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Das Boot - Kriegsfilm von Wolfgang Petersen
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| verstorbene-filmstars.de Bewertung |
| 9/10 |
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Filmdaten
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| Deutscher Titel: |
Das Boot |
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| Originaltitel: |
Das Boot |
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| Filmlänge: |
149 Minuten |
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| Genre: |
Kriegsfilm |
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| Produktionsland: |
Deutschland |
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| Premiere: |
1981 |
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| Budget: |
32 Mio. DM |
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| Regie: |
Wolfgang Petersen |
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| Schauspieler: |
| Jürgen Prochnow |
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Kommandant ("Der Alte") |
| Hubertus Bengsch |
- |
1. Wachoffizier (I. WO) |
| Klaus Wennemann |
- |
Leitender Ingenieur (LI) |
| Herbert Grönemeyer |
- |
Leutnant Werner |
| Martin Semmelrogge |
- |
2. Wachoffizier (II. WO) |
| Uwe Ochsenknecht |
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Bootsmann Lamprecht |
| Erwin Leder |
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Obermaschinist Johann |
| Jan Fedder |
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Bootsmaat Pilgrim |
| Claude-Oliver Rudolph |
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Dieselheizer Ario |
| Ralf Richter |
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Dieselmaat Frenssen |
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Handlung
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"Das Boot" spielt im Zweiten Weltkrieg im Jahre 1941 und ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lothar-Günther Buchheim unter der Regie von Wolfgang Petersen.
Deutsche U-Boote haben die Aufgabe, Handelsschiffe zu versenken, die England, über den Atlantik, mit kriegswichtigen Gütern versorgt. Die Schlacht wird jedoch immer härter, da die Handelsschiffe immer stärker und effektiver von Zerstörern geschützt werden.
Nach einer ausschweifenden Feier im französischen La Rochelle muss auch U 96 wieder in See stechen. Der Kommandant der U 96, Herr KaLeu, Kurzbezeichnung für Kapitänleutnant, wird im Film nicht namentlich genannt. Der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner ist bei dieser Fahrt mit an Bord. Doch schon bald wird seine romantische Vorstellung von einer solchen Feindfahrt ins Gegenteil gedreht.
Zu Beginn der Feindfahrt verläuft alles ruhig und es kommt zu keiner Feindberührung. Innerhalb der Besatzung kommt immer mehr Langeweile auf. Doch die Situation ändert sich schlagartig. Ein Torpedoangriff auf einen einzelnen Zerstörer misslingt. U 96 wird auf dieser Feindfahrt das erste Mal mit Wasserbomben attackiert. Danach gerät das U-Boot in schwere Stürme. Es muss immer wieder getaucht werden, da sich das U-Boot über Wasser kaum noch auf Kurs halten kann. Eine genaue Standortbestimmung ist auch nicht mehr möglich.
Aus diesem Grund hält auch die Freude des KaLeu nur kurz an, als er seinen alten Freund Kapitänleutnant Thomsen mit seinem Boot trifft. Schnell wird klar, dass diese Begegnung ein Zeichen dafür ist, dass bei den anderen U-Booten die Standorte auch nicht stimmen und somit große Lücken zwischen ihnen entstehen und somit das Netz lückenhaft geworden ist.
U 96 schafft es anschließend, an einem feindlichen Geleitzug heranzukommen und zwei Schiffe zu versenken und eines anzuschießen. Während des Angriffs wird das Boot massiv mit Wasserbomben attackiert. Doch kann es aber schwer beschädigt den feindlichen Schiffen knapp entkommen. Als es nach kurzer Zeit wieder auftaucht, befindet sich noch ein brennender Tanker an der Wasseroberfläche. Um den Tanker endgültig zu versenken, lässt der Kommandant auf diesen einen Torpedo abfeuern. Jedoch stellen sie dabei fest, dass sich immer noch Seeleute auf dem Schiff befinden.
Die Seeleute springen vom brennenden Schiff und schwimmen schreiend um Hilfe auf U 96 zu. Der KaLeu lässt das Boot rückwärts laufen und überlässt die Schiffbrüchigen ihrem Schicksal. Dieses Szenario hinterlässt bei allen, die es von der Brücke aus mit eigenen Augen verfolgen müssen, seine Spuren.
Während der Kommandant entschieden hat, nach La Rochelle zurückzukehren, erhalten sie vom Befehlshaber der U-Boote (BdU) den Einsatzbefehl, im spanischen Vigo ihre Vorräte aufzufüllen und den Kurs auf La Spezia im Mittelmeer zu nehmen. Für diesen Befehl muss U 96 die Meerenge von Gibraltar durchfahren. Dieses Unterfangen ist jedoch nahezu unmöglich, da sich in der Meerenge zahlreiche englische Kampfschiffe aufhalten. Der Kommandant will aber vorher Leutnant Werner und den Leitenden Ingenieur, dessen Frau schwer erkrankt ist, in Vigo von Bord lassen und im Falle des Leitenden Ingenieurs
für Ersatz sorgen. Die Entscheidung des Kommandanten ist ein Zeichen dafür, dass er kaum eine Chance sieht, heil durch die Meerenge von Gibraltar zu kommen. In Vigo erhält der KaLeu jedoch den Befehl, dass die beiden an Bord bleiben müssen.
Obwohl der Kommandant versucht sein Boot unbemerkt durch die Meerenge von Gibraltar zu manövrieren, wird es von den Engländern entdeckt und von Schiffen und Flugzeugen unter Beschuss genommen. Obersteuermann Kriechbaum wird auf der Brücke angeschossen und schwer verletzt. U 96 gerät als es abgetaucht außer Kontrolle und sinkt auf 280 Meter Tiefe. Auf dem Meeresboden kämpft die Besatzung ums Überleben. Es gibt zahlreiche Wassereinbrüche, die schnellstens gestoppt werden müssen. Parallel müssen auch jede Menge Reparaturen durchgeführt werden, bevor überhaupt eine Chance besteht,
das Boot wieder an die Wasseroberfläche zu bringen. Nach vielen Stunden, kurz bevor der Sauerstoff zu Ende geht, gelingt es ihnen aber das Boot wieder auftauchen zu lassen.
Da die feindlichen Schiffe offenbar davon ausgegangen sind, dass das U-Boot gesunken ist, kann man unbemerkt aus der Meerenge entkommen und nach La Rochelle zurückkehren. Gerade als die U 96 in ein überdachtes Dock eingefahren ist, wird bei einem schweren Luftangriff, ein Großteil der Besatzung getötet. Zu den wenigen Überlebenden gehört unter anderem auch Leutnant Werner. In der Schlusszene beobachtet er zusammen mit dem KaLeu, wie das Boot im Hafenbecken sinkt. Anschließend bricht der Kommandant zusammen und stirbt an seinen Verletzungen.
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Hintergrundinformationen
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- U 96 wurde in München als Modell im Maßstab 1:1 nachgebaut. Da einige Szenen in La Rochelle gedreht wurden, wurde das Boot in drei Einzelteile zerlegt und dorthin transportiert.
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- Steven Spielberg lieh sich 1980 das 1:1 Modell für eine U-Boot-Sequenz in seinem Film
"Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes"
von der Bavaria Film aus.
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- Regisseur Petersen gab seinen Schauspielern besondere Auflagen. Sie durften im Sommer nicht mehr in die Sonne, um Sonnenbräune zu verhindern, und zehn Tage vor Drehbeginn der späten Szenen durften sie sich nicht mehr rasieren. Bei der Marine, vor allem bei den U-Bootfahrern, war es üblich, sich während einer Feindfahrt nicht zu rasieren, um Trinkwasser zu sparen.
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- Bernd Eichinger gewann im Zuge einer Wette einen Porsche 911 von Wolfgang Petersen, da Eichinger die Zuschauerzahl von "Das Boot" besser und höher einschätzte als Petersen.
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- In Deutschland zählt der Film mit 5,8 Millionen Besuchern zu den zehn erfolgreichsten deutschen Filmen. In den USA liegt der Film mit einem Einspielergebnis von 11.487.676 US-Dollar hinter
"Die unendliche Geschichte"
an zweiter Stelle aller deutschen Filme.
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Auszeichnungen
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| 1982: |
Film Award in Gold - Outstanding Individual Achievement: Sound/Sound Mixing Milan Bor. Für das gesamte Team. |
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| 1982: |
Film Award in Silver - Outstanding Feature Film |
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| 1982: |
Golden Screen (Deutschland) |
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| 1983: |
Golden Reel Award - Best Sound Editing - Foreign Feature - Sound Effects |
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| 2007: |
Golden Camera Jubilee |
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