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Der Name der Rose - Drama von Jean-Jacques Annaud

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verstorbene-filmstars.de Bewertung
9/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 9/10 - hervorragend
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Filmdaten

Deutscher Titel: Der Name der Rose
Originaltitel: Der Name der Rose
Filmlänge: 126 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: Deutschland
Premiere: 1986
Budget: 46 Mio. DM
Regie: Jean-Jacques Annaud
Schauspieler:
Sean Connery - William von Baskerville
Christian Slater - Adson von Melk
Helmut Qualtinger - Remigio da Varagine
Michael Lonsdale - Abbo von Fossanova
Volker Prechtel - Malachias von Hildesheim
Fjodor Schaljapin - Jorge de Burgos
William Hickey - Ubertino da Casale
Leopoldo Trieste - Michele de Cesena
Michael Habeck - Berengar von Arundel
Urs Althaus - Venantius von Salvemec
Der Name der Rose können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Der Name der Rose" spielt im Jahr 1327, in eine Cluniazenserabtei im Apennin, ein 1500 km langer Gebirgszug im heutigen Italien.

William von Baskerville, der Franziskanermönch und sein Novize Adson von Melk reisen in die Cluniazenserabtei, um an einer theologischen Debatte teilzunehmen.

Schon zur Ankunft wird William vom Abt des Klosters auf einen seltsamen Todesfall hingewiesen. Adelmo, ein ansässiger Mönch wurde grausam entstellt an der Seite eines Turms gefunden. Es deutet alles auf einen Selbstmord hin. Jedoch steht dagegen, dass das Fenster, unter dem der Mönch gefunden wurde, nicht geöffnet werden kann.

Das Rätsel wird von William gelöst, doch schließen sich mehrere Morde an weiteren Mönchen an. Das nächste Opfer ist ein griechischer Übersetzer. Sämtliche Indizien weisen auf eine Vergiftung hin. Er wird kopfüber in einem großen Kessel gefunden. Unter den Mönchen verbreitet sich schnell die Überzeugung, dass die Apokalypse eingetreten sei, da die Begleitumstände der Todesfälle Ähnlichkeit mit einer Passage der Johannesoffenbarung aufweisen. William findet heraus, dass die Ursache der seltsamen Ereignisse im Kloster der Diebstahl eines griechischen Buches aus der Klosterbibliothek ist.

Während der Novize Adson von Melk ein junges Mädchen kennen lernt, das ihn verführt, suchen der Inquisitor Bernardo Gui William von Baskerville den Mörder.

Williams Untersuchungen ergeben, dass der ehemalige Bibliothekar Jorge de Burgos die Morde verübte. Der Bibliothekar wollte unter allen Umständen verhindern, dass jemand etwas von der Existenz des in der Klosterbibliothek aufbewahrten "Zweiten Buches der Poetik" von Aristoteles erfährt. Das Buch galt als verschollen und widerspricht nach Meinung von Jorge de Burgos die der kirchlichen Doktrin. Jorge bestrich die Seiten des Buches mit einem Gift, so dass jeder, der in dem Buch liest, vergiftet wird.

Als sich Jorge von William überführt sieht, verbrennt er das Buch in der Bibliothek, woraufhin die Bibliothek mit dem gesamten Buchbestand in Flammen aufgeht. Während des Brandes entkommt das von Bernardo Gui zum Tode verurteilte Mädchen. Der fliehende Bernardo Gui stirbt bei einem Unfall seiner Kutsche. William schafft es aus der brennenden Bibliothek und verlässt nun, da die Rätsel gelöst sind, das Kloster gemeinsam mit Adson.
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Hintergrundinformationen

  • Die Innenaufnahmen fanden im Kloster Eberbach statt. Für die Außenaufnahmen wurde in der Nähe von Rom ein Kloster nachgebaut.
Trenner Hintergrundinformationen - Auszeichnungen

Auszeichnungen

1986: Golden Screen (Deutschland)
1987: Bavarian Film Award - Best Production (Produzentenpreis) Bernd Eichinger
1987: César - Bester ausländischer Film (Meilleur film étranger) Jean-Jacques Annaud
1987: David - Bester Film (Migliore Direttore della Fotografia) Tonino Delli Colli
1987: David - Bestes Kostüm-Design (Migliore Costumista) Gabriella Pescucci
1987: David - Bester Produzent (Migliore Produttore) Franco Cristaldi und Bernd Eichinger
1987: David - Bestes Produktions-Design (Migliore Scenografo) Dante Ferretti
1987: René Clair Award - Jean-Jacques Annaud
1987: Film Award in Gold (German Film Awards) - Outstanding Individual Achievement: Produktions-Design Dante Ferretti und Rainer Schaper. Stellvertretend für das gesamte Produktions-Design Team.
1987: Film Award in Silver (German Film Awards) - für die Gestaltung eines Spielfilms
1987: Silver Ribbon - Bester Film (Migliore Fotografia) Tonino Delli Colli
1987: Silver Ribbon - Bestes Kostüm-Design (Migliori Costumi) Gabriella Pescucci
1987: Silver Ribbon - Bestes Produktions-Design (Migliore Scenografia) Dante Ferretti
1988: BAFTA Film Award - Bestes Make Up Hasso von Hugo