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Freeway - Roadmovie von Matthew Bright
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Freeway |
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| Originaltitel: |
Freeway |
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| Filmlänge: |
100 Minuten |
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| Genre: |
Roadmovie |
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| Produktionsland: |
USA |
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| Premiere: |
1996 |
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| Budget: |
3 Mio. $ |
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| Regie: |
Matthew Bright |
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| Schauspieler: |
| Kiefer Sutherland |
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Bob Wolverton |
| Reese Witherspoon |
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Vanessa Lutz |
| Amanda Plummer |
- |
Ramona Lutz |
| Brooke Shields |
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Mimi Wolverton |
| Bokeem Woodbine |
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Chopper Wood |
| Brittany Murphy |
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Rhonda |
| Alanna Ubach |
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Mesquita |
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Handlung
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"Freeway" ist ein Roadmovie aus dem Jahre 1996, welcher als Kultfilm seines Genres gilt.
Vanessa Lutz ist 15 Jahre alt und nicht gerade die Hellste, was schulische Leistungen betrifft. Sie besucht eine Sonderschule, in der sie mit Müh und Not lesen lernt. Eines Tages kommt sie von der Schule nach Hause. In der Haustüre steht ihr Stiefvater Larry, der zusieht, wie sich seine Frau Ramona Autofahrern an den Hals schmeißt und diese anbettelt, sexuelle Handlungen gegen Geld an ihnen vornehmen zu dürfen. Als sich endlich jemand erbarmt, steigt Ramona in dessen Auto ein und rattert ihr Repertoire samt Preisen herunter. Leider zieht der vermeintliche Kunde eine Polizeimarke und verhaftet Ramona wegen Prostitution - bereits zum dritten Mal in diesem Jahr. Eine Polizistin die herbeigerufen wurde, findet außerdem ein Drogenbesteck in Ramonas Handtasche und lässt daraufhin Ramonas Haus durchsuchen. Da wird auch gleich Larry mitverhaftet, der Vanessa seit ihrem elften Lebensjahr missbraucht.
Nachdem nun beide Erziehungsberechtigten abgeführt wurden, soll Vanessa von einer Angestellten der Fürsorge, Mrs. Sheets, zu Pflegeeltern gebracht werden. Vanessa denkt allerdings keine Sekunde daran, sich mitnehmen zu lassen. Kurzerhand überwältigt sie Mrs. Sheets und fesselt sie ans Bett. Dann steigt sie ins Auto ihrer Eltern und fährt davon. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Freund Chopper. Sie will ihn überreden, mit ihr abzuhauen. Sie will zu ihrer Großmutter, die in einem Wohnwagen lebt. Als sie ihn findet ist Chopper gerade in einem Streit mit ein paar anderen Jugendlichen. Er sagt ihr, dass er nicht mitkommen könne, da er sich in einer Woche vor Gericht verantworten muss, gibt ihr aber eine Pistole mit auf die Reise. Dann verabschieden sich die beiden und Vanessa fährt davon.
Kurz nachdem sie weg ist, wird Chopper von den Jugendlichen, mit denen er sich stritt, aus einem Auto heraus erschossen.
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Vanessa fährt über den Freeway, doch auf einmal gibt ihr Wagen den Geist auf. Zur gleichen Zeit fährt Bob Wolverton, ein Vergewaltiger und Serienkiller, ebenfalls auf dem Freeway. Er hält bei Vanessa und bietet ihr an, sie bis zu ihrer Großmutter mitzunehmen. Er erzählt ihr, er sei Psychologe an einer Schule für schwererziehbare Jugendliche und sie könne ihm alles erzählen, was sie möchte.
Vanessa fängt daher an, ihm von ihrem verkorksten Leben zu erzählen; dem toten Vater, der Mutter, die eine Hure ist und dem Stiefvater, der sie vergewaltigte. Außerdem von den ganzen Pflegefamilien, in denen es ihr auch nicht besser ging, als zuhause. Sie zeigt ihm auch ein Foto ihres Vaters, einem Matrosen, der noch vor ihrer Geburt auf einem Schiff im Streit erstochen wurde.
Vor allem an dem Missbrauch ihres Stiefvaters scheint Bob interessiert, denn er fragt sie darüber aus, was sie empfunden hat, als er sie vergewaltigte.
Vanessa wird bewusst, dass es Bob sexuell erregt, wenn sie von ihren schlimmen Erlebnissen berichtet und so will sie
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aussteigen. Bob will dies nicht zulassen, schließlich wollte er Vanessa noch umbringen, und so zieht er ein Rasiermesser und bedroht sie. Vanessa wird langsam klar, dass sie sich mit dem Frauenmörder im Auto befindet, von dem sie schon so oft im Fernsehen Berichte sah. Sie wirft ihm diese Vermutung an den Kopf und er gibt zu, alle Frauen zu hassen. Vanessa zieht die Pistole hervor, die Chopper ihr mitgegeben hatte und bedroht nun ihrerseits Bob. Sie will ihn bei der Polizei abliefern, doch Bob lächelt nur, man würde ihr sowieso nicht glauben. Vanessa lässt Bob an einer abgelegenen Stelle halten und schießt ihm in den Hals. Er kann sich aus dem Auto hinaus ins Freie retten, doch Vanessa schießt ihm noch ein paar Mal in den Rücken und raubt ihm sein Geld.
Dann schnappt sie sich seinen Wagen und fährt davon.
Sie landet in einem Schnellrestaurant, wo sie blutverschmiert ein Frühstück bestellt und dann in den Waschraum verschwindet. Die entsetzte Bedienung hat in der Zwischenzeit die Polizei alarmiert und diese nimmt Vanessa auch kurzerhand wegen Autodiebstahls fest.
Bei der Aussage gibt sie zu Protokoll, dass sie ihr Leben retten wollte, da der Fahrer des Wagens, der sie mitnahm, Bob Wolverton, der gesuchte Serienkiller sei.
Bob, der es geschafft hatte, sich in ein Krankenhaus zu schleppen, wird ebenfalls von den Detectives befragt und als ihm ein Foto von Vanessa gezeigt wird, kann er diese zweifelsfrei als die Täterin identifizieren.
Während Vanessa nun im Gefängnis auf ihre Verhandlung wartet, tingeln Bob, den Vanessas Schießerei ziemlich entstellt und in deren Folge er ein Auge verloren hat, und seine Frau Mimi von Talkshow zu Talkshow, wo sie sich darüber beklagen, was für ein armes Opfer Bob doch ist und was für eine Schande, dass er auf Grund der Verletzungen nun impotent sei.
Die Gerichtsverhandlung steht an und Mimi schiebt ihren entstellten Ehemann im Rollstuhl in den Gerichtssaal. Während Vanessa sich über ihn lustig macht, bedauern alle anderen Anwesenden das arme Opfer Bob. Viele sahen ihn in den Talkshows und da er im Gegensatz zu Vanessa keine polizeilichen Auffälligkeiten vorzuweisen hat, nimmt ihr erst recht keiner ab, dass Bob der gesuchte Mörder sei. Doch da sie schon einige Vorstrafen hat, nimmt man ihr die Notwehr Geschichte nicht ab und lastet ihr einen versuchten Raubmord an. Obwohl Mimi sie gern auf dem elektrischen Stuhl gesehen hätte, verurteilt man Vanessa zu einer langjährigen Haftstrafe.
Vanessa kommt ins Gefängnis, wo sie direkt von Rhonda, einer lesbischen Mitgefangenen, die schwer heroinabhängig ist, angemacht wird. Außerdem ist da noch die brutale Gang-Anführerin Mesquita, die Vanessa klarmachen will, wer hier im Gefängnis das Sagen hat, woraufhin diese ihr erst einmal die Nase bricht.
Nach einiger Zeit in Einzelhaft freunden sich die Gegnerinnen jedoch an und Vanessa will ausbrechen, um sich weiter auf den Weg zu ihrer Großmutter zu machen. Mit Rhondas Hilfe gelingt es ihr, aus einer Zahnbürste ein Messer herzustellen. Der Ausbruch findet statt, als Vanessa und Mesquita in ein neues Hochsicherheitsgefängnis gebracht werden sollen. Mesquita gelingt es, die Wärter zu bändigen und umzubringen, die sie begleiten sollten. Nach der Flucht trennen sich die Wege der beiden. Mesquita geht zurück zu ihrer Gang und Vanessa macht sich auf den Weg zur Großmutter.
Währenddessen schauen sich die Detectives noch einmal den Tatort an und finden den Zopf, den Bob Vanessa mit dem Rasiermesser abgeschnitten hatte, im Gras liegen. So langsam geht ihnen auf, dass Vanessa wohl doch die Wahrheit gesagt haben könnte, über Bob Wolverton.
Sie machen sich auf den Weg in dessen Haus, wo sie Mimi vorfinden. Bob ist gerade bei der Physiotherapie.
Die Detectives durchsuchen das ganze Haus und finden in einem versteckten Verschlag tonnenweise brutale Pornohefte, darunter auch welche von ganz jungen Mädchen. Mimi ist geschockt und verlässt murmelnd das Zimmer, um ins Schlafzimmer zu gehen. Dort erschießt sie sich.
Währenddessen ist Bob nach Hause gekehrt, dreht aber sofort um, als er den Polizeiwagen vor der Türe stehen sieht. Er macht sich auf den Weg zu Vanessas Großmutter, deren Wohnwagen er auf einem Foto sah, welches er Vanessa gestohlen hatte, als diese bei ihm im Wagen saß. Die Adresse des Wohnwagens steht auf der Fotorückseite.
Vanessa gibt sich unterdessen am Straßenrand als Kinderprostituierte aus und raubt dem ersten Mann, der anhält, Geld und Auto und setzt ihren Weg zur Großmutter fort.
Dort angekommen sucht sie den Wohnwagen auf und findet jemanden im Bett liegend vor, die Nachthaube ins Gesicht gezogen und bis über das halbe Gesicht zugedeckt. Die Person stellt sich als Bob Wolverton heraus, denn Vanessas Großmutter liegt tot in einer Ecke. Bob versucht nun, Vanessa zu erschießen, doch in diesem Moment erscheint ein Nachbar der Großmutter, der ihr ein Verlängerungskabel bringt, welches sie sich leihen wollte. Diese Situation verwirrt Wolverton und Vanessa nutzt dies aus. Es gelingt ihr, ihn zu überwältigen und sie stranguliert ihn zu Tode.
Endlich erreicht auch die Polizei den Wohnwagen. Vanessa läuft den beiden Detectives weinend und mit hocherhobenen Händen entgegen und ergibt sich. Die Detectives entlasten Vanessa und fangen an zu lachen, woraufhin Vanessa auch mitlachen muss.
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Hintergrundinformationen
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- Das Foto von ihrem Vater, welches Vanessa Bob zeigt, zeigt in Wahrheit den in den 1960er Jahren berühmt-berüchtigten Serienmörder Richard Speck.
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- Der Regisseur Matthew Bright wurde durch das Märchen "Rotkäppchen" zu dem Film "Freeway" inspiriert. Das Märchen "Hänsel und Gretel" animierte ihn dann, noch ein Sequel zu drehen -
"Freeway 2".
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Auszeichnungen
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