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Jump! - Drama von Joshua Sinclair

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verstorbene-filmstars.de Bewertung
8/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 8/10 - stark
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Filmdaten

Deutscher Titel: Jump!
Originaltitel: Jump!
Filmlänge: 102 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: Österreich
Premiere: 2007
Budget: unbekannt
Regie: Joshua Sinclair
Schauspieler:
Ben Silverstone - Philippe Halsman
Heinz Hoenig - Morduch Halsman
Patrick Swayze - Richard Pressburger
Martine McCutcheon - Liuba Halsman
Anja Kruse - Ita Halsman
Heinz Trixner - Emil Groeschel
Asli Bayram - Josephine Gehwolf
Christoph Schobesberger - Siegfried Hohenleitner
Sybil Danning - Anna Gruber
Wolfgang Fierek - Leopold Zipperer
Jump! können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Jump!" ist ein Spielfilm, der 2006 in UK und Österreich gedreht wurde. Er basiert auf der wahren Geschichte des berühmten Fotografen Philipe Halsman.

Der junge Fotograf Philippe Halsman ist gerade dabei, für sein "Jump Book", ein Buch, in welchem Fotos von Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben im Moment eines Sprunges veröffentlicht werden, die junge Marilyn Monroe zu fotografieren, als er von seiner Assistentin unterbrochen wird. Eine Dame von der Presse möchte ihn sprechen, eben über die "Jump Pictures". Gerade als die Pressefrau ihn zu seiner Inspiration befragt, trifft Philippes Schwester auf die beiden. Sie mischt sich ins Gespräch ein und berichtet, dass es wohl ihr Vater war, der ihn dazu inspiriert hat. Die Pressefrau würde den Vater gern kennenlernen, doch dieser ist vor 30 Jahren bei einem Unfall in Europa ums Leben gekommen. Philippe möchte allerdings nicht, dass diese Story in der Zeitung erscheint, lässt sich dann jedoch breitschlagen, als ihm versprochen wird, dass er den Artikel persönlich absegnen darf. Er macht sich wieder an die Arbeit und lässt seine Schwester Liuba bei der Pressedame zurück. Diese fängt an zu erzählen:

1928 - Österreich

Liuba Halsman fährt mit ihrer Mutter nach Wien, um einen Anwalt aufzusuchen, da ihr Bruder Philippe einen Strafverteidiger benötigt. Er soll angeklagt werden, da er angeblich seinen Vater, einen jüdischen Zahnarzt, umgebracht haben soll. Die beiden treffen den Anwalt Richard Pressburger. Dieser weist sie schon von Anfang an daraufhin, dass der Prozess wohl ein Kampf werden wird, da es schwer wird, Geschworene zu finden, die Juden nicht feindselig gegenüberstehen.

Der Anwalt kennt den Fall, und somit auch Philippe, bis jetzt nur aus den Zeitungsberichten, die er rund um das Geschehen zusammengetragen hat. Bis jetzt ist er selbst auch noch recht skeptisch, will aber den Fall annehmen und sich daher mit Philippe persönlich unterhalten. Aber erst soll Liuba ihre Version der Geschichte erzählen. Sie beginnt:

Die Familie ist im Urlaub in den Alpen. Sie sitzen im Hotel beim Frühstück und Liuba muss abreisen, auf Grund ihres Studiums. Dem Vater passt dies überhaupt nicht und er wird schon direkt beim Frühstück laut. Philippe und sein Vater wollen zu einer Bergtour aufbrechen und seine Mutter drückt dem Jungen noch die Herztabletten des Vaters in die Hand und bittet ihn, auf den Vater Acht zu geben. Der Vater macht sich lustig über die Beziehung zwischen Vater und Sohn, er meint es wird Zeit, den Rockzipfel loszulassen und endlich ein Mann zu werden.

Die beiden brechen auf und die Wanderung beginnt schon mit Problemen. Der Vater will seinen Rucksack nicht tragen, Philippe soll dies tun und dieser hängt mit seinen zwei schweren Rucksäcken auch direkt hinterher, während der Vater es sich in einem Wirtshaus gemütlich macht und mit der Bedienung flirtet. Später gerät der Vater beim Wandern außer Atem und Philippe hält die Herztabletten in der Hand. Der Vater ignoriert diese jedoch.

Dieses Bild von Patrick Swayze können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Die beiden übernachten in einer Unterkunft. Philippe macht sich auf den Weg ins Bad und bekommt mit, wie sich die Bedienung aus dem Wirtshaus gerade im Zimmer des Vaters anzieht, während sein Vater dazu Geige spielt. Skeptisch beobachtet er die Szene, bis die Frau die Tür schließt.

Am nächsten Tag fotografiert Philippe die Landschaft und den See und wird dafür wieder einmal von seinem Vater belächelt. Dieser steigt in den kalten See und erfrischt sich. Philippe macht sich einen Spaß daraus, ihn zu fotografieren und der Vater scheint den Spaß mitzumachen, jedoch reißt er seinem Sohn auf einmal die Kamera aus der Hand und will sie versenken. Philippe stürzt sich daraufhin auf seinen Vater und drückt ihn unter Wasser. Aus Spaß wurde
ernst. Dies sagt Philippe später auch seinem Vater, als dieser ihm vorwirft, ihn umbringen zu wollen. Philippe erwidert darauf, dass der Vater selbst es ist, der ihn soweit getrieben hat - die ständigen Schikanen, die er seiner Familie immer antun würde. Der Vater beschimpft Philippe als Bastard und geht davon.

Nach einer Stärkung im Wirtshaus wirft Philippe seinem Vater die Affäre mit der Kellnerin vor. Er würde der Mutter nichts davon erzählen, lässt seinen Vater jedoch wissen, dass er sowieso nicht Manns genug ist und seine Frau gar nicht verdient hat. Als der Vater erwidert, dass er mehr Mann ist als Philippe je sein wird, wirft ihm Philippe seinen Rucksack vor die Füße mit den Worten "Wenn das so ist, dann kannst du den auch alleine tragen".

Bei der anschließenden Wanderung fängt der Vater wieder an zu schwächeln, während Philippe forschen Schrittes voran geht. Auf einmal bleibt der Vater stehen, er steht kurz vor dem Zusammenbruch.

Kurz danach rennt Philippe mit blutbeflecktem Hemd durch den Wald. Er trifft auf eine junge Frau, die mit einem Luftgewehr gerade auf Vögel schießt. Er bittet sie, mitzukommen, sein Vater hätte einen Unfall am Fluss gehabt. Die junge Frau läuft mit ihm und die beiden bergen den blutenden Vater aus dem Flussbett.

Während die junge Frau davon geht und sich noch den Rucksack vom Vater schnappt, der zwischen den Büschen liegt, bettet Philippe seinen Vater an einem Baum und holt seine Kamera. Er fotografiert den toten Mann, der mit blutiger Nase und Stirn auf dem Boden liegt. Inzwischen ist die junge Frau mit ihrem Begleiter zurückgekommen. Dieser nimmt dem Vater erst einmal das Geld aus der Brieftasche.

Später sitzt Philippe im Wirtshaus und muss sich vor versammelter Dorfgemeinschaft und der Polizei rechtfertigen, was mit seinem Vater passiert ist. Man führt Philippe zu seinem Vater zurück an den Fluss und konfrontiert ihn mit dem Verdacht, den eigenen Vater mit einem Stein erschlagen zu haben.

Außerdem will man wissen, wo er den Rucksack vom Vater versteckt hat. Philippe erzählt aufgebracht, dass der Rucksack weg war, als er wieder kam.

Man vermutet, er habe den Vater im Streit heruntergestoßen und ihn dann auch noch beraubt.

Bei der Gerichtsanhörung wird Philippe kein Glauben geschenkt und er wird des Mordes an seinem Vater angeklagt und in Gewahrsam genommen.

Liuba und ihre Mutter verlassen den Anwalt, während Philippe eingekerkert wird. Ita Halsman will ihren Mann ein letztes Mal sehen und geht in die Kirche, wo der Sarg steht. Sie schaut hinein und lässt erschrocken den Deckel fallen. Sie bittet den Rabbi, ebenfalls hineinzuschauen, was er auch tut. Dort liegt der Leichnam von Murdoch Halsman, jedoch ohne Kopf. Den hatte man dem Toten bei der Autopsie abgesägt, aber nicht mit in den Sarg gelegt.

Richard Pressburger, der Anwalt, gerät in Rage, als Ita und Liuba Halsman ihm davon erzählen. Wütend schlägt er auf einen Punchingball in seinem Büro ein; einem "ihrer" Leute hätten die Tiroler das niemals angetan, der angebliche Vatermord wäre eine antisemitische Hetzjagd.

Richard will sofort nach Innsbruck aufbrechen, wo Philippe im Gefängnis sitzt. So fahren sie zu dritt nach Innsbruck.

In Innsbruck angekommen macht sich der Anwalt sofort auf in den Kerker. Dort stellt er sich ihm vor und will den Fall zusammen mit Philippe noch einmal durchgehen. Philippe versteht den Ernst der Lage nicht und benimmt sich laut Richard wie ein "eingebildetes Arschloch".

Philippe erzählt daraufhin seine Geschichte:

Als er Hilfe holte und wieder zurück zu seinem Vater kam, hatte dieser noch gelebt. Er hat ihn aus dem Wasser gezogen und
Dieses Bild von Martine McCutcheon können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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gesehen, dass überall Blut war. Der Vater hat noch geatmet und die Finger haben sich bewegt. Richard bezweifelt diese Aussage jedoch, da der Vater mit der schweren Kopfwunde an der Stirn nicht überlebt haben kann. Er zeigt Philippe ein Foto und dieser meint, so wäre das gar nicht gewesen. Der Vater wäre am Hinterkopf am schwersten verletzt gewesen. Richard dämmert es langsam, dass wohl noch jemand anderes am Tatort gewesen sein muss, denn die Brieftasche des Vaters war ja auch leer.

Richard kehrt zurück zu Mutter und Tochter. Er versichert Ita und Liuba, dass Philippe ganz gut beisammen ist. Die Mutter verabschiedet sich ins Bett und daraufhin bittet Liuba Richard, ihr die Wahrheit zu sagen. Sie zweifelt im Moment wohl selbst an ihrem Bruder.

Richard Pressburger trifft sich unterdessen mit seinem alten Bekannten Leopold, mit dem er die Geschehnisse durchgeht, angefangen bei der Übernachtung im Hotel. Dabei kommt heraus, dass Vater und Sohn die Wanderung nicht alleine machten, sondern dass sich ein alter Mann namens Weil angeschlossen hatte sowie der Bergführer. Sie gehen die Route durch, die mehrere Zwischenstopps beinhaltete, unter anderem an der Berlin-Hütte, wo auch die junge Frau verweilte, die Philippe später zu Hilfe holte. Da der Vater jedoch auf halbem Wege außer Atem kam, und seine Tabletten nicht nehmen wollte, wurde die Wanderung von den beiden abgebrochen und sie kehrten um. Sie aßen in der Domenikus-Hütte zu Mittag und kurz danach geschah der Unfall.

Richard klärt Leopold auf, dass die Polizei erklärte, der Vater wäre mit einem Stein erschlagen worden. Die Verletzung, die auf dem Foto zu sehen ist, würde jedoch von einem anderen Werkzeug, zum Beispiel einer Bergsteigeraxt, stammen. Der Bericht der Pathologie würde das bestätigen und weder der Vater noch der Sohn hätten so ein Werkzeug bei sich gehabt. Leopold soll nun die ganze Gegend absuchen, um die dritte Person zu suchen, die den Vater erschlagen hat.

So macht sich Leopold auf die Spur und beginnt seine Befragung in einer Berghütte, in der mit einem Schild daraufhingewiesen wird, dass Juden keinen Zutritt haben.

In der Hütte trifft Leopold auf Marianne und Alois Hofer, die beiden, die Philippe zu Hilfe kamen.

Während Leopold sich weiter aufmacht und den Unfallort begutachtet, findet eine Sitzung statt, in der über die Juden und ihre angeblichen Machenschaften gehetzt wird. Auch in der Kirche wird gegen die Juden gepredigt. Ganz Innsbruck wird gegen die Juden aufgehetzt.

Richard Pressburger ist inzwischen wieder bei Philippe im Kerker. Er bringt ihm Sachen zum Anziehen und redet ihm gut zu, dass sie die Verhandlung gemeinsam schaffen werden.

Als Philippe zum Gericht gefahren wird, beschimpfen ihn die Leute auf der Straße und springen fast auf das Auto. Philippe wird an Richard übergeben und die Verhandlung beginnt.

Der Prozess wird auf Grund von Indizien geführt, es gibt nicht ein objektives Motiv, warum Philippe seinen Vater hätte umbringen sollen.

Der Richter will einen Beweis erbringen, bittet aber darum, dass Frau Halsman besser den Gerichtssaal verlässt, da dies nichts für schwache Nerven ist. Mutter und Tochter Halsman verlassen gerade den Saal, als ein Gerichtsdiener mit einem Tablett hereinkommt. Auf diesem befindet sich der Kopf des Toten.

An diesem wird nun demonstriert, dass der Tote unmöglich mit einem Stein erschlagen worden sein kann. Die Gedächtnislücken von Philippe zum Tathergang werden als Widersprüche gewertet. Der Psychologe Dr. Stein hält Philippe eindeutig für schuldig des Vatermordes, obwohl er Philippe niemals untersucht oder mit ihm gesprochen hat. Als Ita Halsman daraufhin im Gerichtssaal zusammenbricht, wird der Prozess unterbrochen.

Als Richard zu Leopold will, bei dem er untergekommen ist, ist dessen Haus mit Anti-Juden-Parolen beschmiert und als er die Tür öffnet, kommt ihm Qualm entgegen. Jemand hat die Zimmer angezündet. Verzweifelt setzt sich Richard ins Wohnzimmer, wo ein Lagerfeuer in Form eines Hakenkreuzes brennt, als auf einmal Liuba hereinkommt und fragt, ob es Neuigkeiten gibt. Die beiden unterhalten sich und aus Liubas Lachen wird ein Weinen. Richard tröstet sie und die beiden küssen sich leidenschaftlich. Er hält sie in seinen Armen und verspricht ihr, dass alles gut wird.

Der Prozess geht weiter und als Zeugin tritt nun Anna Gruber auf, die Kellnerin, mit der der Vater eine Nacht verbrachte. Sie erklärt dem Gericht, dass der Vater wohl Angst vor dem Sohn zu haben schien und dass Philippe immer aufgebracht und wütend war und ihm auch einmal den Rucksack vor die Füße warf.

Mutter und Tochter verlassen daraufhin den Gerichtssaal. Nun nimmt Richard Anna in die Mangel und hält ihr vor, dass sie mit Murdoch Halsman gegen Geld geschlafen hat, was Philippe wütend gemacht haben könnte. Dies schmälert ihre Worte.

Der Psychologe Dr. Stein hat inzwischen Philippe untersucht und bringt auf einmal die These auf, der Junge würde unter einem Ödipus-Komplex leiden. Siegmund Freud hätte diesen definiert und er würde perfekt zu Philippe passen. Er unterstellt Philippe damit, dass er aus Eifersucht seinen Vater tötete, um dessen Platz einzunehmen.

Nun greift Richard zu einem außergewöhnlichen Plan. Er führt ein Telefonat nach Paris, wo er jemanden bittet, vor Gericht auszusagen oder wenigstens ein Telegramm zu schicken. Dies wird ihm zugesagt und so reicht er am nächsten Tag ein persönliches Telegramm von Siegmund Freud bei Gericht ein. Dieses Telegramm könnte Philippe entlasten, wird aber vom Richter nicht als Beweismittel zugelassen, da Dr. Freud nicht als Zeuge geladen wurde. Richard liest das Telegramm trotzdem den Geschworenen vor, doch Richter befiehlt, dass Richard sofort aufhören soll. Er lässt ihm das Telegramm wegnehmen und Richard greift daraufhin den Richter an, ob er das Telegramm nur nicht zulässt, da sowohl Dr. Freud als auch sein Klient Juden sind. Der Richter lehnt dies entschieden ab und will Richard bald mit einkerkern lassen. Dieser hält nun eine flammende Rede über Rassismus und redet den Geschworenen ins Gewissen. Der Richter lässt Richard daraufhin aus dem Gericht entfernen und für eine Nacht ins Gefängnis werfen.

Vorm nächsten Prozesstag gibt auf einmal der Staatsanwalt, der Halsman ins Gefängnis bringen will, im Gespräch mit dem Richter berechtigte Zweifel an, ob das alles so richtig ist, was er tut. Dr. Freud hätte mit seinem Telegramm auch recht gehabt und ihn plagen nun Gewissenbisse. Der Richter erklärt ihm daraufhin, wenn es in diesem berühmten Fall einen Freispruch gebe, wäre die Hölle los. Beide würden ihr Amt verlieren. Die Politik im Lande hätte sich so sehr verändert, es ist bald zu spät für alle.

Der Staatsanwalt trifft im Gerichtsflur auf Richard. Er hat arg mit sich zu kämpfen, kann sich aber nicht dazu überwinden, mit Richard zu sprechen.

Philippe wird in den Zeugenstand gebeten. Ihm wird vor allem die Sache mit dem Rucksack vorgeworfen, wie er seinen herzkranken Vater den Rucksack tragen lassen konnte. Außerdem erinnert sich Philippe plötzlich daran, dass wohl bei dem Unfall jemand umher geschlichen ist. Seine widersprüchlichen Angaben erklärt Richard bei seinem Verhör mit dem Schock, den Philippe erlitten hat, als er den Kopf seines toten Vaters auf dem Tablett serviert bekam.

In dieser Nacht erinnert sich Philippe an den Unfall:

Sein Vater bleibt stehen, da er einen Schwächeanfall hat. Er greift sich ans Herz und versucht, Philippes Hand zu nehmen. Dabei rutscht er aus und fällt die Böschung hinab. Philippe rennt hinterher und zieht ihn aus dem Wasser. Der Vater spricht zu ihm und Philippe verspricht, Hilfe zu holen.

Während die Leute am nächsten Tag in einer Kneipe auf das Urteil warten, sitzt auch Leopold an der Bar. Neben ihm taucht auf einmal der alte Herr Weil auf, den er wochenlang als Zeuge gesucht hat. Leopold schaut ihn merkwürdig an, macht sich dann aber auf den Weg ins Gericht. Auf halbem Wege dreht er sich noch einmal um und der alte Mann prostet ihm zu. Der Alte erinnert sich, wie er den Verletzten im Flussbett liegen sah, hinab stieg und ihm mit seiner Bergsteigeraxt den Schädel einschlug. Leopold schaut verwirrt, setzt seinen Hut auf und verlässt das Lokal.

Das Urteil wird gesprochen. Philippe Halsman wird des Mordes an seinem Vater schuldig gesprochen. Weder Richard, der Staatsanwalt und der Richter sind darüber glücklich. So wird Philippe unschuldig weggesperrt. Kurze Zeit später taucht Richard mit einer Begnadigung im Gefängnis auf. Albert Einstein, Thomas Mann und weitere wichtige Persönlichkeiten, haben sich für Philippe eingesetzt. Philippe will die Begnadigung jedoch erst nicht unterschreiben, da es für ihn einem Schuldeingeständnis gleich kommt. Richard redet ihm ins Gewissen, dass die Begnadigung die einzige Möglichkeit ist, Mutter und Schwester wiederzusehen, die sich demnächst aufmachen werden, das Land zu verlassen, da die Nazis an die Macht kommen. Außerdem will er ihn überzeugen, mit seiner Gabe, der Fotografie, weiterzumachen. Der Herausgeber einer Zeitung in New York will ihn unbedingt als Fotografen haben. Nur, dafür muss er diese Begnadigung unterschreiben. Richard verspricht, nach New York nachzukommen, wenn er seine Arbeit erledigt hat. Es warten noch viele Leute darauf, von ihm vertreten zu werden.

Liubas Geschichte endet damit, dass Liuba, Philippe und die Mutter auf einem Schiff in New York ankommen.

Philippe hat inzwischen sein Shooting mit Marilyn abgeschlossen und geht an seiner Schwester vorbei auf die Terrasse. Von dort schaut er über New York. Liuba folgt ihm und lässt eine vollkommen erschütterte Pressedame zurück auf der Couch.

Hintergrundinformationen

  • Alternativtitel des Films sind "Jump! The Phillipe Halsman Story" und "Jump! - Sprung in die Ewigkeit"
  • Im Abspann erfährt man, dass Richard Pressburger der Familie nicht nach New York gefolgt ist. Er verteidigte weiterhin die Rechte von Juden in Österreich. 1939 wurde er von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz gebracht, wo er 1943 starb.
  • Der Film selbst beruht auf Gerichtsprotokollen, die 75 Jahre lang unter Verschluss gehalten wurden. Den Filmemachern wurden diese nur dank einer Spezialgenehmigung der österreichischen Regierung zugänglich gemacht.
  • Gewidmet wurde Jump! dem 2006 verstorbenen Schauspieler Christopher Penn, der in dem Swayze-Film "To Wong Foo" den Sheriff spielte.

Auszeichnungen

  • keine