
Filmlänge: 170 Minuten
Genre: Musicalkomödie
Produktionsland: USA
Premiere: 1964
Budget: 17 Mio. $
Regie: George Cukor
Schauspieler:
Audrey Hepburn - Eliza Doolitle
Rex Harrison - Professor Henry Higgins
Wilfrid Hyde-White - Colonel Hugh Pickering
Stanley Holloway - Alfred P. Doolitle
Gladys Cooper - Mrs. Higgins
Jeremy Brett - Freddy Eynsford-Hill
Theodore Bikel - Zoltan Karpathy
Mona Washbourne - Mrs. Pearce
Isobel Elsom - Mrs. Eynsford-Hill
Henry Daniell - Prinz Gregor
Moyna MacGill - Lady Boxington
John Alderson - Jamie
John Holland - Butler
My Fair Lady können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Trenner Filmdaten - Handlung

Handlung

My Fair Lady ist eine Musicalverfilmung, welche auf dem gleichnamigen Bühnenstück basiert, das nach dem Stück "Pygmalion" geschrieben wurde.

Professor Higgins, ein arroganter, frauenfeindlicher Sprachwissenschaftler, ist der Meinung, aus jeder Frau, sei sie noch so ungebildet und sprachlich "unterentwickelt", eine Dame der Gesellschaft zu machen. Seine Wahl fällt auf Eliza Doolitle, eine derbe und ungebildete Blumenverkäuferin. Higgins bedrängt sie, Benimm-unterricht zu nehmen, doch Eliza ist davon nicht gleich angetan. Als er ihr aber erörtert, dass es auch darum geht, ein Dach über den Kopf zu bekommen, wo sie sonst auf der Straße leben müsste, stimmt sie zu.

So taucht sie eines Tages beim Professor auf und bietet ihm an, für den Unterricht zu bezahlen, kann jedoch nur einen Schilling pro Stunde zahlen, da sie mehr einfach nicht hat. Da kommt ein Freund des Professors, Colonel Pickering, auf die Idee, dem Professor eine Wette anzubieten. Wenn er es schafft, aus dem Blumenmädchen in einem halben Jahr eine "Herzogin" zu machen, übernimmt er die Kosten der Ausbildung. Higgins nimmt die Wette an.

Dieses Bild können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Drei Tage später erscheint Elizas Vater Alfred, angeblich, um die Tugend seiner Tochter besorgt. In Wahrheit jedoch geht es ihm darum, aus Higgins Geld herauszubekommen. Higgins ist schwer angetan von der Natürlichkeit des Vaters, seinem Mangel an Moral und seinem Geschick in Sprache.

So beginnt Eliza schließlich ihre Sprachausbildung, wo sie einiges zu bewältigen hat. So muss sie mit Marmorkugeln im Mund Sätze rezitieren. Sie übt und übt und macht doch keine Fortschritte. Doch als der Professor und sein Freund schon aufgeben wollen, hält Higgins auf einmal einen erstaunlichen Vortrag über die Schönheit der englischen Sprache und ihrer Geschichte. Eliza ist gerührt und versucht es ein weiteres Mal und siehe da, sie schafft es, mit einem ausgezeichneten "Upper Class" Akzent zu sprechen.

So nimmt Higgins sie zu einem öffentlichen Auftritt mit, wo Eliza mit ihren zwar gestelzten aber doch feinen Manieren Eindruck hinterlässt. Alles geht gut, bis sie bei einem Reitturnier in ihr altes Schema zurückverfällt und vor den Herren und der Mutter Higgins schreit, man möge dem Rennpferd "Pfeffer in den Arsch streuen", damit es schneller läuft. Higgins, dem die Anmaßung
der oberen Klasse sowieso nicht passt, kann sich ein Grinsen nicht verwehren.

Die Wette ist gewonnen, wenn Eliza es schafft, sich bei einem Ball erfolgreich als eine mysteriöse Lady oberen Ranges behaupten kann. Bei dem Ball fällt sie durch ihre gewählte Sprache auf und sogar der Prinz von Transsilvanien tanzt mit ihr. Ein anwesender Sprachforscher hält sie sogar für eine ungarische Prinzessin. Higgins streicht die Bewunderung für Elizas ganzes Bemühen ein und das gefällt ihr gar nicht. Ihr geht auf, dass sie nur benutzt wurde, denn die Wette ist ja inzwischen gewonnen.

Verletzt und erbost verlässt sie Higgins Haus und macht sich auf, in ihr altes Revier. Da muss sie jedoch feststellen, dass sie zu sehr zu einer Lady geworden ist und ihre alten Bekannten sie meist gar nicht wiedererkennen. Sie sucht Trost bei Higgins Mutter, die sie bestärkt und ihr sagt, sie solle Higgins rauen Manieren trotzen. Higgins taucht auf einmal bei seiner Mutter auf, um Eliza zurückzuholen, wie einen entlaufenen Hund. Eliza ist wütend und gibt an, sie würde Freddy heiraten, die sie beim Pferderennen kennenlernte und außerdem würde sie selber mit dem Sprachforscher, der sie für eine Prinzessin hielt, Sprachunterricht geben.

Trotz dieser Aussage kehrt sie zum Schluss zurück zu Higgins.
Trenner Handlung - Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

  • Für den Film waren nicht nur ein anderer Regisseur, Vincente Minnelli, vorgesehen, auch die Hauptdarsteller sollten ganz andere sein. Für Professor Higgins war eigentlich Cary Grant vorgesehen, welcher jedoch ablehnte und auf den schon im Musical spielenden Rex Harrison verwies. Für die Rolle der Eliza versteifte sich das Studio jedoch auf Audrey Hepburn. Hätte diese abgelehnt, wären Elisabeth Taylor oder Julie Andrews als Eliza in Frage gekommen. Auch Elizas Vater sollte von einem anderen Schauspieler gespielt werden. Dieser zog sich jedoch aus dem Projekt zurück und so ging die Rolle an Stanley Holloway, der auch im Musical Elizas Vater spielt.
  • Auch die Synchronisierung des Filmes ging nicht ganz reibungslos von statten. Der Sprechgesang von Rex Harrison, war unmöglich lippensynchron zu filmen. So wurde er über ein drahtloses Mikrofon, versteckt unter der Krawatte, live aufgenommen. Audrey Hepburn, sang ihre Lieder ein, wurde jedoch im Film gesanglich ersetzt.
  • Auf Grund vieler Kopien drohte das Originalnegativ in den 90er Jahren verloren zu gehen. Es wurde aufwändig digital restauriert und konnte somit zum 30. Jubiläum wiederaufgeführt werden.
  • Die deutsche Synchronfassung war eine der aufwendigsten und teuersten Produktionen der 60er Jahre.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

1964: NYFCC Award - in der Kategorie: bester Film
1965: Oscar - in der Kategorie: Bestes Szenenbild - Farbe
1965: Oscar - in der Kategorie: Beste Kamera - Farbe
1965: Oscar - in der Kategorie: Bestes Kostümdesign - Farbe
1965: Oscar - in der Kategorie: Beste Regie: George Cuko
1965: Oscar - in der Kategorie: Beste Filmmusik: André Previn
1965: Oscar - in der Kategorie: Bester Film: Jack L. Warner
1965: Oscar - in der Kategorie: Bester Ton: George Groves
1965: Golden Globe - in der Kategorie: Bester Film - Komödie oder Musical
1965: Golden Globe - in der Kategorie: Beste Regie: George Cukor
1965: David Award - in der Kategorie: beste ausländische Produktion
1965: Golden Laurel - in der Kategorie: Beste Road Show
1966: BAFTA Award - in der Kategorie: bester Film
1966: CEC Award - in der Kategorie: bester ausländischer Film