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Die Verblendeten (The Secret People) - Krimi von Thorold Dickinson

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7/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 7/10 - gut
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Filmdaten

Deutscher Titel: Die Verblendeten
Originaltitel: The Secret People
Filmlänge: 96 Minuten
Genre: Krimi
Produktionsland: England
Premiere: 1952
Budget: unbekannt
Regie: Thorold Dickinson
Schauspieler:
Audrey Hepburn - Eleanora "Nora" Brentano aka Nora Brent
Valentina Cortese - Maria Brentano aka Brent aka Lena Collins
Serge Reggiani - Louis Balan
Charles Goldner - Anselmo
Megs Jenkins - Penny
Irene Worth - Miss Jackson
Reginald Tate - Inspector Eliot
Geoffrey Hibbert - Steenie
Die Verblendeten können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Die Verblendeten" ist ein Krimi aus dem Jahre 1952.

London 1930:
Anselmo, ein Gastwirt, bekommt von einem guten Freund, ein italienischstämmiger Schriftsteller der in London wohnt, einen Brief, in dem dieser ihm miteilt, er selbst würde politisch verfolgt werden. Um seine beiden Töchter zu schützen, schickt er diese zu Anselmo, damit sie bei ihm in Sicherheit sind.
Die beiden Mädchen, Maria und Eleanora, sind auch die Überbringerinnen des Briefes und werden freudig aufgenommen. Beim ersten Aufeinandertreffen fällt Nora, die kleinere Tochter, jedoch erstmal in Ohnmacht. Sie ist geschwächt von der langen Reise, hatten sie doch auch nicht viel zu essen. Während Nora sich ausruht, macht sich Maria in der Küche der Wirtschaft nützlich. Sie würde gern als Kellnerin in Anselmos Laden arbeiten, doch dieser teilt ihr mit, dass sie sich als Ausländerin dafür erst bei der Polizei melden muss, um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen.
Nach ein paar Tagen erhält Maria ein Päckchen. In diesem findet sie persönliche Gegenstände ihres Vaters. Darunter ein Buch über Mahatma Gandhi, eine Pfeife, eine Taschenuhr, den Stift, mit dem ihr Vater seine Werke zu Papier brachte und einen Brief. Maria liest den Brief und fängt an zu weinen. Ihr Vater ist tot, er wurde Opfer eines politischen Komplotts.
Anselmo sagt Maria, dass sie keine Angst zu haben braucht, die beiden Mädchen könnten weiter bei ihm bleiben. Maria denkt in ihrer Trauer nicht nur an ihren Vater, sondern macht sich noch Gedanken um ihren Freund Louis. Dieser war ein Mitarbeiter ihres Vaters und nun ist ungewiss, was aus ihm wird.

London 1937:
Maria und Eleanora unterschreiben den Treueeid, der sie zu britischen Staatsbürgern macht.
Als Maria überglücklich auf die Straße tritt, fällt ihr als erstes ein Plakat ins Auge, auf dem General Galbern abgebildet ist. Marias Miene verfinstert sich sofort. Zurück in der Wirtschaft kann sie ihre bedrückte Stimmung darüber nicht wirklich verbergen. Anselmo macht sich außerdem Vorwürfe, dass Maria zu viel arbeiten würde. Maria schüttet Anselmo ihr Herz aus. Da Nora jetzt bald ihr eigenes Geld verdienen wird, würde Maria selbst gern das machen, was sie schon immer wollte: unterrichten, bei einer Zeitung arbeiten oder Schriftstellerin werden.
Anselmo hört dies zwar mit Freude, macht sich aber trotzdem Sorgen, da Maria seit 7 Jahren die Fotografie ihres damaligen Freundes Louis anbetet, dieser sich jedoch nie gemeldet hat und Maria doch sicher bald eine eigene Familie gründen möchte. Er möchte, dass sie mal etwas anderes sieht, außer dem Café. So lädt er die Mädchen ein, übers Wochenende nach Paris zu einer Ausstellung zu fahren.

In Paris leben die Mädchen richtig auf und verbringen schöne Tage. Eines Tages in einem Café tritt ein fremder Mann an den Tisch von Anselmo und den Mädchen, nimmt sich die Streichhölzer und zündet sich eine Zigarette an. Der Mann hört außerdem mit an, wie ein Kellner dem Besitzer des Cafés mitteilt, dass "jemand von der Sicherheit" ihn sprechen möchte. Der fremde Mann folgt den beiden.

Cafébesitzer ist inzwischen in seinem Büro und man teilt ihm mit, dass General Galbern gerade auf der Durchreise ist und den britischen Pavillon besichtigen will. Der Mann von der Sicherheit besteht darauf, dass die Öffentlichkeit bei dem Besuch des Generals ausgeschlossen wird und alle Gebäude für die Leute geschlossen bleiben.
Der Cafébesitzer sieht dies mit Skepsis und versucht dem Sicherheitsinspektor klar zu machen, dass dies nicht funktionieren wird.

Dieses Bild können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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General Galbern trifft ein und die Menschenmenge ist aufgewühlt. Auch Anselmo und die Mädchen schauen gespannt, wer da jetzt vorgefahren ist. Aufgebracht betrachten sie Galbern und Nora fragt entrüstet: "Ist das der Mörder von Vater?". Maria mahnt sie zur Ruhe.
In der Menschenmenge findet sich auch der fremde Herr wieder, der die Streichhölzer nahm. In dem Gedränge fällt ihm etwas aus der Tasche - eine Pistole. Schnell hebt er diese wieder auf.
Die Polizei treibt inzwischen die Menschen zusammen und Maria wird durch das Gedränge geschubst. Auf einmal hält sie jemand am Arm fest. Sie will sich losreißen, doch als sie aufblickt sieht sie Louis. Die Gefühle von damals sind immer noch da und die beiden bekommen nicht genug davon, sich gegenseitig anzuschauen. Inzwischen sind auch Anselmo und Nora bei ihnen angekommen und erfreuen sich an dem Wiedersehen. Louis stellt den dreien gerade seine Mitarbeiter vor, als Galbern den Britischen Pavillon verlässt und aus einem Lautsprecher, der an einem Baum hängt, "Galbern ist ein Mörder" erklingt.
Es stellt sich heraus, dass Louis dies organisiert hat. Galbern fährt davon und Anselmo lässt sich wieder an einem Tisch
nieder. Louis möchte mit Maria einen kleinen Ausflug machen und die beiden nehmen sich ein Taxi. Im Taxi kommen die beiden sich näher. Louis erzählt Maria, dass er offiziell sein Geld als Journalist verdient, inoffiziell führt er die Arbeit ihres Vaters weiter.
In seiner Wohnung angekommen beeindruckt Louis Maria gerade mit Krabben frittieren, als das Telefon klingelt. Louis stellt sich als Gregor vor und der Anrufer fragt, wie die Sache mit Galbers gelaufen ist. Außerdem meint Louis, für 11 Uhr abends wäre alles vorbereitet.
Maria und Louis essen und Maria teilt ihm mit, sie würde gern länger in Paris bleiben. Louis muss jedoch am nächsten Tag Paris verlassen, daher auch der Anruf gerade. So beschließen die beiden, den heutigen Tag noch richtig zu genießen.
Die beiden gehen Tanzen und Maria fragt Louis gerade, ob dieser nun glücklich ist, als ein Mann mit einer Zigarette versteckt hinter einer Säule steht und Louis Zeichen gibt. Es scheint, als sei er der fremde Mann aus dem Café.
Er verlässt das Lokal und geht vorbei an Anselmo, der sich gerade mit einer jungen Frau an der Bar niederlässt. Louis unterbricht seinen Tanz mit Maria und meint, er müsse für ein paar Minuten weg. Anselmo beobachtet skeptisch, wie Louis dem fremden Mann folgt.
Louis setzt sich in einem Café an den Tisch von zwei jungen Männern und einer Frau. Die junge Frau fragt Louis, wo "er" denn bleiben würde, er wäre schon eine ganze Weile weg.
Louis meint nur, dass Steenie, der Mann mit der Zigarette, keine Zeit verlieren würde. Steenie steht inzwischen unter einer Brücke und wartet auf einen Mann, der betrunken die Treppe heruntertorkelt. Dieser überreicht ihm einen Umschlag, woraufhin er von Steenie Geld bekommt. Der Betrunkene richtet Steenie noch einen schönen Gruß von General Galbern aus und will verschwinden. Steenie läuft ihm nach, bringt ihn zu Fall, nimmt ihm das Geld aus Tasche und wirft ihn in den Fluss. Dann kehrt er zu den anderen ins Café zurück. Dort berichtet er, dass er den Mann umbrachte und zeigt den anderen den Brief. Die junge Frau ist nicht begeistert von Steenies Tat, war der Mann doch die einzige Verbindung zur Botschaft. Louis meint, das wäre nicht so schlimm, sie hätten alles was sie brauchen und hält den Brief hoch. Louis gibt Steenie das Geld wieder und trägt ihm auf, am nächsten Tag nach London zu fahren. Laut dem Brief wird Galbern in drei Tagen in London sein und da auf einer privaten Party sein. Laut Louis ist dies "die Chance" und aus Frankreich rauszukommen wäre für ihn jetzt auch kein Problem mehr. Louis geht zurück in die Bar, wo er sich wieder zu Maria setzt. Die beiden beobachten Nora beim Tanzen, während sie von einem Fotografen, den Anselmo angesprochen hat, fotografiert werden.

Später sitzt Louis in seiner Wohnung, das Foto vor sich liegend und raucht eine Zigarette. Der Wecker klingelt und sein Freund und Kollege, Rod, wacht auf. Louis meint er könnte nicht schlafen und Rod will sich mit ihm auf den Weg machen. Er freut sich auf Nora und meint noch, sie würde ganz schön Augen machen, wenn sie ihn heute Abend sieht. Louis verbietet Rod daraufhin jedoch, sich mit Nora zu treffen. Auch Anselmo und Maria soll er sich nicht mehr treffen.

Maria ist in der Zwischenzeit wieder in London und packt ihre Sachen aus. Auch sie hat ein Foto von dem Tanzabend, welches sie auf die Kommode neben das alte Bild von Louis stellt. Penny, die Haushälterin, hilft Maria beim auspacken, als es an der Tür schellt. Während Penny zur Tür geht, berichtet Anselmo Maria von seinen Beobachtungen, den Fremden mit der Zigarette, Steenie, der das Streichholz vom Tisch nahm, betreffend. Dieser hätte mit Rod gesprochen und außerdem wäre Louis ihm in der Tanzbar gefolgt. Maria tut dies ab, das müsse er sich eingebildet haben. Penny ist wieder da, in der Hand einen Strauß weiße Rosen. Diese müssen von Louis sein meint Maria, schnappt sich eine und rennt die Treppe hinunter.
Louis begrüßt sie unten und Maria zieht ihn in die Küche. Dort sprechen die beiden, als im Haus das Telefon klingelt. Nora erhält einen Auftrag, dass sie zum Vortanzen gehen soll. Ein Soloauftritt - ihre Chance. Sie rennt in die Küche und berichtet Maria, dass sie auf einer privaten Party auftreten soll. Noras Manager, Mr. Burnett, besteht darauf, dass Maria mitkommt und so ziehen die beiden los. Louis bleibt im Café zurück, argwöhnisch beäugt von Anselmo.

Maria und Nora sind inzwischen in einem Ballettsaal, wo Nora sich vorbereitet. Mr. Burnett betritt mit Mrs. Kellick den Saal, die sich das Vortanzen ansehen will. Nora fängt an zu tanzen, da öffnet sich die Tür einen Spalt. Es ist Louis, der heimlich das Vortanzen beobachtet. Mrs. Kellick ist begeistert von Nora und engagiert sie für die Party. Mr. Burnett verabschiedet draußen Mrs. Kellick und trifft dabei auf Louis, der sich bedankt und fragt, ob Maria auch anwesend sein wird. Dieser meint, dies ließe sich arrangieren, woraufhin Louis verlangt, er solle nicht seinen Namen erwähnen.
Louis passt Maria auf der Straße ab, die ihm begeistert erzählt, dass das Vortanzen geklappt hat. Außerdem möchte sie eine Runde spazieren gehen. Beim Spaziergang erzählt sie Louis von Anselmos Sorgen um ihn, wegen dem Fremden im Café, den Louis zu kennen scheint. Louis bejaht dies, meint aber, er brauche auch solche nicht vertrauen erweckende Leute, die für ihn arbeiten. Er wirft Maria außerdem quasi vor, Galbern zu hassen, aber nichts dafür zu tun, um ihn "loszuwerden". Außerdem fragt er sie, ob es ihr ernst war dabei, ihm zu helfen. Maria bejaht dies, sie würde gerne für ihn arbeiten. Er bringt sie in die Wohnung eines Bekannten am Bahnhof. Dort gesteht Louis Maria, dass er sie immer noch liebe.

Zuhause bringt inzwischen Anselmo Nora ins Bett und ist unheimlich stolz auf sie. Nora vertraut ihm an, dass, als sie den Vertrag unterschrieben hat, Mr. Burnett zu ihr gesagt hat, sie solle es niemandem verraten, er täte der Presse gern einen Gefallen. Nora vermutete daraufhin, dass sie es Louis zu verdanken hat, zu dem Vorsprechen geladen worden zu sein, um Maria und Nora glücklich zu machen. Anselmo hört dies mit Argwohn und verspricht, nichts zu verraten.

Maria verlässt inzwischen die Wohnung und schenkt Louis den Stift ihres Vaters, "sein Schwert". Louis geht wieder ins Haus, wo ihn Rod als Gregor begrüßt und ihm mitteilt, das Komitee würde ihn erwarten. Sie diskutieren darüber, wie sie am besten und schnellsten Galbers loswerden. Louis aka Gregor beschließt, dass ein Kurier eine Bombe zur Party bringt, die dort von einem Agenten gezündet wird.

Am nächsten Tag, Maria und Nora machen sich gerade fertig für die Party, schellt es im Haus von Anselmo. Der Wagen, der die Mädchen zur Party abholt ist da und Louis steigt aus. Er hat ein Geschenk in der Hand und will noch kurz mit Maria reden.
Während er auf sie wartet, packt er das Päckchen aus, welches er mitgebracht hat. Da geht die Tür auf und Maria tritt heraus, in einem wunderschönen Abendkleid. Louis verschlägt es direkt die Sprache.
Maria ist traurig, dass Louis nicht mitkommen kann, entdeckt aber auf einmal die Schachtel auf dem Tisch. Darin befindet sich eine wunderschöne kleine Tasche, passend zu ihrem Kleid. Als Maria die Tasche öffnet, findet sie darin ein Zigarettenetui. Louis hält sie jedoch an, damit eine Aufgabe zu erfüllen. Er erklärt ihr, dass Galbern an der Party teilnehmen wird und dass das Zigarettenetui eine Bombe ist. Er erklärt ihr, dass das Komitee sich auf sie allein verlässt. Sie soll die Bombe einem Agenten geben, der diese dann zündet, nach einem bestimmten Codewort, "merkwürdiges Muster". Dann hat sie 60 Sekunden Zeit, die Party zu verlassen. Maria bricht geschockt in Tränen aus, will jedoch auch Louis nicht enttäuschen.

Nora kommt aus dem Zimmer, wohin Maria jetzt verschwindet, um sich wieder frisch zu machen. Nora küsst inzwischen Louis auf die Wange und bedankt sich für den Vortanz Termin. Louis fragt verwundert, woher sie davon wüsste und bittet sie darum, dies geheim zu halten.
Maria und Nora fahren zur Party, während Louis Anselmo gerade über alles aufklärt. Anselmo wird wütend, kann aber nichts gegen die Machenschaften unternehmen.
Später am Abend kehren Maria und Nora heim und gehen schnurstracks die Treppe hinauf in ihre Zimmer. Louis und Penny folgen ihnen. Sie betreten das Zimmer, wo Maria am Fenster steht und von Nora getröstet wird. Nora erzählt, dass etwas Furchtbares geschehen ist. Es hätte eine Explosion gegeben. Weinend verlässt sie das Zimmer. Louis fragt Maria, ob Galbers tot sei, doch diese erwidert nur, Louis hätte nicht alles bedacht.
Maria erzählt, sie hätte sich nicht unter die Gäste mischen dürfen, sondern sollte von der Terrasse aus zusehen.
Dann hat Nora angefangen zu tanzen und Maria sei nach unten gegangen, um sie besser zu sehen. Nach Noras Auftritt habe ein Mann sie angesprochen und während zwei Clowns sich auf ihren Auftritt vorbereiteten, hätte dieser ihre Tasche bewundert - merkwürdiges Muster.
Er hat ihr das Etui aus der Tasche genommen und es in seine Zigarettenschachtel gesteckt. Dann ging er davon und deponierte die Bombe unter dem Tisch von Galbers. Dieser stand jedoch kurz danach mit seinen Begleitern vom Tisch auf und die Bombe ging just in dem Moment hoch, als eine Kellnerin den Tisch abräumte. Maria lief zu der Frau, um ihr zu helfen, doch sie war schon tot.

Maria gerät mit Louis in einen Streit, die beiden hätten jetzt das arme Mädchen auf dem Gewissen. Sie schreit ihn an, er solle Steenie dahin zurückschicken, woher er gekommen sei und sie selbst werde zukünftige Mordpläne verhindern. Louis verlässt daraufhin das Haus.
Am nächsten Morgen, Maria schläft noch, klingelt das Telefon bei Anselmo. Es ist Scotland Yard und sie würden gern Maria sprechen. Anselmo richtet Maria aus, sie solle sich bei Scotland Yard melden, sie wollen sich bei ihr bedanken, für ihre Hilfe am Vorabend. Sie hätte einem verletzten Detective geholfen. Maria bittet Anselmo, Louis anzurufen, nur der könne ihr helfen. Außerdem bittet sie ihn, auf Nora aufzupassen.
Louis holt Maria ab, bringt sie jedoch erst in das Haus seines Freundes, da das Komitee mit ihr sprechen möchte, bevor sie zu Scotland Yard geht.
Das Komitee erwartet sie in einem dunklen Raum - Maria soll die Mitglieder noch nicht erkennen. Ihr wird vorgehalten, eine gefährliche Äußerung gegenüber Louis gemacht zu haben. Damit ist die Drohung ihm gegenüber gemeint, Mordpläne zu verhindern. Das Komitee erzählt ihr, wie ihr guter Freund Marco wirklich gestorben ist. Auch er hatte damals eine so lockere Zunge und wurde vom Komitee ermordet, da er die "gute Sache" gefährdete.
Louis schickt Maria zu Scotland Yard, mit der Gewissheit, dass sie ihn nicht verraten wird.
Maria ist inzwischen bei Scotland Yard, wo Agenten sich bei ihr bedanken. Sie sind alle sehr freundlich zu ihr, servieren ihr Tee und ein Inspektor betritt den Raum, mit einer Schachtel in der Hand. Er zeigt ihr etwas, das am Tatort gefunden wurde. Man vermutet in dem Stück Metall eine Puderdose. Daraufhin bricht es aus Maria heraus. Es wäre ihr Zigarettenetui und sie wäre dabei gewesen und sie kenne die Leute, die dahinterstecken und der Anschlag hätte General Galbern gegolten. Dieser hätte damals ihren Vater ermorden lassen.
Sie erzählt, dass sie die Bombe hingebracht, diese jedoch nicht gezündet hat. Sie würde aber nicht wissen wer und würde ihre Freunde auch nicht verraten.
Der Inspektor bittet sie in einen Nebenraum, weil er da mit ihr sprechen möchte. Als er die Tür aufmacht, steht Rod vor ihr. Sie erschreckt sich. Darauf hatte der Inspektor spekuliert, kennen die beiden sich doch, obwohl sie es abstreiten. Der Inspektor klärt Maria über die Machenschaften des Komitees auf. Es klopft an der Tür und ein anderer Inspektor bringt einen Zettel, auf dem steht, dass die Fingerabdrücke der Tasse, die Maria gerade benutzt hatte, identisch sind mit Abdrücken auf dem Etui. Scotland Yard stellt daraufhin Maria unter ihren Schutz.
Die Polizei richtet sich in einer Wohnung gegenüber von Anselmos Café bei einer jungen Frau, die wohl polizeibekannt ist, ein Lager ein, um das Café zu observieren.
Ein anderer Inspektor kauft in der Apotheke im gleichen Haus ein Paket Aspirin, als Penny hereinkommt und ebenfalls ein Paket kauft. Er sieht, wie sie zurück zum Café geht, wo gerade Anselmo mit Maria ankommt. Maria geht sofort zum Telefon, um jemanden anzurufen. In der Wohnung wird der Hörer abgenommen, aber von der Polizei, nicht wie erwartet von Louis, der gerade eben hinter Maria die Treppe herunterkommt. Er bittet sie nach oben und fragt, wie es gelaufen ist. Maria erzählt, dass Rod verhaftet wurde und dass sie sich selbst verraten hätte, jedoch niemand anderen. Louis will Maria zwingen, mit ihm und den anderen zu kommen, doch diese weigert sich. Louis gibt Steenie, der vorm Fenster steht, ein Zeichen, welches auch die Polizei im Nachbarhaus sieht. Steenie betritt das Café, wo ebenfalls ein Inspektor an der Theke sitzt und geht direkt nach oben. Louis gibt ihm Anweisung, schon einmal vorzugehen zum Treffpunkt, wo ein Wagen wartet. Louis kehrt aber nach kurzer Zeit wieder zurück und berichtet, dass überall Polizei in Zivil stehen würde und sie beobachtet werden. Louis will sofort weg, seine Arbeit zu ende führen und wenn Maria sich weigert mitzukommen, würde Nora etwas zustoßen. Sie gehen die Treppe herunter und wollen durch die Küche verschwinden. Da steht der Inspektor auf, der an der Theke saß und will einen weiteren Komplizen aufhalten. Dieser schlägt ihm allerdings ins Gesicht und kann entkommen, genauso wie Louis.
Der Inspektor liegt am Boden, und während Maria verängstigt an der Treppe steht, kommt Steenie aus dem Zimmer und schießt auf einen Gast, der soeben das Café verlassen hat. Steenie bedroht alle mit der Waffe, sie sollen bleiben, wo sie sind. Da dreht Anselmo den Dampf für die Kaffeemaschine ganz auf und das Café nebelt ein. Steenie flieht durch den Qualm in die Küche, wo der Komplize, der den Inspektor zu Boden schlug ein Zigarettenetui zieht und in das Café wirft. Maria schreit, alle sollen in die Küche gehen, das wäre eine Bombe. Die Bombe explodiert.

Maria wacht in einem Krankenhaus völlig benebelt auf. Auf ihrer Krankenakte steht der Name Lena Collins. Maria fragt eine Schwester, wer dies sei. Die Schwester erklärt Maria, dass sie nun Lena Collins sei, sie hätte einen neuen Namen bekommen. Eine Frau setzt sich zu Lena aka Maria ans Bett, es ist die Inspektorin von Scotland Yard, die Maria damals verhörte. Maria muss wohl lange im Koma gelegen haben, denn die Frau erklärt ihr, sie wäre schon öfter dagewesen und erzählt ihr von zuhause. Anselmo baut sein Café wieder auf und auch Nora geht es bestens. Maria versucht sich zu erinnern, was damals passierte.
Der andere Inspektor ist inzwischen eingetroffen und hat eine Kiste dabei, in der sich Dinge befinden, die Maria identifizieren soll. Darunter sind ein Feuerzeug von Louis und auch der Stift ihres Vaters, den sie Louis schenkte.
Maria fragt, ob Louis tot ist, doch dieser erzählt ihr, dass Louis und Steenie offiziell als vermisst gelten. Maria möchte gern ihre Schwester sehen, doch ist sie dafür noch zu geschwächt. So gibt sie der Kommissarin einen Brief an sie mit. Diese will ihn jedoch nicht mitnehmen, da er mit Maria unterschrieben ist. Maria wäre jetzt Lena und solle sich auch überall so nennen, da niemand wissen darf, dass sie noch lebt. Damit sie nicht ins Gefängnis muss, bietet die Kommissare ihr an, diese neue Identität anzunehmen. Sie soll ihr Aussehen verändern und in einem fremden Land noch einmal neu anfangen. So könne sie auch Nora jederzeit wiedersehen, jedoch nicht mit ihr sprechen.

Nach einer kosmetischen Operation und mit gefärbten Haaren ist Maria, die nun Lena ist, kaum wiederzuerkennen. Bevor sie das Land verlässt, fährt sie noch einmal in ein Theater, um ihre Schwester tanzen zu sehen. Danach sitzt sie mit der Kommissarin in einer Bar und trinkt etwas. Ein anderer Gast beschwert sich über die langsame Bedienung. Lena verzeiht das Gesicht, irgendwas drängt sich in ihre Erinnerung. Ihr kommt die Stimme des Mannes so bekannt vor. Sie sieht den Mann davongehen und als er auf eine Frau trifft, zieht er einen Spazierstock hervor. Genauso einen Stock hatte ein Mann vom Komitee, welches sie damals verhörte. Sie läuft den beiden hinterher und befürchtet, sie wären zu Nora gegangen. Sie erzählt der Kommissarin von ihrem Verdacht, das Komitee könne Nora für sich gewonnen haben. Kommissarin Jackson bringt Lena zur Wache. Dort kommt gerade ein Anruf herein, dass der neue Luftwaffenoffizier der Sohn von General Galbers ist. Lena ist geschockt.
Lena geht zurück zum Theater, hat aber mit Scotland Yard vereinbart, dass sie Taschentuch fallen lässt und verschwindet, sobald sie dort jemanden vom Komitee sehen sollte.

Lena steht auf der Straße hinter dem Theater, als Nora herauskommt. Diese läuft an Lena vorbei und steigt in einen Wagen. Scotland Yard folgt dem Wagen zu einem abgelegenen Waldstück. Nora und ein Mann verlassen den Wagen. Lena läuft ihnen hinterher und auf einmal leuchtet sie ein Mann mit einer Taschenlampe an. Es ist Steenie, der sich entschuldigt, sie angeleuchtet zu haben. Er hat sie nicht erkannt. Sie geht auf ein Pärchen zu, welches im Gras sitzt – es ist Nora, zusammen mit Louis. Nora fragt die junge Frau, ob sie ihr helfen könne und Lena sagt, sie wolle zu ihr, Nora. Louis durchzuckt auf einmal ein Blitz. Er steht auf, schaut sie an und meint, einen Moment lang hätte er sie nicht wiedererkannt. Nun erkennt auch Nora in Lena Maria. Die beiden umarmen sich und Lena erklärt Nora ihre ganze Situation. Louis bezichtigt sie unterdessen, mit der Polizei zusammenzuarbeiten und sie alle verraten zu wollen. Lena versucht Nora die Wahrheit über Louis und seine Leute beizubringen, doch Louis funkt immer wieder dazwischen. Lena erkennt, dass Louis sie ebenso wenig liebte, wie jetzt Nora. Er benutzte die Frauen für seine Zwecke. Während Lena auf Nora einredet, tritt Steenie auf einmal hervor, gibt Louis Anweisung, jetzt zu gehen und ersticht Lena hinterrücks. Lena sinkt zu Boden, Steenie versucht zu fliehen und Louis steht da, unfähig, sich zu bewegen. Steenie wird inzwischen festgenommen und Lena liegt in den Armen ihrer Schwester und versucht noch immer, sie davon abzubringen, mit Louis zu arbeiten. Dann stirbt sie.

Louis versucht Nora zu überzeugen, mit ihm zu kommen, doch sie weigert sich. Die Polizei trifft am Schauplatz ein und nimmt Louis gefangen. Bevor sie ihn abführen findet er im Gras noch den Stift von Marias Vater - sein Schwert.

Hintergrundinformationen

  • Die Rolle der Nora war Audreys erste große Kinorolle.
  • Der Film kam in Deutschland niemals ins Kino und wurde auch erst 1997 zum ersten Mal überhaupt im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.

Auszeichnungen

  • keine