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Die Spaziergängerin von Sans-Souci (La passante du Sans-Souci) - Drama von Jacques Rouffior

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7/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 7/10 - gut
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Filmdaten

Deutscher Titel: Die Spaziergängerin von Sans-Souci
Originaltitel: La passante du Sans-Souci
Filmlänge: 110 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: Frankreich
Premiere: 1982
Budget: unbekannt
Regie: Jacques Rouffio
Schauspieler:
Romy Schneider - Elsa Wiener / Lina Baumstein
Michel Piccoli - Max Baumstein
Helmut Griem - Michel Wiener
Dominique Labourier - Charlotte Maupas
Gerard Klein - Maurice Bouillard
Mathieu Carriere - Ruppert / Frederico
Jacques Martin - Marcel
Wendelin Werner - junger Max
Marcel Bozonnet - Mercier
Christiane Cohendy - Helene Nolin
Die Spaziergängerin von Sans-Souci können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Trenner Filmdaten - Handlung

Handlung

"Die Spaziergängerin von Sans - Souci" ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Joseph Kessel.

Max Baumstein, Präsident der "Solidarité international" trifft nach einer Reise in Paris ein und wird von seiner sehr viel jüngeren Frau Lina vom Flughafen abgeholt.

Kurze Zeit später hat er, gemeinsam mit einem weiteren Mitglied seiner Organisation, eine Unterredung mit dem Botschafter von Paraguay. Bei der Unterhaltung geht es um eine junge Frau, die sich in Paraguay im Gewahrsam der Geheimpolizei befinden soll. Der Botschafter, Federico Lego, leugnet dies und behauptet, er könne nichts für sie tun, da sie sich nicht in seinem Land aufhalten würde.
Max fühlt dem Botschafter auf den Zahn und fragt ihn, ob er sich an Michel und Elsa Wiener erinnere, was dieser bejaht. Auch die Frage, ob Lego früher Ruppert von Leggaert geheißen habe, beantwortet er mit ja.
Daraufhin zieht Max eine Pistole aus seiner Aktentasche und erschießt Lego. Widerstandslos lässt er sich daraufhin festnehmen.

Lina ist tief betroffen und kann sich nicht erklären, warum ihr Mann den Botschafter erschossen hat. Bei den Besuchen, die sie Max im Gefängnis abstattet, erzählt er ihr von seinen Beweggründen. Auch die Gerichtsverhandlung bringt seine Vergangenheit ans Licht:

Er wuchs in Berlin auf. Im März 1933, als er zwölf Jahre alt war, griff ein SA-Trupp ihn und seinen Vater auf der Straße an.
Sein Vater wurde erschossen und dem Jungen zertrümmerte man das Knie. Bis heute kann er nur am Stock gehen, aufgrund dieser Verletzung. Das Leben rettete ihm damals eine Frau namens Elsa Wiener. Diese griff damals beherzt ein und kam ihm zu Hilfe. Elsa und ihr Mann Michel nahmen den jüdischen Waisenjungen bei sich auf.
Michel Wiener veröffentlichte kritische Schriften über den Nationalsozialismus - er leitete einen Verlag - bis zu dem Tag, als ein SA-Trupp die Druckerei auseinandernahm. Michel wollte daraufhin seinen Verlag verkaufen und bis es soweit war, wollte er seine Frau und den Jungen in Sicherheit wissen und schickte die beiden mit dem Zug nach Paris. Sobald der Verlag verkauft wäre, würde er folgen.
Leider schaffte es Michel nicht bis nach Paris, denn die Gestapo holte ihn aus dem Zug. Er schaffte es gerade noch, einem Unbekannten ein Bündel Geld in die Tasche zu stecken und bat ihn, in Paris das Geld zu Elsa Wiener ins "Hotel d’Orient" zu bringen.
Der Unbekannte, ein französischer Champagnerhändler namens Maurice Bouillard, tat wie ihm befohlen und suchte Elsa auf.

Elsa arbeitete inzwischen in einem Nachtclub als Sängerin und Animierdame und nicht nur Maurice, der sich schwer verliebt hatte in sie kam, um sie anzuschmachten. Ein weiterer Verehrer war der deutsche Offizier Ruppert von Leggaert.
Maurice tat alles für Elsa. Er fuhr nach Berlin, um etwas über ihren Mann herauszufinden. Der einzige der es wissen konnte, der jüdische Rechtsanwalt Kurt Helwig, war aber leider drei Wochen zuvor umgebracht worden und man hatte seiner Witwe Anna nur seine Asche zukommen lassen.
Maurice übernachtete bei Anna und die beiden schliefen miteinander.
Enttäuscht darüber, nichts herausgefunden zu haben, fing Elsa an zu trinken und in ihrer Hoffnungslosigkeit bat sie Maurice, sich um Max zu kümmern, da sie keine Kraft mehr habe.

Kurze Zeit später sieht Maurice Elsa den Nachtclub verlassen, zusammen mit Ruppert von Leggaert. Eifersüchtig wartet er die ganze Nacht auf sie, bekommt dann aber erst am nächsten Morgen mit, wie sie von Ruppert nach Hause gebracht wird. Elsa hatte mit dieser Nacht die Freiheit ihres Mannes erkauft.
Sie machte sich auf den Weg zum Bahnhof, um ihren Mann abzuholen. Die beiden nahmen ein Taxi zurück und stiegen vor dem Café "Sans-Souci" aus, wo sie von Ruppert von Leggaert erschossen wurden.

Während der Gerichtsverhandlung hat Lina nun auch erfahren, dass sie das Abbild von Elsa Wiener ist.
Max wird zu 5 Jahren Haft verurteilt, die Strafe jedoch zur Bewährung ausgesetzt.
Ein halbes Jahr später werden Max und Lina Baumstein von Unbekannten erschossen.
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Hintergrundinformationen

  • "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" ist Romy Schneiders letzter Film. Sie konnte sich, aufgrund ihres plötzlichen Todes, nicht mehr selbst synchronisieren.
  • Der Film enthält außerdem eine Widmung im Vorspann. "Für David und seinen Vater". Damit sind Romys tödlich verunglückter Sohn sowie dessen Vater Harry Meyen gemeint, welcher Selbstmord begann.
  • Romy Schneider war für ihre Rolle im Film als beste Schauspielerin für einen Cèsar nominiert.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

1983: César - Best Sound (Meilleur son) für William Robert Sivel und Claude Villand