|
|
Frankenstein - Horrorfilm von James Whale
|
 |
|
| 0 Kommentare | Kommentar zu Frankenstein hinzufügen |
|
| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
| 8/10 |
 |
|
|
|
|
|
Filmdaten
|
|
| Deutscher Titel: |
Frankenstein |
|
| Originaltitel: |
Frankenstein |
|
| Filmlänge: |
71 Minuten |
|
| Genre: |
Horror |
|
| Produktionsland: |
USA |
|
| Premiere: |
1931 |
|
| Budget: |
unbekannt |
|
| Regie: |
James Whale |
|
| Schauspieler: |
| Colin Clive |
- |
Dr. Henry Frankenstein |
| Mae Clarke |
- |
Elizabeth |
| John Boles |
- |
Victor Moritz |
| Boris Karloff |
- |
Das Monster |
| Edward Van Sloan |
- |
Dr. Waldman |
| Frederick Kerr |
- |
Baron Frankenstein |
| Dwight Frye |
- |
Fritz |
|
|
|
  Frankenstein können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken. |
|
|
 |
|
Handlung
|
|
Dr. Henry Frankenstein, ein junger Wissenschaftler, der auf Grund von Meinungsverschiedenheiten mit seinem Professor die Universität verlassen hat. Professor Waldmann steht den Forschungen des jungen Frankenstein über den Ursprung des Lebens mit großem Misstrauen gegenüber.
Frankenstein treibt aber seine Forschungen in einem alten alten Wachturm voran. Sein Gehilfe Fritz ist die einzige Person, die er in seiner Nähe zulässt. Auch zu seiner zukünftigen Frau hält er selbst nur per Brief Kontakt. In diesen Briefen berichtet er seiner Braut Elisabeth nur sehr vage von seinen Experimenten.
Um Henry Frankenstein zur Vernunft zu bringen, bittet die immer beunruhigter werdende Elisabeth ihren Bekannten Victor und Professor Waldmann um Hilfe. Währenddessen hat Dr. Frankenstein mit Hilfe seines Assistenten aus Leichenteilen ein Geschöpf erschaffen. Es fehlt jetzt nur noch ein Gehirn. Somit beauftragt er Fritz, ein solches aus der Präparatensammlung des Professors zu stehlen.
Ein aufziehendes Gewitter erscheint Frankenstein für das Gelingen seines Experimentes sehr hilfreich. Während Frankenstein die letzten Vorbereitungen trifft, wird er von Elisabeth und ihren beiden Begleitern gestört. Da er sie nicht abweisen kann, setzen sie durch, an dem Experiment teilzunehmen. Durch einen Blitzeinschlag gelingt es Frankenstein tatsächlich, das Geschöpf zum Leben zu erwecken.
|
|
  Dieses Bild können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken. |
|
|
Professor Waldmann ist fasziniert und unterstützt Frankenstein bei der Beobachtung des Geschöpfes. Hingegen sind Elisabeth und Victor sehr erschüttert und verlassen den Turm. Waldmann erfährt von Dr. Frankenstein, dass das Gehirn des Geschöpfes aus seinem Labor stammt. Voller Entsetzen erzählt er ihm, dass es sich dabei um das Gehirn eines Mörders handelt. Frankenstein ist aber so begeistert von seinem Experiment, dass er alle Warnungen des Professors ignoriert.
Als jedoch wenig später sein Gehilfe Fritz ermordet aufgefunden wird, stimmt Frankenstein Waldmann zu, dass das Monster getötet werden muss. Fritz hatte das Geschöpf mit einer Fackel gequält. Doch bevor sie das Monster töten können, taucht Elisabeth wieder auf. Dieses Mal ist sie in Begleitung des Vaters von Dr. Frankenstein. Der Baron ist in Sorge um seinen Sohn und möchte möchte ihn ebenfalls von seinem Tun abbringen und nach Hause holen. Aufgrund der Anstrengungen der letzten Zeit, bricht Frankenstein zusammen und wird von seinem Vater mit nach Hause genommen.
|
|
Professor Waldmann hingegen konnte das Geschöpf vor den ungebetenen Besuchern verstecken und bleibt mit ihm im Turm.
An seinem Hochzeitstag mit Elisabeth erfährt Frankenstein, dass Professor Waldmann von seinem Geschöpf umgebracht wurde und nun in der Gegend um den Turm sein Unwesen treiben soll. Ein kleines Mädchen ist das vorerst letzte Opfer des Monsters.
Plötzlich taucht das Monster bei Elisabeth auf. Doch kann es aber fliehen, bevor es gefasst wird. Die Dorfbewohner der Gegend werden immer unruhiger und machen sich auf die Suche nach dem Geschöpf, um es zu töten. Frankenstein macht sich zusammen mit den Dorfbewohnern in Richtung Turm auf. Er wird aber schon bald von ihnen getrennt und steht plötzlich seinem Geschöpf alleine gegenüber. Das Monster schlägt ihn nieder, bringt ihn in eine nahegelegene Windmühle und verschanzt sich dort mit Frankenstein.
In der Mühle kommt es zu einem Kampf der beiden, wobei Frankenstein aus dem zweiten Stockwerk geworfen wird. Der Wissenschaftler überlebt den Sturz schwerverletzt und wird von den Dorfbewohnern ins Dorf getragen. Das Monster will Frankenstein folgen, doch die Dorfbewohner setzen die Mühle in Brand. Das in Panik geratene Geschöpf versucht, sich aus der brennenden Mühle zu befreien, wird aber unter einem herabfallenden Balken eingeklemmt. Die umstehenden Dorfbewohner hören das Monster schreien, während die Mühle abbrennt.
|
|
 |
|
Hintergrundinformationen
|
|
|
- Frankenstein aus dem Jahr 1931 ist die erste Tonverfilmung des Romans von Mary Shelley.
|
|
- Als Regisseur war zunächst Robert Florey vorgesehen, der auch das Drehbuch nach Peggy Weblings Bühnenstück adaptierte. Er sah
Bela Lugosi
für die Rolle des Ungeheuers vor. Lugosi lehnte die Rolle aber ab, da er befürchtete, dass durch die Make-up-Effekte seine Gesichtszüge kaum zu erkennen seien. Schließlich übernahm der Theaterregisseur James Whale die Regie und der bis dahin nahezu unbekannte Darsteller
Boris Karloff
erhielt die Rolle des Monsters.
|
|
- Boris Karloff, der das Monster spielte, gelang mit Frankenstein der Durchbruch als Schauspieler. Pro Drehtag dauerte seine Verwandlung zu dem Monster ca. vier Stunden. Dabei brachte er auch eigene Ideen ein, so zum einen die herunterhängenden Augenlider, die mit Wachs verlängert wurden und dem Monster einen schläfrigen Ausdruck verleihen. Zum anderen nahm er eine Brücke seines Gebisses heraus, was dem Gesicht den typisch leichenhaften, hohlen Ausdruck verleiht.
|
|
- In der ursprünglichen Fassung stirbt Frankenstein bei seinem Sturz von der Mühle. Aber bei Testvorführungen kam heraus, dass die Zuschauer mit diesem Ende nicht einverstanden waren. Aus diesem Grund wurde das bekannte Ende mit dem schwer verletzten, aber noch lebenden Frankenstein nachgedreht.
|
|
- Die Idee für das mörderische Verhalten des Monsters geht auf Floreys zurück, der Fritz das aus der Universität entwendete "normalen" Gehirn fallen ließ.
|
|
- Außergewöhnlich ist die Kameraarbeit von Arthur Edesons. Der Film erhält einen Großteil seiner Dynamik durch Zooms, Schwenks und Kamerafahrten aus für die damalige Zeit ungewöhnlichen Perspektiven.
|
|
- In manchen Ländern war der Film zensiert und es fehlten zwei Szenen. Zum einen gab es eine Szene, in der
Colin Clive
als Dr. Frankenstein sich beim Erwecken des Monsters mit Gott vergleicht. Zum anderen war es die Szene in der das Monster mit dem kleinen Mädchen spielt. Das Mädchen wirft Blumen ins Wasser, die auf dem Wasser treiben. Nachdem das Mädchen dem Monster einige Blumen abgegeben hat, wirft das Monster diese auch ins Wasser, und freut sich darüber. Als aber keine Blumen mehr da sind, wirft das Monster das Mädchen ins Wasser, in dem Irrglauben, es würde ebenso wie die Blumen an der Wasseroberfläche treiben. Als das Monster seinen Irrtum erkennt, läuft es schließlich verzweifelt weg.
|
|
- In der deutschen Synchronfassung wird aus Henry Frankenstein, Herbert Frankenstein.
|
|
|
 |
|
Auszeichnungen
|
|
|
| 1991: |
Aufnahme in das National Film Registry |
|
|
|
|
|