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Das Verhör (Garde à vue) - Thriller von Claude Miller
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
| 7/10 |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Das Verhör |
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| Originaltitel: |
Garde a vue |
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| Filmlänge: |
86 Minuten |
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| Genre: |
Thriller |
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| Produktionsland: |
Frankreich |
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| Premiere: |
1981 |
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| Budget: |
unbekannt |
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| Regie: |
Claude Miller |
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| Schauspieler: |
| Lino Ventura |
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Inspektor Antoine Gallien |
| Michel Serrault |
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Jerome, Charles, Emile Martinaud |
| Romy Schneider |
- |
Chantal Martinaud |
| Guy Marchand |
- |
Inspektor Marcel Belmont |
| Didier Agostini |
- |
junger Polizist |
| Patrick Depeyrrat |
- |
Polizist |
| Pierre Maguelon |
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Adami |
| Jean-Claude Penchenat |
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Scheidungsrichter |
| Yves Pignot |
- |
Polizist |
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Handlung
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"Das Verhör" basiert auf dem Roman "Brainwash" des US-Amerikaners John William Wainwright.
Inspektor Antoine Gallien arbeitet in einer kleinen französischen Stadt am Meer. Er muss in einem Mordfall ermitteln, der zwei achtjährige Mädchen betrifft. Die beiden Mädchen wurden vergewaltigt und brutal ermordet.
Gallien und auch sein jüngerer Kollege Marcel Belmont können das schreckliche Verbrechen nicht vergessen und so bittet Gallien am Silvesterabend einen der Zeugen, den Notar Jérôme Martinaud, zum Verhör ins Präsidium.
Martinaud hatte eine der Leichen gefunden und soll nun nochmals befragt werden. Martinaud reagiert zynisch und zieht somit den Zorn der Ermittler auf sich, vor allem von Belmont. Dieser geht auf Martinaud los und kann nur mit Mühe zurückgehalten werden.
Somit spricht Gallien nun mit Martinaud, um an weitere Informationen zu kommen. Während des Gesprächs keimt in ihm aber immer mehr der Verdacht auf, Martinaud selbst könnte der Mörder der Mädchen sein.
Er hatte sich zur Tatzeit in der Nähe der Verbrechen aufgehalten und außerdem verwickelt er sich immer mehr in Widersprüche.
Martinauds Frau Chantal wird zum Verhör gebeten und diese belastet ihren Mann schwer. Eine Geschichte an einem Weihnachtsabend vor zehn Jahren, hat das Miteinander der beiden verändert und sie teilen sich seitdem auch nicht mehr das Bett.
Martinaud hatte sich damals, an besagtem Weihnachtsabend, intensiv mit der kleinen Tochter von Chantals Schwester beschäftigt. Obwohl Chantal nicht hören konnte, was die beiden besprachen, sah Chantal mit Bestürzung, wie sich die unschuldige Miene des Mädchens plötzlich veränderte und zu der einer reifen Frau wurde. Seitdem schwor sich Chantal, nie wieder mit Martinaud intim zu werden und bestand auf getrennte Schlafzimmer.
Das Verhör mit Martinaud läuft weiter und artet, nachdem dieser endlich seine Überheblichkeit hat fallen lassen, in eine Art Kreuzverhör aus. Chantal hat inzwischen angegeben, einen Beweis für die Schuld ihres Mannes gefunden zu haben - die Abholquittung einer Reinigung, wo sein Regenmantel gereinigt wurde.
Gallien vermutet, Martinaud wäre nach dem Auffinden der Leiche erst einmal nach Hause gegangen, hätte sich umgezogen und erst danach die Polizei gerufen. Als er Martinaud damit konfrontiert, gesteht dieser überraschend die Morde an den beiden Mädchen.
Zur gleichen Zeit fällt einem Polizeibeamten bei der Untersuchung eines Unfallfahrzeuges eine Blutspur am Kofferraum auf. Als er den Kofferraum öffnet, findet er ein weiteres Opfer des gesuchten Mörders.
Der Polizeichef befiehlt daraufhin, Martinaud freizulassen und somit verlässt dieser als freier Mann das Präsidium.
Als er in sein Auto einsteigen will, findet er auf dem Beifahrersitz die Leiche seiner Frau vor, eine Pistole in der Hand.
Sie hatte sich, ob der angeblichen schrecklichen Taten ihres Mannes, das Leben genommen.
Martinaud sieht Gallien aus dem Gebäude kommen, steigt aus dem Wagen und brüllt:" Gallien! Gallien!".
Der Film endet mit der Einblendung von Wochentag, Datum und Uhrzeit.
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Hintergrundinformationen
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- Der Film spielt, zeitlich gesehen, in einer einzigen Nacht. Der Handlungsort beschränkt sich auf das Verhörzimmer im Polizeipräsidium.
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- 2000 wurde unter dem Namen
Under Suspection - Mörderisches Spiel
ein Remake von "Das Verhör" gedreht. Der Film war allerdings nicht so erfolgreich wie das Original und wurde ein finanzieller Misserfolg.
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Auszeichnungen
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| 1981: |
Jury Preis (Montréal World Film Festival) - bestes Drehbuch |
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| 1982: |
Critics Award - bester Film |
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| 1982: |
Cèsar - bester Schnitt (Meilleur montage) - Albert Jurgenson |
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| 1982: |
Cèsar - bestes Drehbuch - (Meilleur scénario, original ou adaptation) Claude Miller, Jean Herman und Michel Audiard |
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