verstorbene Filmstars - eine Hommage an Legenden
 Home
 Filmstars
 Filmstars Kategorie
 Filme
 Filme Kategorie
 Kommentare
 News

 Filmgeschichte
 Newsletter
 Kontakt
 Sitemap
 Impressum
verstorbene-filmstars.de weiter empfehlen!
 neue Filmstars
USA29.04.2012
Dean Martin
USA12.04.2012
Whitney Houston
Deutschland17.03.2012
Vadim Glowna

Monster’s Ball (Monster’s Ball) - Drama von Marc Forster

Trenner Ueberschrift - Filmdaten
0 Kommentare | Kommentar zu Monster’s Ball hinzufügen
verstorbene-filmstars.de Bewertung
8/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 8/10 - stark
Besucher Bewertungen
keine Bewertungen vorhanden
Bewertung abgeben

Filmdaten

Deutscher Titel: Monster’s Ball
Originaltitel: Monster’s Ball
Filmlänge: 111 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: USA
Premiere: 2001
Budget: 4 Mio. $
Regie: Marc Forster
Schauspieler:
Heath Ledger - Sonny Grotowski
Billy Bob Thornton - Hank Grotowski
Halle Berry - Leticia Musgrove
Taylor Simpson - Lucille
Gabrielle Witcher - Betty
Amber Rules - Vera
Sean Combs - Lawrence Musgrove
Monster’s Ball können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
Monster’s Ball können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
Trenner Filmdaten - Handlung

Handlung

Monster’s Ball nannte man die Party, die früher in England für Hinrichtungskandidaten vor dem Tode ausgerichtet wurden.

Hank Grotowski ist Rassist und Henker in einem Strafgefängnis in den US-Südstaaten. Vor ihm übte schon sein Vater Buck diesen Beruf aus und auch Hanks Sohn Sonny soll in diese Fußstapfen treten. Sonny jedoch leidet sehr unter seinen rassistischen und machomäßigen Familienangehörigen. Kurz vor der Hinrichtung des schwarzen Todeskandidaten Lawrence Musgrove, freundet sich Sonny mit diesem an. Lawrence ist künstlerisch sehr begabt und fertigt kurz vor seiner Hinrichtung ein Porträt von Sonny und seinem Vater Hank an.

Während die Vorbereitungen für die Hinrichtung in vollem Gange sind, besucht Lawrence‘ Frau Letitia mit Ihrem Sohn Tyrell ein letztes mal Lawrence im Gefängnis, damit der Sohn sich vom Vater verabschieden kann. Lawrence verspricht Tyrell, ihn vor der Hinrichtung ein letztes Mal anzurufen. Diesen Anruf erhält der Junge aber leider nie, da der Gefängnisdirektor es nicht erlaubt.

Lawrence wird am frühen Morgen zum elektrischen Stuhl geführt. Sonny begleitet ihn auf seinem letzten Gang, doch ihm wird übel, er muss sich übergeben und bleibt zurück. Nach der Hinrichtung von Lawrence gerät er in eine Auseinandersetzung mit seinem Vater, der ihm vorwirft, er habe versagt und den Todeskandidaten nicht in Würde begleitet.
Die Auseinandersetzung geht auch zu Hause weiter und Hank beschimpft seinen Sohn als Versager und will ihn aus dem Haus werfen. Sonny greift zur Waffe und erschießt sich vor den Augen seines Vaters und Großvaters. Durch diesen erneuten Schicksalsschlag, auch seine Frau und seine Mutter begingen Selbstmord, beginnt Hank, sein Leben zu überdenken und neu auszurichten.

Er gibt den Beruf des Henkers auf und kauft sich eine Tankstelle. Eines Tages lernt er in seinem Stammlokal Letitia kennen. Die junge Frau hat aus Trauer und Sorge um ihren Sohn, der fettleibig ist, ihre Stelle verloren und arbeitet jetzt als Bedienung in dem Lokal.
Eins nachts, es regnet in Strömen, wird Tyrell von einem Auto angefahren. Hank trifft auf die beiden und bringt beide ins Krankenhaus. Doch es ist zu spät, Tyrell stirbt im Krankenhaus. Letitia steht unter Schock und Hank will sie nach Hause bringen. Als er ihren Führerschein sucht, um nachzusehen, wohin er die junge Frau bringen muss, liest er ihren Namen und erfährt so, dass sie die Witwe des Todeskandidaten Lawrence ist. Schweigend bringt er sie nach Hause.

In den Tagen danach sehen die beiden sich häufiger wieder. Eines Abends, nach ihrer Schicht, fragt Hank, ob er Letitia nach Hause fahren soll, da er sowieso an ihrem Haus vorbei käme. Sie willigt ein. Im Auto erzählt Hank ihr auf einmal, dass sein Sohn ebenfalls tot ist. Letitia lädt ihn in ihr Haus ein und zeigt ihm Fotos ihres verstorbenen Sohnes. Sie ist verzweifelt und weint und fängt an sich auszuziehen, mit den Worten: "Machen Sie, dass ich mich gut fühle". Die beiden lieben sich stürmisch und erleben den Ausbruch ihrer angestauten Gefühle.

Hank fängt an, sich um die Afro-Amerikanerin zu kümmern und auch Letitia entdeckt ihre Zuneigung zu ihm. Eines Tages will sie ihm einen Cowboy Hut schenken, den sie von dem Geld gekauft hat, dass sie für den Verkauf ihres Eheringes erhalten hat.
Hank ist nicht da, aber sie trifft auf seinen Vater Buck. Er bettelt von ihr eine Zigarette, die sie ihm, ob des Atemgerätes welches er trägt, erst nicht geben will. Als sie sich breitschlagen lässt und ihm eine anzündet sagt er, sein Sohn käme ganz nach ihm, er hätte früher auch auf Niggerf*** gestanden. Schockiert verlässt sie das Haus und will auch nie wieder etwas mit Hank zu tun haben.

Dieser jedoch hat die Schnauze voll von seinem Vater und quartiert ihn kurzerhand in einem Altersheim ein.
Letitias Haus wird zwangsgeräumt, da sie ihre Schulden nicht bezahlen konnte. Hank hilft ihr, indem er sie bei sich aufnimmt.
Abends, nach einem Liebesspiel, hat Hank Hunger auf Schokoladeneis.
Während er unterwegs ist, welches zu besorgen, findet Letitia in den Sachen ihres Mannes, die man ihr aus dem Gefängnis zugeschickt hatte, die Zeichnungen, welche ihr Mann von Sonny und Hank angefertigt hatte. Bestürzt stellt sie fest, dass Hank an der Hinrichtung ihres Mannes beteiligt war und setzt sich geschockt auf die Treppenstufen des Hauseinganges. Sie spricht kein Wort, als Hank zurückkommt und anfängt sein Eis zu essen - optimistisch in eine gemeinsame Zukunft schauend.
Trenner Handlung - Hintergrundinformationen

Hintergrundinformationen

  • Für die Hinrichtungsszene wurde der ausgemusterte elektrische Stuhl samt Räumlichkeiten des Bundesstaates Louisiana benutzt.
  • Die Rolle des Todeskandidaten Lawrence wird von Sean Combs, auch bekannt als P.Diddy, ehemals Puff Daddy, gespielt.
  • Für ihre Rolle als Letitia wurde Halle Berry als erste Afro-Amerikanische Schauspielerin überhaupt mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Die Oscar-Rede von Halle ist legendär, da sie vor lauter weinen fast nicht sprechen konnte, so überwältigt war sie.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

2002: Discover Screenwriting Award
2002: Golden Satellite Award 2002 Bestes Original-Drehbuch
2003: Award of the Japanese Academy