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I’m Not There (I’m Not There) - Biografie von Todd Haynes
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
I’m Not There |
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| Originaltitel: |
I’m Not There |
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| Filmlänge: |
135 Minuten |
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| Genre: |
Biografie |
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| Produktionsland: |
USA |
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| Premiere: |
2007 |
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| Budget: |
20 Mio. $ |
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| Regie: |
Todd Haynes |
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| Schauspieler: |
| Heath Ledger |
- |
Bob Dylan / Robbie |
| Christian Bale |
- |
Bob Dylan / Jack Rollins / Pastor John |
| Cate Blanchett |
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Bob Dylan / Jude Quinn |
| Marcus Carl Franklin |
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Bob Dylan / Woody Guthrie |
| Richard Gere |
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Bob Dylan / Billy the Kid |
| Ben Whishaw |
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Bob Dylan / Arthur |
| Charlotte Gainsbourg |
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Claire |
| David Cross |
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Allen Ginsberg |
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Handlung
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"I’m not there" ist kein üblicher Spielfilm, der eine Handlung und Chronologie aufweist. Vielmehr zeigt er in sechs verschiedenen Handlungssträngen und anhand von sechs verschiedenen Personen, Facetten aus dem Leben von Bob Dylan.
Der Film beginnt im Jahr 1959 mit dem herumziehenden Jungen Woody Guthrie. Dieser springt auf Güterzüge auf und wird immer mal wieder von verschiedenen Gastfamilien aufgenommen. Er trägt einen Gitarrenkoffer mit der Aufschrift "Diese Maschine tötet Faschisten" mit sich herum. Für seine 11 Jahre hat Woody auf seinen Reisen schon eine recht erwachsene Lebenserfahrung gesammelt. Er repräsentiert den heranwachsenden Bob Dylan auf der Suche nach seiner eigenen Identität.
Als zweite Person taucht der 19 jährige Arthur Rimbaud auf. Er sitzt vor einem Untersuchungsausschuss und offenbart sein Selbstverständnis als Künstler. Er muss sich rechtfertigen für seine Lyrics und sein subversives Denken.
Eine Zigarette nach der anderen rauchend verkörpert er den rebellischen Bob Dylan, der sich nach einem Poeten nennt, welcher ihn als Inspirationsquelle stark beeinflusste.
Eine dritte Facette Bob Dylans wird verkörpert von Jack Rollins, ein Folkloresänger, der mit seinen Liedern auf die gesellschaftlichen Missstände hinweist und zur Stimme einer neuen Generation. Kurz nach der Ermordung von JFK nimmt er eine Auszeichnung entgegen und erzählt total betrunken, dass er etwas in dem Attentäter gesehen, er hätte sich selbst gesehen. Das Publikum buht ihn aus und vertreibt ihn von der Bühne.
11 Jahre später sieht man Jack Rollins "wiedergeboren" als Pastor John. Er ging nach diesem Vorfall damals mit seiner Freundin nach Kalifornien und schloss sich einer Kirche an. Er studierte die Bibel und wurde Prediger.
Die vierte Episode zeigt den Schauspieler Robbie Clark, der gerade in einer Geschichte über Jack Rollins, dem Film "Sandkorn", spielt.
Robbies Privatleben zeigt jedoch seine gescheiterte Liebe mit der Malerin Claire. Es zeigt die Parallelen zu Dylans Leben und seiner gescheiterten Ehe auf.
Robbie berichtet, wie er seine Ehefrau Claire zum ersten Mal in einem Lokal in Greenwich Village beim Abendessen gesehen hat und sich sofort, ob ihrer französischen Herkunft, in sie verliebte. Die Beziehung der beiden wird ernst, als sie zum ersten Mal in ihrer Wohnung zusammen schlafen. Auch sieht man die beiden zusammen Fahrradtouren machen.
Später sieht man Robbie und Claire bei der Premiere des Films "Sandkorn", doch Claire und die anderen Zuschauer sind von dem Film nicht sehr angetan. Zu bröckeln beginnt die Ehe, als Claire eines Abends auf einer Party sieht, wie Robbie seine Hände einer anderen Frau zwischen die Beine steckt.
Außerdem bekommt Claire die frauenfeindlichen Äußerungen ihres Mannes mit, der herablassend meint "Männer und Frauen sind verschieden" und "Frauen könnten nie Dichter sein".
Robbie verlässt seine Familie für eine Weile, um einen neuen Film zu drehen. Claire versucht ihn telefonisch zu erreichen, doch bekommt ihn nicht an den Apparat. Zur gleichen Zeit sieht man Robbie im Hotelzimmer aus der Dusche kommen, im Hintergrund eine andere Frau.
Als Robbie später nach Hause kommt, um Claire Familienbilder aus seinem Haus zu bringen, gibt sie ihm Scheidungspapiere.
Später sieht man Robbie und Claire vor Gericht, wo sie das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder zugeteilt bekommen.
Als letztes sieht man Robbie, wie er mit seinen Kindern auf eine Bootstour geht.
Dylan Nummer fünf wird verkörpert von dem inzwischen vom Folk zum Pop/Rock übergewechselten Sänger Jude Quinn.
Bei einem Konzert vor lauter Folk-Fans kommt es zum Eklat. Die Fans buhen ihn aus ob seines Wechsels vom Protest-Sänger zum Rockstar. Ein Fan geht sogar so weit und will die Bühne mit einer Axt zerstören.
Später sieht man Jude auf einer Pressekonferenz, wo er Fragen beantwortet, wie zum Beispiel: wie viele Folk-Sänger es gibt und ob er die Welt verändern will.
In seinem Apartment wartet Jude eines Tages auf sein Essen, was von einem Lieferservice gebracht wird. Der Mann vom Lieferservice ist aufgebracht, ob Judes Rückzug aus der Protestszene und greift Jude mit einem Messer an. Der Mann wird aber von Judes Geliebter mit einer Flasche niedergeschlagen und aus der Wohnung geworfen.
Man sieht Jude, wie er scheinbar mit den Beatles Drogen nimmt und Reporter ihn unbedingt befragen wollen. Der Kultur-Journalist Keenan Jones greift ihn heftig an.
Jude halluziniert über seine gescheiterte Liebe zu dem Model Coco Rivington. Coco trifft sich jetzt meinem anderen Mann, einem Freund Judes.
Als die Drogen ihre Wirkung erreicht haben, setzen seine Freunde und Keenan Jones Jude in ein Auto verfrachtet.
Dann trifft die Gruppe auf Allen Ginsberg, einen Poeten, der über Jude's Verrat an seinen wahren Fans dachte, ihn an Gott zu verraten. Damit verspricht Ginsberg Jude, die Erlösung von den Belastungen seines Lebens zu "erhalten".
Keenan fragt Jude später, ob er sich um die Menschen kümmert und was er jede Nacht singt. Jude antwortet: Wie kann ich darauf antworten, wo Du den Nerv hast, mich das zu fragen? Verärgert verlässt er das Auto und geht.
Später bekommt Keenan ein Jahrbuch von Jude Quinns Highschool Jahrgang in die Finger und die Bilder von Jude sehen alles Jack Rollins so ähnlich, dass es nur einen Schluss zulässt. Sie sind alle ein Charakter, Bob Dylan.
Inzwischen sieht man Jude auf einem anderen Konzert, er singt gerade "Ballad of a Thin Man". Ein Zuschauer schreit "Judas" und Jude antwortet: "Ich glaube dir nicht".
Die Zuschauer sind in Aufregung und rennen auf die Bühne zu, um diese zu stürmen und Jude anzugreifen. Doch Jude und seine Band können entkommen.
Zurück in seiner Wohnung sieht Jude Keenan Jones im Fernsehen, der gerade die wahre Identität des Jude Quinn offenbart - Jacob Aaron Edlesteen. Auch ein Bild von Dylans wahren Eltern wird gezeigt. Später gibt Jude eine Party, zu der seine Band, seine Freunde und auch seine Ex-Geliebte Coco kommen.
Man sieht Jude Drogen nehmen und als er total high und betrunken ist, fängt er an, Coco vor den Augen ihres neuen Lovers Sonny Dover zu beleidigen. Beschämt stürzt diese aus dem Haus.
Judes Zustand verschlechtert sich durch die Drogen dramatisch und er erbricht sich in Sonny Dovers Schoß. Judes Freunde fahren ihn in ein Krankenhaus.
Später sieht man Jude und Allen Ginsberg am Fuße eines Kruzifixes mit Jesus am Kreuz sprechen.
Jude liegt auf dem Fußboden und man sieht sein Leben in Bildern vorüberziehen, seine Freunde sind über ihn gebeugt. Allen Ginsberg meint, Jude hatte so viele Psychen in sich und ist nun in ein anderes Leben gegangen.
Ein Blick zurück zeigt ein Motorrad, welches verunglückt ist und unter dem Motorradwrack liegt Jude.
Die letzte Einstellung zeigt Jude in seinem Wagen, wie er über die die Musik spricht und abschließend sagt: "Jeder weiß, dass ich kein Folk-Sänger bin".
Billy the Kid ist die sechste Verkörperung Dylans in diesem Film.
Man sieht, wie Billy morgens durch das Bellen seines Hundes aufwacht. Er will ihn an die Leine legen und nach draußen bringen, doch der Hund reißt sich los und läuft in den Wald. Billy ist gezwungen, in den Wald zu gehen und den Hund zu suchen, kann ihn aber nicht einfangen.
Billy bekommt auf einmal Flashbacks - Rückblenden aus seinen früheren Leben. Er sieht sich in der Person von Robbie Clark, sieht seine gescheiterte Ehe.
Er trifft sich mit seinem Freund Homer, um ihn zu fragen, ob dieser seinen Hund gesehen hat. Das hat er leider nicht, aber dafür erzählt er Billy von der Zerstörung von Riddle Country durch Old Man Pat Garrett, den Morden und den darauffolgenden Selbstmorden der depressiven Menschen. Unter ihnen war ein junges Mädchen namens Ms. Henry.
Billy macht sich auf nach Riddle Town, um der Familie des Mädchens Respekt zu zollen. Die Stadtbewohner feiern die Beerdigung an Halloween und die Feier findet im Freien statt. Nach der Beerdigung kommt Pat Garret in die Stadt und ist auf Konfrontation mit den Stadtbewohnern aus.
Billy verkleidet sich mit einer Halloweenmaske, um seine Identität geheim zu halten und fordert Garrett auf, die Stadt zu verlassen.
Garrett fragt Billy, wie sein Name ist. Billy antwortet: "William". Garrett will sein Gesicht sehen und so zieht Billy die Maske vom Kopf und zeigt ihm sein Gesicht. Garrett erkennt ihn, was daraufhin deutet, dass Garrett die Inkarnation von Keenan Jones ist.
Garrett ruft die Behörden und lässt Billy verhaften. Später entkommt Billy mit Hilfe von Homer aus dem Gefängnis und läuft zu den Zügen, die an ihm vorbeifahren. Er springt auf einen Zug auf und Homer bleibt hinter ihm zurück und nimmt Abschied von ihm. Auf einmal sieht Billy ein letztes Mal seine Hündin Henry, die versucht, auch auf den Zug aufzuspringen, was aber nicht klappt. Er verabschiedet sich mit den Worten: "Goodbye my Lady" von ihr.
Billy findet eine Gitarre, auf welcher steht: "Diese Maschine tötet Faschisten", die gleiche Gitarre, die er als Woody Guthrie damals hatte. Er sitzt im Zug und spielt die Gitarre.
Seine letzten Worte sind:
"Menschen sprechen immer über Freiheit, eine bestimmte Art zu leben. Denn je mehr man auf eine bestimmte Art lebt, desto weniger fühlt es sich nach Freiheit an. Ich kann mich verändern, während des Verlaufs eines Tages. Wenn ich wach bin, bin ich eine Person, wenn ich schlafen gehen, weiß ich ganz bestimmt, dass ich jemand anders bin. Ich weiß nicht, wer ich die meiste zeit bin. Es ist wie, wenn du gestern, heute und morgen in einem raum hast. Man kann nicht sagen, was passieren wird."
Der Zug fährt weiter und es wird angedeutet, dass Dylan, als Billy den Zug zur "Niemals endenden Tour" nimmt.
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Hintergrundinformationen
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- "I’m Not There" war der letzte seiner Spielfilme, an dessen Veröffentlichung
Heath Ledger
noch teilnehmen konnte.
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Auszeichnungen
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| 2007: |
CinemAvvenire Award Bester Film, Todd Haynes |
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| 2007: |
Special Jury Prize (Venice Film Festival) Todd Haynes |
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