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Die Dinge des Lebens (Les choses de la vie) - Drama von Claude Sautet

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Filmdaten

Deutscher Titel: Die Dinge des Lebens
Originaltitel: Les choses de la vie
Filmlänge: 82 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: Frankreich
Premiere: 1970
Budget: unbekannt
Regie: Claude Sautet
Schauspieler:
Michel Piccoli - Pierre Bérard
Romy Schneider - Hélène
Gerard Lartigau - Bertrand Bérard
Jean Bouise - François
Boby Lapointe - LKW-Fahrer
Lea Massari - Catherine Bérard
Die Dinge des Lebens können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Die Dinge des Lebens" ist eine Literaturverfilmung aus dem Jahr 1970. Als Vorlage diente der Roman "Les choses de la vie" von Paul Guimard.

Ein Auto fährt durch die Nacht und der Fahrer scheint Probleme mit der Lenkung zu haben. Kurz darauf liegt er nach einem Unfall auf der Wiese und sein Leben zieht an ihm vorbei...

Pierre Bèrard, Architekt in Paris, scheint ein glücklicher Mann zu sein. Von seiner Frau hat er sich freundschaftlich getrennt und auch das Verhältnis zu seinem Sohn ist gut. Außerdem führt er eine Liebesbeziehung mit der jungen Übersetzerin Hélène. Sie liebt ihn über alles, ist aber auch eifersüchtig auf die ganzen Erinnerungen, die Pierre mit seiner Familie hat.
Sie merkt es vor allem daran, wie sehr er sich sträubt, einen Urlaub mit ihr in Tunis zu verbringen.

Immer wieder schweifen seine Gedanken ab und er erinnert sich an die schönen Tage, die er zusammen mit seiner Frau Catherine und dem gemeinsamen Sohn Bertrand auf der "Ile de Ré" gehabt hat. So sagt er auch zu, mit ihnen zusammen in Urlaub zu fahren, als sein Sohn ihn bittet, mit ihnen zu kommen. Obwohl er genau weiß, wie sehr sich Hélène auf den Tunis-Urlaub freut, unterrichtet er sie von seinen Plänen. Hélène spürt, dass der geplante Tunis Urlaub nicht einfach nur verschoben wird, sondern wohl nie stattfinden wird. Aus Angst, ihn zu verlieren, macht sie ihm nach dem Besuch bei ihren Eltern im Auto eine Szene.

Er ist es leid sich immer erklären zu müssen und so lässt er sie vor ihrer Haustüre aus dem Auto steigen und fährt sofort weiter, mit der Begründung, am nächsten Morgen einen wichtigen Termin zu haben. Er fährt durch die Nacht und erinnert sich daran, wie er Hélène auf einer Auktion kennenlernte.

Am nächsten Morgen schreibt er Hélène einen Brief. Er schlägt ihr darin die Trennung vor. Am Postschalter überlegt er es sich jedoch anders und lässt sich telefonisch nach Paris verbinden. Hélène ist nicht zuhause und so hinterlässt er die Nachricht, Hélène solle sich bei ihm melden bzw. nach Rennes kommen, weil er sie da erwarten würde. Als er an einer Hochzeitsgesellschaft vorbeifährt überlegt er sich, Hélène zu heiraten.

Inzwischen ist ein Bauer mit einem Anhänger voller Schweine auf einer Straßenkreuzung stehen geblieben, da sein Motor ausgesetzt hat. Pierre kann nicht allerdings nicht mehr rechtzeitig reagieren, verliert die Kontrolle über den Wagen und schleudert gegen erst gegen einen LKW und danach gegen einen Baum. Verletzt bleibt er in der Wiese liegen, während sein Autowrack in Flammen aufgeht...

Erstaunt darüber, zwar unendlich müde zu sein aber keine Schmerzen zu haben, bleibt er liegen und hängt seinen Gedanken nach. Ein Krankenwagen wird gerufen und man transportiert ihn ab in ein Krankenhaus. Im Krankenwagen fällt ihm ein, dass er noch den Brief an Hélène in der Jackentasche hat, den er ja nicht abgeschickt hat und der inzwischen auch keine Aussagekraft mehr hat. Er will ihn loswerden, bevor jemand ihn findet und eventuell an Hélène schickt.

Hélène hat inzwischen die Nachricht von Pierre erhalten und macht sich überglücklich auf den Weg nach Rennes. Sie kommt an der Unfallstelle vorbei und erkennt den Wagen. Man erklärt ihr, der Fahrer sei inzwischen in ein Krankenhaus gebracht worden.

In der Zwischenzeit sind auch Catherine und Bertrand im Krankenhaus eingetroffen, wo Pierre trotz sofortiger Operation inzwischen verstorben ist. Man übergibt Catherine Pierres persönliche Sachen, darunter auch den Brief an Hélène. Als würde sie damit dem letzten Wunsch ihres Mannes nachkommen, liest sie den Brief und zerreißt ihn. In dem Moment, wo sie die Schnipsel in den Papierkorb wirft, kommt Hélène ins Zimmer und erfährt, dass Pierre tot ist.

Sie geht zurück zu ihrem Auto und nimmt kaum wahr, wie entgegenkommende Leute sie anrempeln.
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Hintergrundinformationen

  • 1994 gab es eine Neuverfilmung unter dem Namen "Begegnungen". Diese war jedoch weitaus weniger erfolgreich als das Original.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

1969: Louis-Delluc-Preis - Claude Sautet