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Das Mädchen und der Kommissar (Max et les ferrailleurs) - Drama von Claude Sautet

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Filmdaten

Deutscher Titel: Das Mädchen und der Kommissar
Originaltitel: Max et les ferrailleurs
Filmlänge: 102 Minuten
Genre: Drama
Produktionsland: Frankreich
Premiere: 1971
Budget: unbekannt
Regie: Claude Sautet
Schauspieler:
Michel Piccoli - Max
Romy Schneider - Julia Anna Ackermann / "Lily"
Georges Wilson - Commissaire
Bernard Fresson - Abel Maresco
Francois Perier - Rosinsky
Boby Lapointe - Lui Serafino / "P'tit Lu"
Michel Creton - Robert Saidani
Henri-Jacques Huet - A. Cyriaque / "Dromadaire"
Jacques Canselier - Jean-Marie Patinet
Das Mädchen und der Kommissar können Sie unter www.amazon.de käuflich erwerben. Einfach das Bild anklicken.
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Handlung

"Das Mädchen und der Kommissar" ist ein französischer Spielfilm von 1971, der auf dem Roman "Max et les ferrailleurs" von Claude Néron basiert.

Max ist Richter und muss, sehr zu seinem Leidwesen, einen Gangster laufen lassen. Aufgrund dessen lässt er sich aus dem Richteramt entlassen und will nun als Polizeikommissar der Pariser Polizei für Recht und Ordnung sorgen.

In der letzten Zeit haben 4 Banküberfälle stattgefunden und trotz eines Informanten sind die Gauner nicht zu erwischen. Viel schlimmer - der Informant wird tot aufgefunden.

Als er einen Autohändler befragt, fällt ihm alter Bekannter auf. Abel ist ein ehemaliger Freund, den er schon ewig nicht mehr gesehen hat. Er folgt ihm und versucht, auf sich aufmerksam zu machen. Das gelingt ihm auch und Abel denkt, Max ist ein reicher Geschäftsmann, da er auch so gut gekleidet ist. Da sie ja alte Freunde sind erzählt Abel Max, dass er Schrotthändler ist, seine Waren allerdings durch Diebstahl besorgt.

Max macht seinem alten Freund klar, dass er vielleicht auf etwas Größeres umsteigen solle; Bankraub zum Beispiel.

Auf dem Revier erzählt Max seinem Vorgesetzten, Kommissar Rosinsky, dass er einer Bande auf der Spur ist, die einen Bankraub plant. Rosinsky glaubt allerdings nicht daran, dass die Kleinkriminellen zu so einer tat fähig wären.

So forscht Max alleine weiter und findet heraus, dass Abel mit der Deutschen Julia Anna Ackermann zusammen ist, welche in Paris als "Lily" ihr Geld auf dem Straßenstrich verdient.

Sich als Kunde ausgebend macht er sich an Lily heran, gibt ihr großzügig Geld, verlangt allerdings keinen Sex dafür sondern möchte nur mit ihr reden. Er erzählt ihr, sein Name sei Felix und er leite eine Bankfiliale.

Da Max doch recht wohlhabend ist, mietet er extra eine Wohnung an, um sich öfter mit Lily zu treffen. Er will ihr eine falle stellen und lässt extra viel Bargeld herumliegen. Außerdem lügt er ihr vor, ein Fleischgroßhändler würde an bestimmten Tagen immer sehr viel Geld zur Bank bringen und ködert sie erst recht, als er sagt, als Direktor wäre er gegen Banküberfälle versichert.

Eines Abends ist die Schrottplatzbande gerade dabei, eine Kabeltrommel von einer Baustelle zu stehlen. Lily beobachtet deren Bemühungen und beschließt, mit Abel zu reden, dass es so nicht weiter gehen kann. Sie sagt ihm, dass sie sich von ihm trennen wird, da er es so nie zu etwas bringen wird. Das große Geld läge in den Banken heutzutage.

So beginnt Abel schließlich doch, über Banküberfälle nachzudenken.

Max sieht seine Falle langsam zuschnappen und wendet das Blatt. Anstatt lieb und nett zu Lily zu sein, fängt er an, sie zu ignorieren und geringschätzig zu behandeln.

Eines Abends versetzt er sie, angeblich, um den Fleischgroßhändler in der Bank zu empfangen und sein Geld entgegen zu nehmen.

Lily ist enttäuscht und gibt nach anfänglichem Zögern Abel die Informationen darüber weiter. Dieser ist ganz Ohr und plant mit seinen Kollegen direkt den Bankraub.

Währenddessen ist Max bei einer Lagebesprechung und trifft letzte Vorbereitungen zur Festnahme der Bande beim Bankraub.

Max Plan geht auf und die ganze Bande ist in die Falle gegangen.

Lily, die nicht beteiligt war aber es nicht mehr aushalten kann, fährt zur Bank. Gerade in dem Moment, als Abel und seine Kumpanen verhaften werden, trifft sie dort auf Max, der sie sofort in ein kleines Cafe bringen lässt. Sie beichtet ihm, dass sie Abel und seine Kumpels zu dem Bankraub angestiftet hat. Max legt nun ebenfalls sein Geständnis ab; er heiße nicht Felix und sei auch kein Bankdirektor sondern Kommissar bei der Polizei. Lily ist geschockt, ist sie ihm doch in die Falle gegangen.

Kommissar Rosinsky ist neidisch auf den Erfolg von Max, hat er doch den Plan von Anfang an durchschaut. Er will auch seinen Teil am Erfolg haben. Da er aber an Max nicht herankommen wird, will er schließlich Lily als Anstifterin vor Gericht bringen.

Max redet auf ihn ein und versucht ihn davon abzubringen, doch Rosinsky lässt nicht mit sich reden.

Am Ende sieht Max keinen Ausweg mehr, nimmt seine Pistole und erschießt Rosinsky. Lily sieht, wie Max abgeführt wird und versteht die Welt nicht mehr.

Der Film endet mit den Worten: "Durch den Mord an Rosinsky landete er auch da, wo er die anderen hingebracht hatte."
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Hintergrundinformationen

  • Der Film zeigt auf, dass es keine wirkliche Grenze zwischen Gut und Böse gibt. So wird der Richter, dem es nicht immer gelingt die Ganoven hinter Schloss und Riegel zu bringen zum Kommissar, um diese eigenhändig zu "jagen" und letztendlich wird er selbst zum Verbrecher.
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Auszeichnungen

  • keine