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Die Nächte einer schönen Frau (A Woman of Paris) - Drama von Charlie Chaplin
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Die Nächte einer schönen Frau |
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| Originaltitel: |
A Woman of Paris |
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| Filmlänge: |
77 Minuten |
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| Genre: |
Drama |
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| Produktionsland: |
USA |
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| Premiere: |
1923 |
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| Budget: |
unbekannt |
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| Regie: |
Charlie Chaplin |
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| Schauspieler: |
| Edna Purviance |
- |
Marie St. Clair |
| Adolphe Menjou |
- |
Pierre Revel |
| Carl Miller |
- |
Jean Millet |
| Lydia Knott |
- |
Mutter von Jean |
| Charles French |
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Vater von Jean |
| Clarence Geldert |
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Vater von Marie |
| Betty Morrissey |
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Fifi |
| Malvina Polo |
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Paulette |
| Charlie Chaplin |
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Gepäckträger |
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Handlung
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Ein kleiner Ort, irgendwo in Frankreich.
Aus einem Fenster eines kleinen alten Hauses schaut Marie St. Clair traurig hinaus. Sie ist das Opfer eines unglücklichen zu Hause. Marie sitzt wartend auf gepackten Koffern, doch ihr Stiefvater schließt ihre Zimmertür ab, so dass eine Flucht unmöglich ist.
Ihr Freund, Jean Millet, der draußen bereits auf sie wartet, wird von ihr herbeigerufen. Er erfährt, dass sie eingeschlossen wurde. Er muss sie aber sehen und mit ihr über ihre morgigen Pläne reden zu können. Millet klettert auf das Dach und holt Marie aus ihrem Zimmer. Ihr Stiefvater bemerkt Geräusche und beobachtet, wie beide das Haus verlassen und verschließt Fenster und Türen.
Als Marie und Jean ihre Hochzeitspläne besprochen haben, bringt er sie zurück zum Haus des Stiefvaters. Sie wollen am kommenden Tag nach Paris, um dort zu heiraten. Als sie bemerkt, dass ihr Zimmerfenster abgeschlossen ist, überprüft Jean alle anderen Fenster und Türen des Hauses. Jedoch sind sämtliche Eingänge verriegelt. Dann klingelt er an der Haustür. Der Stiefvater macht grimmig auf und Jean sagt zu ihm, dass seine Tochter ausgesperrt worden ist. Daraufhin mein der Stiefvater, dass er ihr doch ein Bett für die Nacht zur Verfügung stellen könnte und macht die Tür wieder zu.
Jean ist machtlos. Aber dann macht er der weinenden Marie den Vorschlag, doch mit ihm zu kommen. Seine Mutter würde sie für die Nacht schon aufnehmen.
Im Haus seiner Eltern möchte Marie nicht, dass er seine Mutter weckt. Als sein Vater wach wird und in das Wohnzimmer kommt, sieht er die beide, sich umarmen und will mit seinem Sohn alleine reden. Der Vater will, dass sein Sohn die Frau (Marie) aus seinem Haus bringt. Jean will das nicht wahrhaben und weckt seine Mutter. Marie möchte das nicht und will gehen. Sie wird jedoch von Jean davon abgehalten. Nachdem die Mutter auch in das Wohnzimmer gekommen ist, hat sich die Lage so zugespitzt, dass Jean Marie nimmt und beide das Haus verlassen.
Marie und Jean sind zum Bahnhof gelaufen und beschließen den nächsten Zug nach Paris zu nehmen. Sie soll die Tickets kaufen, während Jean noch mal nach Hause läuft, um seine Sachen zu packen.
Als er zu Hause angekommen ist, erwartet ihn schon seine Mutter. Doch Jean lässt sie links liegen und geht nach oben um seine Sachen zu packen. Die Mutter sagt zum Vater, "Sie wollen beide heiraten. Warum machen wir nicht alle das Beste daraus?". Der Vater antwortet, "Ich will ihn nie wieder sehen!". Nachdem die Mutter laut gedacht hat, dass ihr Sohn gar kein Geld hat, gibt der Vater ihr ein paar Geldscheine. Die Mutter möchte, dass er sich wenigstens noch von seinem Sohn verabschiedet. Doch der Vater winkt ab.
Als Jean mit dem Packen fertig ist und geht wieder zurück in den Korridor. Dort will seine Mutter ihm das Geld geben. Doch Jean möchte es nicht annehmen. Sie bittet ihn aber, sich noch mal von seinem Vater zu verabschieden. Er wird weich und geht in das Wohnzimmer. Dort findet er seinen Vater zusammengesackt und leblos in einem Sessel sitzen. Jean ruft sofort einen Doktor an.
Zur gleichen Zeit wartet Marie ungeduldig am Bahnhof auf ihren Liebsten. Als er nicht erscheint, ruft sie bei ihm zu Hause an. Er erzählt ihr, dass was schreckliches passiert sei und sie ihren Trip verschieben müssen. Als es an der Tür klopft, bittet er Marie kurz am Telefon zu warten und macht dem Doktor die Tür auf.
Doch Marie wartet nicht, sondern legt den Hörer auf und steigt in den gerade einfahrenden Zug nach Paris.
Ein Jahr später in Paris...
In einem Pariser Nachtlokal erscheinen Pierre Revel, ein Lebemann, der vielen Frauen zu Karrieren verholfen hat, aber auch viele ruiniert hat, gemeinsam mit Marie St. Clair. Die Leute tuscheln und ein Frau mein zu ihrem jüngeren Freund, dass Pierre Revel der reichste Junggeselle in Paris sei. Sie dinieren und werden dabei von vorne bis hinten bedient.
Am kommenden Morgen in Marie St. Clair´s Apartment. Während die Zimmermädchen Staub putzen, kommt Marie mit einem großen Blumenstrauß in der Hand nach Hause. Fifi, ihre Freundin liegt noch im Bett und wird von Marie zum Aufstehen bewegt.
Während dessen in Pierre Revels Büro die geschäftlichen Tätigkeiten beginnen, bekommt Revel von seinem Mitarbeiter eine Zeitung gereicht. Dort wird seine Verlobung bekannt gegeben. Ob er nicht Probleme kriegen würde, wenn er sich mit anderen Frauen träfe, fragte der Angestellte. Revel ist es gleichgültig und ruft Marie St. Clair an um sich mit Ihr zum Abendessen zu verabreden.
Paulette, eine weitere Freundin von Marie kommt zu Besuch und zeigt Fifi die Anzeige von Pierre Revel. Fifi fragt, ob Marie das schon gesehen hätte. Paulette zuck mit den Schultern. Als Marie die Anzeige sieht, grinst sie nur und meint, "So ist das Leben!". Doch als die beiden Frauen sie verlassen, zeigt Marie ihr wahres Gesicht und ist betrübt über diese Neuigkeit.
Als Pierre Marie am Abend abholen will, bittet sie ihn allein zu gehen, da sie nicht in der Verfassung sei, aus zu gehen. Nach einigen Diskussionen über seine Verlobung, verlässt Revel Maries Apartment.
In einem Künstlerstudio findet eine Party statt, bei der auch Paulette anwesend ist. Sie ruft Marie an und bittet sie doch zu kommen und mit zu feiern. Marie willigt ein, doch leider ist die Ortsangabe von Paulette sehr wage.
Als Marie die Party im Künstlerviertel sucht, klingelt sie an einer Tür und ist total überrascht als ihr alter Freund Jean die Tür aufmacht. Auch er ist total überrascht und bittet sie hinein. Beide treten sich ein wenig kühl gegenüber. Jean wohnt mit seiner Mutter dort und ist Künstler. Marie bittet Jean ein Portrait von ihr anzufertigen und gibt ihm ihre Telefonnummer. Danach verabschieden sie sich und Jean bringt Marie nach Draußen zu ihrem Auto.
Als Jean sie am kommenden Morgen besucht, zeigt sie ihm das Kleid, in dem sie sich portraitieren lassen möchte und möchte wissen, warum er Trauer trage. Er erzählt ihr, dass es wegen seinem Vater sei und dass er am Tag ihrer Abreise starb. Diese Information macht Marie sehr betroffen. Als dann Pierre noch zu Besuch kommt, lässt sich Marie nichts anmerken und verabschiedet beide Männer mit einem schlechtem Gewissen.
Am kommenden Tag steht Marie für ihr Portrait bei Jean Model. Als sie die Sitzung beenden, möchte Marie das Bild sehen. Doch Jean lässt es nicht zu, denn nur das fertig Portrait soll sie sehen. Als das Bild fertig ist, wird es vor Marie enthüllt. Sie sieht ein Portrait von sich, in der Mimik und Kleidung, wie sie damals das kleine Dorf verlassen hat und fragt Jean, warum er die Vergangenheit wieder hervor holt und verlässt das Atelier. Beim Verlassen eilt Jean ihr nach und sagt ihr, dass er sie liebe, trotz allem. "Sie können doch heiraten und von vorne anfangen." Marie sagt nichts dazu und geht.
Marie hat nun ein Problem. Heiraten oder Luxus.
Pierre Revel und Marie sitzen bei ihr im Apartment und unterhalten sich über die momentane Situation. Marie möchte ernst genommen werden, doch Pierre macht sich immer wieder über sie lustig. Als er sie fragt, was all dieses Getue soll, meint sie, sie müssten sich trennen. Pierre fragt, ob es wegen dem jungen Künstler sei. Marie antwortet, dass es keine Rolle spiele. Der junge Künstler liebe sie und möchte sie heiraten. Auf seine Frage hin, ob sie ihn auch liebt, antwortet sie ja. Er glaubt ihr nicht und verlässt das Apartment mit den Worten, "Ich sehe Dich morgen Abend zum Abendessen". Sie antwortet Pierre, "Du wirst mich nie wieder sehen!". Beim Verlassen sagt er noch, "OK, dann ruf mich irgendwann mal an".
Unter dessen hat Jean mit seiner Mutter eine ernste Diskussion über seine Heiratspläne. Sie möchte nicht, dass die beiden Heiraten. Er solle lieber eine andere Zukunft wählen. Als die Mutter ihren Willen durchgesetzt hat und Jean ihr verspricht, Marie nicht zu heiraten, ist Marie gerade in das Atelier gekommen und hat seine Aussage gehört. Sie bestätigt seine Aussage und meint, dass es ein Anflug von Schwäche war und verlässt das Atelier. Jean rennt ihr noch nach, aber ihr Auto ist bereits davon gefahren.
An diesem Abend tröstet sich Pierre Revel mit Maries Freundin Paulette in einem Restaurant. Die anderen Gäste tuscheln über sie. Nach einiger Zeit verlassen beide das Restaurant und Paulette wird von seinem Chauffeur nach Hause gefahren. Er aber will nach Hause laufen.
Marie liegt zu Hause in ihrem Bett und liest ein Buch um auf andere Gedanken zu kommen. Das Zimmermädchen sieht Jean vor dem Haus hin- und herlaufen und berichtet es Marie. Marie ignoriert es und bittet ihrem Zimmermädchen Pierre anzurufen. Doch dieser ist schneller und beide verabreden sich für den kommenden Abend zum Essen.
Jean geht nach Hause und ist total deprimiert.
Am kommenden Morgen erzählt Fifi Marie, dass sich Pierre mit Paulette getroffen hat. Als Paulette auch noch dazu stößt, zieht sie Fifi bei Seite und bittet sie, zu Marie kein Wort über letzte Nacht zu verlieren. Das würde sie nie tun, meint Fifi. Daraufhin verrät ihr Paulette, das Pierre sich heute Abend wieder mit ihr treffen will. Als das Gespräch beendet ist, wird Marie von Fifi darüber in Kenntnis gesetzt. Marie ruft im Besein von Paulette und Fifi Pierre an und verabredet sich mit ihm für den Abend. Paulette ist darüber nicht erfreut und verlässt die beiden Frauen. Fifi und Marie freuen sich über ihre Gerissenheit.
Und während die Stunden des Tages vorüber ziehen, überkommen Jean Reue und Verzweiflung. Er lädt eine Pistole und geht aus dem Haus. Vor der Tür von Marie wartet er. Als Marie mit Pierre das Haus verlassen und ins Auto einsteigen, zieht Jean die Pistole. Doch er überlegt es sich und steckt sie wieder ein. Er ruft sich ein Taxi und lässt sich hinter ihnen herfahren.
In einem Tanzlokal erhalten Marie und Pierre einen Platz an einem guten Tisch. Jean der ihnen gefolgt ist, übergibt einem Kellner einen Umschlag, mit der Bitte diesen Marie zu geben. Als Marie den Umschlag öffnet, findet sie einen Brief von Jean darin. Jean möchte Marie noch ein letztes mal sehen. Pierre bittet Jean an ihren Tisch zu kommen und Jean willigt ein. Als Jean sieht, dass Marie Pierre den Brief gezeigt hat, springt er auf und geht Pierre an die Wäsche. Sie werden aber von den Kellnern wieder getrennt. Jean wird zum Ausgang begleitet. Dort zieht er seine Pistole und erschießt sich. Die Menschen aus dem Tanzlokal eilen herbei und bilden eine Traube um Jean. Auch Pierre und Marie begeben sich dorthin, können aber nichts sehen. Ein Mann kommt aus der Menschentraube, schüttelt den Kopf und sagt, "Tod". Jean wird abtransportiert und Marie fällt in Ohnmacht.
Jeans Leiche wird zu seiner Mutter gebracht, die bei ihm den Brief an Marie findet. Sie sieht zum Portrait und schnappt sich verärgert die Pistole und eilt zu Maries Apartment. Doch dort trifft sie sie nicht an. Die Zimmermädchen erzählen der Mutter, dass Marie zu ihr gefahren sei. Als die Mutter wieder zu Hause ankommt, sieht sie Marie weinend am toten Jean knien und legt die Pistole weg.
Marie hat ihr Luxusleben aufgegeben und arbeitet in einem kirchlichen Weisenhaus in der Provence. Dort ist sie glücklich mit den Kindern.
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Hintergrundinformationen
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Auszeichnungen
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