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Das Kabinett des Dr. Parnassus (The Imaginarium of Doctor Parnassus) - Fantasyfilm von Terry Gilliam
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Das Kabinett des Dr. Parnassus |
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| Originaltitel: |
The Imaginarium of Doctor Parnassus |
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| Filmlänge: |
122 Minuten |
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| Genre: |
Fantasy |
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| Produktionsland: |
England |
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| Premiere: |
2010 |
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| Budget: |
30 Mio. $ |
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| Regie: |
Terry Gilliam |
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| Schauspieler: |
| Heath Ledger |
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Tony |
| Johnny Depp |
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Tony (1. Verwandlung) |
| Jude Law |
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Tony (2. Verwandlung) |
| Colin Farrell |
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Tony (3. Verwandlung) |
| Christopher Plummer |
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Dr. Parnassus |
| Lily Cole |
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Valentina |
| Tom Waits |
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Mr. Nick der Teufel |
| Verne Troyer |
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Percy |
| Andrew Garfield |
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Anton |
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Handlung
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"Das Kabinett des Dr. Parnassus" ist ein Fantasyfilm aus dem Jahre 2009. Er ist dem 2008 verstorbenen Schauspieler Heath Ledger und dem ebenfalls 2008 verstorbenen Produzenten William Vince gewidmet.
London bei Nacht:
Ein Wandertheater fährt durch die dunklen Straßen Londons. Während in den Clubs gefeiert wird und Menschen die Straßen entlang huschen, entfaltet sich die Bühne des Theaters an einem Standort. Ein junger Mann, Anton, der sich als Merkur der Götterbote vorstellt, versucht, Publikum anzulocken. Er lädt die Leute ein, heute Abend, und zwar nur heute Abend und nur an diesem Ort, einzutauchen in die Gedankenwelt des Dr. Parnassus.
Der Vorhang öffnet sich und Dr. Parnassus, auf einem Stuhl sitzend, wird auf die Bühne gefahren. Dr. Parnassus ist angeblich über tausend Jahre alt. Auf der Bühne wird außerdem ein Spiegel umgedreht, vor dem eine junge Frau steht.
Während auf der Bühne nun die Schauspieler tanzen, torkeln ein paar angetrunkene junge Leute vor dem Theater herum. Einer der Männer wirft eine Bierflasche auf die Bühne. Der zweite Mann ist inzwischen auf die Bühne geklettert und schubst Anton herunter, der ihn ohne Eintrittskarte nicht auf die Bühne lassen will. Ein kleiner Zwerg, ebenfalls Schauspieler im Theater und als Teufel verkleidet, versucht ihn aufzuhalten, wird jedoch auch von der Bühne geworfen. Die junge Frau, die vor dem Spiegel stand, betritt nun die Bühne und versucht, den Betrunkenen loszuwerden. Dieser versucht allerdings, sie an sich zu reißen. So steigt sie durch den Spiegel, der scheinbar aus zwei Folienhälften besteht.
Der Betrunkene steigt ihr hinterher. Er läuft ihr hinterher durch einen Wald, der augenscheinlich mit zur Ausstattung des Wagens gehört. Er versucht immer noch, sie an sich zu reißen, sie schlägt ihn jedoch nieder und er landet mit dem Gesicht im Schlamm. Er fängt an zu schreien und die junge Frau steigt durch den Spiegel wieder nach draußen.
Inzwischen kommt draußen vorm Theater die Polizei angefahren. Die anderen jungen Leute, die zu dem jungen Mann gehörten, hatten diese gerufen, da er auf einmal verschwunden war.
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Dem Betrunkenen hinter dem Spiegel wird inzwischen klar, dass er sich keinesfalls noch auf der Bühne, sondern tatsächlich in einem seltsamen Wald befindet. Auf einmal fängt es an, um ihn herum Bierflaschen zu regnen. Eine Art Kobold schwingt sich an einer Liane durch den Wald und zerrt den jungen Mann mit sich in die Höhe. Dieser schwört inzwischen, nie wieder einen Tropfen Alkohol anzurühren und so wird er von dem Kobold hinabgestoßen. Er landet in einer riesigen, umgedrehten Reißzwecke, glücklich darüber, nicht in den Spieß dieser gefallen zu sein. Als er aufschaut erblickt er eine Steinfestung. Er geht darauf zu, doch die Steinstufen, die hinauf führen, sind größer als er.
Eine Stimme spricht zu ihm, dass er die richtige Entscheidung gefällt hätte. Sie sagt, der Weg zu Parnassus sei steinig und lang, aber mit Beharrlichkeit und wilder Hingabe sei der Gipfel zu erreichen.
Hinter dem jungen Mann erscheint auf einmal eine Bar. Er läuft darauf zu und eine Puppe am Eingang versucht, ihn in die Bar zu locken, sähe er doch so aus, als könnte er einen Drink
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vertragen. Der junge Mann geht in die Bar und bestellt "einen Doppelten" für sich. Daraufhin explodiert die Bar.
Auf der Bühne kippt in diesem Moment Dr. Parnassus von seinem Stuhl, gestützt von der jungen Frau vom Spiegel. Er sagt ihr, der Junge habe gewonnen und er selbst schon wieder verloren. Er macht ihr Vorwürfe, was sie getan hätte, sie solle nie durch den Spiegel gehen, das wüsste sie doch. Sie verteidigt sich, der Junge hätte sie schließlich verfolgt.
Dr. Parnassus will die Bühne verlassen, wird jedoch von einem Polizisten gerufen. Dieser will sich umsehen, wo der Betrunkene geblieben ist. Dr. Parnassus dreht den Spiegel, um ihm zu zeigen, dass er weg wäre. Nun geht auch der Polizist durch den Spiegel, um sich das genauer anzusehen. Er findet jedoch nur die Straße auf der Rückseite des Theaters vor. Da er nun nichts gegen die Schauspieler vorzubringen hat, zieht er ab.
Inzwischen gehen die Auftritte des Theaters weiter. Die Bühne steht an einem Rummelplatz, wo Familien entlang schlendern. Ein kleiner Junge namens Diego betritt, vertieft in sein Videospiel, die Bühne. Als die Mutter nach ihm ruft, erschreckt er sich und geht durch den Spiegel. Erschrocken merkt dies die junge Schauspielerin und schickt Anton hinterher. Dieser schleicht nun in dem Wald hinterm Spiegel dem Jungen nach. Dieser ist inzwischen in die Welt seines Videospiels eingetaucht. Anton geht wieder nach vorn auf die Bühne und auf einmal entrollt sich ein Plakat, aus dem der kleine Diego herauspurzelt, der auch sogleich von seinen Eltern beschimpft wird.
Die Schauspieler verabschieden sich und Dr. Parnassus lobt Anton, für seine Tat, auch wenn er sich nicht an die Regel gehalten hat, den Spiegel niemals zu betreten.
Die junge Schauspielerin, Valentina, ärgert dies, hat sie doch direkt vom Dr. Schelte bekommen, als sie durch den Spiegel ging. Anton meint nur, sie wäre schließlich die Tochter von Parnassus, vielleicht ist er dadurch strenger. Valentina verschwindet hinter die Bühne und schminkt sich ab. Dabei blättert sie in einem Magazin und betrachtet ein Bild in der Zeitung, welches eine heile Familie zeigt - Mutter und Vater liegen angekuschelt auf der Couch, die Kinder spielen am Boden.
Im Spiegel bemerkt sie auf einmal, wie hinter ihr der Vorhang aufgeht und ein alter Mann sie beobachtet. Erschrocken dreht sie sich um und der Mann verschwindet.
Währenddessen schaut Dr. Parnassus draußen nach den Pferden. Auf einmal wird er von einem Mann begrüßt, der aus dem Nebel auftaucht. Einer der Schauspieler, der kleinwüchsige Percy, beobachtet inzwischen genau dieses Gespräch. Der Mann aus dem Nebel läuft um den Dr. herum und redet von Kindern, die sie ja alle hätten und dass ein bestimmtes Kind nun reif wie ein Pfirsich sei. Sie sei jetzt 16 und würde nun ihm allein gehören. Daraufhin verschwindet er.
Percy gesellt sich zu Dr. Parnassus, der ihm erzählt, der Mann wäre gekommen, um nun zu kassieren. Percy, scheinbar in die Geschichte involviert, dachte sich dies schon und drängt Dr. Parnassus, es "ihr" endlich zu sagen. In drei Tagen wäre es schließlich soweit.
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Die Bühne wird abgebaut und die Truppe zieht weiter. Valentina, Anton und Percy sitzen hinten auf dem Wagen. Anton findet das Magazin von Valentina, in dem sie immer blättert, und zieht sie damit auf, dass sie in so einem Haus sowieso nicht glücklich wäre. Er selbst wäre es ja auch nicht, obwohl...mit ihr an seiner Seite?
Leise redet er auf sie ein, sie wolle ja eh immer abhauen, würde ständig daran denken, fortzulaufen. Er schlägt ihr vor, dass sie beide einfach zusammen weggehen. Sarkastisch meint sie, sie könne nicht, sie sei doch auch noch minderjährig, Mittwoch würde sie schließlich erst zwölf werden. Percy bestätigt dies. Valentina lacht und gibt zu, in Wirklichkeit am Mittwoch sechzehn zu werden - süße sechzehn, das mündige Alter.
Dr. Parnassus sitzt inzwischen in seinem Wohnwagen, legt Tarotkarten und trinkt. Valentina geht zu ihm und nimmt ihm erst einmal die Bierflasche aus der Hand. Sie ärgert ihn damit. Er jedoch will sie zur Vernunft bringen und meint, dass es etwas sehr wichtiges gibt, was er mit ihr besprechen muss. Er meint, Unsterblichkeit wäre schrecklich, warum nur jeder immer unsterblich sein will, es wäre ein Fluch. Valentina erwidert, ein
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Fluch wäre es auch, ständig so zu tun, als wäre sie ein zwölfjähriges Kind. Ihr Vater könne es sowieso nicht verhindern, da kann er noch so oft Lügen über ihr Alter verbreiten. Dr. Parnassus gebietet ihr Einhalt, er will ihr eine Geschichte erzählen, bevor es zu spät ist:
An einem Winterabend, vor vielen Jahren, eigentlich Jahrhunderten, als der Dr. ein junger Mönch war, besuchte ihn jemand in seinem Kloster. Jemand, dem keiner jemals begegnen möchte.
Ein vermummter Reiter erreicht das Kloster, wo die Mönche sich die Geschichte erzählen, die die Welt zusammenhält - immer und immer wieder.
Den Reiter nervt dies und er fragt den Dr. unter vier Augen, warum sie dies immer täten. Ob er glaube, wenn die Geschichte nicht erzählt wird, würde die Welt untergehen?!
Er raubt den Mönchen ihre Stimme und zeigt so dem Doktor, dass die Welt noch immer existiert, auch wenn keiner erzählt. Er meint, der Doktor könne seine Zeit jetzt sinnvoller einsetzen- shoppen gehen, oder eine Kreuzfahrt machen.
In dem Moment kackt ein vorbei fliegender Vogel dem Fremden auf den Hut. Dr. Parnassus lacht sich darüber kaputt und meint, das wäre eine Botschaft gewesen. Der Vogel wäre ein Bote von einem weit entfernten Ort, von dem keiner was weiß.
Der Fremde beugt sich zu Parnassus herunter und meint, Parnassus wäre wohl kein Spieler?
So begann die erste Wette mit dem Teufel, erzählt Dr. Parnassus seiner Tochter. Wer als erster 12 Jünger um sich scharen würde, hätte diese Wette gewonnen, erzählt er und öffnete ein Buch. Es war ein harter Kampf, aber er, Parnassus, hätte gewonnen. Sein Lohn dafür war das ewige Leben, was er immer begehrt hatte. Gleichzeitig wurde es zur ewigen Qual, denn der Teufel hatte ihn hereingelegt, er hatte ihn gewinnen lassen. Der Teufel wusste, dass die Zeiten sich ändern würden und so war es auch. Vereinsamt, vergessen und verloren - das war der Preis der Überheblichkeit Parnassus’.
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Der Wagen hält und Dr. Parnassus hört mit der Geschichte auf, zum Leidwesen seiner Tochter, die gern den Rest gehört hätte. Doch Parnassus schickt Valentina nach draußen, um nachzusehen, was passiert ist. Er zieht eine Tarotkarte - es ist der Gehängte.
Valentina trifft draußen auf Anton, der aufgeregt erzählt, er hätte im Wasser den Schatten von jemandem gesehen. Valentina erkennt, dass jemand irgendwo hängt, scheinbar unter der Brücke, auf der sie gehalten haben.
Anton wird an einem Seil die Brücke heruntergelassen - und tatsächlich, an der Brücke hat sich ein Mann im weißen Anzug aufgehangen.
Anton versucht schwingend an ihn heranzukommen. Der Tote hat die Hände hinter dem Rücken zusammen gebunden. Anton macht ihn los und Percy und Valentina können beide auf die Brücke ziehen. Valentina zieht die Leiche unter den Wagen und versucht mit Mund-zu-Mund Beatmung, dem Mann wieder Leben einzuhauchen. Anton zieht sie jedoch weg und schlägt mit voller Wucht auf seinen Brustkorb. Da springt dem Mann plötzlich
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etwas aus dem Mund. Verwundert betrachtet Anton dieses Etwas und packt mit Valentina den Mann in eine Kiste hinten am Wagen. Im Hintergrund steht der Teufel im Dunkel und betrachtet rauchend die Szene.
Der Wagen steht in einem abrissreifen Gebiet, als die Kiste aufgeht und der vermeintliche Tote herausklettert. Während dieser sich erst einmal sein Genick wieder einrenkt, erwacht Percy. Er geht direkt auf den Mann zu und verlangt ein Dankeschön fürs Leben retten. Der Fremde fragt erst einmal, wo sie denn hier wären und meint, er könne sich nicht an seinen Namen erinnern. Ein komisches Wesen gesellt sich zu den beiden, welches sich als Anton in einem Kostüm herausstellt. Dieser nimmt den Kostümkopf ab, als ein Telefon schellt. Der Fremde zieht sein Handy aus der Hosentasche und als er drangeht, spricht eine Frau. Er hat jedoch keine Gelegenheit zum Antworten, versucht Anton doch jetzt, ihm das Handy zu entreißen. Percy fängt es letztendlich auf und der Fremde reibt sich vorm Wagen stehend immer noch den Nacken, als eine Klappe aufgeht und Valentina daraus einen Lappen ausschüttelt. Erstaunt fragt sie ihn, ob es ihm gut gehe. Er geht zu ihr, doch Anton ist sofort da und will ihn direkt loswerden. Der Fremde erzählt, er wüsste nicht einmal seinen Namen, das letzte woran er sich erinnere wäre ein Schlag auf den Hinterkopf und dann das Aufwachen in der Kiste. Erschöpft sinkt er zu Boden, wo Valentina direkt an seine Seite rennt.
Dr. Parnassus kommt aus dem Wagen, um sich das alles anzusehen. In der Hand hat er die Tarotkarte mit dem Gehängten. Er beugt sich zu ihm herunter und meint, die Zeichen wären eindeutig. Mr. Nick hätte den Fremden geschickt. Dr. Parnassus verwirrt den Fremden immer mehr mit seinem Gestammel über eine neue Wette.
Das Theater wurde inzwischen auf dem Parkplatz eines Supermarktes wieder aufgebaut und Valentina versorgt den Fremden mit Klamotten, denn er solle im Theater mitarbeiten, vielleicht käme so sein Gedächtnis zurück. Als er angezogen und maskiert ist, fordert er Valentina zum Tanzen auf. Während die beiden tanzen kommt Anton und muss feststellen, dass die beiden sich wohl langsam nahe kommen.
Er verschwindet wieder nach draußen, wo der Dr. gerade sturzbetrunken in den Kostümkorb gefallen ist. Betrunken wie er ist, wird er auf seinen Platz vor der Bühne gesetzt und Anton kommt mit seiner Show dadurch komplett durcheinander. Inzwischen fragt Valentina, wo denn George hin ist. Anton dreht sich verwundert um und fragt, wer denn George sei. Valentina meint den neuen, sie hätte ihm diesen Namen gegeben.
"George" steht indessen im Supermarkt und stellt sich als der heilige George vor. Die Kundinnen scheren sich um ihn, da er so charmant ist.
Während Percy das Theater schließen will, da ja doch keiner zuschaut, kommen auf einmal die Kundinnen aus dem Supermarkt zum Theater. George hat sie hergelockt und nun soll die Vorstellung beginnen. Dr. Parnassus fällt jedoch betrunken von seinem Stuhl. Daraufhin wollen die Zuschauerinnen ihr Geld wiederhaben. George beugt sich zu ihnen herunter, verspricht ihnen ihr Geld zurück, erzählt ihnen aber auch gleichzeitig die Geschichte der kranken Tochter vom Doktor. Sie müsste operiert werden und daher würden sie so Geld sammeln. Die Zuschauerinnen nicken verständnisvoll und George kann sie mit Gratis-Tickets überzeugen, das Geld doch nicht zurückzuverlangen.
Während Percy und Valentina abends die Unmengen an Geld zählen, die George eingenommen hat, tobt Anton eifersüchtig herum. Dank George würde Valentina ja nun endlich hier herauskommen und ihr schönes Haus bekommen, nicht wahr?!
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Die Truppe zieht weiter und Dr. Parnassus liegt mit brummendem Schädel in seinem Wagen. Da geht das Fenster auf und Mr. Nick, der Teufel, hält einen Wecker hinein. Dieser schellt ohrenbetäubend, sehr zum Leidwesen von Dr. Parnassus. Der Doktor erzählt dem Teufel, dass "sein Mann" das Gedächtnis verloren hätte und nicht mal mehr seinen Namen weiß. Der Teufel erwidert daraufhin, dass er nicht sein Mann wäre, nur ein Nichtsnutz namens Tony, der eine Wohltätigkeitsorganisation leitet und er selbst hätte nur aufgeräumt.
Mr. Nick schlägt Parnassus eine neue Wette vor. Der Dr. will erst nicht, doch dann lockt Mr. Nick ihn damit, dass er so seine Tochter retten könnte.
Wer als erster der beiden 5 Seelen gesammelt hat, der gewinnt. Damit der Teufel endlich still ist, willigt Parnassus schließlich ein. Beide haben zwei Tage Zeit, bis zum Geburtstag von Valentina.
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Der Wagen steht wieder in der abrissreifen Gegend. Es ist Morgen und Tony aka George stolpert aus dem Wagen und beschimpft sein Telefon. Er begrüßt Valentina, die gerade Wäsche aufhängt. Der Doktor stolpert inzwischen auf der Suche nach seiner Tochter in deren Wagen und sieht die ganzen Heile-Welt-Bilder darin hängen. Unterdessen kommen Anton und Percy auf einem Fahrrad voller Lebensmittel angefahren. Valentina wirft George ein Huhn zu, welches er rupfen soll. Beim rupfen entdeckt er eine zerknüllte Zeitung, auf deren Titelseite eine Vermisstenanzeige des Tony Shepard steht. Er erkennt sich selbst darin, wirft aber die Zeitung ins Feuer, als der Doktor auf ihn zukommt. Der Doktor bemitleidet ihn, da es sicher ganz schlimm ist, nicht zu wissen, wer man ist. Er setzte George einen sonderbaren Helm mit Drähten auf und befiehlt ihm, leise zu sein und an nichts zu denken.
Während George nun dasitzt und die Luft anhält, murmelt Dr. Parnassus Beschwörungsformeln, angeblich, um an Georges Namen zu kommen.
Anthony Shepard meint er dann, genannt Tony, dass wäre der eigentliche Name von George, hätte ihm die Eingebung gesagt.
Tony ist beeindruckt und erfreut, nun wieder seinen Namen zu haben. Percy wundert sich allerdings, warum er unter der Brücke aufgeknüpft wurde, wenn er doch für wohltätige Zwecke gearbeitet hat. Während Tony darüber schwadroniert, was für ein arroganter Mann er gewesen sein muss, spielt Anton eine Flöte. Tony unterbricht sein Geschwafel und will diese Flöte sehen. Er verlangt sie von Anton, denn es wäre seine sagt er. Anton will ihn aufziehen, wenn er sich doch an nichts erinnert, warum dann an diese Flöte?
Er will sie ihm geben, doch lässt sie dann ständig durch Zaubertricks verschwinden. Tony findet das nicht mehr witzig, schließlich sei das eine besondere Flöte. Letztendlich gibt er die Flöte zurück mit der Begründung, er wollte Tony nur etwas näher kommen, Freundschaft schließen, durch diese kleine Spielerei.
Am Abend unterhalten sich Dr. Parnassus und Percy über Anton und Tony. Der Doktor meint, er will eventuell demjenigen seine Tochter versprechen, der ihnen hilft, die 5 Seelen zu gewinnen. Anton hat dies versteckt hinter einem Wagen mitbekommen und geht davon. Er bekommt nicht mehr mit, dass der Doktor dies nun doch nicht machen will, da keiner der beiden seiner Tochter würdig sei.
Ein Auftritt steht an und während Anton wieder einmal alles gibt, um Publikum anzulocken, hat sich Tony einer Menschenansammlung genähert und wickelt wieder einmal die Damen um den Finger. Er lockt zwei Damen zur Bühne, die sich von Anton ins Reich ihrer Phantasie führen lassen sollen. Diese wollen jedoch unbedingt zusammen rein, alleine fürchten sie sich. Anton meint jedoch, dies würde unter gar keinen Umständen gehen und schleppt eine Frau auf die Bühne. Diese wehrt sich, jedoch hat Anton noch die Stimme des Doktors im Ohr. So stößt er sie in den Spiegel. Während die Frau hinter dem Spiegel nach ihrer Freundin schreit, reißt diese sich los und ein Gerangel entsteht. Die Bühne klappt sich zusammen und der Trupp flüchtet. Während der Wagen um die Kurve fährt, fliegt auf einmal die Frau durch die Rückseite des Spiegels auf die Straße und landet in Müllsäcken. Ein Mann hilft ihr auf, es ist Mr. Nick.
Der Wagen hält inzwischen und Anton will Valentina und ihrem Vater zu Hilfe kommen. Valentina scheucht ihn jedoch davon, er solle verschwinden, schließlich hätte er diesen Schlamassel angerichtet. Auch draußen, als er Percy helfen möchte, bekommt er eine Abfuhr erteilt. Auch Percy jagt ihn davon.
Tony geht ihm hinterher und so sitzen sie zusammen auf einem Stein am Ufer des Flusses. Er meint, Valentina hätte ihn gebeten, mal mit ihm zu sprechen.
Tony will wissen, was mit der Frau hinter dem Spiegel geschehen ist, schließlich hätten alle ihre Schreie gehört. Was hat es mit dem Spiegel auf sich? Er ahnt, dass dies alles keine Illusion ist und fragt sich, warum der Doktor denn nicht die Welt regiert, wenn er die Gedanken Anderer beeinflussen kann. Anton erklärt Tony, dass man den Spiegel nicht erklären kann, er wäre ein Mysterium und bestände aus allem, aus ihm, aus Tony, aus den Menschen. Das ganze Universum ist der Spiegel. Tony fragt Anton nach den Wörtern "die ersten 5". Doch dieser winkt ab und meint nur, Tony wäre doch angeblich so schlau.
Während Valentina ihren Vater pflegt, erzählt dieser ihr die Geschichte weiter:
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Als er damals einsam und verlassen auf der Straße seine Drehorgel spielte, kam eine junge Frau zu ihm und warf Geld in den Sammelbeutel. Er blickte in dem Moment auf, als diese junge Frau über die Straße ging und einen Mann begrüßte. Der Doktor, damals tausend Jahre alt, machte sich sofort Gedanken, wie er um sie werben könnte.
Er versuchte zu sterben, in dem er sich von einer Klippe stürzt. Allerdings wurde er von Percy daran gehindert. Dieser war damals schon immer an des Doktors Seite und hielt ihn bei dem Klippensprung am Mantel fest. Der Doktor verlor das Gleichgewicht, stürzte in die Tiefe, blieb aber an einem Ast hängen, den der Teufel, auf einem Vorsprung sitzend, festhielt.
Der Teufel gewährte ihm wieder einmal Unsterblichkeit und neue, stärkere Kräfte. So gewann der Dr. die junge Frau für sich. Aber um welchen Preis...
...flüstert er seiner Tochter noch zu und schläft ein.
Valentina hat sich inzwischen zu Tony gesellt, der sie auch sogleich nach ihrem Vater fragt. Warum er in dieser Verfassung
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ist und warum Valentina immer weg will. Dabei kommt er ihrem Gesicht immer näher und in dem Moment, wo er sie küssen will, reißt der Vater den Vorhang auf.
Tony versucht Dr. Parnassus zu ein paar Veränderungen zu überreden, damit die Show mehr Zuschauer anlockt und endlich Geld reinkommt. Nachdem der Doktor den Rat seiner Tochter eingeholt hat, stimmt er Tony zu und will ihn helfen lassen.
Währenddessen entdeckt Valentina Anton, der sich gerade mit Sack und Pack daran macht, wegzulaufen. Sie läuft ihm hinterher und versucht ihn davon abzuhalten.
Alles Geld was zur Verfügung steht, wird in eine neue Bühnendeko investiert. Diese ist nun frischer und moderner und soll mehr Publikum anlocken. Außerdem stehen sie nun nicht mehr auf einem Parkplatz sondern in einem riesigen Einkaufszentrum. Auch schafft es Tony wieder einmal, die Frauen anzulocken. Mit einer herzzerreißenden Story über Träume und Wiedergeburt und die Hilfe von Dr. Parnassus gelingt es ihm schließlich, die Leute davon zu überzeugen, es auszuprobieren. Die Damen stürmen daraufhin die Bühne. Eine Dame jedoch, die die Polizei rufen will, da das Kind, für welches sie Percy hält, zu hart arbeiten muss, wird als erstes durch den Spiegel geschickt. Tony zückt seine Flöte und geht, trotz Warnung von Valentina, der Dame durch den Spiegel hinterher.
Er findet sich in einer Welt voller Schuhe und Parfüm wieder. Die Dame steht auf einem Seerosenblatt inmitten eines Sees, und alle schönen Dinge, von denen sie immer geträumt hat, schwimmen im See. Tony geht zu ihr und just in dem Moment entdeckt sie sich in einem Spiegel als junge, schöne Frau wieder. Die alte Dame lüftet die Maske von Tony und fragt ihn, wie er heiße. Er stellt sich ihr als Roger vor und blickt in den Spiegel. Darin sieht er, dass er auf einmal ganz anders aussieht und ändert daraufhin seinen Namen in Barry.
Die beiden tanzen auf dem Seerosenblatt und Tony sieht die ganze Zeit Valentina um sich rumschweben. Außerdem schwebt eine riesige goldene Buddha-Statue in der Welt herum, deren Bauch der Eingang zu einem Motel namens One-Nite-Stand ist. Die Dame führt Tony auf einem mit Rosenblättern gesäumten Weg zum Motel. An der Kasse des Motels sitzt Mr. Nick. Die alte Dame ist begeistert und will mit Barry aka Tony die Brücke zum Motel überqueren, dieser schüttelt allerdings den Kopf und meint, das müsse sie nun alleine machen. Immer nur eine Phantasie auf einmal, und immer nur die einer Person.
Barry zieht die Dame nach unten ins Flussufer und meint, sie müsse nun eine Entscheidung treffen. Er zeigt auf eine Gondel. Da entdeckt sie kleine Schiffchen mit Grabsteinen und Fotos von Verstorbenen darauf - darunter Lady Diana, James Dean und Rudolfo Valentino - die den Fluss entlang gleiten. Sie wundert sich, warum sie all diesen toten Menschen zu sehen bekommt. Barry erklärt ihr, diese Menschen wären tot, doch unsterblich, für alle Zeiten. Sie würden nie alt werden oder gebrechlich, sie hätten keine Angst mehr, denn sie sind für immer jung. So kann er die Dame überzeugen, auf dem Pfade der Tugend zu bleiben und nicht der Versuchung nachzugeben. Vorher muss sie jedoch all ihre irdischen Besitztümer ablegen. Während er versucht, ihr die Halskette abzunehmen, erscheint der Teufel in der Gestalt einer Kobra und beobachtet die Szene argwöhnisch. Die Dame steigt in die Gondel und fährt der Gegenwart entgegen. Tony hat eine Seele für Dr. Parnassus gewonnen und der Teufel zieht sich zurück.
Tony fliegt durch den Spiegel zurück in die Wirklichkeit. Erschrocken blickt er sich um, da erscheint auf einmal die alte Dame, sitzend auf einer Blumenschaukel. Für dieses wunderschöne Ereignis stellt sie einen riesigen Scheck aus, wirft ihre Habseligkeiten von sich und verlässt die Bühne.
Die nächste Dame darf durch den Spiegel... und auch sie erscheint, nach ihrem persönlichen Erlebnis, auf der Blumenschaukel wieder auf der Bühne. Auch sie lässt ihre Habseligkeiten auf der Bühne zurück, wie die Dame vor ihr und alle weiteren, die ihr noch folgten.
Mit Entsetzen muss der Teufel beobachten, dass schon vier Seelen gesammelt sind. Bevor die fünfte und zugleich letzte Seele für Dr. Parnassus gesammelt ist, fährt eine Limousine vor. Ihr entsteigt eine Gruppe Russen, die sich sogleich auf den Weg zur Bühne machen. Dort versucht inzwischen Tony, sich zu verstecken. Bevor die Russen ihn kriegen können, springt er in den Spiegel, die Russen jedoch hinterher.
Die Russen finden sich in einer Comiclandschaft wieder, in der sie von einer Moderatorin angesprochen werden, die ihnen biologische, nussfreie Lebensmittel anbieten will, durch die sie erfolgreich und berühmt werden können. Hinter ihr reichen Leitern aus Wolken, auf denen Menschen nach oben steigen. Auf einer davon entdecken die Russen Tony. Während Tony nun die "Erfolgsleiter" erklimmt, steigen die Russen ihm hinterher. Doch Tony kann die Stufen zerstören und so fallen sie wieder nach unten. Fast oben angekommen rutscht Tony jedoch ab, kann sich aber noch retten, indem er die kaputte Leiter als Stelzen benutzt. So kann er ihnen erst einmal entkommen, stolpert dann aber über ein Hindernis und verliert eine Stelze.
Anton, der ebenfalls durch den Spiegel gegangen ist, versucht ihn zu retten. Er will ihn auffangen und Tony fällt und fällt, direkt in Antons Arme. Leider streckt er ihn damit nieder, so dass Anton wie tot liegenbleibt.
Da greifen sich auch schon die Russen Tony. Als er vor ihnen auf den Boden liegt, meint einer der Russen nur, dass das doch gar nicht Tony wäre. Tony, dem jetzt aufgeht, dass er scheinbar schon wieder anders aussieht, wie bei seiner ersten Verwandlung, pflichtet ihm bei. Die Russen glauben ihm nicht und wollen ihn erneut aufhängen. Diesmal aber richtig.
Sie schleppen ihn weg und auf einmal steht Anton vor ihnen, immer noch in seiner Verkleidung als dicke Frau von der Vorstellung. Wie eine Mutti spielt sie sich vor den Russen auf und will Tony mitnehmen.
Als er sich offensichtlich als Mann zu erkennen gibt, wird er jedoch niedergeschlagen und die Russen nehmen Tony mit. Sie schlingen das Seil um den Baum und Tony wühlt währenddessen in seiner Tasche. Er zieht die Pfeife heraus, die ihn schon beim ersten Aufhängen das Leben rettete und steckt sie sich tief in den Hals. Als sie ihn aufhängen wollen erscheint auf einmal ein riesiger Kopf aus dem Boden, mit einem Polizeihelm auf. Tony würgt die Pfeife wieder aus und beobachtet, wie der Kopf den Mund aufklappt und seine Zunge ausrollt. Ein Plakat entrollt sich wie auf einer Bühne und eine Gruppe von Polizisten fängt an zu tanzen.
Auf einmal steht hinter den Russen eine Hütte im Wald. Vor ihr steht ein russisches Mütterchen und winkt die Russen zu sich. Diese rennen wie kleine Kinder auf sie zu, schreien Mama und verstecken sich unter ihrem Rock. Sie lacht und auf einmal reißt sie sich den Kopf von den Schultern.
In ihrem Hals fährt ein Gestell nach oben, worin der Teufel sitzt und die Robotermama steuert. Tony ist zwar nun gerettet, jedoch hat der Teufel nun vier Seelen auf einmal gesammelt.
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Noch mit dem Seil um den Hals rennt Tony zu Anton und versucht, diesen wieder aufzuwecken. Dieser erwacht, doch erkennt Tony nicht, ob seines veränderten Aussehens. Anton springt auf und fragt Tony, wer die 4 Männer waren.
Tony erzählt: Nach der Gründung der Wohltätigkeitsorganisation für Kinder brauchte er Geld. Da nahm er von den Männern ein Darlehn an. Die Männer benutzten die Organisation daraufhin, um ihr Geld zu waschen. Tony wusste von all dem nichts.
Anton fängt vor Mitleid direkt an zu weinen und bedankt sich bei Tony dafür, dass er endlich einmal die Wahrheit gesagt hat. Tony will als Dank jedoch den Weg zu den Leitern wissen, die er erklommen hat, bevor die Russen kamen. Doch Anton weigert sich und geht zurück in die Gegenwart. Sich ständig rechtfertigend rennt Tony hinterher.
Zurück im Wohnwagen sitzen alle zusammen und draußen hört man Tony klopfen und rufen. Keiner außer Valentina will ihn herein lassen und Valentina und Anton streiten schon wieder. Und all das an ihrem Geburtstag. Da klopft es ziemlich laut.
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Valentina will die Tür öffnen, da sie glaubt es ist Tony. Doch ihr Vater verbietet es ihr. Er glaubt nicht, dass es Tony ist und sagt ihr, sie solle sich setzen. Er selbst geht nun nach draußen und trifft auf den Teufel. Dieser hat seine erste der fünf Seelen im Arm, das Mädchen, welches in die Mülltüten fiel. Diese zähle aber dann doch nicht, meint er und weist Dr. Parnassus darauf hin, dass er noch eine Chance hat, auf seine 5 Seelen zu kommen. Er soll Tony nehmen, dann wären sie quitt. Der Teufel geht und hinter dem Dr. taucht Valentina auf. Sie versucht, aus ihrem Vater den Rest der Geschichte herauszubekommen. Dieser weigert sich erst und sucht nach Tony, doch Valentina lässt sich nicht abschütteln. So erzählt der Vater:
Er ist viele tausend Jahre alt und er war unsterblich. Er hat einen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen. Um die Frau, Valentinas Mutter, zu bekommen, hat der Teufel ihm seine Jugend wiedergegeben und der Dr. wurde glücklich mit ihr. Sie wurden alt zusammen und als sie 60 Jahre alt war, wurde sie schwanger. Ein Wunder, jedoch starb sie bei der Geburt von Valentina. Der Pakt mit dem Teufel bestand darin, Dr. Parnassus die Sterblichkeit zu geben, damit er mit der Frau zusammenleben kann, jedoch soll jedes Kind, was aus dieser Beziehung entstand, wenn es 16 Jahre alt wird, dem Teufel gehören.
Valentina fängt an zu weinen, sie wäre damit nur eine jämmerliche Wette. Sie will die Geschichte nicht so recht glauben und läuft davon. Anton rennt ihr hinterher und Dr. Parnassus verjagt auch noch Percy.
Unterdessen baut Tony das Theater auf und erklärt Dr. Parnassus, er will das Leben von Valentina retten. Er will freiwillig die fünfte Seele sein. Der Doktor soll sich in Trance versetzen, so dass Tony durch den Spiegel gehen kann. Der Doktor versucht sein Bestes, Tony geht durch den Spiegel... und steht immer noch im Wohnwagen.
Bevor er einen zweiten Anlauf wagen kann, wird er jedoch auf einmal mit Flaschen beworfen. Valentina ist wieder da und beschimpft ihn als Lügner. Er will mit Valentina durch den Spiegel gehen, doch da steht auf einmal Anton. Dieser hat eine Zeitung in der Hand, die ihm auf der Suche nach Valentina ins Gesicht geweht wurde. Dort steht geschrieben, dass der vermisste Tony Shepard ein Lügner ist. Anton will verhindern, dass Valentina und Tony zusammen in den Spiegel gehen und hält Tony fest. Dieser stößt Valentina in den Spiegel, wirft Anton von der Bühne und geht Valentina hinterher.
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Die beiden fahren in einer Gondel einen Fluss entlang. Tony hält das Magazin mit der heilen Familie in der Hand und betrachtet sein wieder einmal anderes Aussehen im Fluss. Für Valentina ist alles perfekt und sie will auch nicht wählen, als Tony sie darauf hinweist, dass es nun an der Zeit ist. Es wären sowieso nur die Regeln ihres Vaters meint sie. Sie zieht Tony zu sich hinab und meint, der Fluss solle für sie entscheiden.
Inzwischen ist es dunkel geworden und nachdem sie sich geliebt haben, phantasiert Valentina vom Heiraten und Kinderkriegen. Tony kriegt es mit der Angst zu tun, da hören sie auf einmal das Weinen eines Kindes. Tony meint daraufhin, vielleicht wäre dies ja seine Wahl, während Valentina aufspringt, um das Kind zu suchen. Das Kind schreit, weil Valentina es an sich reißen will, doch da kommt Tony, nimmt das Kind auf den Arm und Kameras klicken auf einmal. Es ist doch Tonys Welt.
Das Foto wird auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung gezeigt, wo er sich mit dem kleinen Mädchen, Olga, auf einmal befindet. Er begrüßt seine Frau, es ist Valentina. Diese will ihm unbedingt etwas sagen, doch er muss erst einmal dem Präsidenten Guten Tag sagen.
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Auf einmal hört Valentina Antons Stimme, die ihr sagt, dass sie mit all dem nichts zu tun hat, sondern es nur Tonys Phantasie ist, in der sie sich befindet. Während Tony den Sicherheitsdienst ruft, zupft ein kleiner Junge an Valentinas Hand. Es ist Anton als Kind, der ihr die Zeitung zeigt, in der steht, dass Tony ein Lügner ist. Er wurde verhaftet unter dem Vorwurf, Kindern aus der dritten Welt Organe zu entnehmen und diese an wohlhabende Leute zu verkaufen.
Tony schnappt sich Anton und will ihn wegbringen. Valentina versucht ihn aufzuhalten, doch Tony schlägt ihr ins Gesicht. Da kann Anton sich befreien und rennt auf den Präsidenten zu, der gerade eine Rede vor Publikum hält. Er hat es fast geschafft, als Tony ihn sich schnappt und wie irre auf ihn einprügelt. In diesem Moment zeigen die Scheinwerfer auf Anton und den prügelnden Tony, so dass nun alle Welt sehen kann, was Tony wirklich für ein Mensch ist. Tony flieht, findet jedoch keinen Ausgang. Da fängt das Gebäude - quasi Tonys Lügengebäude - an, einzubrechen. Anton stürzt einen Abgrund hinab und kann gerade noch von Valentina festgehalten werden. Inzwischen ist er der erwachsene Anton und gesteht ihr seine Liebe. Dann verlässt ihn jedoch die Kraft und er stürzt ab.
Tony ist inzwischen bei Valentina angekommen und zerrt sie hinter sich her. Er schlägt sie wieder und bezeichnet sie als Verräterin. Da kommt Dr. Parnassus durch den Vorhang einer Wüstenphantasie. Tony geht auf ihn zu und beschimpft ihn, dass dies doch wohl alles sein Werk wäre. Wie er ihn so behandeln könne, nachdem, was sie alles zusammen durchgemacht haben. Er stößt den Doktor zu Boden und verschwindet in die Wüste. Alles rennt ihm hinter.
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Valentina kauert inzwischen am Boden bei ihrem Vater. Ein Krankenwagen kommt und man lädt den Doktor auf eine Trage. Dabei fällt eine Flasche aus seiner Hand und zerbricht. Valentina läuft inzwischen durch die Scherben - die Scherben ihres Lebens - denkt sie doch, ihr Vater wäre tot.
Auf einmal entstehen zwei Ausgänge vor ihr. Über einem steht "SIE" über dem anderen "ER". Aus dem Ausgang "ER" tritt auf einmal Mr. Nick, der Teufel. Er will verhindern, dass sie die Pforte des Teufels betritt, indem er mit ihr einen Tango tanzt. Sie kann ihn jedoch überlisten und betritt die Pforte. Somit ist sie des Teufels fünfte Seele, obwohl sie eigentlich die Wette war.
Dr. Parnassus sitzt inzwischen auf der Klippe, wo er sich damals schon das Leben nehmen wollte. Der Teufel setzt sich zu ihm und erzählt Parnassus, dass er nicht ganz zufrieden ist mit dem, wie es jetzt ist. Valentina sollte der Preis sein und nicht Teil der Abrechnung.
Von der Klippe aus kann man die Wüste sehen, durch die Tony gerade rennt, um seinem Schicksal zu entgehen. Dr. Parnassus wirft die Karte des Gehängten in die Wüste, während der Teufel
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ihm erzählt, er versuche schon jahrelang, an die Seele von Tony zu gelangen, aber immer wieder würde jemand kommen und ihn retten.
Tony ist inzwischen an den Klippen angekommen und steht vor einer riesigen Steintreppe. Er klettert die Stufen rauf während er Teufel sich fragt, was die komischen Zeichen, die Tony auf seiner Stirn hat, zu bedeuten haben. Ob sie ihn beschützen?
Der Teufel schlägt einen neuen Pakt vor. Wenn Parnassus ihm hilft, endlich Tony zu erwischen, erhält er Valentina zurück.
Tony ist inzwischen auf dem Gipfel angekommen, auf dem ein Galgen steht. Wieder einmal will er sich die Flöte in den Hals stecken, die ihn vor dem ersticken beim hängen bewahrt. Er blickt zu Boden und sieht da die Karte des Gehängten liegen. Als er sich bückt, um sie aufzuheben, wird ihm die Flöte aus der Hand genommen.
Und zwar von Dr. Parnassus. Dieser hat die Schlinge um den Hals und lässt die Flöte mit einem Zaubertrick verschwinden.
Außerdem bittet er den Mob, der Tony verfolgte, die beiden einen Moment allein zu lassen. Die Menschenmeute hält auf den Stufen inne.
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Inzwischen zieht Dr. Parnassus eine Flöte aus Tonys Jackentasche, hält in der anderen Hand aber noch eine. Er zerbricht eine Flöte und auf einmal zieht er eine neue hervor. Tony soll nun eine Flöte wählen. Verzweifelt entscheidet er sich für eine und der Doktor steckt sich diese in den Hals. Dann lässt er sich fallen, noch immer das Seil um den Hals. Tony befreit den Gehängten, wirft ihn auf den Boden und schlägt die Flöte aus seinem Hals. Schnell steckt er sich die Flöte selbst in den Hals und lässt sich von den Menschen in die Schlinge stecken.
Während er darauf wartet, gehängt zu werden, schaut er mit einem triumphierenden Lächeln zu Dr. Parnassus, der gerade dabei ist, eine zerbrochene Flöte auszuspucken. Er winkt Dr. Parnassus noch einmal zu und dann vergeht ihm das Lachen, denn der Doktor spuckt Tonys richtige Flöte aus, im Ganzen. Er erkennt, dass er nun sicher sterben wird, da er eine falsche Flöte in seinem Hals stecken hat, die beim Hängen zersplittern wird.
Es ist geschafft. Tony hat sein Schicksal ereilt, er ist gehängt.
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Der Teufel macht sich daran, dessen Taschen auszuräumen und Dr. Parnassus fragt diesen, wo seine Tochter sei. Der Teufel antwortet, das wüsste er nicht, schließlich sei sie ja frei. Dann nimmt er seinen Regenschirm, spannt ihn auf und läuft über die Wolken in den Himmel.
Die Jahre vergehen und Dr. Parnassus läuft die ganze Zeit durch die Schneewüste, um seine Tochter zu finden. Er gelangt zu einer Straßenkreuzung, wo zwei Schilder ihm die Entscheidung abringen, nach rechts oder links zu gehen. Er fleht, es solle aufhören, er will keine Entscheidungen mehr treffen. Das Schild fällt um und er liegt betend im Schnee an einem Abgrund.
Auf einmal steht ein Schild vor ihm, wo er um Geld bittet. Er befindet sich in einer Stadt auf dem Bürgersteig und die Leute gehen an ihm vorüber. So liegt er da, einsam, verlassen, verloren. Da geht eine junge Frau an ihm vorbei und ihr Fußkettchen erinnert ihn an etwas. Er steht auf und geht ihr hinterher. Als sie in ein Gebäude geht, beobachtet er sie durch die Fensterscheibe. Die junge Frau ist seine Tochter Valentina. Er erkennt sie in dem Moment, wo sie zu einem Tisch geht, an dem ein junger Mann mit einem kleinen Mädchen sitzt. Der junge Mann ist Anton und die Kleine ist die Tochter der beiden.
Auf einmal steht Percy neben Dr. Parnassus und bezeichnet ihn als Schande, ob seines schäbigen Bettler-Aussehens.
Nachdem Dr. Parnassus mit Percys Hilfe wieder halbwegs normal aussieht, sieht man die beiden auf der Straße ein Puppentheater aus Pappe für Kinder spielen. Diese Pappfiguren, die das Theater des Parnassus darstellen, verkaufen die beiden jetzt. Und auch der Teufel ist mit von der Partie; zwinkernd steht er an einer Straßenecke.
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Hintergrundinformationen
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- Sämtliche Szenen vor dem Spiegel wurden in London abgedreht, so auch die Szenen mit
Heath Ledger.
Da die "vor dem Spiegel Szenen" alle im Kasten waren, jedoch infolge des Todes von Heath Ledger die "hinter dem Spiegel Szenen" nicht mehr gedreht werden konnten, entschlossen sich die Produzenten, das Drehbuch umzuschreiben und Heath durch drei andere Schauspieler hinter den Spiegeln ersetzen zu lassen.
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- Die Produktion des Filmes wurde kurz nach Ledgers Tod erst einmal abgebrochen, jedoch konnten
Johnny Depp,
Colin Farrell
und
Jude Law,
alle drei Freunde von
Heath Ledger,
für das Projekt gewonnen werden, um seine Rolle fortzusetzen.
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- Die drei verzichteten sogar auf ihre Gage und spendeten sie Heath Legders Tochter Matilda. Außerdem leisteten sie keinerlei Öffentlichkeitsarbeit an dem Film, weil der Fokus einzig auf ihrem Freund
Heath Ledger
liegen sollte.
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- Der Produzent, William Vince, verstarb kurz nach Ende der Dreharbeiten an Krebs. Somit ist der Film den beiden Verstorbenen gewidmet.
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- Bei der Nachbearbeitung der Films erwischte es auch den Regisseur Terry Gilliam. Er wurde von einem Auto angefahren, was ihm Wirbelbrüche einbrachte. Danach sagte er sinngemäß: "Es war das dritte Mal, dass ich Glück hatte. Erst nahmen sie den Star, dann den Produzenten und nun wollten sie den Regisseur. Doch sie haben mich nicht bekommen und wer immer sie sind, sie konnten mich nicht umbringen. Ich bin hier, um diese Geschichte zu erzählen".
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Auszeichnungen
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| 2009: |
Satellite Award - Bestes Kostümdesign |
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