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Gruppenbild mit Dame - Drama von Aleksandar Petrovic
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Gruppenbild mit Dame |
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| Originaltitel: |
Gruppenbild mit Dame |
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| Filmlänge: |
107 Minuten |
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| Genre: |
Drama |
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| Produktionsland: |
Deutschland |
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| Premiere: |
1977 |
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| Budget: |
unbekannt |
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| Regie: |
Aleksandar Petrovic |
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| Schauspieler: |
| Romy Schneider |
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Leni Gruyten |
| Brad Dourif |
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Boris Koltowski |
| Michel Galabru |
- |
Walter Pelzer |
| Vadim Glowna |
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Erhard Schweigert |
| Richard Münch |
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Hubert Gruyten |
| Vitus Zeplichal |
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Heinrich Gruyten |
| Milena Dravic |
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Schwester Klementine |
| Rüdiger Vogler |
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Boldig |
| Fritz Lichtenhahn |
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Dr. Scholsdorff |
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Handlung
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"Gruppenbild mit Dame" ist ein Spielfilm aus dem Jahre 1977, der sich am gleichnamigen Roman Heinrich Bölls orientiert.
Die Nonne Rachel Maria Ginsberg stammt aus einer jüdischen Familie. Die ehemalige Lehrerin darf nicht mehr unterrichten, da man sie beschuldigt, ihre Schülerinnen verdorben zu haben. Seitdem wird sie in einem Kloster gefangen gehalten und stirbt 1943 vor Hunger und Kälte.
Mit ihr starb die einzige Vertraute der Unternehmertochter Leni Gruyten. Leni hatte sich immer bei Rachel Rat geholt, wenn es um ihr kompliziertes (Liebes)leben ging.
Leni hat sich in ihren Cousin Erhard Schweigert verliebt, doch dessen Eltern, vor allem die Mutter, ist damit nicht einverstanden und versucht, die Beziehung der beiden zu verhindern.
Erhard und sein Freund Heinrich, Lenis Bruder, sind bei der Wehrmacht und werden 1941 nach Dänemark abkommandiert.
Die beiden wollen sich mit einem Schlauchboot nach Schweden absetzen. Leni, die ihnen heimlich nach Dänemark gefolgt war, soll später nachkommen.
Jedoch kommt es bei der Flucht der beiden zu Schwierigkeiten und sie werden von der Küstenwache entdeckt und erschossen.
So kehrt Leni zurück und ihre Mutter Helene stirbt kurz darauf. Und es kommt noch schlimmer. Ein Finanzbeamter findet heraus, dass Lenis Vater durch eine Scheinfirma Geld veruntreut hat und so kommt dieser in ein Konzentrationslager. Jetzt ist Leni ganz allein.
Sie beginnt, als Blumenbinderin in der Friedhofsgärtnerei von Walter Pelzer zu arbeiten. Obwohl gut zu tun ist, da die SS für alle gefallenen Offiziere der Waffen-SS einen Kranz bestellt, reicht Lenis Gehalt hinten und vorne nicht. Sie macht hohe Schulden bei einem Freund ihres Vaters, Otto Hoyser. Dieser nutzt sie jedoch aus, indem er verlangt, dass Leni auf seinen Namen eine Hypothek auf die Wohnung ihres Vaters eintragen lässt.
Der einäugige Soldat Bolding bringt eines Tages einen russischen Kriegsgefangenen in die Gärtnerei. Sein Name ist Boris und er soll jetzt da arbeiten.
Das passt wiederrum Kremp nicht, ein weiterer Soldat, der in der Gärtnerei arbeitet. Kremp hasst die Russen und behandelt Boris wie den letzten Dreck. Nicht einmal Kaffee soll dieser bekommen. Er schlägt die Tasse vom Tisch, welche Boris nehmen wollte.
Leni nimmt sich mutig Boris an, hebt die Tasse auf, spült diese und stellt sie ihm gefüllt mit Kaffee wieder hin.
Die beiden kommen sich im laufe der Zeit näher und kurz vor Kriegsende ist Leni auf einmal schwanger.
Damit Boris bei ihr bleiben kann, bekommt Leni Hilfe von ihrer Freundin Lotte Hoyser. Lotte schläft mit dem Soldaten Bolding, um ein Soldbuch für Boris zu bekommen. Bolding mit seiner gutmütigen Art ahnt, dass das Soldbuch dafür ist, Boris eine deutsche Identität zu verschaffen. So verschafft er eines auf den Namen Alfred Bullhorst.
Als 1945 die Russen kommen, geht Boris mit ihnen. Später finden sich Leni und Boris jedoch wieder und Leni bekommt einen Sohn.
Inzwischen rücken amerikanische Panzer in die Stadt ein.
Walter Pelzer verkauft sein geliebtes Motorrad überteuert an einen fliehenden Nationalsozialisten. Das Geld investiert er in den Wiederaufbau der Gärtnerei und stellt den inzwischen freigekommenen Vater von Leni sowie Boris, jetzt Alfred Bullhorst, als Hilfskräfte ein.
Während sie mit dem Trümmerwegräumen beschäftigt sind, taucht auf einmal die amerikanische Militärpolizei auf und verhaftet Boris. Das ist das letzte mal, dass Leni ihren Boris lebend sieht, denn Boris verunglückt in Gefangenschaft bei Grubenarbeiten.
Für Leni wird es nicht leichter. Sie wird als Russenliebchen beschimpft und dann kommt auch noch ihr Vater bei Arbeiten auf dem Bau ums Leben.
20 Jahre später:
Leni lebt immer noch ihr bescheidenes aber glückliches Leben. Obwohl sie jetzt als "Türkenfreundin" beschimpft wird, wie damals als Russenliebchen, bleibt sich selbst treu und steht zu "ihrem" Mehmet, von dem sie schwanger ist und den sie heiraten wird.
In diesem Winter blühen auf einmal Rosen auf dem Grab von Rachel Maria Ginsburg. Eine Klosterschwester fragt Walter Pelzer um Rat. Die Nachricht über das Rosenwunder wird in den Vatikan übermittelt und die Klosterschwestern lassen die Gebeine der Nonne exhumieren und verbrennen.
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Hintergrundinformationen
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- Heinrich Böll hat am Anfang selbst am Drehbuch mitgearbeitet, sich dann jedoch aus dem Projekt zurückgezogen.
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Auszeichnungen
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