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Das Cabinet des Dr. Caligari (The Cabinet of Dr. Caligari) - Horrorfilm von Robert Wiene
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
| 9/10 |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Das Cabinet des Dr. Caligari |
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| Originaltitel: |
The Cabinet of Dr. Caligari |
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| Filmlänge: |
71 Minuten |
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| Genre: |
Horror |
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| Produktionsland: |
Deutschland |
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| Premiere: |
1919 |
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| Budget: |
unbekannt |
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| Regie: |
Robert Wiene |
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| Schauspieler: |
| Werner Krauß |
- |
Dr. Caligari |
| Conrad Veidt |
- |
Cesare |
| Friedrich Fehér |
- |
Francis |
| Lil Dagover |
- |
Jane |
| Hans H. von Twardowski |
- |
Alan |
| Rudolf Lettinger |
- |
Dr. Olson |
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Handlung
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Das Cabinet des Dr. Caligari ist ein deutscher Spielfilm von Robert Wiene aus dem Jahr 1920. Der expressionistische Stummfilm gilt als einer der Meilensteine der Filmgeschichte und zugleich der erste Horrorfilm Deutschlands.
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Der Film erzählt die Geschichte des Dr. Caligari, der auf dem Jahrmarkt ein schlafwandelndes Medium namens Cesare ausstellt und hellsehen lässt.
Die Vorstellung wird von zwei Freunden besucht, woraufhin einer von ihnen in der darauffolgenden Nacht ermordet wird, nachdem ihm Cesare zuvor den Tod prophezeite.
Dr. Caligari stellt sich als Wahnsinniger heraus, der Cesare als Mordinstrument benutzt. Am Ende schlägt der Film einen Haken.
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Die ganze Handlung ist nur eine Wahnvorstellung eines Insassen einer Irrenanstalt. Dr. Caligari ist der Direktor dieser Anstalt und nun wissend, wie er den tatsächlich Wahnsinnigen heilen kann.
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Hintergrundinformationen
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- Berühmt wurde das Werk durch den außergewöhnlichen, neuartigen Stil, der gemalte und gebaute, grotesk verzerrte Kulissen mit kontrastreicher Beleuchtung und gemaltem Licht und Schatten kombinierte, wodurch er vielerorts als Musterbeispiel des expressionistischen Films bezeichnet wird.
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- Die Geschichte des Films ist surrealistisch und das ungewöhnliche Ende war ein Resultat der damaligen Zensur.
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- Im zeitgenössischen Kontext stellt die Figur des Caligari eine unverhohlene Kritik an Obrigkeit und Kultur des im Ersten Weltkriegs unterlegenen deutschen Kaiserreichs dar.
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- Ursprünglich sollte Fritz Lang Regie führen, aufgrund von Zeitproblemen ging der Auftrag jedoch an Robert Wiene.
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- Für den durch Das Cabinet des Dr. Caligari geprägten filmischen Stil wird gelegentlich auch der Begriff Caligarismus verwendet.
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- Der Film wurde 1933 in Deutschland verboten und 1937 zum Bestandteil der Ausstellung "entartete Kunst" gemacht.
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- Heutzutage hält der Film, wie der deutsche Expressionismus der Zwischenkriegsjahre generell, eine hohe Stellung in der Filmwelt inne und inspiriert Filmemacher noch immer.
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Auszeichnungen
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