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Der Zirkus (The Circus) - Komödie von Charlie Chaplin

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verstorbene-filmstars.de Bewertung
9/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 9/10 - hervorragend
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Filmdaten

Deutscher Titel: Der Zirkus
Originaltitel: The Circus
Filmlänge: 68 Minuten
Genre: Komödie
Produktionsland: USA
Premiere: 1928
Budget: unbekannt
Regie: Charlie Chaplin
Schauspieler:
Charlie Chaplin - der Tramp
Merna Kennedy - Merna / Kunstreiterin / Stieftochter
Allan Garcia - Zirkusdirektor / Stiefvater
Harry Crocker - Rex / Seiltänzer
Henry Bergman - alter Clown
Stanley Sanford - Vorarbeiter
George Davis - Zauberer
Steve Murphy - Taschendieb
Der Zirkus können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

Der Zirkusdirektor ist sauer, dass seine Zuschauerränge leer bleiben und lässt seinen Ärger an den Artisten aus. Seine Stieftochter Merna, die auch Kunstreiterin ist, beschimpft er, weil sie den Sprung durch den Reifen nicht geschafft hat und die Clowns, weil sie nicht lustig drein schauen.

Auf dem Kirmesplatz hat sich der müde und hungrige Tramp Charlie eingefunden. Vor einer Attraktion entwendet ein Taschendieb einem anderen Mann dessen Portemonnaie und Taschenuhr. Als er dabei ertappt wird, befördert er das Diebesgut schnell in Charlies Hosentasche, ohne dass dieser es bemerkt. Charlie verlässt den Ort und isst einem Kind seinen Kuchen weg. Als der Taschendieb nun seine Diebesbeute von Charlie zurück holen will, wird er dabei von einem Polizisten geschnappt. Charlie tut so, als ob es seins ist. Als der Dieb dann abgeführt wird, kauft er sich erst mal eine ordentliche Portion Hot Dogs.

Der Dieb kann dem Polizisten entwischen und Charlie wird beim Bezahlen der Hot Dogs vom eigentlichen Besitzer des Portemonnaies dabei gesehen. Er ruft nach der Polizei und Charlie ist wie der Dieb auf der Flucht vor ihr.

Beide flüchten in ein Spiegellabyrinth und werden von dessen Effekten verwirrt. Selbst als die Polizisten Charlie im Labyrinth finden, schaffen sie es nicht, ihn dort hinaus zu befördern.

Charlie kann entkommen und flüchtet in den Zirkus. Es beginnt eine Verfolgung über einem Laufrad, welches in der Manege aufgebaut ist. Das eher gelangweilte Publikum ist von Charlies Vorstellung hellauf begeistert und applaudiert ihm zu. Auch bei der Vorstellung des Zauberers mischen Charlie und der Polizist kräftig mit.

Nach dem Charlie den Polizisten abgehängt und vor dem Zirkuszelt einem weiteren Polizisten das Diebesgut ausgehändigt hat, will er sich einfach nur noch ausruhen.

Im Zelt haben die Clowns die Manege betreten und werden gnadenlos vom Publikum ausgepfiffen. Sie wollen den lustigen Mann (Charlie) wieder sehen und rufen nach ihm. Der Direktor ist erstaunt über diese Ausrufe.

Nach der Vorstellung haben sich die Mitarbeiten zu einem Abendessen zusammen gefunden. Nur die Stieftochter des Direktors bekommt nichts davon ab, da sie eine schlechte Leistung in der Manege abgegeben hat. Als der Direktor Charlie beim Ausruhen sieht, bietet er ihm für den kommenden Tag einen Job an, der prompt von Charlie angenommen wird.

Früh am nächsten Morgen sitzt Charlie vor dem Zelt, vor einem Feuer und will sein Frühstück einnehmen. Eine Scheibe Brot liegt bereit. Doch als er ein Huhn sieht, eilt er hinterher und stibitzt sich ein Ei. Während dieser Zeit schaut die Stieftochter des Direktors hungrig aus ihrem Wagen und erblickt die Scheibe Brot. Schnell nimmt sie sie an sich und beißt zweimal davon ab. Prompt in diesem Moment kommt Charlie von seiner erfolgreichen Eieroberung zurück und erblickt das hübsche Mädchen. Nach ein paar Diskussionen teilt er mit ihr das Brot und sie isst gierig ihre Hälfte auf. Als Charlie ihr dann noch die andere Hälfte geben will, erscheint der Direktor und schlägt sie ihr aus der Hand. Dann schickt er sie wütend in ihren Wagen und begrüßt Charlie mit einem Handschlag.

Bei dem nachfolgenden Proben soll Charlie seine lustigen Fähigkeiten einsetzen. Doch er scheitert kläglich. Er bekommt von den Clowns einen Wilhelm Tell Sketch vorgespielt und soll ihn lustig nachspielen. Auch dieses misslingt auf breiter Linie.

Dieses Filmplakat von Der Zirkus können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Danach soll Charlie es mit dem Rasier Sketch versuchen. Aber vorerst zeigen ihm die Clowns wie er funktioniert. Charlie lacht sich dabei krumm und schief. Doch als er nun an der Reihe ist, geht wieder alles schief, was nur schief gehen kann. Der Direktor ist total verärgert und wirft Charlie raus.

Vor dem Zirkuszelt trifft Charlie auf Merna, die Stieftochter des Direktors. Sie ist traurig, dass Charlie kein Erfolg hatte und bittet ihn zu bleiben. Charlie aber lehnt ab. Doch bevor sie ihn überreden kann, fängt die Vorstellung an und sie muss in die Manege.

Charlie hat gefallen an Merna gefunden und lugt durch ein Loch in der Zeltwand, so dass er sie sehen kann. Unter dessen haben die Requisiteure ihren Job gekündigt, da sie schlechte Arbeitsbedingungen hatten und zu wenig Geld dafür bekamen. Der Direktor benötigt aber dringend neue Requisiteure und beauftragt seinen Gehilfen und Vorarbeiter neue zu finden. Er findet Charlie an der Zeltwand und engagiert ihn vom Fleck weg. Als Charlie dann die Requisiten für den Zauberer in die Manege
bringt, geht selbstverständlich wieder alles schief und die Zuschauer lachen sich über ihn krumm und schief. Der Vorarbeiter will Charlie aus der Manege holen, doch hält ihn der Direktor zurück. Er sieht Potential und lässt Charlie wirken.

Nach der Veranstaltung muss Charlie als Gehilfe und Requisiteur eine Menge Arbeiten erledigen. Darunter fallen putzen, aufräumen und die Tiere versorgen. Als er sich aus versehen selber im Löwenkäfig einsperrt, kommt ihn die Stieftochter des Direktors zur Hilfe und befreit ihn. Dabei erzählt sie Charlie die Wahrheit über seine Arbeit, dass er der Star der Vorstellung ist. Charlie tut so, als wüsste er es. Das Gespräch wird aber vom Direktor belauscht. Als er Merna schlägt, weil sie Charlie alles verraten hat, geht er dazwischen und meint, wenn er das noch einmal tue, dann würde er kündigen. Der Direktor kann aber nicht auf Charlie verzichten und bietet ihm 100 Dollar die Woche an, wenn er bleiben würde. Charlie schlägt bei so viel Geld ein.

Die nächste Vorstellung beginnt in kürze und die Zuschauer strömen in Massen in den Zirkus. Charlie belauscht, wie die Stieftochter des Direktors sich von einer Wahrsagerin die Zukunft vorher sagen lässt. Die prophezeit ihr, dass sie bald einen lieben Mann, der in ihrer Nähe ist, heiraten wird. Charlie ist voller Freude, als er dies hört und tanzt vergnügt herum.

Als sie die Wahrsagerin wieder verlassen hat, begegnet sie dem neuen attraktiven Künstler, einem Seiltänzer und ist sofort von ihm angetan. Zur gleichen Zeit kauft Charlie einem Clown einen Fingerring ab, den er seiner angebeteten geben möchte. Nach ihrer Begegnung mit dem neuen Seiltänzer Rex, berichtet sie es der Wahrsagerin. Leider bekommt Charlie auch diese Unterredung mit und ist todunglücklich.

Bei der anschließenden Vorstellung kann Charlie nur wenige Lacher ernten und wünscht sich bei der Vorstellung des neuen Seiltänzers, dass dieser abstürzt.

Charlie will sich aber nicht geschlagen geben und übt heimlich das Seiltanzen. Der Direktor beobachtet es und meint zu ihm, dass er besser wieder die Lacher des Publikums auf seine Seite bringen soll, ansonsten wäre er gefeuert.

Auch bei der kommenden Vorstellung gelingt es ihm nicht. Als nun Rex, der Seiltänzer an der Reihe ist, ist er nirgendwo zu finden. Dem Direktor kommt Charlies Seiltanzübungen in den Sinn und verpflichtet ihn die Nummer zu übernehmen. Charlie willigt ein und zieht sich für seinen Auftritt um.

Als Charlie sieht, wie ein Requisiteur ein Sack über eine Seilwinde nach oben zieht, kommt ihn eine Idee. Er überredet den Requisiteur mit 5 Dollar ihn immer mit dem Seil zu unterstützen, wenn er in die Hände klatscht. Der Requisiteur willigt ein und Charlie bekommt das Seil um seinen Körper gebunden.

Charlies Vorstellung geht so lange gut bis das Seil, was ihn unter dem Zirkusdach hält, reist. Doch mit viel Mühen schafft er es, seine Vorstellung zu Ende zu bringen und kommt wohl behalten wieder zurück auf den Boden.

Nach seinem Auftritt sieht Charlie, wie der Direktor Merna schlägt. Nun kann er sich nicht mehr halten und verprügelt den Direktor, der ihn anschließend sofort feuert.

Am Abend sitzt Charlie draußen an einem Feuer und wärmt sich. Plötzlich erscheint Merna und erzählt ihm, dass sie getürmt sei und nicht mehr zurück in den Zirkus gehe. Sie möchte mit Charlie gehen. Doch er meint, dass dieses Leben nicht für sie sei. Als sie anfängt zu weinen, beruhigt Charlie sie und meint, dass er eine Idee hat. Sie solle sitzen bleiben, bis er zurück sei.

Charlie geht zurück zum Zirkus und erzählt Rex von Merna. Er gibt ihm den Ring, den er eigentlich für Merna gekauft hat und bittet Rex, sie zu fragen, ob sie ihn heiratet. Rex willigt ein und am anderen Morgen kommen beide zusammen, mit Charlie als Trauzeuge, aus der Kirche.

Nach der Trauung gehen alle drei zum Zirkus zurück, der schon zu einem anderen Ort abfahrbereit ist. Der Direktor will seine Stieftochter sofort wieder zusammenstauchen. Doch Rex geht dazwischen und erzählt dem Stiefvater, dass er mit Merna verheiratet ist. Der Direktor beruhigt sich und bittet alle drei weiter für den Zirkus zu arbeiten. Sie stimmen zu, doch Charlie bleibt nach dem Aufbruch der Zirkuswagen allein zurück und entscheidet sich gegen ein Leben als Wanderdarsteller.

Hintergrundinformationen

  • Das Titellied "Swing, little Girl" wurde von Charlie Chaplin selber komponiert und auch gesungen.

Auszeichnungen

  • keine