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Der große Diktator (The Great Dictator) - Komödie von Charlie Chaplin

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9/10  verstorbene-filmstars.de Bewertung 9/10 - hervorragend
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Filmdaten

Deutscher Titel: Der große Diktator
Originaltitel: The Great Dictator
Filmlänge: 125 Minuten
Genre: Komödie
Produktionsland: USA
Premiere: 1940
Budget: 2 Mio. $
Regie: Charlie Chaplin
Schauspieler:
Charlie Chaplin - Anton Hynkel (Diktator von Tomania) / Jüdischer Friseur
Paulette Goddard - Hannah
Jack Oakie - Benzino Napaloni (Diktator von Bakteria)
Reginald Gardiner - Kommandeur Schultz
Grace Hayle - Frau Napaloni
Billy Gilbert - Feldmarschall Herring
Henry Daniell - Dr. Gorbitsch
Carter De Haven - Bakterianischer Botschafter
Der große Diktator können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Der große Diktator" ist eine Satire auf den deutschen Nationalsozialismus und damit auf Adolf Hitler.

In der Endphase des Ersten Weltkriegs kämpft ein kleiner jüdischer Friseur auf tomanischer Seite gegen die Feinde, in einem unerbitterlichen Grabenkrieg. Auch die Technik der Waffen scheinen oft auch ein Hindernis für den kleinen Friseur zu sein.

In den Wirren eines Gefechts rettet er den verwundeten Piloten Schultz das Leben. Bei ihrer Flucht, stürzt das Flugzeug ab und der Friseur wird dabei so schwer verletzt, dass er sein Gedächtnis verliert. Zur Genesung muss er jahrelang im Krankenhaus bleiben.


Zwanzig Jahre später.

Im Staat Tomanien herrscht der Diktator Anton Hynkel. Dieser bereitet in aller Stille die Invasion des Nachbarlandes Osterlitsch, hinter dem Rücken von Benzino Napoloni, dem Herrschers von Bakteria, vor.

Dieses Bild können Sie unter www.allposters.de, in Form eines Posters käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Hynkels Sturmtruppen terrorisieren unter dessen das Ghetto, das von Juden und Andersdenkenden bewohnt wird. Auch der kleine jüdische Friseur und seine Geliebte Hannah wohnen in diesem Ghetto und werden von den Sturmtruppen bedroht.

Der Kommandeur der Sturmtruppen ist der damalige Pilot Schultz und erkennt in dem Friseur den Soldaten wieder, der ihm im Ersten Weltkrieg das Leben gerettet hatte. Aus Dankbarkeit sorgt er nun dafür, dass das Ghetto weitestgehend von Übergriffen verschont wird.

Nach einiger Zeit geht Hynkel das Geld für seine militärische Aufrüstung aus. Damit er neues Kapital erhalten kann, will er vom jüdischen Bankier Epstein einen Kredit und stellt vorübergehend die Unterdrückung der Juden ein. Epstein lehnt jedoch ab und die Unterdrückung geht weiter.

Kommandeur Schultz stellt sich gegen diesen Entschluss und wird deshalb von Hynkel in ein Konzentrationslager
eingewiesen. Schultz aber schafft es, bei seinem Freund im Ghetto unterzutauchen.

Unterdessen geht der Diktator ein Bündnis mit Napoloni ein, das ihn vor einer Intervention von Seiten Bakterias, im Falle der Besetzung Osterlitschs, schützen soll.

Im Ghetto planen die Bewohner ein Attentat auf Hynkel. Sie werden aber dann von Hannah daran erinnert, dass die Freiheit nicht durch einen Mord erreicht werden kann. Außerdem ist keiner bereit, sich für diesen Anschlag selber zu opfern.

Der kleine Friseur und Schultz werden bei einer Razzia im Ghetto entdeckt und ins KZ verfrachtet. Dort gelingt ihnen aber die Flucht.

Die Flüchtigen tragen beide eine Uniform und der kleine Friseur wird wegen der Ähnlichkeit zu Diktator Hynkel mit ihm verwechselt.

Der echte Hynkel wird eingesperrt, als er sich zufällig in der Nähe, bei einer Jagt, befindet. Der Friseur soll nun an seiner Stelle eine im Radio übertragene Rede vor dem Volk des gerade besetzten Osterlitsch halten.

Dieses zum Anlass genommen, nutzt der Friseur seine Chance und appelliert an die Menschlichkeit und den Weltfrieden.

Hintergrundinformationen

  • Langfristig wurde der Film das erfolgreichste Projekt in Chaplins Laufbahn.
  • Aufgrund des hohen Anteils Deutschstämmiger in Chicago, wagte kein Kinobetreiber den Film zu zeigen.
  • Am 30. Dezember 2004 kam vom "Der große Diktator" eine restaurierte Fassung heraus.

Auszeichnungen

1961: Kinema Junpo Award in der Kategorie "Bester ausländischer Film", Charlie Chaplin
1997: Aufnahme in das National Film Registry, US-amerikanischer Filme, die als besonders erhaltenswert angesehen werden.